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Aktualisiert am: 25.10.2021

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Hier finden sie Matchinfos (Kurzberichte & Statistiken) sowie frühere Meldungen zur jeweils ausgewählten Saison. Weitere Matchberichte zu früheren Saisonen (vor 09/10) finden sie unter: Alte Matchberichte >>

SAISON 2021/22

SVK - Kemeten 5:0

Spielszene Kampfmannschaft

Eine Klasse für sich

Ausgangslage: Im letzten Heimspiel der Herbstsaison empfing unser Team den SC Kemeten. Während der SVK kadertechnisch glücklicherweise keine Ausfälle zu beklagen hatte, gingen die Gäste ersatzgeschwächt in die Partie. Am Ende sollte es eine klare Angelegenheit für die Hoanzl-Truppe werden.

1. HZ.: Bereits früh fanden die Gastgeber erste Chancen vor. In der 7' Minute wurde HEINDL von PALIC freigespielt, doch Julian musste sein Visier anscheinend noch justieren und verfehlte das Ziel deutlich. Auch in der nächsten Aktion hatte unser Goalgetter wieder seine Beine im Spiel. Der Ball rutschte durch alle Verteidiger hindurch und Julian kam etwas überraschend an die Kugel, aber zunächst wollte das Spielgerät noch nicht in den gegnerischen Kasten. Lange musste man auf das erste, fällige, Tor dann aber nicht warten. Die Tormaschinerie kam ins Laufen, und das gewaltig. Innerhalb von 6' Minuten (!) machte der SVK mit drei Treffern kurzen Prozess. Nach einem Lochpass von PFURTSCHELLER sprintet HEINDL in die Tiefe und zog gekonnt zum 1:0 ab (20' Minute). Zwei Minuten später verwertete unsere Tormaschine den nächsten, ideal gespielten Angriff. Aus kurzer Distanz schob Julian einen Stangler von PALIC zum 2:0 hinter die Torlinie. Das 3:0 folgte, erneut zwei Minuten später, mit der nächsten Aktion, indem TEPES dem Torwart keine Chance lies und eiskalt einnetzte. Bis zur Pause hatten wir noch weitere Gelegenheiten, das Torkonto aufzubessern, doch es sollte zunächst noch beim drei-Tore Vorsprung bleiben. Kemeten und Torgefahr - das war heute höchstens ein Antonympaar. Die Gäste liefen Ball und Gegner meistens nur hinterher.

2. HZ.: In Hälfte zwei bot sich praktisch ein identes Bild wie in den 45' Minuten zuvor. Dank eines kontrollierten Ballbesitzes im hochstelligen Prozentbereich, verwaltete unser Elf das Spiel völlig. Es ergaben sich somit weitere Torchancen, ausschließlich für die Heimischen. In der 60' Minute traf LEVACIC nach einem von insgesamt 12 Eckbällen zum 4:0. Kurze Zeit darauf zappelte das Leder erneut im gegnerischen Tornetz. HEINDL vollendete seinen nächsten Hattrick, nach einem Pass von BLEYER, zum 5:0 Endstand. Zuvor schon hatten die Gäste Glück, als ein Granatenfreistoß von Robin vom Torwart mit größtem Einsatz noch abgewehrt werden konnte und die daraus resultierenden Nachschüsse von SMODITS und TANCZOS keinen Weg ins Tor fanden. So blieb es beim absolut verdienten, ungefährdeten Kantersieg, der uns weiterhin ganz oben dran bleiben lässt.

Fazit: Der SVK war heute in allen Belangen eine Klasse für sich. Bei den Kemetern war sichtlich die Luft draußen. Ohne die geringste Offensivgefahr war man am Ende offensichtlich nur mehr darum bemüht, das Spiel schnell hinter sich zu bringen. Eine kompakte, konzentrierte Vorstellung unserer Jungs. Damit hat man es selbst in der Hand, im nächsten Spiel die Tabellenposition - einen vorläufigen Aufstiegsplatz - zumindest zu verteidigen.

Vorschau: Im letzen Spiel der Herbstsaison muss der SVK auf Kapitän UNGER verzichten, der gesperrt sein wird. Gegner Buchschachen hat sicherlich nichts zu verlieren, umso wachsamer muss man auftreten. Wir sollten als vermeintlich klarer Favorit entsprechend auftreten, dann sollte einem perfekten Abschluss nur mehr wenig im Wege stehen.


St. Michael - SVK 0:4

Spielszene Kampfmannschaft

Vertrauen in die eigenen Stärken

Ausgangslage: Nach dem kräfteraubendem "Last-Minute" Sieg gegen Oberdorf, erwartete uns in St. Michael ein nicht minder intensives Match. UNGER Lukas wurde dabei geschont, da er sich in den letzten Tagen nicht voll fit gefühlt hatte. Wir hoffen, dass unser Kapitän zum nächsten Meisterschaftsspiel wieder auflaufen kann. Im Spiel selbst kamen leider noch weitere Verletzte hinzu - auch hier wünschen wir eine rasche Genesung und gute Erholung!

1. HZ.: Bei stürmischen Föhnwind entwickelte sich eine flotte, kurzweiige Partie. Leider musste PFURTSCHELLER heute früh verletzt raus, sein Ersatz SCHABHÜTTL spielte eine abgeklärt, routinierte Partie. Nach jeweils einen, nicht weiter gefährlichen Schuss, auf beiden Seiten, mussten wir in der 14' Minute zum ersten Mal zittern. Legionär Krivec stand plötzlich allein gelassen im Strafraum, konnte das Spielgerät aber nicht verabeiten, wodurch es nur zu einer (von vielen) Ecken für die Heimischen kam. Diese Szene sollte für St. Michael bezeichnend sein: die Durchschlagskraft im Angriff blieb aus. Gut für uns, schlecht für die Gastgeber, die auch die nächste Top-Chance vernebelten. Hier konnte KOSARIC in der Abwehr den Sturmlauf von Hanzic klären, der von der Mittellinie stramm auf unser Tor zog. Wenn man solche Gelegenheiten vergibt, folgt die Strafe quasi auf den Fuß - und zwar in Folge einer unseren gefinkelten Eckbälle. Wieder einmal zirkelte BLEYER die Kugel gefährlich in den Fünfer-Raum, wo HEINDL goldrichtig stand und zum 0:1 verwertete. Bis zur Pause hatten wir durch einen schnell vorgetragenen Konter und durch PALIC noch zwei weitere gute Einschussmöglichkeiten, doch weitere Treffer sollten erst später folgen. Die Heimischen blieben weiterhin nicht ungefährlich. So musste zweimal KNAR sein Können zeigen, indem er zwei brandgefährliche Schüsse noch souverän zu Eckbällen abwehren konnte.

