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Aktualisiert am: 13.03.2019

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Hier finden sie Matchinfos (Kurzberichte & Statistiken) sowie frühere Meldungen zur jeweils ausgewählten Saison. Weitere Matchberichte zu früheren Saisonen (vor 09/10) finden sie unter: Alte Matchberichte >>

SAISON 2014/15

SVK - Stinatz 7:1

Spielszene Kampfmannschaft

Torfestival zum Saisonabschluss

Ausgangslage: Nachdem Markt Allhau am Vortag mit einem Sieg gegen Güssing Platz 3. behaupten konnte, ging es in diesem Spiel für beide Mannschaften um nichts ausser die Ehre. Immerhin hatte der SVK doch noch ein Ziel vor Augen: Seinen Goalgetter ZELKO zum Torschützenkönig zu führen, was am Ende auch eindrucksvoll gelingen sollte. BENCE hütete wieder das Tor und ZAMBO fehlte heute. Die Stinatzer wiederum machten mit der äußerst kurzfristigen Absage der Reserve, ihren schlechten Ruf einmal mehr alle Ehre. Im KM-Spiel wurde dann sogar ein eigentlicher Stürmer als Torwart aufgeboten!  

1.HZ: Bei subtropisch, schwülen Wetter gab es erstaunlich viele Offensivaktionen zu sehen. Dabei gab es bereits nach wenigen Sekunden eine Schrecksekunde für die Heimischen, als einer der vielen Stinatzer Neuzugänge, Mikulic, einen Schuss ans Lattenkreuz nagelte. Danach drehten aber die Pichler-Mannen auf und erstürmten sich so Chance um Chance heraus. An dieser Stelle wird der Bericht sich diesesmal nur auf die Tore konzentrieren - bei 8. Treffern insgesamt kommt ja auch etwas zusammen. Treffer Nummer eins (zum 1:0 nach 9' Minuten) gelang GERENCSER mit einem platzierten Schuss auf Höhe Strafraum. Unser Team ließ nicht locker und so konnte man nach 17' Minuten erneut jubeln. ZELKO wurde nach herlicher Vorarbeit von SCHOLZ M. freigespielt. Das 2:0 war somit nur noch Formsache. In der 26' Minute ging es zu wie im Training, eine Passkombination über mehrere Stationen (GERENCSER zu BUZETI der weiter zu ZELKO), auf engstem Raum überrumpelte die heillos überforderte Defensive des Tabellenletzten. Wieder war es unser Torschützenmeister in spe der sein Torkonto mit dem 3:0 nochmals höher schrauben konnte. Zwischendurch und völlig unverhofft bekamen die Gäste in der 27' Minute einen eindeutigen Elfmeter zugesprochen. Das 3:1 durch Piskor war aber am Ende lediglich für die Statistik relevant. Am Spielgeschehen sollte sich nichts ändern. In der 36' Minute kam ZELKO komplett alleingelassen zum Schuss aufs verwaiste Tor, setzte den Schuss aber zu hoch an. Plötzlich machte sich aber der Spielleiter bemerkbar, als er zur Überraschung einiger auf den Elfmeterpunkt zeigte. Anscheinend sah er ein Vergehen an unseren Stürmer, was die Stinatzer verständlicherweise mit einiger Kritik schließlich zur Kenntnis nehmen mussten (ein Stinatzer Betreuer [oder Trainer?] wurde sogar auf die Tribüne, oder besser gesagt hinter die Werbebande, "verwiesen"). Bosti' konnte das am Ende alles egal sein und so verwandelte er sicher zum 4:1 Pausenstand ein. Bereits in der ersten Hälfte gelang ihm ein Hattrick und es sollten noch zwei weitere Treffer folgen.    

2. HZ: In Hälfte zwei ging es ähnlich weiter wie die 45' Minuten zuvor. Aufgrund des klaren Vorsprunges war von Seiten der Stinatzer auch wirklich nichts mehr zu erwarten. Der SVK hatte leichtes Spiel und konnte die letzte Halbezeit der Saison ruhig zu Ende spielen. In der 52' Minute lässt GERENCSER einen scharfen Schuss auf Ersatzgoalie Ofner ab, der ihn nur abprallen kann. ZELKO war wieder einmal goldrichtig zur Stelle und verwandelte den Abstauber zum 5:1. Bosti' bedankte sich mit einem "DANKE SVK" (siehe Foto auf Startseite). Nach 78' Minuten umkurvte der eingewechselte SCHOLZ P. alle Gegenspieler inklusive den Schlussmann. Das 6:1 war perfekt. Nach der 12. (!) Ecke wurde unser Torhunger dann endgültig gestillt. ZELKO kam aus einem Gestocher an den Ball und verwertete zum 7:1 Endstand.

Das sagt der Gegner: --nicht vorhanden--

Fazit: Zum Spiel gibt es ansich nicht viel zu sagen. Stinatz, ausgebrannt vom Abstieg, war kein ernsthafter Gegner. Der SVK dominierte und kam so zu einem Kantersieg, der sogar noch höher hätte ausfallen können. Bleibt die Saisonbilanz unserer Mannschaft (siehe auch Startseite), die sich mehr als nur sehen lassen kann. Es gab einige Highlights in dieser Saison, allen voran der imposante Sieg in Eltendorf beim späteren klaren Meister (wir wünschen unseren Nachbarn an dieser Stelle in der Landesliga alles Gute!). Mit 62 Punkten konnte man die höchste Punkteausbeute seit dem Abstieg in die 2.Liga Süd 2003 erzielen und das bei einer starken Liga. Danke SVK! Smiley

Vorschau: Es folgt die wohlverdiente aber relativ kurze Sommerpause. Da die 1. BFV-Cup Runde bereits am 3. Juli Wochenende angesetzt ist, bleiben gerade einmal gut 5 Wochen bis zum ersten Bewerbsspiel. Wie gewohnt werden alle Neuigkeiten zu Testspielen und Transfers sofort online gestellt, wenn diese bekannt sind.    

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Güssing - SVK 2:2 (Frühjahr 2015)

Dieser Punkt war mehr als nur verdient - Teil II

Ausgangslage: Die Überschrift zum Hinspiel im Herbst lautete "Dieser Punkt war mehr als nur verdient". Die Fortsetzung gab es im Retourspiel bei deutlich wärmeren Temperaturen. Das Spiel wurde dadurch nicht unbedingt "heißer" aber wie schon beim 1:1 im Herbst mussten wir einen zwischenzeitlichen Rückstand hinterherlaufen, welcher erst relativ spät beglichen werden konnte. Wie bereits damals hatten wir auch im heutigen Match einige Male die Chance, das Spiel für sich zu entscheiden. Am Personalsektor gab es beim SVK eine Änderung: BUZETI kam nach seiner Gelbsperre wieder in die Startelf. Bei den Gastgebern fehlten hingegen gleich mehrere Stammspieler.

1.HZ: Guter Beginn für unsere Jungs, die bereits in der 7' Minute durch ZAMBO einen Torschuss abgaben. Für den sicher stehenden Torwart der Güssinger war dieser aber keine Anstrengung wert, da der Ball genau auf ihn zuflog. Fünf Minuten später probierte es GERENCSER mit einem Flachschuss aus gut 25 Meter, der noch tückisch aufsetzte und so Pöschlmayer zu einer ersten echten Parade zwang. Aus dieser Aktion heraus kam es zur ersten Ecke für den SVK, welche die Güssinger zwar abblocken konnten, doch konnten sie sich nicht befreien. ZELKO erwischte das Spielgerät und flankte halboch in den Strafraum, wo unser aufgerückte Kapitän goldrichtig stand. Per Kopf beförderte SIRAKOV die Wuchtel gezielt zur frühen 0:1 Führung nach 11' Minuten in die Maschen. Die Heimischen wirkten kurz verunsichert, denn im nächsten Angriff hätte es beinahe schon 0:2 stehen können. Ein toller Schuss von UNGER fand aber leider nicht den Weg hinter die Torlinie. Güssing war bis dahin im Angriff nicht vorhanden. Umso überraschender fiel dann der Ausgleich. Plötzlich zog der Güssinger Legionär Dedics, nach einem perfekten weiten Querpass, auf unseren Torwart zu. Trotz Bedrängnis konnte sich der Angreifer durchsetzen und zum Entsetzen der SVK-Fans seinen Lauf auch erfolgreich zum 1:1 nach 15' Minuten abschließen. In der Folge führten die Gastgeber zwar die technisch etwas feinere Klinge, nur gefährlich konnten sie damit nicht werden. In der 21' Minute gab es für die Burgstädter einen äußerst harmlosen Kopfball zu verzeichnen und in der 25' Minute kommt Vadasz per Zufall zu einer guten Einschussmöglichkeit, verzieht aber deutlich. Die Pichler-Elf wiederum hatte in der 32' Minute eine Riesenmöglichkeit am Fuß. Nach einer Flanke von BUZETI, der sich auf der rechten Seite mühelos seiner Gegenspieler befreien konnte, kam ZAMBO an den Ball. Sofort zog Kevin volley aus kürzester Distanz wuchtig ab, doch mit einem kaum für möglich gehaltenen Reflex, stand Pöschlmayer irgendwie genau richtig, um das Spielgerät auf der Linie noch abzuwehren. Eine bärenstarke Aktion von beiden Protagonisten mit dem glücklicheren Ende für die Heimelf. Nach 39' Minuten erwischte ZELKO eine Flanke, nur fiel der Abschluss zu schwach aus. Kurz vor Halbzeit wurde der Güssinger Schlussmann noch zweimal geprüft. Zuerst wehrte er einen Schuss von ZELKO ab, und auch den Nachschuss von SCHOLZ M. war nicht von Erfolg gekrönt. Somit ging es mit einem eher schmeichelhaften Remis für die Güssinger in die Pause.   

2. HZ: In den zweiten 45' Minuten wurde das Spiel ausgeglichener. Nach 50' Minuten gelang Güssing der erste Torschuss in Hälfte zwei, doch landete dieser genau in den Armen von JELENCSITS. Drei Minuten später hatte BUZETI eine sehr gute Einschussgelegenheit. Etwas überrascht von dieser Situation setzte er die Kugel aber weit am Tor vorbei. Wenige Augenblicke später dann ein schwerer Rückschlag für die Gäste. Erneut kam Dedics an den Ball, nachdem er sträflich alleine gelassen wurde. Auf Höhe des Elfmeterpunktes zog der Güssinger trocken ab, und wieder passte das Spielgerät genau ins Eck zur 2:1 Führung für den SVG. Der erst dritte gefährliche Angriff der Gäste brachte das zweite Tor: das nennt man Effizienz! Viel mehr Offensivaktionen sollten von der jungen Güssinger-Elf die restliche Spielzeit über aber nicht mehr kommen.  Von nun an konnten sich die Heimischen recht gut verteidigen. In der 78' Minute gab es einen Torabschluss, aber aus zu spitzen Winkel ging der Ball am Tor vorbei. Die Zeit schien für uns davonzulaufen. Am Ende musste ein Elfmeter herhalten, der jedoch schön "herausgespielt" wurde. Der eingewechselte SCHOLZ P. schob einen Lochpass in den Strafraum auf ZELKO, der von hinten umgemäht wurde. Ein glasklarer Elfmeter, den Bosti' sicher zum hochverdienten 2:2 verwandeln konnte. In der vierminütigen Nachspielzeit kam ZELKO nochmals zu einem Kopfball, der jedoch genau bei Pöschlmayer landete. Die letzte Aktion gehörte den Gastgebern: ein Freistoß aus guter Distanz konnte JELENCSITS problemlos über die Latte drehen. Die Ecke brachte nichts ein und somit blieb es bei der Punkteteilung.

Das sagt der Gegner: Homepage Güssing -->

Fazit: Aufgrund des späten Ausgleiches muss man mit dem einen Punkt zufrieden sein, obwohl vor allem in Hälfte eins einiges mehr möglich gewesen wäre. Das aus Sicht der Güssinger ein Sieg ihrer Mannschaft gerechter gewesen wäre, ist absolut nicht nachvollziehbar. Alleine die Tatsache, dass der SVK sich mit einem doch recht deutlichen Chancenplus von 10:5 durchsetzen konnte spricht für sich. Güssing war zwar effizienter in der Chancenauswertung, mehr aber auch nicht. Von einer deutlichen spielerischen Überlegenheit der Heimischen war man auch weit entfernt. Ein Sieg unsers Teams wäre sicherlich nicht ungerecht gewesen. Wir haben uns auf jeden Fall gut verkauft und konnten somit die Güssinger in der Tabelle auf Distanz halten.  

Vorschau: Im letzten Spiel der Saison empfangen wir daheim den bereits längst feststehenden Fixabsteiger aus Stinatz, die einen Durchmarsch von der Burgenlandliga in die 1. Klasse zu Stande brachten. Da es in diesem Spiel für beide Mannschaften "nur" mehr um die Ehre geht, ist jeder Ausgang möglich. Natürlich sollten wir aber darauf schauen, die Saison mit einem Sieg abzuschließen. Ausserdem hat unser Goalgetter ZELKO die Möglichkeit, Torschützenkönig der Liga zu werden. Ein Grund mehr, viele Tore zu schießen. Die Gelegenheit wäre so günstig wie nie.