2. HZ.: In Hälfte zwei spielte unser Team "mit dem Wind" - was soviel hieß, dass die weiten Ausschüsse vom gegnerischen Torwart nicht mehr knapp vor unserem Strafraum landeten, sondern etwas weiter vorher. Wir konnten das Spiel nun besser kontrollieren und mehr Chancen herausarbeiten. Es brauchte aber einige Versuche, bis der Ball zum zweiten Male im Netz zappelte. PALIC aus spitzen Winkel, kam am Torwart nicht vorbei; BLEYER überlistete die gegnerische Abwehr, fing einen Pass ab und versuchte einen Lupfer über den verduzten Torwart hinweg. Leider prallte das Leder aber an den Torpfosten. Beinahe hätte St. Michael den Ausgleich erzielen können, vielleicht sogar müssen! Ein langer Pass durchbrach unsere Abwehrkette, ein "Michöla" Spieler nahm den Ball sehr gut mit, und hämmerte eine Granate auf's Tor. Dort stand aber erneut KNAR, der mit einer weiteren Glanzparade die "Null" für uns hielt. Nach dieser Schrecksekunde besannen wir uns auf eine unseren Stärken in dieser Saison. Mit einem gepflegten Kurzpassspiel über drei Stationen brauchte HEINDL, nach einem Doppelpass mit SMODITS, nur mehr trocken zum 0:2 einschieben. Damit war der Weg frei, um befreiter aufspielen zu können. Die Gastgeber ließen uns auch nun mehr gewähren. Eine weitere flüssige Kombination, nach Vorlage von BLEYER, verwertete TEPES zum 0:3. Damit waren die drei Punkte praktisch einzementiert. Zum Abschluss konnte HEINDL noch seinen Hattrick vollenden. PALIC servierte ihm die Wuchtl am Silbertablett, nachdem er sich im Strafraum durchdribbelte. Das 0:4 war somit also nur mehr Formsache - unsere Tabellenführung erfolgreich verteidigt.

Fazit: Wir konnten heute am Ende auf unsere eigenen Stärken vertrauen, die sich in diesem Herbst herauskristallisiert haben. Man kann auch vermeintlich "schwere" Spiele gegen unangenehme Gegner (wie in Dt. Kaltenbrunn, Welgersdorf, Neuhaus oder Oberdorf) noch für sich entscheiden, da man im Angriff - bis dato - eine Waffe hat, die zuverlässig zustechen kann: Standardsituationen (hier v.a. Eckbälle). Obwohl in der Defensive hin und wieder Lücken entstehen, so bleibt die Abwehr trotzdem meist stabil, auch dank eines starken Torhüters. Die spielerischen Möglichkeiten im Team sind mit eine der Besten der ganzen Klasse. Wir stehen somit nicht zu unrecht so weit vorne, jetzt heißt es im Finish noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren. Die Ziellinie ist bereits sichtbar, machen wir die letzten Schritte um am Ende auch gestärkt ins Frühjahr gehen zu können.

Vorschau: Wir sind in der nächsten Runde spielfrei. Eine gute Zeit um die Batterien wieder aufzuladen. Wir brauchen für das nächste Meisterschaftsspiel in zwei Wochen jeden Spieler, in voller Fitness, da Kemeten eine richtig gute Saison spielt und uns ein weiteres hartes Match bevorsteht.
Am nächsten Samstag, den 09.10., findet ein Benefizspiel auf unserer Anlage statt - Details dazu gibt es auf der Startseite.

SVK - Oberdorf 3:2

Spielszene Kampfmannschaft

Holpriger Start mit "Happy End"

Ausgangslage: Bei besten Bedingungen sowie spätsommerlichen Temperaturen empfing der SVK einen nächsten, potentiellen, Titelanwärter. Oberdorf kam aber zuletzt punktetechnisch etwas ausser Tritt. Viel merkte man von dieser Tatsache zunächst jedoch nicht. Auf Seiten der Gastgeber rückte PALIC wieder in die Startformation ...

1. HZ.: ... und 'Pala hatte nach 9' Minuten bereits einen möglichen Führungstreffer am Fuß. Gut freigespielt kam er aus kurzer Distanz jedoch am gut aufgelegten Gästetorwart Nagy nicht vorbei. Wenig deutete zunächst darauf hin, dass in der ersten Hälfte vor dem Tor nicht mehr viel passieren würde. Oberdorf nutzte die erste richtige Gelegenheit nach 13' Minuten zum 0:1. Unsere Abwehr konnte, obwohl in Ballbesitz, das Spielgerät nicht konsequent genug aus der Gefahrenzone bringen. Auf Höhe des Elferpunktes schnappte sich ein Oberdorfer die Kugel, legte seinem Mitspieler Szabo auf, der überlegt einnetzte. Wir machten es dem Gegner hier zu einfach, und es sollte sogar noch schlimmer kommen. Unmittelbar nach der Führung musste KNAR eingreifen. Eine starke Parade sei Dank konnte ein Doppelschlag - noch - verhindert werden. Zum Erschrecken der SVK-Fans bauschte sich das Tornetz in der 21' Minute jedoch erneut "auf der falschen Seite". Ein schweres Abstimmungsmissgeschick in der Abwehr nutzte Holpfer, dessen Lupfer zum 0:2 vollendet wurde. Paralysiert vom Geschehenen konnten sich unsere Elf in Hälfte eins nicht mehr richtig erfangen, womit auch Torchancen ausblieben. Oberdorf setzte vermehrt auf Abwehrarbeiten und beließ es bei der Zwei-Tore Führung. Kurz vor dem Pausenpfiff kam HEINDL nach einem scharfen "Stangler" von BLEYER leider um den Schritt zu kurz. Es wartete somit eine schwere Aufgabe auf uns.

2. HZ.: Halbzeit zwei startete mit einem energischen Angriff der Gäste. Glücklicherweise scheiterte Halper Melvin, alleinstehend an KNAR. Ein weiteres Tor wäre für uns wohl nicht mehr aufholbar gewesen. Nach diesem "Beinahe-Ausrutscher" schalteten wir aber auch endlich mal einen Gang höher. Innerhalb von nur drei Minuten gab es ebensoviele Top-Chancen. Allesamt durch HEINDL, der jedoch ebenso oft den Ball nicht ins Tor bringen konnte. Beim ersten Mal versprang sich die Kugel, beim Zweiten konnte Julian sie nicht unter Kontrolle bringen und im dritten Versuch wurde sie etwas zu weit vorgelegt - aus spitzen Winkel war dann nicht mehr viel möglich. Diese Drangphase sollte sich dennoch bezahlt machen. Aus einer, wieder perfekt getimten, Ecke von BLEYER schraubte sich der aufgerückte UNGER hoch und köpfelte nach 55' Minuten zum 1:2 Anschlusstreffer ein. Den Oberdorfern ging im Sturm immer mehr die Luft aus. Wirklich gefährlich konnte man nicht mehr werden. Ganz anders der SVK, bei dem PALIC die nächste Chance, wieder aus kurzer Distanz, vergab. Doch unsere Nummer 10 hatte dann beim Ausgleich seine Beine im Spiel: er servierte im Strafraum das Leder auf PFURTSCHELLER. Manuel zog mit einem Flachschuss ins Eck ab, erwischte Nagy am falschen Fuß, womit das 2:2 geglückt war. Die Hoanzl-Truppe spielte weiter nach vorne, kam zu weiteren Möglichkeiten, doch es sollte bis zur letzten Minute dauern, bis eine davon auch stach. PALIC machte es Manuel gleich, nahm sich ein Herz, ließ einen Schuss los, der am Ende perfekt zum 3:2 passte. Danach tat sich nicht mehr viel. Wir konnten das Spiel tatsächlich noch drehen.

Fazit: War der Start, und damit meine ich praktisch die gesamte erste Hälfte, noch wenig verheißungsvoll, so sehr steigerten wir uns ab der ca. 50' Minute immer mehr. Im Gegensatz zum letzten Match, hatten wir heute die besseren Konditionsreserven. Oberdorf zog sich weiter zurück, was uns entgegenkam. Unser Siegeswille scheint ungebrochen zu sein. Mit diesem Spirit kann man noch viel erreichen. Jedenfalls heißt es nun, die restliche Herbstsaison weiterhin konsequent fertig zu spielen. Es warten noch drei, allesamt nicht einfache, Spiele auf uns.

Vorschau: Es folgt ein weiteres Sonntagsmatch, diesesmal im benachbarten St. Michael, wo bereits andere Favoriten zu kämpfen hatten. Jedenfalls wird es sicher wieder ein interresantes Match werden.

Goberling - SVK 4:2

Spielszene Kampfmannschaft

Mangelnde Effizienz als entscheidender Faktor

Ausgangslage: Das Spitzenspiel der Runde stieg in Goberling, und vor einer ordentlichen Zuschauerkulisse. Einen wesentlichen Teil dazu trugen die vielen mitgereisten SVK-Anhänger bei, die den weiten Weg mit unserem Team mitgingen. PALIC stand wieder im Kader, doch blieb er als Ersatzspieler zunächst noch auf der Bank. So gab es keine Umstellungen zum letzten Match.

1. HZ.: Der SVK begann ohne Scheu vor den Gastgebern und zeigte bereits in der 12' Minute seine Gefährlichkeit an. Ein Freistoß von BLEYER aus größerer Distanz zwang dem heimischen Keeper zum Eingreifen (siehe Foto auf Startseite), doch konnte ihn Szakaly zur Ecke abwehren. Nur drei Minuten später wurde HEINDL von LEVACIC ideal in den Lauf gespielt. Julian ließ seine Gegenspieler hinter sich, steuerte auf das gegnerische Tor zu und versenkte die Kugel zum 0:1. Unsere Jungs blieben am Drücker. Goberling hatte in der ersten Hälfte somit kaum Gelegenheiten, sich offensiv auszufalten. Lediglich ein guter Schuss aus spitzen Winkel konnte notiert werden - KNAR war zur Stelle und parierte stark. Leider verabsäumten die Gäste, die sich spielerisch in Top-Form präsentierten, einen weiteren Treffer nachzulegen. Einmal scheiterte TEPES per Kopf, als Szakaly den Ball von der Linie kratzte, ein weiteres Mal standen die Goberlinger Defensivspieler im Wege. Die größte Chance auf seinen zweiten Treffer hatte unser Goalgetter HEINDL kurz vor der Pause, als er erneut alleine auf das gegnerische Gehäuse zulief. Zu unserem Unglück kullerte der Ball aber knapp am Außenpfosten vorbei ins Torout. Wie es dann meistens so kommt, wenn man die eigenen Chancen nicht verwertet, schlugen die Gastgeber unmittelbar vor der Pause eiskalt zurück. Einen schnellen Konter verwandelte der bis dahin kaum aufgefallene Bogovic zum schmeichelhaften 1:1.

2. HZ.: Die zweite Hälfte zeigte zunächst ein ähnliches Bild. Der SVK drückte enorm aufs Tempo, spielte einen technisch versierten Fußball - alleine BLEYER depütierte die Goberlinger Spieler ein ums andere Mal - und kam auch früh zu seinem zweiten Tor. Nach einer Ecke von Robin rutschte HEINDL hinein und markierte das, bis dahin absolut verdiente, 1:2. In der 52' Minute gab es akuten Elfmeteralarm im Goberlinger Strafraum, als Julian im Strafraum umgerempelt wurde. Der Spielleiter ließ jedoch weiterspielen. Kurz darauf war uns Fortuna wieder nicht gnädig, als ein Schuss vom Außenpfosten auf die Torlinie sprang. Vermutlich war das Leder nicht vollständig hinter der ominösen Linie, es ging zu schnell um das eindeutig zu verifizieren (ausser man hätte eine Torlinientechnik). Wie auch immer gab es ab diesem Zeitpunkt einen schleichenden Rückzug des SVK zu beobachten. Man gewann plötzlich nicht mehr, die bis dahin souverän gewonnenen, Zweikämpfe im Mittelfeld. Die Heimischen, die bislang mit Sturmangfiffen eher zurückhaltend agierten, rochen gewissermaßen "Lunte". Spätestens nach dem Ausgleich zum 2:2 in der 74' Minute kippte das Spiel. Nur wenige Augenblicke später stand es plötzlich 3:2, das umso bitterer war, als das zuvor ein klares Foul im Mittelfeld an 'Tomo nicht gegeben wurde. Hier griff der Schiri deutlich ins Spielgeschehen ein - indem er weiterlaufen ließ, konnte Bogovic ungehindert auf unser Tor laufen und die Kugel an unserem Keeper vorbeischieben. Es lief nun leider alles gegen uns zusammen. Der mangelnden Effizienz, dem fehlenden Glück (Pfosten) sowie der strittigen Schiedsrichterentscheidungen kam zudem noch ein physischer Einbruch hinzu, was die Niederlage perfekt machte. In der 85' Minute wurden dann auch noch die letzten Hoffnungen mit dem 4:2 zunichte gemacht. Erst danach hatte Goberling noch Chancen auf weitere Treffer, die man aber allesamt ausließ. Zuvor war man quasi ein "Meister der Verwertung" von Chancen.

Fazit: Diese Niederlage schmerzt umso mehr, da man heute über weite Strecke das klar bessere Team war. Oben genannte Faktoren gaben aber am Ende den Ausschlag. Goberling verwaltete das Spiel etwas geschickter, konzentrierte sich zunächst auf die Abwehr, um im Anschluss die besseren Kräftereserven gegen uns auszuspielen. Leider wurden alle unsere Konzentrationsaussetzer zudem beinhart bestraft. Wie lange Goberling mit dieser Spielweise Erfolg haben wird, und ob das eines Tabellenführers "würdig" ist, sei dahingestellt. Jedenfalls können wir uns nicht viel vorwerfen, alleine hätten wir uns die Kräfte vielleicht anders einteilen müssen. Man braucht den Kopf jetzt nicht hängen zu lassen, denn das Blatt wird sich sicherlich bald wieder zu unserem Gunste wenden. Heute wurde es von der kühlen Brise im Norden halt einfach weggeblasen.

Vorschau: -FOLGT-

 

 

SVK - Neuhaus a. Klausenbach 3:1

Spielszene Kampfmannschaft

Mit dem Ausschluss kam die Wende

Ausgangslage: Leider machte der Verletzungsteufel vor dem Match wieder Station bei uns. PALIC konnte somit heute nicht auflaufen, und wird wohl noch einige Zeit nicht zur Verfügung stehen. Wir wünschen 'Pala an dieser Stelle alles Gute und eine rasche Genesung!

1. HZ.: Obwohl die Heimischen nach drei Minuten gleich mit zwei Eckbällen in Folge starteten, entwickelte sich recht früh ein ungünster Spielverlauf für uns. In der 8' Minute verschätzte sich KNAR leider, womit das Spielgerät vor die Füße von Sorko fiel, der seinen Schlappen nur mehr hinhalten und zum 0:1 verwerten konnte. Danach war das Spiel für eine längere Phase geprägt von fruchtlosen Mittelfeld-Passstaffetten. Die Neuhauser verteidigten geschickt, wodurch wir uns mit Toraktionen noch schwer taten. Ein Freistoß von BLEYER aus weiter Distanz ging am Tor vorbei. Ein weiterer Schuss aus vollem Lauf von Robin konnte der Gästekeeper gerade noch so zur Ecke abwehren. Die Gäste begnügten sich derweil am knappen Vorsprung und stellten sämtliche (zwingende) Angriffsversuche auf gleich Null. Somit endete eine chancenarme erste Hälfte.