Anmerkung: Nicht vergessen: Beim letzten Heimspiel der Saison werden wieder schmackhafte Koteletts gegrillt! Am SA. 13.06. um 17:00 Uhr ist Spielbeginn.

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SVK - Rechnitz 3:1 (Frühjahr 2015)

Aller guten Dinge sind drei ...

Ausgangslage: ... denn mit 3 Toren und 3 Punkten konnten wir wieder den 3. Platz zurückerobern. Dabei trafen wir heute auf einen Gegner, der im Niemansland der Tabelle aufzufinden ist. Mit SIRAKOV kehrte unser Kapitän wieder zurück ins Team, gleichzeitig musste aber BUZETI gelbgesperrt vorgegeben werden.

1.HZ: Gleich in der aller ersten Spielminute kam der SVK nicht ungefährlich vor das Gästegehäuse. ZAMBO konnte den Ball aus kürzester Distanz aber nicht kontrolliert aufs Tor zielen, wodurch unserem Team das Kunstück von Rechnitz im Herbst nicht gelingen sollte (Anmerkung am Rande: damals bekamen wir nach nicht mal 30 Sekunden ein Tor!). Rechnitz konterte und kam in der 3' Minute zu einem Kopfball, der jedoch genau in die Arme von JELENCSITS flog. Es sollte sich ein recht flottes Spiel entwickeln, wobei jedoch spielerische Highlights lange Zeit ausbleiben sollten - von langen Ballstaffeten ganz zu schweigen. Im Gegensatz zu den Gästen, die ihr Offensivglück im Kurzpassspiel versuchten und dabei aber immer wieder hängen blieben, agierte der SVK meistens mit langen Bällen. In der 6' Minute nutzte ZELKO einen schweren Abwehrschnitzer des anfällig wirkenden Rechnitzers Görcz, schnappte sich die Kugel vor ihm weg, zog auf Gästegoalie Baliko zu, schoß sofort, doch aus spitzen Winkel konnte der ungarische Torwartlegionär gut parieren. Nach und nach übernahm der SVK die Spielkontrolle und kam so einige Male zu Torabschlüssen. Nach einer scharfen Flanke von JANDRISEVITS, der sich auf der linken Seite durchsetzen konnte, konnte ein Rechnitzer Verteidiger den Ball ins Torout abwehren - viel hätte hier nicht zu einem Eigentor gefehlt. Auch die nächsten Aktionen gehörten ausschließlich den Heimischen: in der 21' Minute gelangt nach einem Eckball die Wuchtel über Umwege auf unseren aufgerückten Kapitän, der blitzschnell reagiert und aufs Tor köpfelt, doch leider nur Baliko traf. Nach 26' Minuten wird unserer Elf ein Freistoß aus verheißungsvoller Distanz zugesprochen. ZELKO trat an und konnte den Ball flach, seitlich an der Mauer vorbeizirkeln. Hätte der starke Rechnitzer Schlussmann sich nicht erfolgreich in den Schuss geworfen, wäre dies die Führung für uns gewesen. Wenige Minuten später konnte ZELKO wieder einen guten Schuss aufs Tor der Auswärtigen abfeuern, doch wieder war Baliko zur Stelle. Auf Seiten der Rechnitzer gab es Offensiv nicht viel zu berichten. Dennoch wäre man kurz vor der Pause beinahe in Rückstand geraten. Der auffällige Brezovich konnte sich irgendwie im Strafraum freidribbeln. Zum Glück stand unser, bis dato wenig geprüfte, Schlussmann zur Stelle und vereitelte so eine Rieseneinschussmöglichkeit. Mit einem 0:0 gings danach ab in die Pause.

2. HZ: Nach anfänglichen Abtasten, es gab nur einen harmlosen Distanzschuss auf Seiten der Rechnitzer, kam in der 57' Minute der SVK immer besser in Fahrt. Eine sehr gut getimte Flanke von UNGER auf ZELKO konnte Bosti' leider nicht verwerten. Das runde Ding ging knapp über die Torlatte. Die letzte gute Chance der weit angereisten Gäste gab es in der 63' Minute, als ein gefährlicher Schuss aus spitzen Winkel auf unser Tor abgefeuert wurde. JELENCSITS blieb cool und konnte auch diesen Schuss bändigen. Die letzten 20' Minuten hatte der SVK die Gäste sprichwörtlich "im Reindl", denn spätestens mit dem Führungstor, ging plötzlich vieles leichter. Das 1:0 in der 71' Minute resultierte aus einer schönen Passkombination von SCHOLZ M. der im Strafraum genau auf ZELKO passte, der wiederum die Kugel nur mehr trocken in die Maschen schieben musste. Die Pichler-Elf nutzte die Gunst der Stunde mit weiteren Top-Angriffen. In der 76' Minute kam UNGER zu einer tollen Schussmöglichkeit. Sein Halbvolleyschuss, unbedrängt aus kurzer Distanz, wurde vom besten Rechnitzer - Torwart Baliko - glänzend abgewehrt. In der 78' Minute war dann selbst Baliko machtlos als REISINGER, wieder super freigespielt durch einen ZELKO-Pass in den Rückraum, von der Strafraumgrenze abzog und zum 2:0 verwertete. Somit hatte Reisi' wie schon seinen ersten, auch seinen zweiten Saisontreffer gegen Rechnitz erzielt. In der 77' Minute kam GERENCSER an einen Kopfball nach einem Corner, leider ging sein Versuch aber übers Tor. Besser gelang es schließlich in der 84' Minute. Eine gefühlvolle Flanke in den Strafraum von ZELKKO, scherzelte ZAMBO unhaltbar am Torwart vorbei zum 3:0 ins Kreuzeck. Alle drei Tore waren schön herausgespielt. Es sollte sogar noch ein weiteres folgen. Diesesmal hingegen für Rechnitz. Aus einem Freistoß gelang aber Venczel nur mehr der Ehrentreffer zum 3:1.  

Das sagt der Gegner: -nicht verfügbar-

Fazit: Unser Team brauchte recht lange, um sich gegen Rechnitz erfolgreich durchzusetzen. Immer wieder war es der starke Schlussmann der Gäste, der diese im Spiel behielt. Erst nach dem Führungstreffer lief es wie erhofft. Innerhalb weniger Minuten konnten wir so einen ungefährdeten Sieg einfahren, der auch berechtigt ist. Der SVK machte mehr fürs Spiel. Rechnitz hingegen kam nur 2x wirklich nennenswert vor unser Tor. Das Spiel war zwar lange Zeit nicht unbedingt ein fußballerischer "Leckerbissen", aber immerhin abwechslungsreich mit einigen guten Torszenen. Somit können wir mit mit genug Selbstvertrauen die letzten zwei Spiele in Angriff nehmen um die Saison hoffentlich am Stockerl zu beenden.

Vorschau: ...folgt...

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SVK - Heiligenkreuz 2:3 (Frühjahr 2015)

Die Luft ist draußen

Ausgangslage: Nach der blamablen Vorstellung gegen Rudersdorf gab es einige, geringere Umstellungen in der Abwehr. Leider wirkte sich das nicht unbedingt positiv aus.

1.HZ: Unser Team kam besser ins Spiel und nach bereits 4' Minuten musste der starke Gästetorwart Thaller bei einem Freistoß von SCHOLZ M. das erste Mal eingreifen. Auch die zweite Aktion im Spiel gehörte den Heimischen: zuerst verfing sich ein Passversuch von BUZETI im Strafraum in der Abwehr des Gegners, jedoch kam im Anschluss SCHOLZ M. zu einer ausichtsreichen Schussposition. Mathias zögerte etwas zu lange, womit die Gefahr schnell wieder vorbei war. Die Riesenchance auf die - bis dahin verdiente - Führung gab es in der 16' Minute, als zurecht ein Strafstoß für den SVK gegeben wurde. Der Heiligenkreuzer Wallesz klärte den Ball auf der Torlinie unglücklich mit der Hand und wurde regelkonform dafür auch ausgeschlossen. Leider konnte ZELKO den Elfer nicht verwerten, da Thaller die Ecke erriet und somit abwehren konnte. Die Gäste sollten nicht zum letzten Mal im Spiel großes Glück wiederfinden. Wenn man die Chancen nicht nützt, kriegt man die Tore. So geschehen nach 20' Minuten als der Heiligenkreuzer Stürmer Butumovic eine perfekte Flanke auf seine Stirn serviert bekam und so butterweich zur 0:1 Führung einköpfeln konnte. Es folgten wütende Angriffsbemühungen der Gastgeber. In der 23' Minute konnten die Heiligenkreuzer mit Müh und Not den Ball gerade noch auf der Linie klären. Wenige Minuten später hätte beinahe das 0:2 folgen können als aus einer klaren Abseitsposition ein Kopfball an die Querlatte prallt. Nach 36' Minuten sollte dann endlich der längst fällige Treffer für die Pichler-Elf fallen. Eine Flanke von SCHOLZ M. in den Lauf von ZELKO nutzte unser Goalgetter und zog komplett alleine auf Höhe des Mittelkreises Richtung Torwart, der den drohenden Ansturm von Bosti' nicht verhindern konnte. Mit diesem 1:1 ging es schließlich auch in die Pause, da ein halb-hoher Lupfversuch von BUZETI wieder einmal kurz vor der Linie von einem Gästespieler wegeschlagen werden konnte und Heiligenkreuz eine 100%igen-Sitzer liegenließ. Butumovic passte aus gut 11m im Strafraum zu seinem Legionärskollegen Varga, doch sein Schuss erwischte unseren heute im Tor stehenden BALOGH Bence genau am Fuß.  

2. HZ: In Hälfte zwei tat sich die ersten 20' Minuten nicht viel. Beide Mannschaften agierten auf Augenhöhe. Das bei den Gästen ein Mann fehlte, war über die gesamte Spielzeit hinweg überhaupt nicht zu bemerken. In der 60' Minute wurden wir plötzlich durch einen Konterangriff der Lafnitztaler überrascht. Auf einmal konnten die Heiligenkreuzer auf 1:2 das Score nach oben schrauben und wieder sah unsere Defensive ganz schlecht aus. Unser Team drückte folglich mehr nach vorne und erspielte sich einige Einschussgelegenheiten. In der 67' Minute konnte ein auswärtiger Spieler nach der 11. (!) Ecke für den SVK am langen Pfosten klären, nachdem der Torwart schon geschlagen war. Es folgte in der 75' Minute eine gute Gelegenheit von UNGER L. und in der 77' Minute wird eine sehr schöne Flanke von ZELKO in den Raum nur knapp von unseren Spieler verpasst. Heiligenkreuz hatte aber ebenso seine Chancen, die Führung zu erhöhen: Die beste davon in der 72' Minute als ein Spieler völlig alleine vor BALOGH auftauchte. Bence war heute aber in einer super Form und konnte uns somit lange im Spiel halten. Die Gegentreffer waren einfach nicht zu halten. Einen starken Schuss in der 76' Minute konnte Bence ebenfalls stark parieren. Die Zeit für den SVK schien davonzulaufen, als uns 9' Minuten vor Schluss der erneute Ausgleich gelang. Der nach vor gerückte GERENCSER rutschte in eine Flanke von der rechten Seite. Hier konnte Thaller nicht mehr eingreifen womit es 2:2 stand. Alle wären vermutlich damit auch zufrieden gewesen. Alle, bis auf die Gäste, die unbeeindruckt von diesem Treffer direkt vom Anstoß weg wieder ihren Weg nach vorne suchten, und auch tatsächlich fanden. Völlig indisponiert überließ man die rechte Seite den Gästen, die mit einer scharfen Flanke in den Strafraum wieder einmal Butumovic fanden, der die Kugel zum 2:3 einnetzen sollte - nicht einmal eine Minute (!!) nach dem Ausgleich. Zum Ende hin wurde es nocheinmal turbulent. Heiligenkreuz setzte auf Konter, die sich ergeben sollten. In der 84' Minute musste wieder BALOGH eingreifen, der einen Sololauf eines Heiligenkreuzer stoppen konnte, nachdem er durch einen katastrophalen Schnitzer unserer Verteidgung im Mittelfeld, auf und davon ziehen konnte. Drei Minuten später strich ein Schuss nur knapp am SVK-Gehäuse vorbei. Dennoch hätte unser Team beinahe zum dritten Male den Ausgleich schaffen können. Hier fehlte uns aber das Glück, denn ein Freistoß von GERENCSER in der 90' Minute ging genau in die Kreuzecke vom Torpfosten. In der allerletzten Minute versuchte man noch einige Schüsse aufs Tor der Heiligenkreuzer, doch wurden allesamt im Kuddelmuddel von Spielern aufgehalten.

Das sagt der Gegner: ...

Fazit: Obwohl man sich, im Vergleich zum letzten Spiel, in der Offensive wesentlich steigern konnte, zeigte man in der Abwehr wieder eklatante Schwächen. Man muss vorne nicht alle Chancen verwerten, wenn man hinten dicht steht. Dies war heute offensichtlich beim SVK nicht der Fall. Alleine, dass unser Zweiergoalie heute uns des Öfteren in höchster Not retten musste zeigt, dass sich unser Team in der Abwehr oft stümperhaft verhalten hatte. Die behertzt kämpfenden Heiligenkreuzer hatten trotz einem Mann weniger die richtige Taktik gefunden. Somit muss man den Gästen zu diesen Sieg neidlos gratulieren.

Vorschau: ...folgt...

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Rudersdorf - SVK 5:3 (Frühjahr 2015)

Ein sportlicher "Infarkt"

Ausgangslage: Beim SVK vertraute man auf die gleiche Startaufstellung wie schon gegen Oberdorf. Trotzdem war beim heutigen Spiel ein eklatanter Leistungsabfall zu bemerken. Rudersdorf, vom Verletzungssorgen nicht befreit, zog uns mit einem Doppelpack früh den Nerv. Leider rüttelt der Verletzungsteufel im Saisonfinish auch beim SVK an: wir hoffen, dass unser Goalie JELENCSITS sich bei diesem Spiel nicht ärger verletzte und bald wieder im Tor stehen kann. Alles Gute Alex!

1.HZ: Die erste Chance gehörte noch den Gästen, als ZELKO in der 4' Minute sich den Ball zu weit nach vorne spitzelt und so nicht mehr kontrolliert aufs Tor zielen konnte. Kurz darauf wurden wir von Ex-Landesligakicker Pfeifer das erste mal überrumpelt. Nachdem GERENCSER unglücklich ausrutschte stand der Stürmer alleine vor unseren Schlussmann und ließ sich die Chance zum frühen 1:0 nicht nehmen. Kaum erholt von diesen Schock folgte im nächsten Angriff bereits der nächste Rückschlag. Beim ersten Eckball der Gastgeber schraubte sich erneut Pfeifer am höchsten und köpfelte zum 2:0 ein. Nachdem die Rudersdorfer noch zwei weitere Tormöglichkeiten vorfanden, erfing sich der SVK allmählich. In der 28' Minute erwischte PAUSCH nach einer Ecke die Kugel volley, zog ab, und traf genau ins Kreuzeck zum 2:1 Anschlusstreffer. In dieser Phase hätte der SVK mehr machen können, zumal man nur wenige Augenblicke später beinahe eine Unsicherheit des Rudersdorfer-Torwartes ausnutzen hätte können. Nach einer weiten Flanke von der Mittellinie aus, lässt dieser den Ball aus, doch konnte keiner unserer Spieler schnell genug reagieren. Der Knackpunkt im Spiel sollte kurz vor der Pause anstehen: Unsere Verteidigung konnte eine Flanke von Kirisits an der linken Strafraumgrenze leider nicht verhindern. Wieder lauerte Pfeifer am langen Pfosten und drückte per Hechtsprung die Wuchtel zum 3:1 in die Maschen.  Von dieser Aktion sollten wir uns nicht mehr erholen.

2. HZ: Den Schwung vom späten dritten Treffer konnte Rudersdorf perfekt in die zweite Hälfte bringen. Kaum war das Spiel wieder angepfiffen hätte es auch bereits 4:1 stehen können, doch mit letzten Einsatz konnte JELENCSITS den Ball noch vor der Linie unter sich begraben. Bei dieser spektakulären Abwehr kam es leider zu einer unglücklichen Szene, wodurch unser Schlussmann vereletzt ausgetauscht werden musste. Der SVK fand keinen Zugriff mehr auf das Spiel womit sich weitere Verlusttreffer abzeichneten. In der 55' Minute wurde eine Riesenchance von Deutsch, nach Zuspiel vom weiterhin nicht zu bändigen Pfeifer, vergeben. Hier hatte der SVK Glück, denn der Schuss ging nur an den Pfosten. Dazwischen hatte unser Team sogar eine Gelegenheit, die aber ausgelassen wurde. Wie schon zuvor gesehen ließ der Rudersdorfer Keeper einen Ball aus, doch wieder konnte man daraus kein Kapital schlagen. So waren es die Gastgeber die in der 66' Minute nach einer sehr gut herausgespielten Aktion zum 4:1 durch Fuchs trafen. Es schien, als ob nun alle Dämme gebrochen wären. In der 72' Minute konnte man das 5:1 nicht mehr verhindern. Beinahe wäre in der 81' Minute das halbe Dutzend voll gewesen. Einige Rudersdorfer Zuseher warteten sichtlich schon voller erregter Vorfreude auf den nächsten Treffer. Hier machte aber unser Ersatzschlussmann BALOGH den Rudersdorfern einen gewaltigen Strich durch die Rechnung indem er mit einer super Parade den sicheren nächsten Treffer vereiteln konnte. Als sich alle schon mit dem Ergebnis abfinden konnten, schlug der SVK plötzlich doch noch zu. Hier wurden die am Ende schon überheblichen Rudersdorfer Erwartungen auf einen Kantersieg zurecht zumindest etwas gebremst: Hochmut kommt vor dem Fall. Mit einem Treffer von ZELKO und einem von SCHOLZ M. nach einem Gestocher heraus, konnte man das Endergebnis noch auf 5:3 aufhübschen. An der inferioren Leistung zwischen der 40' - 85' Minute und am absolut verdienten Sieg der Hausherren, konnten diese Treffer natürlich nichts mehr ändern, geschweige den groß beschönigen.

Das sagt der Gegner: Homepage Rudersdorf

Fazit: Eine Vorstellung quasi 100:1 zum letzten Auftreten gegen Oberdorf. Bedingt durch den äußerst unglücklichen Start, konnten wir uns nur kurz ins Spiel zurückbringen. Mit dem dritten Tor kamen wir schlussendlich völlig ausser Tritt und schlitterten beinahe in ein Debakel, das nur durch die zwei späten Treffer - zumindest resultatsmäßig - abgefedert werden konnte. Mit einer solchen Leistung wird es schwer werden, sich unter den Top-3 zu halten.

Vorschau: Mit Heiligenkreuz erwartet uns zu Hause ein Gegner, der in den unteren Tabellenregionen angesiedelt ist und von daher sicherlich um einen Punktezuwachs entsprechend bemüht auftreten wird. Wenn wir dagegenhalten sollte dies aber zu verhindern sein.

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SVK - Oberdorf 2:0 (Frühjahr 2015)

Zurück in der Spur

Ausgangslage: Beide Teams mussten heute auf Stammkräfte verzichten: so fehlte bei den Gästen ihr bester Torschütze Risonjic gelbgesperrt; auf Seiten des SVK musste Kapitän SIRAKOV verletzt vorgegeben werden. Unsere Abwehrstütze wird diese Saison wohl leider nicht mehr spielen können. An dieser Stelle wünschen wir Dejan nochmals alles Gute und eine rasche Genesung! In die Startelf rückte dafür wieder SCHWARZENBOHLER.

1.HZ: In den Anfangsminuten hatte unsere neu-formierte Abwehr mehr zu tun als ihr Pendant auf der Gegenseite. Oberdorf machte mehr nach vorne, ohne sich jedoch zwingende Chancen herauszuspielen. In der 4' Minute ging ein Freistoß der Gäste meterweit über das Gehäuse und nach 14' Minuten fand auch ein abgefälschter Schuss seinen Weg nicht ins Tor. Unser Team stand in der Defensive kompakt, hatte aber im Sturm noch einige Anlaufschwierigkeiten. Erst nach 45' Minuten gab es den ersten Eckball, und somit auch die erste halbwegs nennenswerte Tormöglichkeit für unsere Jungs. Ohne große Aufreger ging die erste Hälfte mit einem typischen 0:0 zu Ende. Man hatte nicht den Eindruck, dass man heute mit vielen Toren verwöhnt werden würde. Beide Teams konnten sich im Angriff noch nicht entscheidend in Szene setzen.

2. HZ: Wie schon so oft in dieser Saison gesehen, konnte sich die Pichler-Elf in der zweiten Hälfte steigern. Nun hatte man auch nach vorne mehr zu bieten. Das Spiel wurde somit auch um einges attraktiver. Nach 50' Minuten gelang uns schließlich auch der erste Torabschluss, der für den bis dato wenig geforderten Gästegoalie erst im Nachfassen zu bändigen war. Der heute im zentralen Mittelfeld sehr stark spielende ZAMBO startete einen Sololauf und schloss diesen mit einem tückischen Flachschuss aus gut 18 Meter ab. Torwart Tuba konnte, wie gesagt, den Ball im Nachfassen parieren. Oberdorf war im Angriff einige male bemüht, Standardsituationen zu kreieren (man "küsste" auffallend oft den Boden). Viel kam dabei zum Glück nicht heraus. Ein Freistoß in der 56' Minute ging genau in die Arme von JELENCSITS. Unmittelbar danach versuchte es ZAMBO erneut mit einem Flachschuss der nur knapp am Torpfosten vorbeistrich. Die spielentscheidende Szene folgte nur 9' Minuten später. Nachdem sich unsere Nr. 12 auf der Seite freispielen konnte, folgte eine weite Diagonalflanke auf SCHOLZ M., der dann auch zum Ball kam. Der Oberdorfer Kovacsits konnte die präzise Flanke nicht verhindern und rutschte am Spielgerät vorbei - eine äußerst ungeschickt wirkende Aktion. Wie auch immer profitierte Mathias aus diesen Fehler, indem er einen herrlichen, halbhohen Bombenschuss zur 1:0 Führung ins Tor knallte. Hier hatte der starke Torhüter der Gäste keine Abwehrchance. Die nächsten zwei Möglichkeiten gehörten den Gästen. Hier mussten wir kurze Zeit zittern, doch auch diese Mini-Druckphase konnten wir unbeschadet überstehen. Zunächst ging ein Schuss von Oswald weit am Tor vorbei, doch in der 70' Minute wäre beinahe der Ausgleich gefallen. Einmal mehr konnte JELENCSITS hier seine Klasse beweisen, indem er einen heimtückischen hohen Ball noch gerade über die Torlatte drehen konnte. Damit war der Weg für Konterangriffe der Gastgeber frei. In der 78' Minute versuchte es erneut SCHOLZ M. mit einem verdeckten Flachschuss ins Eck, der sein Ziel aber leider verfehlte. Ein ideal gespielter schneller Konterangriff sollte die endgültige Entscheidung bringen. JELENCSITS schoss vom Tor ab, den hohen Ball konnte ZELKO perfekt mitnehmen, zog mit hohen Tempo die Seitenlinie entlang und sah Mitspieler BUZETI im Strafraum wartend. Rok staubte die Vorlage von Bosti' routiniert ab - das 2:0 war mustergültig vorgetragen (87' Minute). Der für BUZETI ins Spiel gekommene HAAS konnte im Anschluss einen Pass von der Mittellinie auf ZAMBO spielen, doch Kevin verfing sich in der Abwehr der Gäste. Kurz vor Schluss hatte dann schließlich auch noch unser Goalgetter vom Dienst seine Gelegenheit: ZELKO lief alleine auf Torwart Tuba zu, doch Bosti' zögterte etwas und konnte den Ball aus spitzen Winkel nicht vorbeibringen. Trotzdem war der Heimdreier nie in Gefahr mehr.    

Das sagt der Gegner: nicht verfügbar!

Fazit: Nach einer nahezu ereignislosen ersten Hälfte fand der SVK in Hälfte zwei wieder zurück in die Spur und konnte einen alles andere als übermächtigen Gegner in die Knie zwingen. Die letzten 15' Minuten konnte man dann auch dem Tabellenplatz angemessen agieren, wohingehend Oberdorf enttäuschte. Wenn man weiter konstante Leistungen zeigt, wäre dieser Gegner sogar überholbar und somit der "Vize"  durchaus noch möglich. Der Meistertitel wird den Eltendorfern nicht mehr zu nehmen sein - auch dank des heutigen Ergebnisses - mit besten Grüßen zu unseren Nachbarn.

Vorschau: Spiele gegen Rudersdorf haben immer ihren Reiz. Bei diesem Duell fehlt heuer zwar die Brisanz (beide Teams können befreit aufspielen), doch sollte das Spiel dadurch nicht minder spannend werden. Beginn ist am SA. 02. Mai erst um 17:00 Uhr (ab Mai gilt die spätere Beginnzeit)!

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Dt. Kaltenbrunn - SVK 1:1 (Frühjahr 2015)

Schmeichelhafte Punkteteilung

Ausgangslage: Obwohl unser heutiger Gegner mit argen Personalproblemen zu kämpfen hatte, konnte der SVK keinen Profit daraus schlagen. Die Gastgeber wirkten entschlossener in ihren Aktionen. Wir hingegen wirkten großteils zu behebig um unser spielerisches Potential auszuschöpfen. Bei uns fehlte HAAS, wodurch unsere zwei Youngsters (UNGER L. und PFURTSCHELLER) erstmals gemeinsam in der Startelf standen.