2. HZ.: Der SVK kam in Hälfte zwei zu mehr Torabschlüssen, doch es blieb vorerst bei Versuchsbemühungen, die keine große Gefahr ausstrahlten. Von den Neuhausern konnte man aber auch keine Sturm und Drang Phase erwarten. Umso schockierter landete in der 56' Minute plötzlich ein Distanzschuss am Lattenkreuz. Aus heiterem Himmel wären den Gästen aus einer echten Torchance zwei Tore gelungen! Kurze Zeit darauf kam es zu einer Schlüsselszene, die so gar nicht erkennbar war. Laut BFV-Bericht dürfte sich Sorko beim Schiedsrichter beschwert haben, jedenfalls wurde er nach Kritik mit der zweiten gelben Karte des Feldes verwiesen. Mit einem Mann mehr und dem raschen Ausgleich zum 1:1 durch TEPES, der eine Ecke von "Corner-Meister-himself" BLEYER verwandeln konnte, lief das Spiel der Hoanzl-Truppe immer besser an. Plötzlich rollte der Ball wie auf einer schiefen Ebene immer wieder in den Neuhauser Strafraum. In der 70' Minute dribbelte sich TANCZOS Matthias in selbigen und wurde unsanft gestoppt. Schiedsrichter Kern entschied auf Strafstoß. Unsere Nr. 10 trat an, verwandelte souverän und das Spiel war mit dem 2:1 gedreht. Spätestens ab diesem Zeitpunkt startete unsere Offensivreihe aus voller Wucht, Angriff um Angriff, leider noch ohne Erfolg. Trotz der eindeutigen Feldüberlegenheit hätte eine weitere Standardsituation uns beinahe wieder einen weiteren Treffer eingebracht. KNAR, der ansonsten nicht gefordert war, konnte durch eine starke Parade, den Anfangsfauxpass wieder ausmerzen. Kurz vor Spielende wurde SMODITS innerhalb des elferpflichtigen Raumes, glasklar zur Seite gestoßen. Es wurde jedoch weiter gespielt. In der Nachspielzeit, und mit der letzten Aktion, traf Robin nochmals per gefinkelten Freistoß ins kurze Eck zum 3:1 - damit konnte der nächste Sieg eingefahren werden.

Fazit: Ähnlich wie die Spiele gegen Dt. Kaltenbrunn oder aber auch Welgersdorf tun wir uns mit Gegnern, die sich faktisch nur mit Defensivaufgaben beschäftigen, ungemein schwer. Wir brauchen hier ein Erfolgserlebnis um in Schwung zu kommen. Das ist uns bis dato immer noch gelungen, und sollte uns weiteren Auftrieb geben. Bekanntlich wächst man mit den Aufgaben, und diese kommen in geballter Form mit den nächsten zwei Hammerspielen auf uns zu! Wir sind gerüstet, müssen aber auf der Hut sein und fokussiert bleiben.

Vorschau: In der nächsten Runde trifft das aktuell beste Auswärtsteam (Kukmirn) auf die ebenfalls zu Hause noch ungeschlagenen Goberlinger. Ein Spitzenspiel, das richtungsweisend sein kann. In jedem Fall sollte man entsprechend auftreten.

 

 

Welgersdorf - SVK 0:2

Spielszene Kampfmannschaft

Per Freistoß zur Glückseligkeit

Ausgangslage: Zum erst zweiten Mal in der mittlerweile fast 60-Jährigen SVK-Vereinsgeschichte musste unser Team nach Welgersdorf. Wie schon im Premierenspiel sollte es auch diesesmal eine sprichwörtliche "harte Nuss" werden, die es zu knacken galt. Erfreulicherweise ist die Kadersitution aktuell sehr gut, womit sich auch eine Rochade in der Startaufstellung ergab. KOSARIC spielte statt MAYER von Beginn an. 

1. HZ.: Unsere Mannschaft begann gewohnt druckvoll und hatte innerhalb von nicht mal drei gespielten Minuten zwei Abschlüsse. Auf dem nur ~95m langen und 59m breiten Spielfeld, tat man sich aber in weiterer Folge schwer, sich durch schnelle Kombinationen gefährliche Aktionen zu erarbeiten. Da auch die Heimischen zunächst wenig Anstalten machten, ihrem Defensivverbund zu lockern, blieb es in Hälfte eins bei einem Schuss von PALIC im Strafraum, der vorbei ging, sowie einer Corner-Serie, die aber auch nichts einbrachte. Welgersdorf hatte bis auf einen wuchtigen Schuss auf unser Tor, keine großartigen Offensivkünste zu bieten. Unser Bollwerk im Tor KNAR hatte also - noch - einen relativ entspannten Arbeitstag. Obwohl wir mehr Spielanteile hatten, blieb es beim torlosen Remis zur Halbzeitpause.

2. HZ.: Im zweiten Spielabschnitt bot sich anfangs das gleiche Bild. Einmal war es ein Kopfball von HEINDL, der zu wenig druckvoll ausfiel und genau beim Heimkeeper landete, für die nächste Notiz war es TEPES der gut freigespielt wurde, aber ebenso nicht am Torwart vorbeikam. Die Gastgeber wurden in der Folge immer frecher, was ihre Sturmbemühungen betraf. Innerhalb von gut 20' Minuten hätte das Spiel demnach auch zu Gunsten der Welgersdorfer kippen können. Dreimal konnte sich hier KNAR mit tollen Reflexen und einem hervorragendem Stellungsspiel auszeichnen. Ein wichtiger Rückhalt, in einer brenzligen Spielphase. Denn der SVK schaffte es nicht mehr ganz, sich mit eigenen Angriffen, dem Gegner vom Strafraum fernzuhalten. Zwei Schüsse von BLEYER brachten noch nicht den erhofften Torerfolg. So kam es in der 79' Minute zu einem verheißungsvollen und auch berechtigten Freistoß, nachdem einem Welgersdorfer der Ball an die Hand klatschte. Robin selbst trat an, und das Ergebnis kann man am Foto auf der Startseite erkennen. Ein Bilderbuchfreistoß führte zur 0:1 Führung. Damit war der Bann gebrochen. Direkt mit dem Ankick hatte HEINDL einen Lauf auf's gegnerische Tor, doch die Kugel flog über das Tor hinweg. Die Heimischen kamen zu keinen weiteren Aktionen. Ein weiterer Schuss von Robin konnte der Tormann per Fußabwehr noch entschärfen, bei einem Hammerschuss von SMODITS in der 88' Minute war er dann aber auch machtlos. Unter die Querlatte gedonnert landete das Spielgerät zum entscheidenden 0:2 im Netz. Beinahe wäre in der 90' Minute noch das dritte Tor gefallen, aber die Aktion konnte auf der Linie geklärt werden. Am Ende konnte die Nachspielzeit souverän runtergespielt werden und der Sieg in trockene Tücher gebracht werden. 

Fazit: Welgersdorf machte es uns nicht leicht. In der ersten Hälfte war man gegen den sehr tief stehenden Gegner gefordert. In Hälfte zwei war mit giftigen "Nadelstichen" der Heimischen, vollste Konzentration erforderlich. Am Ende setzte sich die individuelle Klasse unserer Truppe durch. Solche Spiele kann man eigentlich fast nur so für sich entscheiden. Gestärkt durch diese Tatsache können wir zuversichtlich in die zweite Herbstsaisonhälfte starten. 