1.HZ: Die Heimischen kamen wesentlich besser in die Partie und nach einem ersten Corner in der 1' Minute gab es in Minute 9' den nächsten Angriff der Blau-Weißen. Unser Torwart konnte aber einen scharfen Pass in den Raum noch vor den heranlaufenden Stürmer abfangen. Eine große Gelegenheit für Dt. Kaltenbrunn gab es in der 18' Minute als der Spieler mit der selben Rückennummer (Resetarits) aus abseitsverdächtiger Position plötzlich alleine vor unserem Schlussmann auftauchte. Zum Glück für uns konnte der - vielleicht auch selbst etwas überraschte - 'Kaltenbrunner den Ball nicht bändigen und verstolperte die sehr gute Chance leichtfertig. Der Führungstreffer für die Heimelf zeichnete sich also quasi schon ab, denn nur zwei Minuten danach ließ man Kapitän Wilfing freies Geleit, als er einen platzierten Torschuss aus gut 20 Metern abfeuerte. Zwar war JELENCSITS noch dran, doch der Schuss passte genau ins Kreuzeck zur 1:0 Führung. Offensivaktionen beim SVK suchte man bis dahin leider vergebens. Zu unkontrolliert wurde der Ball immer wieder scheinbar "blind" nach vorne gespielt - für jede Defensive ein gefundenes Fressen. In Minute 25' gab es einen Freistoß durch ZELKO der aber viel zu harmlos ausfiel. Nach 44' Minuten ein weiterer Versuch unserer Truppe, doch die Flanke von ZAMBO auf ZELKO konnte der heimische Schlussmann sicher abfangen. Mit dem 1:0 hatten wir auch noch Glück, da die Heimischen nach 34' Minuten zu einer weiteren Top-Möglichkeit kamen. Ein Schuss wenige Meter vor der Torlinie ging aber glücklicherweise am Tor vorbei. Die restliche Spielzeit gab es wenig produktives zu berichten. Nach einer indiskutablen ersten Hälfte auf Seiten des SVK war man sichtlich froh, dass es "nur" mit einem 1:0 in die Pause ging und somit noch nichts entschieden war. 

2. HZ: In den zweiten 45' Minuten besserte sich die Lage bei den Gästen etwas, doch war man weiterhin von einer überzeugenden Leistung weit entfernt. Immerhin gab es durch gewisse Umstellungen (Verteidiger GERENCSER wurde nach vorne gezogen), nun auch nennenswerte Angriffe zu verzeichnen. Einen Ansatz eines Kombinationsspieles in der 50' Minute folgte aber kein Abschluss. Die Heimischen blieben in ihren Aktionen brandgefährlich und hätten innerhalb von 15' Minuten auf einen 2-3 Tore Vorsprung davonziehen können. So ging ein Lupfer-Versuch in der 56' Minute knapp über das Tor. In der 60' Minute parierte der gut aufgelegte JELENCSITS einen guten Schuss aus kurzer Distanz bravourös. Nach 64' Minuten wurde ein stark vorgetragener, schneller Konter zu schwach abgeschlossen. Die Unfähigkeit aus diesen Situationen mehr zu machen sollte sich - wie so oft schon gesehen - rächen. In der 69' Minute konnte man sich endlich etwas länger im gegnerischen Strafraum aufhalten. Das Spielgerät kam zu GERENCSER der sich zwischen zwei Gegenspieler auf Höhe des Elferpunktes durchsetzen konnte und die Wuchtel trocken, durch die Beine des Torwarts, in die Maschen zum 1:1 Ausgleich setzte. Bitter für die Heimischen, denn bis dahin war vom SVK-Sturm praktisch null zu sehen. Der Offensivgeist war damit geweckt und beinahe hätte es sogar zu einem weiteren Tor kommen können, doch Bosti' ZELKO zögerte nach einem idealen Flachpass von BUZETI zu lange. Er hätte ungehindert aus wenigen Metern aufs Tor schießen können. So strich der Ball an ihm vorbei. Die Heimischen kamen noch zu drei Chancen: einmal in der 77' Minute als das Leder von unserer Verteidungen gerade noch abgeblockt werden konnte; wenige Minuten vor Schluss, als eine gefährliche Ecke an Freund und Feind vorbeiging und in der allerletzten Minute der Nachspielzeit, als ein Schussversuch aus einer guten Position zum Leidwesen der heimischen Fans nur zu einem harmlosen "Rückpass" wurde. Bei den Gästen trat nochmals der baumlange GERENCSER in Erscheinung, doch sein guter Kopfball ging um ein paar Zentimeter am Tor vorbei.

Das sagt der Gegner: Homepage Dt. Kaltenbrunn -->

Fazit: Vor allem in Hälfte eins war das Gezeigte von der Pichler-Elf viel zu wenig. Im Angriff nicht vorhanden taten sich auch in der Abwehr Lücken auf. Nach der Pause besserte sich die Lage erst nach dem Ausgleichstor. Dennoch konnte man mit dem Unentschieden mehr als zufrieden sein. Von daher ist diese Punkteteilung für uns auch schmeichelhaft, denn hätten die Gäste konsequenter im Abschluss agiert, man hätte sich über eine Auswärtsschlappe nicht beschweren dürfen. Hut ab vor der Leistung der Heimischen, die ihre Möglichkeiten fast perfekt ausschöpfen konnten.

Vorschau: Mit Oberdorf kommt nächste Runde der aktuell Tabellenzweite auf unsere Anlage. Wenn man punkten möchte, ist eine deutliche Leistungssteigerung unbedingt notwendig.

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SVK - Wiesfleck 2:0 (Frühjahr 2015)

Mit Mühe zum Erfolg

Ausgangslage: Nachdem in Kohfidisch wieder einmal nichts zu holen war, empfing der SVK heute einen Gegner, der auswärts bisher sieglos blieb und lediglich drei magere Zähler erringen konnte. Nach 90' Minuten wusste man dann auch warum das so war, obwohl sich unser Team heute schwer tat. Wiesfleck musste zwei Spieler wegen einer Gelb-Sperre vorgeben. Trainer Pichler hingegen vertraute der gleichen Startelf wie schon im letzten Spiel.

1.HZ: Die Heimischen waren von Beginn weg das aktivere Team und hatten über das gesamte Spiel gesehen eindeutig mehr Ballbesitz zu verbuchen. In der 3' Minute setzt HAAS im Sturm nach und bringt die Wiesflecker Abwehr zum ersten Mal in Bedrängnis. Kaum hatten sich die Gäste befreit versuchte es BUZETI mit einem scharfen Pass in die Mitte, doch erneut konnten die Wiesflecker die Situation klären. Den ersten Torschuss für unsere Gäste aus dem weiten Norden gab es nach 18' Minuten, doch blieb dieser - symptomatisch für die restlichen Torabschlüsse - völlig harmlos. In der 20' Minute kommt eine Flanke von ZAMBO auf BUZETI leider nicht an, da diese leider etwas zu lang geraten war. Nur fünf Minuten später spielt ZAMBO unseren Goalgetter ZELKO genau in den Lauf. Bosti' zieht Richtung Tor, aber leider geht sein Schuss über selbiges. Als in der 32' Minute Kapitän SIRAKOV nach einer Ecke ungehindert per Kopf aufs Tor zielt, war es ein Wiesflecker Spieler, der gerade noch auf der Linie klären konnte. Die Auswärtigen bemühten sich in Hälfte eins wenig nach vorne. Dies zeigte man auch bei den Eckbällen für den SVK, wo die gesamte Wiesflecker-Mannschaft sich im Strafraum versammelte. Dadurch konnten auch unsere Verteidiger mitaufrücken. Kein Wunder also, dass die Gäste im Angriff nichts zustande bringen konnten. In der 34' Minute gab es zwar noch einen Freistoß von Hutter, der aber am Tor vorbei ging. Unser Gegner konzentrierte sich mehr auf die Defensivarbeit, wodurch es für den SVK gar nicht leicht war eine Lücke zu finden. Kurz vor der Halbzeit versuchte es noch einmal ZAMBO mit einem Flachschuss aus vollem Lauf, der aber zu schwach ausfiel und somit für den Torwart keine Probleme darstellte. Mit einem schmeichelhaften 0:0 ging es in die Pause. Der erlösende Führungstreffer lies weiter auf sich warten.

2. HZ: Das Bild änderte sich in Hälfte zwei nicht wirklich. Unser Team diktierte das Spielgeschehen, konnte sich aber (noch) nicht entscheidend durchsetzen. Das Spiel war daher auch nichts für Fußballfeinschmecker. Nach 47' Minuten probierte BUZETI innerhalb des Strafraumes einen hohen Pass auf ZELKO zu zirkeln, doch war ein Wiesflecker Gegenspieler um ein paar Zentimeter größer und somit eher an der Kugel. Zwei Minuten später wurde eine Top-Chance leichtfertig liegen gelassen. REISINGER konnte sich auf der rechten Seite durchsetzen und bis zum Torwart nach vorne dribbeln. Leider konnte er keinen Pass auf den völlig freistehenden Mitspieler ZAMBO anbringen und versuchte es selbst vergebens am Schlussmann vorbeizukommen. Kevin stand am Elfmeterpunkt alleine vor dem leeren Tor. Die Heimischen versuchten es weiter, machten es sich aber durch einen teilweise ungeordneten Spielaufbau selbst unnötig schwer. Immerhin ging von den Wiesflecker-Stürmern weiterhin keinerlei Gefahr aus. In der 64' Minute kam SIRAKOV nach einem Freistoß leider zu kurz zum Nachschuss. Das längst fällige erste Tor sollte aber zwei Minuten später folgen: Bei einem weiten Ausschuss von JELENCSITS verschätzte sich ein Wiesflecker Spieler so unglücklich, dass er seinen Torwart per Kopf überhob. Hinter (oder neben) ihm lauerte ZELKO der sich nicht zweimal bitten lies und das Spielgerät ungefährdet ins Tor zum 1:0 beförderte. Zur Verwunderung aller hatte der junge Schiri-Assistent an der Linie hier ein Abseits gesehen, obwohl der Ball von einem Wiesflecker zu Bosti' kam. Der umsichtige Spielleiter erkannte die Situation aber richtig und gab den wichtigen Treffer für den SVK nach 66' Minuten. Irgendwie bemühten sich die Auswärtigen danach dann doch mehr nach vorne. Unsere Defensive hielt dem "Angriffslüftchen" aber stand. Dennoch musste einmal SIRAKOV per Flugkopfball in der 82' Minute klären und eine Minute später ging ein Freistoß auch nur knapp am Tor vorbei. Das Zittern hatte in der 85' Minute ein Ende. Der eingewechselte Jungstürmer UNGER Lukas konnte sich auf der linken Seite von seinem Gegenspieler befreien und zog sofort einen knallharten Schuss Richtung Tor aus gut 20 Metern ab. Dieser passte sowas von haargenau ins Kreuzeck, dass Goalie Lehner nur mehr mit den Fingerkuppen den Ball erreichte. Ein toller Schuss zu einem perfekten 2:0 Treffer. Ein schöneres Debüttor konnte man sich für Lukas nicht wünschen. Gratulation dazu! Nun spielte es sich für den Gastgeber um einiges leichter. Wenige Augenblicke nach dem Führungstor kam ein Pass von REISINGER leider etwas in den Rücken zu ZELKO, der die Wuchtel dadurch nicht erfolgreich verarbeiten konnte. In der 88' Minute trat dann nocheinmal der Führende der Torschützenliste in Erscheinung: JANDRISEVITS flankte auf ZELKO der per Kopf zur Stelle war. Diesesmal stand Lehner aber goldrichtig und konnte den sehr gut angetragenen Kopfball noch über die Latte ins Torout drehen. In der Nachspielzeit kam der Abstiegsaspirant noch zu zwei Möglichkeiten, doch einmal drosch man den Ball weit über das Tor und das andere mal ging ein Schuss aus ausichtsreicher Position genau in die Arme von JELENCSITS. Am hart erkämpften Heimerfolg sollte sich freilich nichts mehr ändern.

Das sagt der Gegner: Wiesfleck führt seit Jahren keine Homepage mehr

Fazit: Die Pichler-Elf hatte gegen eine massierte Wiesflecker-Defensivmauer mehr zu kämpfen als erwartet. Einige Mängel im Spielaufbau trugen das Seinige dazu bei, dass man relativ lange einem Tor hinterherlaufen musste. Schließlich sollte erst ein Missgeschick der Wiesflecker Verteidigung den Bann brechen. Zum Glück war die Gästeoffensive weitestgehend erschreckend harmlos. Man konnte zwar 12 Torabschlüsse verzeichnen, davon konnten aber gerade einmal drei einen Hauch von Gefahr erzeugen. So betrachtet geht der Erfolg für unsere Jungs auch vollkommen in Ordnung. Der SVK konnte den 3. Tabellenplatz, dank des Ausrutschers von Güssing, wieder zurückerobern. Wiesfleck hängt hingegen weiter am Rande des Abstiegs und wird dem wohl auch nur mehr schwer zu entkommen sein.

Vorschau: Es steht wieder ein Derby an - diesesmal geht es am Sonntag zu unseren Freunden nach Dt. Kaltenbrunn. Die 'Kaltenbrunner erleben eine durchwachsene Saison, konnten sich aber im Mittelfeld festsetzen. Mit unserer Auswärtsbilanz im Rücken, ist durchaus was zu holen. Ein spannendes Spiel ist zu erwarten. 

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Kohfidisch - SVK 1:0 (Frühjahr 2015)

Auf der Suche nach Torchancen ...