Vorschau: Im nächsten Spiel empfangen wir mit Neuhaus einen aktuell typlschen "Mittelständer", das sicherlich eine andere Charaktersitik haben wird, wie das heutige. Es steht ausser Frage, dass wir wieder alles geben müssen, um am Ende unsere Spitzenposition zu verteidigen. 

 

SVK - Loipersdorf/Kitzladen 6:1

Spielszene Kampfmannschaft

SVK-Express nicht zu stoppen

Ausgangslage: Auf Seiten des SVK kam mit HEINDL unser aktueller Goalgetter wieder in die Startelf und traf sogleich auch wieder doppelt. Die Gäste mussten einige Stammspieler vorgeben und hatten so nicht viel entgegenzusetzen. 

1. HZ.: Vorweg: alle Chancen im Detail aufzulisten würde den Bericht diesmal sehr lang werden lassen. Unsere Jungs begannen praktisch mit dem Anpfiff mit intensiven Offensivaktionen. Vor dem ersten Treffer konnte man so durch HEINDL und zweimal BLEYER in gleich drei Aktionen Gefahr erzeugen. Die Führung gelang dann aus einem blitzschnell ausgeführten Freistoß durch TEPES der auf PALIC passte und dieser endlich seinen Torbann mit dem 1:0 brechen konnte. Es ging in dieser Tonart weiter, wobei wir in Hälfte eins (noch) nicht das Tor mehr trafen. Chancen waren in Hülle und Fülle vorhanden. Von den Gästen war im Sturm entsprechend wenig zu sehen. Alle drei Abschlüsse stellten für unseren Keeper KNAR überhaupt kein Problem dar. Wesentlich beschäftigter war sein Gegenüber, Gästetorwart Freitag, der sich durch einige starke "Saves" auszeichnen konnte. Die größte Chance auf den längst überfälligen zweiten Treffer fand BLEYER kurz vor dem Pausenpfiff vor. Nachdem sich TANCZOS durch das komplette Spielfeld tankte und im Strafraum nur mehr durch ein Foul aufgehalten werden konnte gab der sehr korrekt agierende Spielleiter einen Strafstoß. Leider entschied sich Robin heute für die falsche Ecke. Es blieb somit, beim für den Gegner sehr schmeichelhaften, knappen Rückstand. 

2. HZ.: Wenig Änderungen gab es in den zweiten 45' Minuten zu berichten. Die Heimsichen kontrollierten das Spiel vollends - ließen Ball und Gegner laufen und kamen endlich auch zu weiteren Toren. Für Treffer Nummer zwei benötigte es aber erneut einer Standardsituation. Aus einer Ecke von BLEYER kam LEVACIC an die Kugel und versenkte, so wie schon gegen Dt. Kaltenbrunn, aus kurzer Distanz zum 2:0. Damit war der Weg frei, um weiter nachzulegen. SMODITS dribbelte sich in der 61' Minute in den Strafraum und schloss seinen Vorstoß mit einem Flachschuss ins lange Eck mit dem 3:0 ab. Nachdem zwei weitere scharfe Schüsse von Marko und Serafin knapp das Ziel verfehlten und auch Robin bei seinem Volleyschuss nur wenig fehlte, war es in der 70' Minute HEINDL, der einen Pass von unserer Nummer 8 zum 4:0 verwerten konnte. Unmittelbar danach folgte bereits der nächste Torjubel. Ein "Traumferserl" von BLEYER der genau in den Lauf von PALIC landete, nahm 'Pala gekonnt mit, passte sekundenschnell in die Mitte zu HEINDL und Julian konnte diese Top-Aktion, im Nachschuss, mit dem 5:0 abschließen. Es folgte ein kurzer "Betriebsunfall". Der erst gerade eingewechselte Feitl, traf mit der praktisch ersten Ballberührung zum 5:1 aus dem Nichts. In der 87' Minute wurde der Abstand durch einen weiteren Treffer zum 6:1 durch PALIC, der einen strammen Kickschuss ins Eck platzierte, wieder hergestellt. Wäre das Spiel noch länger gegangen, es wären wohl noch weitere Tore gefallen, aber es blieb dann beim halben Dutzend, was selbstverständlich auch genügte. 

Fazit: Gezählte 16 (!) Torchancen, allesamt nicht ungefährlich, konnte man heute für unsere Truppe notieren. Das alleine zeigt die Dominanz, die man in diesem Spiel ausstrahlte. Ein eindrucksvoller Sieg, der in dieser Höhe sicher auch mehr als verdient war. Die Gäste gaben sich trotzdem nicht völlig auf, versuchten dagegenzuhalten, aber es war für sie einfach nicht mehr drinnen. Unser Spiel war eine Freude zum Ansehen. 

Vorschau: Das nötige Selbstvertrauen sollte da sein, um auch im nächsten Spiel, einem Flutlichtspiel (Sa. Beginn um 18:30 Uhr) auf der kleinen aber feinen Welgersdorfer Anlage, erfolgreich abzuschneiden. Doch wie immer darf man bei keinem Gegner nachlassen. Wir haben es jedenfalls selber in der Hand, wenn wir auch weiterhin mit dem nötigen Respekt und höchster Konzentration ans Werk gehen!

 

Dt. Kaltenbrunn - SVK 2:3

Spielszene Kampfmannschaft

Arbeitssieg

Ausgangslage: Der SVK kam dem Nachbarn aus Deutsch Kaltenbrunn laut Presseaussagen des SVDK-Assistenten "gerade recht", doch sollte man die Frage stellen dürfen "Wozu wir gerade recht kamen?". Denn am Ende standen die Gastgeber, die sich zweifelsohne bemühten, erneut mit leeren Händen da, obwohl wir heute sicherlich nicht den besten Tag erwischten. So musste man den Torschützenleader HEINDL leider vorgeben. Dadurch kam es zu Rotationen an den Positionen. 

1. HZ.: Auf einem staubtrockenen und entsprechend holprigen Untergrund konnten Pässe jederzeit unvorgeshene Wendungen nehmen. Wenig verwunderlich war das Spielgerät häufig in der Luft zu finden, was dem Spiel beider Mannschaften wenig förderlich war. Der Start für die Hoanzl-Truppe war jedenfalls vielversprechend. Nachdem zwei Chancen noch liegen gelassen wurden, spielte sich BLEYER nach einem idealen Pass vom gut aufgelegten PALIC frei und verwandelte zum frühen 0:1. Unmittelbar danach hätte es fast einen Doppelschlag geben können, aber ein Schuss von UNGER Lukas, der heute mehr offensiv agierte, nach erneuten Pass von 'Pala' konnte der starke 'Kaltenbrunner Goalie Ifkowitsch per Fußabwehr noch zur Ecke klären. Mit der ersten gefährlichen Aktion mussten wir den Ausgleich hinnehmen. Nach einem Freistoß von der Seitenoutlinie erwischte Kapitän Hütter die Kugel und drückte sie ins Netz zum 1:1 (siehe Foto auf Startseite). Die Gastgeber fanden ihre Aktionen meist aus ruhenden Bällen oder dann, wenn man sie ungestört in den Strafraum flanken ließ. Die technisch feinere Klinge ging an die Gäste, die so auch zu weiteren Abschlüssen fanden. Eine der besten hatte BLEYER am Fuß, als er wieder sehr gut in die Tiefe ging. Robin, nur mehr Ifkowitsch vor sich, entschied auf einen mitgelaufenen Spieler zu passen, doch Luki kam an den scharfen Pass leider nicht mehr ran. In der 37' Minute waren wieder unsere Nummer 10 und der Heimkeeper im Blickfeld des Geschehens. Nach einem Superpass scheiterete Robin, der es volley aus kürzester Distanz versuchte, an einer Glanzparade von Ifkowitsch. Da man solche Gelegenheiten nicht nutzen konnte, kamen kurz vor der Pause die Heimischen noch zu zwei nennenswerten Aktionen. Dabei musste ein Spieler von uns den Ball auf der Torlinie wegköpfeln. Trotz allem hatten wir mehr Spielanteile und in Summe mehr Chancen, doch es sollte eine "zähe" Angelegenheit bleiben. 