Ausgangslage: ... wurde man beim SVK heute schnell fündig - es gab nämlich nicht viele (vier Stück an der Zahl). Es war der 24. August des Vorjahres, als unser Team das letzte Mal kein Tor erzielen konnte. Just gegen Kohfidisch, 16. (!) Runden später, sollte sich diese Torsperre wiederholen. Zwar kam man nicht wie im Herbst gleich mit 0:4 unter die Räder, dennoch schmerzt diese Niederlage nicht minder. Unsere Mannschaft startete mit der gleichen Aufstellung wie schon zwei Tage zuvor gegen Großpetersdorf.

1.HZ: Das Spiel war geprägt von wenigen Höhepunkten. Beide Mannschaften konnten sich gut neutralisieren, nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, das gefühlt jeder zweite Pass beim Gegner landete oder abgefangen wurde. Nach 5' Minuten hätte es bereits 1:0 für die Heimischen stehen müssen. Kohfidisch Neuzugang Namquita zog nach einem gewonnenen Zweikampf im Mittelfeld völlig alleine auf unseren Goalie zu. JELENCSITS bewahrte die Nerven und stellte sich dem Neo-Kohfidischer erfolgreich in den Weg, der einfach zu lange zögerte. Eine starke Parade unseres Rückhaltes im Tor. Es folgte einer der wenigen Angriffe unseres Teams: BUZETI passte auf Höhe des Sechzehners in den Lauf von SCHOLZ M. der sofort abzog, doch das Tor knapp verfehlte. Kohfidisch blieb die restliche Spielzeit über das gefährlichere Team, ohne sich wirklich zwingende Chancen herauszuspielen. Die Gäste ihrerseits konnten sich in der Offensive nicht durchsetzten, da nahezu kein Pass ankam. Die gut stehende Kohfidischer Defensive hatte relativ wenig Mühe, unsere Angriffsaktionen früh zu stoppen. Auf der Gegenseite kamen die Heimischen in der 17' Minute zu einer Doppelchance. Zuerst konnte JELENCSITS einen scharfen Schuss von Grabler abwehren, doch es kam zu einem Nachschuss, der zum Glück knapp vorbeiging. Bis zur Pause tat sich nicht mehr viel. Kohfidisch wirkte optisch zwar besser, schoss auch einige Male auf unser Tor, aber von einer Dominanz war man weit entfernt. Insgesamt war das Spiel wahrlich nicht hochklassig, womit es mit einem typischen 0:0 in die Pause ging.

2. HZ: In Hälfte zwei gab es immerhin etwas mehr Chancen zu beobachten - mit einem Vorteil für die Gastgeber. In der 50' Minute zirkelte der Kohfidischer Raba einen ansatzlosen Schnipper, nach einer Drehung um sich selbst, auf unser Tor. Diese gelungene Aktion fand aber nur den Weg über das Gehäuse. Erst nach 53' Minuten konnte der SVK die zweite nennenswerte Aktion für sich verbuchen. Nach einer sehr guten Flanke von BUZETI links aussen in den Strafraum, kam ZELKO per Kopf an die Wuchtel, doch Bosti' erwischte den Ball zuwenig druckvoll. Die ansich gute Gelegenheit verpuffte somit recht schnell. Nur eine Minute später kam es zum letztlich entscheidenden, einzigen Treffer in dieser Partie: Nachdem ein Kohfidischer im stolpern noch einen Pass auf Legionär Nagy anbringen konnte, zögerte dieser nicht und drosch aus gut 10 Metern die Kugel ins Kreuzeck zum 1:0. Hier ließ sich unsere Defensive einmal überrumpeln. Schade, denn bis auf die Riesentorchance zu Beginn des Spieles, hatte unsere Abwehr die Kohfidischer bis dahin recht gut im Griff gehabt. Die Pichler-Elf musste nun noch mehr nach vorne unternehmen, wodurch die Räume für die Heimischen im Angriff noch größer wurden, als ohnehin schon. Trotzdem verabsäumten es die 'Fidischer, mit dem zweiten Treffer das Spiel endgültig zu entscheiden. In der 63' Minute war es wieder Nagy, der einen gefinkelten, scharfen Flachschuss ins Toreck anvisierte. JELENCSITS schien zur Stelle zur sein, so hatten es die 220 Zuschauer zumindest alle geglaubt - nicht jedoch der Assistent auf der Linie, der statt Eckball auf Abstoss deutete. A propos Schirileistung: die heimischen Fans und der Spielleiter werden wohl keine Freunde mehr werden (wobei für die Kohfidischer sowieso fast kein Schiedsrichter perfekt ist). Uns sollte das nur Recht sein, doch geholfen hat es uns auch nicht. Schiri Gregorits pfiff zwar nicht "heimfreundlich" aber keineswegs unfair. Viel gab es auch nicht zu pfeiffen, was spielentscheidend gewesen wäre. Der SVK konnte keinen Druck mehr erzeugen, kam aber beinahe doch noch zum Ausgleich. In der 87' Minute gab es einen Lattenkopfball zu verzeichnen - bei der einzigen Großchance der Gäste fehlten nur Zentimeter. In der überlangen Nachspielzeit (berechtigt, wegen einer längeren Verletzungspause), kam Raba noch zu einem guten Torschuss, den JELENCSITS problemlos ins Torout abklatschen konnte. Es blieb also beim knappen Heimerfolg, der objektiv betrachtet auch in Ordnung ging.       

Das sagt der Gegner: Homepage Kohfidisch

Fazit: Die Gründe für die Niederlage sind schnell und einfach erklärt: bedingt durch ungenaue Pässe in die Spitze, konnte Kohfidisch unsere Angriffsaktionen nahezu mühehlos rechtzeitig stoppen - ergo waren Torabschlüsse Mangelware. Wenn man keine Chancen herausspielt, kann man auch schlecht zu Toren gelangen. Die Heimischen wiederum hatten im Angriff mehr Raum um ihr Kombinationsspiel durchzuziehen. Somit kamen sie auch zu ihren Tormöglichkeiten, wovon eine halt passen sollte. Die Torschussbilanz von 11:3 für die Gastgeber sagt einiges aus. Zu allen Überdruss hatten wir am Ende auch Pech mit der Latte. Dennoch wäre ein Unentschieden heute glücklich gewesen. Von einem vollen Erfolg war man ohnehin weit entfernt.  Am Besten sollten wir in der nächsten Saison bei Spielen gegen Kohfidisch eine Runde aussetzen, dieser Gegner liegt uns einfach nicht. 

Vorschau: In der nächsten Runde kommt mit Wiesfleck ein Gegner, der in akuten Abstiegsnöten hängt. Mit allen Respekt, aber alles andere als ein voller Erfolg wäre doch eine Enttäuschung. Auf die leichte Schulter sollte man aber tunlichst keinen Gegner nehmen.

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SVK - Großpetersdorf 2:0 (Frühjahr 2015)

Ein gern gesehener Gast

Ausgangslage: Unsere Bilanz gegen Großpetersdorf wurde heute wieder einmal untermauert. Die letzten Duelle gegen die Blau-Weißen konnten allesamt relativ klar gewonnen werden. Nach der doch enttäuschenden Vorstellung gegen Güttenbach gab es auf Seiten des SVK einige Umstellungen. So feierte unter anderem PFURTSCHELLER Manuel einen gelungenen Einstand in der Startelf. 

1.HZ: Auf schwer zu bespielbaren Terrain hatte unser Torwart an diesem Tag nicht viel zu tun. Der ersten Schuss von Großpetersdorf in der 3' Minute durch Wurglits war zu harmlos um auch nur annähernd Gefahr zu erzeugen. Eine Minute später versuchte es auf der anderen Seite ZELKO mit einem überraschenden Distanzschuss, der aber am Ziel vorbeischoss. Von nun an drückte das Heimteam vehement auf den Führungstreffer. Nach 8' Minuten kommt GERENCSER nach einen Freistoß von BUZETI an den Ball, doch auch hier sollte noch kein Tor gelingen. Eine Riesenchance auf den Führungstreffer hatte ZELKO in der 14' Minute als er nach einer mißglückten Kopfballverlängerung eines Gästespielers an die Kugel kam und alleine auf den Torwart zusprinten konnte. Der Torwart konnte diese Möglichkeit aber gerade noch vereiteln. In der 16' Minute dribbelt sich der spielfreudige BUZETI durch die Abwehr, versucht einen Pass auf ZELKO anzubringen, der leider von einem Gegenspieler noch abgefangen wurde. Hier hätte man gleich den Abschluss suchen können. Es folgte eine Konfusion im Strafraum der Auswärtigen nach einer Ecke, wo eigentlich viel mehr herausschauen musste, war der Ball nur Zentimeter vor der Torlinie gelegen. Der SVK spielte sich in der 25' Minute eine weitere gute Möglichkeit heraus, die aber ebenso ungenutzt bleiben sollte: GERENCSER kam nach einer Ecke ungedeckt zum Kopfball, der das Tor nur knapp verfehlte. Wenige Augenblicke später kommt ZELKO nach einem schönen Pass von PFURTSCHELLER an der Strafraumgrenze zu einem Schussversuch. Wieder sollte es (noch) nicht gelingen. Ebenso wie in der 33' Minute als sich SCHOLZ M. an einen direkt Volleyschuss annahm. Nur eine Minute später war das Spielgerät einschussbereit vor dem Tor gelegen, als der Torwart einen Schuss von BUZETI aus spitzen Winkel nicht aus der Gefahrenzone befördern konnte. Im nächsten Augenblick folgte einer der wenigen Konter für unser Team. Der schnell vorgetragene Angriff ausgelöst durch ZAMBO wurde aber beim Passversuch auf BUZETI unterbrochen. Es sollte bis zur 39' Minute dauern, bis der längst fällige Führungstreffer endlich fiel. Nach einem weiten, präzisen Pass von SCHOLZ Mathias in den Lauf von ZELKO läuft unsere Tormaschine erneut dem Gästegoalie entgegen, und diesesmal verwertet Bosti' in gewohnter Goalgettermanier zum 1:0. Mit dem nächsten Angriff kam es dann gleich auch zum zweiten Treffer. Nachdem Schlussmann Weber eine Flanke arg falsch einschätzte und am Ball vorbeisegelte, kam das Leder zu SCHOLZ. Mathias spitzelte den Ball im Fallen an den Gegenspieler vorbei ins Tor, womit es verdient 2:0 stand. Die wenigen Offensivbemühungen der Großpetersdorfer waren nicht weiter erwähnenswert. Der SVK hatte den Gegner im Griff und ging mit einem Zweitore-Vorsprung in die Pause. 

2. HZ: Am Spielgeschehen sollte sich in der zweiten Hälfte nicht viel ändern. Immerhin hatten die Gäste aber nun auch ihre Torchancen und einmal sogar Pech mit einem Schuss an den Innenpfosten (79' Minute). Bis dahin hätte unsere Elf den berühmten "Sack" normalerweise längst schon zumachen müssen. Mit einem dritten Treffer wäre sicherlich auch der letzte Widerstand des Gegners gebrochen gewesen. Möglichkeiten hätte man dazu auch einige gehabt. So ging ein Lupferversuch von BUZETI in der 48' Minute knapp drüber und in der 55' Minute tankte sich unser Legionär weit in den Strafraum hinein. Leider kam der letzte Pass aber nicht an. Im Gegenzug gab es in unserem 11er kurz zu einigen ungewohnten Unsicherheiten, als JELENCSITS das runde Ding nicht festhalten konnte. Der Tabellennachzügler konnte diese einmalige Gelegenheit nicht nützen. Die wohl schönste Aktion im ganzen Spiel, wurde leider nicht mit einem Tor belohnt: BUZETI vernaschte seinen Bewacher indem er per Hacke den Ball butterweich zu ZELKO servierte der sofort mit einem gefühlvollen Lupfer den Torwart überlisten konnte. Das Spielgerät strich jedoch haarscharf am Pfosten vorbei ins Torout. Diese Superaktion hätte sich eindeutig mehr verdient. Die restliche Spielzeit verwaltete der SVK das Spielgeschehen. Man kam zum Glück nicht mehr in Bedrängnis, da die spielerischen Mittel der Großpetersdorfer doch begrentzt waren. Man hätte vielleicht noch mehr nach vorne machen können, aber es sollte am Ende auch so reichen. 

Das sagt der Gegner: Homepage Gr. Petersdorf -->

Fazit: Das Spiel wurde heute der Tabellensituation angemessen gerecht. Auf der einen Seite eine gut aufgelegte SVK-Truppe, die sich vor allem in der ersten Hälfte eine Vielzahl an Chancen herausspielte, auf der Anderen ein Gegner, bei dem einige Verunsicherungen klar erkennbar waren. Dennoch hätten die Gäste mit einer Aktion kurz vor Schluss (Innenpfostenschuss), das Spiel noch (unverdientermaßen) spannend machen können, da die Heimelf in Hälfte zwei etwas zu locker mit ihren Angriffsaktionen umging. Trotz allem kann man mit der Leistung zufrieden sein und entspannt der nächsten Aufgabe entgegensehen. Man konnte sich mit diesem (endlich gelungenen!) Heimdreier in der höchsten Tabellenregion behaupten. Unseren Gästen wünschen wir für das nächste Schlüsselspiel gegen Wiesfleck alles Gute und viel Erfolg! Wir würden nächste Saison sicherlich viel lieber ins 'Petersdorfer Stadion fahren, als die weite Reise nach Wiesfleck antreten zu müssen.