2. HZ.: In Hälfte zwei änderte sich nicht viel; einzig wurden die Heimischen im Sturm etwas energischer. Der SVK hätte es trotzdem am Fuß gehabt, die Partie wieder an sich zu reißen. In der 53' Minute war es TEPES der, gut herausgespielt, das Tor leider verfehlte, was fast schwerer war, als es zu treffen. Glück, das in einem solchen Spiel immer dazugehört, hatten wir in der 62' Minute. Der zur Pause eingewechselte Spielertrainer Hafner, nicht nur treuen SVK-Anhängern bestens bekannt, hätte seine Torquote gegen uns beinahe wieder erhöhen können. Der Volleyschuss des "Laungen" nach einer guten Flanke traf aber nur den Pfosten. Hier hätte das Spiel sogar kippen können. Die Gastgeber, denen ein Unentschieden nicht wirklich viel weitergeholfen hätte, hatten noch zwei Möglichkeiten auf einen Torjubel, der ihnen jedoch verwehrt blieb, da einmal das Tor nach einem wuchtigen Schuss knapp zu niedrig war und ein anderes mal der Ball von Hafner nicht richtig getroffen wurde (und dadurch sogar über das Fangnetz segelte). Auch unsere Jungs brachten zunächst nicht die Wuchtel hinter die Torlinie. In der 81' Minute war es dann aber soweit. Aus einer der acht Eckbälle von BLEYER heraus, kam unser Abwehrspezialist LEVACIC nach vorne und konnte die Kugel mit Maßarbeit endlich zum 1:2 versenken. Damit schien der Widerstand der Blau-Weißen gebrochen. In der 88' Minute umkurvte Robin den heimischen Schlussmann, doch dieser schien schneller am Ball zu sein. Ob hier dessen jedoch ein Foulvergehen vorausging kann aus Blickwinkel des Schreibers nicht beurteilt werden - jedenfalls sah der besser positionierte Assistent nichts dergleichen. Mit Beginn der Nachspielzeit war am dritten Treffer nichts mehr zu diskutieren. PALIC servierte den Ball auf BLEYER der diesen nur mehr ins Tor "tragen" musste. Das 1:3 war wieder mustergültig herausgespielt und zeigte unsere Stärke in dieser (noch jungen) Saison. Unnötigerweiße fing man sich in der praktisch allerletzten Minute noch den zweiten Gegentreffer durch einen Hafner-Heber zum 2:3 ein, doch glücklicherweise kam dieser zu spät.

Fazit: Nach diesem Spiel scheint man geneigt zu sein, den Deckel draufzumachen und einfach weiter nach vorne zu schauen. Trotzdem kann man vom heutigen Match einiges mitnehmen: Man hat gesehen, dass man geduldig bleiben muss, auch wenn man Großchancen zunächst vergibt, heißt es nicht aufzugeben. Rotationen in unserer Aufstellung sind möglich, sollten aber trotz allem nicht allzu oft probiert werden (es hätte auch daneben gehen können). Wir können auch auf schwer bespielbaren Untergrund gegen einen robust zur Sache gehenden Gegner bestehen, doch ist dies alles andere als einfach! Wer solche Spiele gewinnt, ist jedenfalls für weitere harte Matches gut gerüstet. Deutsch Kaltenbrunn befindet sich weiterhin in einer Negativspirale, wie das Spiel gezeigt hat - aber die Saison ist noch lang, und man präsentierte sich keinesfalls wie ein Tabellenschlusslicht.

Vorschau: Unser nächster Gegner aus Loipersdorf/Kitzladen ist nur schwer einzuschätzen. Wir müssen weiterhin dominant und fokussiert auftreten, denn das solche Gegner einem sehr weh tun können, sollte - spätestens nach dem Oberdorf Spiel der Gäste - hinlänglich bekannt sein! 

 

SVK - Unterschützen 3:3

Spielszene Kampfmannschaft

Rassiges Remis

Ausgangslage: Nach einem optimalen Start für unser Team in die neue Saison, empfingen wir mit Unterschützen einen weiteren heißen Titelkandidaten auf unserer Sportanlage. Auf Seiten des SVK musste man glücklicherweise keine Verletzten vorgeben und konnte somit quasi aus dem Vollen schöpfen. Dadurch gab es eine etwas andere Startaufstellung im Vergleich zum letzten Match. 

1. HZ.: Vorweg einmal "Chapeau!" an alle Akteure, die bei nahezu unerträglich feucht-heißen Temperaturen, über die gesamte Distanz vollsten Einsatz zeigten. Von einem Sommerkick war man somit weit entfernt. Beide Teams bewegten sich auf Augenhöhe. Chancen ergaben sich Hüben- wie Drüben, wobei man sich aber zunächst weitestgehend im Mittelfeld neutralisierte. Es bedurfte einer Verkettung unglücklicher Umstände, der Tor Nummer eins folgen sollte. Bei einem aufspringenden Ball verschätzte sich einer unserer Verteidiger leider und rutschte danach auch noch aus. Diesen Patzer konnte Gegenspieler Toth für sich nutzen, und markierte in Minute 21' das 0:1 für seine Farben. Die Gastgeber ließen sich von diesem Rückschlag nicht beirren. In der 31' Minute landete ein Schuss am Aussennetz und als kurze Zeit darauf eine Bogenlampe von SMODITS ans Gebälk anklopfte schienen wir nicht gerade vom Glück verfolgt zu sein. Was dem Autor entging, aber aufmerksamen Beobachtern nicht, war ein Foulvergehen, welches an Marko zuvor begangen war. Dies geschah, laut Spielleiter im Strafraum - folgerichtig bekamen wir also einen Strafstoß zugesprochen. Wie schon im letzten Spiel ließ es sich BLEYER nicht nehmen und feuerte einen knallharten Schuss präzise ins Eck. Torwartroutinier Wagner auf der Gegenseite erriet zwar die Ecke, war am Ende aber machtlos. Der wichtige schnelle Ausglich zum 1:1 war somit gelungen. Bis zur Pause ergaben sich nun weitere Gelegenheiten, diese vor allem für die Gäste. Knapp wurde es dabei nur einmal in der 37' Minute als ein gefährlich angetragener Schuss knapp am Tor vorbeikullerte. Doch auch die Hoanzl-Truppe hatte kurz vor der Pause eine große Tormöglichkeit. HEINDL zog von der Mittelauflage mit vollem Tempo auf Wagner zu, der weit herauskommen musste. Am Ende konnte der Ex-Kohfidisch Keeper mit einer klasse Parade die Situation entschärfen. 