Vorschau: Bereits am Ostermontag muss unser Team wieder antreten - diesesmal in Kohfidisch (Achtung: Beginnzeit ist 17:00 Uhr!). Nach zwei bitteren Pleiten in Folge (0:4 daheim - im Herbst und 5:2 auswärts - letztes Frühjahr) gegen unseren langjährigen Mitstreiter in der Burgenlandliga, wäre es wieder an der Zeit, zumindest einen Punkt einzustreifen. Dies sollte hoffentlich genug Motivation sein, um ein spannendes Spiel zu gewährleisten. 

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SVK - Güttenbach 1:1 (Frühjahr 2015)

Der Knoten wollte sich nicht lösen

Ausgangslage: Das Vorspiel der Reservemannschaften musste abgesagt werden, da Güttenbach wieder einmal nicht antreten konnte. Womöglich deswegen, da man keinen adäquaten 3. Torwart stellen konnte. Seit geraumer Zeit muss beim Tabellennachzügler nämlich der eigentliche Reservegoalie den Kasten hüten (vorweg, er machte seine Sache nicht schlecht). Beim SVK fehlten die Langzeitverletzten (SCHOLZ P., BENCE, SCHWARZENBOHLER). Man startete also wieder mit der gleichen Formation, wie schon gegen Oberschützen.

1.HZ: Der SVK startete in der 3' Minute mit einem Freistoß aus großer Distanz, der direkt zum Tor gezirkelt selbiges aber verfehlte. Wenige Minuten später kam ZAMBO zu einer Doppelchance: aus spitzen Winkel versuchte er am Torwart vorbeizukommen, doch der Güttenbacher Schlussmann Kloiber konnte den Ball zunächst abwehren. Das abprallende Spielgerät kam nochmals zu Kevin, doch erneut gab es kein vorbeikommen. Güttenbach versteckte sich in der Offensive keineswegs. Bereits in der 4' Minute hatte Badari eine tolle Möglichkeit am Fuß. Alleine vor dem Tor gelassen ging sein Schuss direkt in die Arme von Torwart JELENCSITS. In weiterer Folge ließen die Heimischen den Gästen im Angriff immer wieder Chancen zu. Aus einer solchen Unsicherheit heraus sollte schließlich der Führungstreffer für die Güttenbacher entstehen. Nachdem der Ball in unserem Strafraum gelangte konnte man die Situation nicht klären, sondern verschlimmerte die auftretende, kurze Konfussion nur noch mehr, indem man am Elferpunkt eine Kerze produzierte. Aus dem anschließenden Gestocher heraus schnappte sich der sehr gut aufgelegte Jenisch die Kugel, drehte sich einmal um die eigene Achse, um verdeckt das 0:1 in der 17' Minute zu erzielen. Unser Team tat sich weiterhin schwer, klare Chancen herauszuspielen. Trotzdem hatte man seine Gelegenheiten, wie in der 22' Minute als der aufgerückte GERENCSER nach einer weiten Flanke per Kopf am Tor vorbeiköpfelte. Zwei Minuten später kam ein scharfer Schuss nochmals zu einem SVK Spieler, nur verfing sich sein Nachschuss in der Güttenbacher Defensive. In der 28' Minute hatte der Tabellennachzügler Glück als nach einer Ecke der Ball leider nur an den Pfosten prallte. Beinahe hätten die Auswärtigen nach ihrer zweiten großen Chance, die Führung ausbauen können. In der 32' Minute musste JELENCSITS einen satten Schuss von Routinier Srpak entschärfen, der ansonsten eingeschlagen hätte. Die Heimischen waren weiterhin bemüht, den Rückstand zu egalisieren. Irgendwie wollte es aber (noch) nicht klappen. In der 34' Minute lief ZELKO der Wuchtel hinterher, konnte das runde Ding am Torwart vorbeispitzeln, doch dahinter lauerte ein Güttenbacher, der den Ball ins Out befördern konnte. Nach 36' Minuten lässt der Güttenbacher Schlussmann den Ball nach einem Kopfball aus, aber auch diesen Patzer ließ man ungenützt. Am Ende der ersten Hälfte musste ein Elfmeter herhalten, der aus einem Handspiel heraus resultierte. Eine Flanke kam zu SCHOLZ M., der sofort in die Mitte passen wollte. Ein Güttenbacher stand im Wege und zu allem Verdruss für die Gäste, klatschte der Ball an dessen Unterarm. Ein Strafstoß den man geben kann, wenn dieser für Güttenbach auch äußerst bitter war. ZELKO trat an und verwandelte gewohnt souverän zum 1:1 Ausgleich. Mit diesem Treffer steht Bosti' nun an der alleinigen Spitzenposition im Torschützenranking! Mit einem hart erkämpften Remis ging es in die Pause.

2. HZ: In der zweiten Halbzeit wendete sich die Partie ein wenig. Hatten Kulovits & Co. in der ersten Halbzeit in Summe weniger Chancen herausgespielt, konnte man in den zweiten 45' Minuten uns in der Defensive öfters beschäftigen. Die erste Chance gehörte der Pichler-Elf. In der 48' Minute lässt Kloiber einen guten Freistoß aus größerer Distanz von BUZETI nach vorne abprallen. Der Nachschuss kann mit Mühe zur Ecke geklärt werden, woraus neuerliche Unsicherheiten beim Torwart folgten. Profit konnten wir daraus aber leider nicht schlagen. Danach drängten die Gäste mehr nach vorne und erspielten sich auch einige Chancen heraus. Wir brachten gut 30' Minuten lang keinen nennenswerten Angriff mehr zustande. Es schien fast so, als ob ein Knoten in unser Angriffsspiel gekommen war, den man einfach nicht auflösen konnte. Unser Gegner hatte nun seine beste Phase. In der 56' Minute musste JELENCSITS einen weiten Ausflug wagen, konnte aber mit Glück so schlimmeres verhindern. Drei Minuten später krachte ein Freistoß ans Lattenkreuz und in der 65' Minute muss JELENCSITS einen Querschläger, der sich gefährlich dem Tor näherte, mit den Fingerspitzen über die Torlatte lenken. Erst gegen Ende hin tauchte der SVK wieder in der Offensive auf. Als man sich schon resignierend mit einem Unentschieden anfreunden musste, gab es nochmals einen Aufreger zu vermelden. In der 75' Minute kann sich ZELKO von seinem Gegenspieler befreien, läuft auf das gegnerische Gehäuse zu, wird aber im Strafraum unsanft gestoppt. Der Spielleiter zögerte nicht und gab das Foulvergehen, jedoch wurde kein fälliger Strafstoß gegeben. Schiri Binder gab "nur" Freistoß, indem er das Vergehen um mindestens 1 Meter nach hinten verlegte. Sein Assistent drehte sich beschämenderweiße gleich komplett weg. Alle Überzeugungsversuche unserer Spieler wurden nicht gehört, wodurch wir einen Freistoß zugesprochen bekamen, der nichts einbringen sollte. In der 82' Minute versuchte es SCHOLZ M. mit einem Schuss aus sehr spitzen Winkel, den Goalie Kloiber ins Torout befördern konnte. Die letzten Aktionen gehörten ebenfalls den Gastgebern. In der 90' Minute fliegt SIRAKOV nach einem Corner am Ball vorbei und in der Nachspielzeit wird ein weiterer Schuss von SCHOLZ M. vom Torwart pariert. Somit blieb es beim Unentschieden, welches durchaus zu vertreten war.

Das sagt der Gegner: ...

Fazit: Die Gäste agierten zu keiner Zeit wie ein Abstiegskandidat, auch deswegen, da wir uns heute im Angriff enorm schwer taten. Wir hatten zwar mehr herausgespielte Chancen, doch am Ende muss man mit dem einen Punkt zufrieden sein. Güttenbach hatte nämlich ebenso Möglichkeiten, um das Spiel für sich zu entscheiden. Schade, dass der Spielleiter mit seiner Fehlentscheidung punkto nicht gegebenen Elfmeter entscheidend ins Spiel eingriff. Das wir nicht siegen konnten, daran waren aber nur wir selber Schuld. Irgendwie fehlte der letzte Biss.

Vorschau: Mit Großpetersdorf empfangen wir am Karsamstag das nächste "Sorgenkind" der Liga. Es wäre mal wieder an der Zeit, den nächsten Heimdreier einzufahren, aber herschenken werden die 'Petersdorfer sicher nichts. Man darf sich also auf ein weiteres hartes Match einstellen.

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Oberschützen - SVK 3:4 (Frühjahr 2015)

Torflut mit Happy-End

Ausgangslage: Bereits im Hinspiel hatten wir gegen den Aufsteiger mehr Probleme, als uns lieb war (siehe Spielbericht im Archiv -->). Auch damals fielen nicht wenige Treffer. Das Alles sollte in diesem Spiel noch einmal übertroffen werden. Oberschützen versteckte sich keineswegs und kam mit einer simplen Spielweise überraschend oft zu Torgelegenheiten. Beim SVK war man bemüht, die tolle Auswärsserie weiter zu prolongieren. SCHOLZ Mathias kam wieder in die Startelf.

1.HZ: Auf dem Oberschützener-"Rasen" (der diese Bezeichnung normal nicht verdient), tat sich unsere Mannschaft schwer, ein kontrolliertes Spiel aufzuziehen. Die Gastgeber hatten mit weiten hohen Bällen in die Spitze ein sichtlich probates, einfaches Mittel bereit, um uns immer wieder in der Defensive zu fordern. Somit war das Spielgerät öfters in der Luft anzutreffen, als am Boden - zumindest hatte man als Zuseher diesen Eindruck. Dennoch entwickelte sich ein abwechslungsreiches Spiel mit vielen Chancen auf beiden Seiten, aber der Reihe nach. Die Heimmannschaft startete mit zwei Offensivaktionen ins Spiel: Zuerst kam ein Spieler in der 1' Minute nach einer Flanke nicht an einen Kopfball und in der 2' Minute verzieht sich ein Schuss weit am Tor vorbei. Der SVK kam mit dem ersten Angriff gleich brandgefährlich vor das Oberschützener Tor. Ein Pass auf ZELKO in den Strafraum konnte von einem Oberschützener nicht regelkonform abgewehrt werden. Trotz dieser Behinderung flog der Ball Richtung Tornetz, doch ein weiterer Oberschützener rettete auf der Linie. Der Spielleiter ließ hier Vorteil gelten, da der Ball aber nicht im Tor landete gab es folgerichtig einen Strafstoß. Diesen verwertete ZELKO unhaltbar ins Eck zum 0:1 nach 5' Minuten. Der Torjubel war kaum verhallt, als es schon den ersten Rückschlag für unser Team zu bedauern gab. Nach einem Dribbling im Strafraum, wo unsere Abwehr zu zögerlich agierte, zog Sperl D. einen Flachschuss ab, der genau passte. So stand es nach 7' Minuten bereits 1:1. Das Spiel war nun ausgeglichen mit leichten Vorteilen für die SVK-Elf, welche die technisch feinere Klinge führte, soweit es auf diesem Untergrund möglich war. Jedoch hatten auch die Heimischen ihre Torabschlüsse. In der 12' Minute musste JELENCSITS einen tückischen Aufsitzer zur Ecke klären. Es waren 17' Minuten gespielt als sich ZAMBO an einen Weitschuss wagte, der leider weit am Tor vorbeiging. Zwei Minuten später probiert es BUZETI mit einem Distanzschuss, der genau in die Arme des Oberschützener Schlussmanns fällt. Danach war es wieder der Gastgeber, der gefährlich vor unser Tor kam. Erneut musste sich unser Torwart auszeichnen. Nach einem Abwehrfehler konnte ein heimischer Angreifer knapp an der Strafraumgrenze noch gefoult werden. Der anschließende Freistoß wurde insofern gefährlich, als es zu einem Nachschuss kam, bei dem nicht viel fehlte - aber unser Rückhalt im Tor war zur Stelle und klärte stark. Nach 29' war es wieder ZAMBO der aus einer guten Distanz, mit freier Sicht zum Tor, einen Schuss wagte, mit dem gleichen Resultat wie schon einige Minuten zuvor. Eine weit bessere Chance gab es in der 31' Minute: nachdem die Kugel von der rechten Seite, aus spitzen Winkel, bereits über den Torwart gehoben wurde, wartete man eigentlich nur mehr auf den Torjubel. HAAS kam hier leider unglücklich dazwischen. Unser Neo-Stürmer wollte per Kopf die Wuchtel endgültig versenken, traf das Spielgerät aber nicht genau und lenkte es somit am Tor vorbei. Es sollte schließlich bis zur 41' Minute dauern, bis der zweite Treffer gelingen sollte. JANDRISEVITS wagte sich nach vorne, soweit sogar, dass er auf einmal auf der Toroutlinie der Gäste anzutreffen war. Dort setzte er sich mühelos an seinem Gegenspieler vorbei. Seine Flanke landete im Anschluss ideal auf den Kopf von ZELKO, der sein Torkonto mit einem perfekten Kopfball zum 1:2 weiter erhöhen konnte. Ein wichtiger Treffer kurz vor der Pause, in die es dann auch ging.

2. HZ: Die zweite Hälfte sollte nicht minder interessant werden. Die erste Gelegenheit hatte wieder der Aufsteiger. In der 46' Minute wird eine scharfe Flanke von unserem Spieler gerade noch zur Ecke abgewehrt. Wenige Augenblicke danach kam der SVK zu einer Doppelchance. Zuerst ging ein Schuss noch direkt auf den Heimgoalie, danach landete ein Schuss von BUZETI nur knapp am Tor vorbei. Die Heimischen blieben "lästig". So ließ man in der 54' Minute eine gute Gelegenheit aus indem man einfach zu zögerlich handelte. Es ging weiter hin und her. In der 52' Minute ging nach einer flachgetretenen Ecke das Leder zunächst an Freund und Feind vorbei, bis einer unserer Spieler doch an die Kugel kam aber aus kürzester Distanz nicht verwerten konnte. Danach musste JELENCSITS gleich zweimal gefährliche Distanzschüsse parieren. Man kam mit dem Aufschreiben der Torschüsse kaum nach, denn zwei Minuten später war es BUZETI, der nach einem abgewehrten Schuss von ZELKO, an den Ball kam. Der Torwart war bereits geschlagen, doch es stand noch ein Oberschützener im Weg. Dort landete nämlich der Schuss von BUZETI, womit es wieder nichts mit einem zwei-Tore Vorsprung wurde. Ganz im Gegenteil, wendete sich dieses kuriose Spiel ab der 70' Minute munter weiter. Zunächst kam Herincs nach einer weiten Flanke von der Mittelline an den Ball. Aus abseitsverdächtiger Position, unser Defensivallrounder GERENCSER kritisierte im Anschluss heftig, zog der Oberschützener Legionär ungehindert auf unseren Torwart, der diesesmal das 2:2 nicht verhindern konnte. Nur drei Minuten später sollte das bisher Gezeigte noch um eine Facette konfuser werden. Ein Mißverständnis zwischen GERENCSER und JELENCSITS nützte der gerade dort stehende Kurucz. Unser Abwehrspieler wollte per Kopf auf Alex zurückspielen, doch fiel der Versuch zu unkontrolliert aus, da unsere Nummer 1 zu nahe an ihm stand. Das 3:2 war also ein 99%-iges Eigentor, da der mitgelaufene Kurzucz nicht wirklich viel mehr machen brauchte, als mit dem Spielgerät mitzulaufen. Das Spiel schien sich tatsächlich äußerst unglücklich zu drehen, wenn da nicht unser Kapitän per "Goldköpfchen" prompt die passende Antwort fand. Nach einem Eckball in der 75' Minute kam SIRAKOV per Kopf ans runde Ding, und knallte dieses unter die Querlatte, wo es hinter der Torlinie aufspringend wieder ins Feld sprang. Der Assistent hatte gute Sicht und zeigte sofort das Tor zum 3:3 Ausgleich an. Mit dem schnellen Ausgleich ging es in weiter aufregende letzte Minuten. Unser Team wollte sich mit dem Punkt aber nicht zufrieden geben. Man riskierte und investierte nun mehr in die Offensive, bat dadurch den Heimischen aber auch Platz für eventuelle gefährliche Konter. In der 82' Minute konnte BUZETI nicht gestoppt werden, tankte sich aus spitzen Winkel bis zum Torwart vor, der aber den Ball festhalten konnte. Wenn das Spielgerät an dieser Stelle zu ZELKO gekommen wäre, der im Rückraum ungedeckt wartete, hätten wir wohl das vierte SVK Tor bejubeln dürfen. In der 88' Minute kamen die Gastgeber nochmals zu einer Flanke, die von unserem Schlussmann aber sicher festgehalten werden konnte. Eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit wurde unser Bemühen doch noch belohnt. Wie schon im Auswärtsspiel gegen Markt Allhau, kamen unsere Jungs durch einen schnell herausgespielten Konter zum Erfolg. Oberschützen, bedacht darauf sich mit vermeintlich gefoulten Spielern zu beschäftigten, hatte keine Mittel mehr unseren Angriff aufzuhalten. Das Leder wurde von der rechten Seite herlich zu ZAMBO gepasst, der seinen Torriecher auspackte und die Wuchtel eiskalt zum unglaublichen 3:4 versenkte - anschließender Superman-Torjubel inklusive (siehe Foto auf der Startseite). Mit der letzten Aktion im Spiel gelang den Heimischen zwar noch ein gefährlicher Kopfball, der zum Glück das Tor knapp verfehlte. Schließlich war nach 94' Minuten ein großes Durchschnaufen angesagt; der 10. (!) Auswärtssieg in trockene Tücher gebracht. 

Das sagt der Gegner: Homepage-Oberschützen -->

Fazit: Man sieht alleine am langen Spielbericht, dass dies kein gewöhnliches Liga-Match war. Eine Vielzahl an Chancen, gepaart mit kuriosen aber auch schön herausgespielten Toren und einer Dramatik, die man kaum überbieten kann. Die Pichler-Mannen bleiben auswärts eine unbezwingbare Macht. Auf dem Oberschützener Platz werden es auch weitere Favoriten nicht leicht haben, nicht zuletzt aufgrund des holprigen Untergrundes, der jeden weiten, flachen Pass zum Glückspiel avancieren lässt. Beim SVK kann man sich über den Sieg auf jeden Fall glücklich schätzen zumal die Moral dadurch weiter gestärkt werden sollte. 

Vorschau: Im nächsten Spiel geht es zuhause gegen Güttenbach. Eine Mannschaft die noch im Abstiegskampf steckt. Nicht zuletzt deswegen ist aufzupassen, doch sollte unsere Mannschaft hoffentlich genug dagegenhalten können, um endlich wieder einen Heimdreier einzufahren. 

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SVK - Eltendorf 1:5 (2. Frühjahresrunde)

Auf heimischen Boden läufts nicht

Ausgangslage: Den zahlreichen Zuschauern wurde heute ein spannungsarmes Match geboten - kein Vergleich zum Herbst. "Schuld" daran waren die Gäste aus Eltendorf, die einfach zu überlegen agierten. Auf Seiten des SVK mussten leider wieder einige Stammkräfte vorgegeben werden: So fehlten neben den verletzten Spielern SCHOLZ Patrick und SCHWARZENBOHLER auch der unglücklich gelb-gesperrte SCHOLZ Mathias. Dafür rückte Jungpapa (herzliche Gratulation an dieser Stelle Smiley ) REISINGER in die Startelf.

1.HZ: Obwohl der erste Torschuss an die Heimelf ging (3' Minute, ZELKOs Abschluss nach einem Lauf war zu schwach), machte spätestens nach dem ersten Treffer nur mehr Eltendorf das Spiel. Bei den Gästen kamen heute Weihnachten und Ostern zusammen, denn nach den ersten drei Torschüssen, stand es auch bereits 0:3. Unsere Defensive war hier leider überfordert. Das 0:1 durch Beli in der 6' Minute folgte nur zwei Minuten später das zweite Tor zum 0:2 durch Kulnik. Eltendorf ließ nicht locker und erzielte in der 22' Minute durch Neo-Stürmer und Ex-Kukmirn Spieler Pani das 0:3. Unser Team konnte sich nur schwerfällig aus der Umklammerung befreien. Nach vorne ging so gut wie nichts. Einzig ZELKO probierte es in der 33' Minute erneut mit einem Schuss, der aber zu ungenau ausfiel. In der 30' Minute scheitert Pani alleinstehend vor unserem Goalie JELENCSITS, der toll parierte. Dem nicht genug folgte in der 32' Minute ein sehr gut angetragener Freistoß von Beli, der aber ebenfalls von unserem Schlussmann entschärft werden konnte. In der 41' Minute folgte beinahe der vierte Treffer für die Gäste doch der bullige Pasko vergibt kläglich einen 100%-igen. Zwei Minuten später hatte besagter Spieler aber dann das Glück auf seiner Seite. Durch einen Lupfer über den herausgelaufenen JELENCSITS hinweg senkte sich die Kugel aus spitzen Winkel Richtung Tor zum 0:4. Alle Klärungsversuche blieben leider unbelohnt, wodurch das Spielgerät sich irgendwie in die Maschen huschte. Schön angetragen, aber an diesem Tag passte bei unseren Nachbarn auch einfach alles zusammen. Im Herbst wäre dieser Ball vermutlich noch von der Linie gepflückt worden. Wie auch immer wurden wir in den ersten 45' Minuten regelrecht überfahren. Das 0:4 ging auf jeden Fall in Ordnung, auch wenn es bitter war.

2. HZ: Die zweite Hälfte hätte beinahe so begonnen, wie die erste aufhörte. In der 46' Minute tauchte Pani, nach schönem Zuspiel, erneut alleine vor unserem Torwart auf, konnte unseren Goalie aber nicht bezwingen und vergab wieder einmal eine Riesengelegenheit leichtfertig. Eltendorf ließ unserer Mannschaft nun etwas mehr Spielanteile zu und fing sich prompt einen Gegentreffer ein. ZELKO störte die Eltendorfer Defensiveintracht durch frühes Pressing und eroberte sich somit die Kugel am Sechzehner. Aus guter Position zog unser Goalgetter ab und traf zum 1:4 Ehrentreffer in der 49' Minute. An Spannung gewann das Spiel dadurch trotzdem nicht. Immerhin hatte der SVK nun auch ein paar wenige Offensivaktionen zu vermelden - immer daran beteiligt Bosti' ZELKO (Schuss 58' Minute, guter Freistoß in der 65' Minute). Ein weiterer Treffer sollte aber nur mehr unseren Gästen gelingen. Mit einer blitzsauberen Aktion konnte sich in der 62' Minute der nächste Ex-Regionalligakicker in die Torschützenliste eintragen. Liber kam unbedrängt nach einer perfekten Flanke von rechts zum Kopfball und versenkte das Leder zum 1:5 Endstand. Danach tat sich nicht mehr viel. Lediglich ein Ausschluss eines Eltendorfers sei noch zu erwähnen, was aber am Spiel nichts ändern sollte. Gegen Ende hin kamen die Heimischen so noch zu zwei Torschüsse durch ZAMBO und HAAS, doch es sollte heute nichts mehr gelingen. Das Spiel war eigentlich schon zur Pause längst entschieden.

Das sagt der Gegner:Wie immer äußerst amüsant, wie der Pressesprecher aus Eltendorf den Sieg versucht zu begründen (oh ihr erleuchteten "Propheten" der Welt, gebt euch doch bitte den Hrn. Prader zu erkennen) -->

Fazit: Eltendorf gelang ein Traumstart - mit zwei schnellen Toren im Rücken spielte es sich für unsere Nachbarn natürlich einfach. Wir waren heute am Beginn zu nervös, machten ungewohnte Fehler und kamen nie ins Spiel. Zumindest in Hälfte zwei konnten wir ein Remis halten, wenn auch mit ein wenig Glück. Eltendorf gewann - auch in dieser Höhe - hoch verdient und wird am Wege zum Titel wohl nicht mehr zu stoppen sein. Der SVK bleibt trotz dieser Niederlage in den Top-3, unser Saisonziel ist also noch lange nicht abgeschrieben. Bereits im Herbst hatten wir einen schmerzlichen Rückschlag (0:4 Heimpleite gegen Kohfidisch) zu verkraften. Danach blieben wir unglaubliche 12 Spiele unbesiegt.

Vorschau: Kein Grund die Köpfe nun hängen zu lassen. Das nächste Match ist wieder auswärts, und da läufts ja bisher hervorragend. Oberschützen trotzte den starken 'Allhauern diese Runde ein torloses Remis ab. Nicht nur deswegen sollte man die Aufgabe keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen. Ein unberechenbarer Gegner, der uns sicher wehtun kann, aber wo wir trotzdem auf Sieg spielen sollten um unserer Favoritenrolle auch gerecht zu werden. 

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Markt Allhau - SVK 1:3 (1. Frühjahrsrunde)

Spielszene Kampfmannschaft

Abgezockte Bilderbuchkonter

Ausgangslage: Das Spitzenspiel der Runde, das sich sicherlich mehr Zuseher verdient gehabt hätte, wurde seinen Erwartungen durchaus gerecht. Markt Allhau war der erwartet schwere Gegner für unsere Jungs. Bei den Heimischen musste ein Legionär (Nr. 08, Marosevic) kurzfristig vorgegeben werden. Auch auf Seiten des SVK gab es einige Ausfälle zu beklagen. An dieser Stelle wünschen wir unseren Mittelfeldmotor SCHOLZ Patrick eine schnelle Genesung von seinem Arbeitsunfall! Ebenfalls heute nicht mit dabei waren REISINGER und SCHWARZENBOHLER. Dafür rückte PAUSCH wieder in die Startelf.