2. HZ.: In den zweiten 45' Minuten drehte sich das Spiel mehr in unsere Richtung, da man sich nun ein Chancenplus erarbeiten konnte. In der 54' Minute hatte PALIC, so wie schon im Auftaktsmatch, Pech als ein gefühlvoller Lupfer wieder nur das Aluminium küsste. Einen kurz darauf folgenden Drehschuss von unserem Neo-Legionär verfehlte ebenso sein Ziel um sprichwörtliche "Haaresbreite". Der berüchtigte Knopf ist noch nicht aufgegangen, aber es ist hoffentlich nur eine Frage der Zeit. In diese Drangphase des SVK startete BLEYER einen unwiderstehlichen Sololauf aus der eigenen Spielhälfte heraus. Für seinen Abschluss hätte unser Tor gut 1 Meter länger sein müssen. Die nächsten Aktionen gehörten dem SKU. Der robuste Unterschützener Stürmer Vittmann versuchte sich ebenfalls mit einem Schuss aus der Drehung heraus. Unser Schlussmann KNAR war aber zur Stelle und parierte sehr stark zur Ecke. Ein daraus resultierender Kopfball von Ex-SVK Spieler Gerencser ging zum Glück am Tor vorbei. In der 71' Minute brannte der Hut erneut, doch LEVACIC konnte einen gefährlich nah an die Torlinie humpelnden Ball noch davor ins Torout befördern. Wie gut derzeit unsere Offensivpower ist, zeigte sich wenige Augenblicke später. Einen pfeilschnell vorgetragenen Konter über BLEYER der einen scharfen "Stangler" auf HEINDL gab, vollendete Julian in gewohnter Goalgettermanier zur erstmaligen 2:1 Führung. Die Gäste hatten ihrerseits eine schnelle Antwort parat, die in einer ebenso schnell vorgetragene Aktion zum 2:2 Ausgleich mündete. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits 80' Minuten verstrichen und die meisten Fans hätten wohl kaum viel darauf gewettet, dass der Trefferreigen damit noch nicht abgeschlossen wurde. Die Heimischen traten die Schlussoffensive an und tatsächlich waren die Bemühungen von Erfolg gekrönt. Nachdem UNGER Lukas erfolgreich auf der Seitenlinie seinem Gegenspieler gekonnt entkommen konnte, folgte eine blitzschnelle Maßflanke in den Fünfer-Raum. Dort hechtete sich HEINDL hinein und wuppte die Kugel mit einer Energie in die Maschen, dass einem der Mund vor Staunen offenblieb. Was für ein -sorry- "geiles Tor"!! Mit dem 3:2 zwei Minuten vor der Nachspielzeit waren wir dem Sieg wieder recht nahe. Leider schlug das Pendel in der letzten Minute der Nachspielzeit nochmals in die Richtung des Gegners aus. Nach einem Gewirre vor der Strafraumgrenze heraus, zischte der Ball durch die Reihen ins Eck zum bitteren 3:3 Ausgleich. Angesichts des Spielgeschehens sicherlich keine Tragödie, dennoch war dies völlig unnötig, da man das Spielgerät einfach nur wegdreschen hätte müssen (und wenn er bildlich auch nur in Zahling angekommen wäre). Doch die Saison ist noch lang, und es werden auch noch Spiele kommen, in der wir am Ende die Glücklichen sind. 

Fazit: Wir brauchten einige Zeit, um ins Spiel zu kommen. Man erkannte recht schnell, dass der Gegner heuer weit vorne mitspielen wird. Der Rückstand wurde zum Glück schnell wettgemachn - ansonsten wäre es sicherlich noch schwer geworden. In Hälfte zwei hatten wir gute Druckphasen. Ein Sieg wäre nicht unverdient gewesen, doch Unterschützen steckte nie auf und kam somit zu einem Punkt, der, objektiv betrachtet, auch in Ordnung geht. Der SVK kann in der Saison aber ebenso noch einiges erreichen, wenn man weiterhin hoch konzentriert ans Werk geht. Die nächsten Spiele werden die Richtung vorgeben.

Vorschau: Es geht zur Sonntagsmatinee zu unseren Nachbarn aus Dt. Kaltenbrunn (Spielbeginn ist um 10:30 Uhr!). Die haben einen denkbar schlechten Start erwischt, was natürlich nichts heißen mag. Es gibt in der Klasse keinen Gegner, den man aufgrund der aktuellen Tabellensituation unterschätzen sollte! Wenn wir in der Abwehr stabil bleiben, wird man hoffentlich mit Punkten die (kurze) Heimreise antreten können. 

 

Bad Tatzmannsdorf - SVK 2:7

Spielszene Kampfmannschaft

Galavorstellung im Kurort

Ausgangslage: Ist es die gute Luft? Ist es der gepflegte Rasen? Man weiß es nicht wirklich, aber irgendetwas muss die Kurstadtarena zu Bad Tatzmannsdorf haben, das dem SVK bis dato immer als Sieger heimkommen lässt. Wobei es heute einfach die gesamte Teamleistung war, die den Ausschlag für einen beeindruckenden Erfolg ausmachte. Der SVK konnte zudem erfreulicherweise auf alle Stammspieler zurückgreifen. 

1. HZ.: Nach einem überraschend schnellen Angriffsversuch der Heimischen, der aber durch einen Abseitspfiff von Schiedsrichter-Routinier Paukowitsch erkannt wurde, gab es für die Hoanzl Mannen im Offensivrausch kein Halten mehr. Nachdem SMODITS Schuss in der 8' Minute vom Heimgoalie noch pariert werden konnte, wurde er nur eine Minute später bereits zum ersten Male bezwungen. Einen scharfen Stanglerpass von HEINDL konnte der aufgerückte Neuzugang TEPES Luka mit einem behrzten reinrutschen hinter die Torlinie zum 0:1 einnetzen. Leider musste Luka kurze Zeit später ausgewechselt werden, da ihm übel wurde (Magenverstimmung). Wir hoffen an dieser Stelle, dass sich Luka wieder rasch erholt! An seiner Stelle kam LEVACIC zu seiner Pflichtspielpremiere in dieser Saison. Bis zu Tor Nummer zwei hatten die Gäste weitere Chancen, so scheiterte PALIC an einer starken Fußabwehr des Torwarts. Nicht weiter schlimm, denn unser Sturmdrang lief ungebremst in Richtung Gastgebergehäuse. Kurze Zeit später war es nämlich Goalgetter HEINDL, der per Lupfer nach einer Vorlage von Assistkönig BLEYER den aufgerückten Torwart überlupfte und das 0:2 markierte. Durch eine Unachtsamkeit in der Abwehr anhand eines unglücklichen Mißverständnis kamen die 'Tatzmannsdorfer, praktisch aus dem Nichts, zu einem 1:2 Anschlusstreffer. Es sollte ein Schönheitsfehler bleiben, mehr nicht. Denn nach einer butterweichen, perfekten Flanke von BLEYER, hechtete UNGER ans Spielgerät und versenkte selbiges zum 1:3 nach 32' Minuten. Eine Aktion Prädikat "Champions League". Unser Torhunger war damit noch lange nicht gestillt. SMODITS (wieder nach Pass von Robin) markierte in Minute 40' das 1:4 und hätte der Passgeber zwei Minuten seinen Sololauf etwas früher abgeschlossen, wäre sogar ein weiterer Treffer möglich gewesen. 

2. HZ.: Die Heimischen wollten sich in Hälfte zwei natürlich besser vermarkten, doch der SVK blieb in seinen Aktionen weiterhein gnadenlos gut. Wieder waren nur sieben Minuten nach Wiederanpfiff vergangen, da klingelte es erneut im Kasten der Kurstädter. HEINDL, nach Vorlage von SMODITS, verwertete zum 1:5. Als auch noch BLEYER einen an ihm verhängten Strafstoß zum 1:6 verwertete, war das halbe Dutzend schon nach 63' Minuten voll. Zwischenzeitlich konnten aber auch noch die Blau-Gelben Heimischen mit einem 2:6 das muntere Toreschießen vortsetzen, doch es sollte bei einer Randnotiz bleiben. Wenige Augenblicke später stellte SMODITS mit einer direkt verwandelten Ecke den fünf-Tore Vorsprung durch das 2:7 wieder her. Damit fand die Trefferorgie, in der ohnehin schon längst entschiedene Partie, ein Ende. Wobei wir auch gegen Ende zu noch gute Gelegenheiten hatten. Immerhin konnte sich hier Heimtorwart Weber mit zwei starken Paraden noch hervorheben - ein schwacher Trost.

Fazit: Wenn man 7 Tore in einem Spiel erzielt, mit Möglichkeiten auf einen sogar zweistelligen Torerfolg, dann braucht man nicht nach Kritik zu suchen. Alle Mannschaftsteile griffen nahezu perfekt ineinander. Die Tore waren allesamt auf spielerisch hohen Niveau herausgespielt. Ein Galaauftritt durch und durch, der uns eine (wenn auch natürlich nur zwischenzeitliche!) Tabellenführung einbrachte.

Vorschau: Das nächste, schwere Heimspiel, wird gegen den Top-Titelkandidaten Unterschützen bestritten. Es ist schwer davon auszugehen, dass dies wieder ein ganz anderes Spiel werden wird. Es muss allen klar sein, dass jeder eine Spitzenleistung abrufen muss, um gegen diesen sehr starken Gegner reüssieren zu können. Ein Spitzenspiel, das hoffentlich die Erwartungen erfüllen wird. 

 

SVK - Gr. Petersdorf 2:1

Spielszene Kampfmannschaft

Voller Einsatz! Voller Erfolg!

Ausgangslage: Die letzte Begenung, bei der wir Gr. Petersdorf auf unserer Anlage begrüßen durften, ist mittlerweile schon knapp über 5 Jahre her. Damals, noch eine Liga höher, verspielten wir einen 3-Tore Vorsprung zur Pause - das bittere 3:3 war am Ende zu wenig; wenig später gings für uns runter. Vielleicht begegnet man sich irgendwann auch mal wieder in der 2. Liga, doch aktuell sind wir Konkurrenten eine Stufe tiefer. Nach hinlänglich bekannten Umständen, begann ein neuer Versuch, eine reguläre Meisterschaft abzuschließen. Hoffen wir das Beste! Die Gäste mussten einen langjährigen Stammspieler aufgrund einer Sperre vom Cup-Match vorgeben. Die Gastgeber mussten mit LEVACIC, der sich leider unglücklich an der Hand verletzte, einen Spieler vorgeben. Wir wünschen 'Tomo' an dieser Stelle eine rasche Genesung. Unsere Neuzugänge KOSARIC Leo, TEPES Luka, PALIC Serafin und Heimkehrer KNAR Martin konnten allesamt einen gelungenen Meisterschaftseinstand bejubeln.

1. HZ.: Von Beginn an war wenig zu sehen vom üblichen Abtasten. Das Spiel nahm rasch Tempo auf, auch bedingt durch einen frühen Treffer der Heimischen. Unser pfeilschneller Stoßstürmer HEINDL wurde von BLEYER in der eigenen Hälfte ideal in den Lauf gespielt. Nach nur 9' Minuten zog Julian vom Mittelkreis somit alleine auf den Gästegoalie zu und schloss überlegt zum 1:0 ab. Die Gäste waren sichtlich geschockt, denn in der nächsten Aktion hätte es beinahe den nächsten Treffer geben können, doch ein Schuss von HEINDL, der wieder gut herausgespielt wurde, ging über das Gehäuse. Gr. Petersdorf hatte in Hälfte eins zwei Möglichkeiten in der Offensive, wobei eine davon als durchaus gefährlich eingestuft werden konnte. Einen gut platzierten, scharfen Freistoß konnte KNAR souverän zur Ecke abwehren. Nach 32' Spielminuten tankte sich Neostürmer PALIC durch die gegenerischen Abwehrreihen, sah Mitspieler HEINDL, leitete die Kugel zu ihm weiter, der nicht lange zögerte und erneut eiskalt zum 2:0 verwandelte. Der SVK war besser im Spiel, hielt die Abwehr gut zusammen und hatte kurze vor der Pause noch eine Gelegenheit zum Torabschluss. Der aufgerückte UNGER kam zu einem Kopfball, welcher jedoch vor der Linie noch abgewehrt werden konnte. Mit diesem erfreulichen Zwischenstand ging es in die Halbzeitpause. 

2. HZ.: In Hälfte zwei kamen die Gäste, wenig überraschend, zu mehr Chancen, da man mehr nach vorne investierte. Die Intensität blieb erhalten, wodurch sich ein abwechslungsreiches, interessantes Spiel entwickelte. Kurz nach der Pause hätte Julian beinahe wieder das Spielgerät Richtung Tor spitzeln können, wäre nicht Gästetormann Somogyi schneller gewesen. Es folgte eine starke Druckphase des Gegners, der mit mehrfachen Schüssen aus guter Distanz zum Erfolg kommen wollte. An Torhüter KNAR Martin gab es aber kein vorbeikommen. Im Gegenzug kam PALIC aus einem Konter nicht am Schlussmann vorbei. Die Gäste ließen nicht locker, was sich bezahlt machen sollte. In der 72' Minute erwischte Nagy unseren Keeper leider am falschen Fuß, und vollendete einen Flachschuss zum 2:1 Anschlusstreffer. Die 'Petersdorfer blieben am Drücker. Nur wenige Augenblicke später flog ein brenzlig wirkender Schuss, knapp am Tor vorbei. In der 78' Minute hatten die Gäste die Riesenmöglichkeit zum Ausgleich. Eine richtige Granate aus vollem Lauf konnte aber erneut von Martin entschärft werden. In der 85' Minute hätte PALIC das Nervenkostüm der zahlreichen heimischen Anhänger deutlich beruhigen können. Leider prallte sein gefühlvoller Schuss nur vom Pfosten zurück in den Strafraum. Somit hieß es zittern, und das noch "lange", denn die Nachspielzeit zog sich dahin. Dies war nicht weiter überraschend, da viele unserer Spieler zum Ende hin schon mit ihren Kräften am Limit waren (und es daher viele Unterbrechungen gab). Letztendlich passierte nix mehr - der Auftakt war geglückt!

Fazit: Ein ungemein intensiv geführtes Match, das nicht allein aufgrund der äußeren Umstände (drückendes Wetter), allen Spielern alles abverlangte. Gr. Petersdorf war der erwartet schwere Gegner. Vom Spielverlauf wäre auch eine Punkteteilung "vertretbar" gewesen, doch unser Einsatz bis zum Ende wurde belohnt. Das Potential für mehr ist jedenfalls da - freuen wir uns also auf eine neue, spannende Saison!

Vorschau: Wieder einmal müssen wir recht früh in der Saison auswärts nach Bad Tatzmannsdorf - wir hoffen das Wetter spielt diesemal mit. Im Vorjahr musste das Spiel wegen eines schweren Unwetters abgebrochen werden. Jedenfalls fuhren wir bisher immer gerne in den Kurort, möge das auch heuer Bestand haben.