1.HZ: Der SVK startete engagiert ins Match und konnte nach nur 3' Spielminuten schon zwei Torschüsse für sich verzeichnen. Zuerst wurde SCHOLZ M. von HAAS freigespielt doch Matthias verzog den Ball über das Tor. Unmittelbar darauf versuchte sich Bosti' ZELKO an einem Distanzschuss, der sein Ziel aber ebenfalls verfehlte. Die Heimischen konnten in der 7' Minute einen Torabschluss für sich verzeichnen, wobei dieser äußerst harmols ausfiel. In der Folge entwickelte sich ein flottes und intensiv geführtes Spiel. Die erste Riesenchance auf den Führungstreffer hatte Markt Allhau in der 8' Minute. Man konnte sich weit in unseren Strafraum durchdringen womit plötzlich ein Allhauer Spieler mutterseelenalleine unmittelbar vor dem Tor stand. Keine Ahnung wie, aber der heimische Spieler brachte es dennoch irgendwie zustande das Spielgerät nicht ins, sondern meterweit neben (!) das Tor zu setzen. Dieses Unvermögen und Pech im Abschluss sollte sich bis zum Ende durch das Markt Allhauer Spiel durchziehen. Unsere Elf konnte durchschnaufen und verfiel dadurch keineswegs in Panik. Bereits in der 11' Minute der nächste Torversuch für die Gäste: Eine Flanke von ZAMBO kam zu HAAS, der die Kugel aber nicht voll erwischte und so keine Gefahr erzeugen konnte. Obwohl die Gastgeber etwas mehr Spielanteile hatten, konnten sie sich in der ersten Hälfte keine Großchance mehr herausspielen. Die Pichler-Mannen ihrerseits taten sich gegen die massierte und gut organisierte Abwehr schwer, eine Lücke zu finden. So versuchte man es mit Distanzschüssen (21' Minute: BUZETI Schuss klar am Tor vorbei). In der 28' Minute musste der neue Heimgoalie das erste Mal eingreifen, als er einen Freistoß auf Höhe der rechten Ecke nur mit Mühe wegschlagen konnte. Bis zum Ende der ersten Hälfte blieb es ein völlig ausgeglichenes Spiel, wobei beide Teams keine nennenswerten Aktionen mehr herausspielen konnten.

2. HZ: Wesentlich ereignisreicher sollten sich die zweiten 45' Minuten gestalten. In der 49' Minute geht ein Schuss von HAAS noch weit vom Tor weg, doch in der 53' Minute setzte unsere Mannschaft das erste Ausrufezeichen. Ein schneller Angriff überrumpelte die komplette heimische Defensive. Durch ein direktes, präzises Passpiel von BUZETI wird HAAS auf der rechten Seite perfekt freigespielt. Unser Stürmer lässt seinen Gegenspieler links liegen, sieht den in der Mitte des Strafraumes heraneilenden ZELKO, zu dem er das Leder auch ideal aufspielt. Unser Goalgetter fackelt nicht lange und mit einem wuchtigen Knall hämmerte er die Wuchtel zum 0:1 in die Maschen: Marke "Unhaltbar". Ab diesem Zeitpunkt wurde das Spiel schneller, da die Gastgeber mehr aufs Tempo drückten und unsere Abwehr einige Male auf Hochtouren brachte. In der 56' Minute hatte der SVK erneut das Glück auf seiner Seite: ein gewaltiger Distanzschuss knallte an die Torlatte, sprang jedoch von der Torlinie weg; kein Treffer. In der 59' Minute wird ein Freistoß vom Allhauer Spieler Teller zwar gut angetragen, aber nicht im Tor versenkt. Kurz darauf verzieht der unglücklich agierende heimische Spieler Monschein aus ausichtsreicher Position. Die Gäste konnten diese Druckphase gut überstehen und lauerten auf sich bietende Kontermöglichkeiten, die, spät aber doch, sich auch auftun sollten. Nach 75' Minuten hatten die Heimischen einges Glück, als eine Doppelchance für den SVK zweimal auf der Linie abgewehrt werden konnte (einmal von einem Spieler, einmal durch eine Parade vom aufmerksamen Torwart Podunavac). In der 77' startete unsere Torfabrik ZELKO einen Sololauf von der Mittellinie weg. Nur Goalie Podunavac konnte seinen Lauf stoppen und hielt den Schuss unseres Legionärs. Die endgültige Vorentscheidung sollte schließlich in der 83' Minute erfolgen. Unsere Elf spielte wie aus einem Guß heraus, blitzschnell aus der eigenen Hälfte einen Konter, der von BUZETI als tollen Assistgeber auf ZAMBO, von Kevin unwiederstehlich und erfolgreich zum 0:2 abgeschlossen wurde. Dem nicht genug konnte ZELKO sein Torkonto noch einmal erhöhen. Wieder wurde ein Konter aus dem Lehrbuch herausgespielt und von Bosti zum 0:3 vollendet. Zu diesem Zeitpunkt (4' Minuten vor Spielende) war das Markt-Allhauer Team bereits geschlagen, kam aber in der Nachspielzeit doch noch zu ihrem Treffer zum 1:3. Obwohl der Ehrentreffer ein unglücklich abgefälschtes Eigentor war, hatten sich die Heimischen den einen Treffer verdient - solange am Ende der SVK um zwei Treffer mehr hat, kann man damit sicherlich leben ;)

Das sagt der Gegner: BFV-Homepage M. Allhau -->

Fazit: Hut ab vor dieser Abgebrühtheit unseres SVK! Man steckte ein frühes Schockmoment (in der 8' Minute) komplett weg, stand hinten solide und knackte eine kompakt stehende Abwehr durch Angriffe, die in ihrer Schnelligkeit und Präzision in dieser Liga seltenheitswert haben. Es waren eben diese abgezockten Bilderbuchkonter, die schlussendlich den Unterschied ausmachen sollten. Unsere wohl schwerste Auswärtshürde, neben Eltendorf, wurde auch in die Schranken verwiesen. Nun heißt es für den nächsten Brocken die Kräfte weiter zu konservieren. 

Vorschau: Alles ist angerichtet für ein Fußballfest, das diesesmal bereits am SA. 14.03. mit Beginn um 15:00 Uhr, stattfinden wird. Wenn alles passen sollte wird es wohl wieder ein Kampf auf biegen und brechen werden - jedenfalls ein Pflichttermin für alle Fußballfans der ganzen Region! Eltendorf bleibt der Favorit, aber das waren sie auch schon im Herbst. Hoffen wir auf ein spannendes Spiel.

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Stinatz - SVK 0:2 (letzte Herbstrunde 2014)

Spielszene Kampfmannschaft

Die richtige Antwort ...

Ausgangslage: ... auf das Absagetheater vom Herbst gab heute der SVK gegen den Tabellenletzten, obwohl man sich schwer tat und auch Glück dabei war. Stinatz hatte während der Winterpause mal wieder kräftig am Kader herumgeschraubt. Der SVK konnte bis auf den gesperrten SCHOLZ P. komplett antreten.

1.HZ: Das Spiel begann mit zwei nennenswerten Aktionen, jeweils eine für beide Teams. Den ersten Torschuss ließen die Gäste in der 4' Minute los, doch der Distanzschuss verfehlte sein Ziel knapp. Direkt im Anschluss wurde ein weiter Ausschuss des Heimgoalies von unserer Abwehr falsch eingeschätzt. So kam ein Stinatzer Angreifer zu einem Torabschluss. Der angesetzte Lupfer über unseren Schlussmann war dann zum Glück nur halb so gefährlich wie befürchtet. Von einem guten Spiel war man die restliche Zeit weit entfernt. Der rumpelige Untergrund ließ keine technischen Kombinationen zu. Die Heimischen versuchten es immer wieder mit weiten Ausschüssen, wobei hier aber viel zu wenig daraus gemacht wurde. Unser Team war um einen ruhigen Spielaufbau bemüht, konnte sich aber zunächst nicht entscheidend durchsetzen. Da auch jede gefühlte fünfte Minute ein Spieler am Boden lag - zumeist aus dem Lager der Heimmannschaft - kam auch kein Spielfluss auf. Schnell sind somit auch die restlichen Aktionen aufgezählt In der 17' Minute muss JELENCSITS nach einer Ecke eingreifen und wehrt das Spielgerät souverän in die Ecke ab; in der 39' Minute wird BUZETI gut freigespielt, doch sein Torschuss landet gut 1 Meter neben dem Gehäuse. 

2. HZ: Der SVK startete etwas engagierter in die zweiten 45' Minuten. In der 52' Minute landet eine Flanke von BUZETI in den Strafraum ideal auf einen unserer Angreifer. Leider war der Kopfball nicht wuchtig und platziert genug, um dem heimischen Torwart in Bedrängnis zu bringen. In der 58' Minute war es dann endlich soweit: die erste schnell herausgespielte Aktion unserer Elf, wurde gleich eiskalt verwertet. Nach einer gelungen Passkombination über mehrere Stationen landete die Kugel schlussendlich bei ZAMBO, der sich nicht zweimal bitten lies, und das Leder abgeklärt zum 0:1 in die Maschen schob. Kein Deut von einem "Gekicksel-Tor",  wie es ein besserwisserischer Stinatzer "Dauersuderer" weltfremd und frustriert von sich gab. Das ohnehin schon aufgeheitzte Stinatzer Publikum wurde in der 60' Minute endgültig in völlige Rage gebracht. Schuld war eine strittige Entscheidung des Spielleiters. Auslöser war ein Foul von JELENCSITS der durch einen ungeschickten Rückpass in arge Bedrängnis gebracht wurde und nur mit einem Foul den Stinatzer Gegenspieler stoppen konnte. Am Elfmeter war nichts zu rütteln - dieser war glasklar. Das unser Tormann dafür aber weder die Rote- noch die Gelbe-Karte erhielt, war für die Stinatzer fern jeder Realität. Es ist müßg darüber zu diskutieren was hier der Schiri gesehen hat, aber es bleibt eine Tatsachenentscheidung, die für die Gastgeber doppelt bitter ausfallen sollte. Denn der verhängte Strafstoß wurde von unserer Nr. 1 glatt pariert! Die Riesenchance auf den sofortigen Ausgleich wurde somit leichtfertig vergeben. Damit war die Moral des ohnehin schon angeschlagenen Tabellenschlusslichts endgültig dahin. Unser Team ließ nichts mehr anbrennen und war dem zweiten Tor näher, das in der 82' schließlich auch fallen sollte. Nachdem sich BUZETI in den Strafraum getankt hat kam der Pass auf HAAS der den mitgelaufenen ZELKO goldrichtig stehend sah. In gewohnter Goalgettermanier verwandelte 'Bosti' routiniert zum wieder schön herausgespielten 0:2. Damit war die Messe gelesen. Hätte das Spiel länger gedauert, hätte man vermutlich noch das eine oder andere Tor erzielen können, da Stinatz nun völlig von der Rolle war. Trotzdem, in der letzten Minute der Nachspielzeit hätten die Heimischen sogar noch einen Ehrentreffer erzielen können, aber man war nicht konsequent genug im Abschluss. 

Fazit: Bei diesem Spiel bleibt eigentlich nur eines festzuhalten: Auch wenn es in einem Spiel lange nicht gut laufen mag, lässt sich unser Team davon nicht aus dem Konzept bringen und kann auch ein weitgehend "verkrampft" wirkendes Spiel für sich entscheiden. Ein am Ende sicherlich glücklicher Erfolg, der aber durch unsere Routine und der eindeutig besseren spielerischen Möglichkeiten nicht unverdient ist. Einigen aufgebrachten Stinatzer-"Fans" (nicht alle!) sei zum Schluss noch anzuraten nicht immer gleich von der ersten (!) Minute an einen regelrechten Hass auf die Spielleiter zu projezieren, denn ob man damit viel Erfolg hat um von einem Abstiegsplatz wegzukommen ist doch mehr als fraglich. 

Das sagt der Gegner: --

Vorschau: Unsere imposante Auswärtsbilanz wird im ersten Rückrundenspiel bereits gehörig unter die Probe gestellt. Im Spitzenspiel der Runde treffen der Tabellendritte (SVK) gegen den Tabellenvierten (Markt Allhau) aufeinander. Obwohl bei den Gastgebern aus 'Allhau im Winter ein kleiner Umbruch erfolgte, wird es für unser Team um nichts leichter werden. Duelle im Waldstadion sind für den SVK bisher immer knapp und schwer verlaufen. Am SA. 07.03.  mit Beginn um 17:00 Uhr wird man sehen, wie es diesesmal ausgehen wird. Nach dem Auftaktsieg gegen Stinatz können wir einigermaßen befreit aufspielen - zu verlieren haben wir nichts. Auf gehts!

 weitere Spielfotos gibt es hier -->

Güttenbach - SVK 1:3

SVK überwintert als Auswärtserster

Ausgangslage: Nachdem man den Herbstmeister auswärts niederringen konnte, wäre eigentlich das Spiel gegen Stinatz angesetzt gewesen. Daraus wurde bekanntermaßen nichts. Leichter wurde die Aufgabe in Güttenbach dadurch nicht wirklich. Der enorm tiefe Boden forderte viel Kampf. Beim SVK war ZAMBO wieder in der Startelf. Kevin machte auch gleich den wichtigen frühen Führungstreffer.

1.HZ: Den Schwung vom Oberdorf Spiel konnten unsere Jungs zu Beginn voll mitnehmen. Güttenbach wurde fast überrannt und so gab es gleich mit dem ersten Angriff im Spiel die erste gute Aktion für uns. ZELKO zog ab, doch der Heimgoalie Keglovits konnte zur Ecke abwehren. Die anschließende Ecke war nicht minder gefährlich doch wieder war Keglovits am Posten. Der SVK drückte und wurde schon in der 5' Minute für das couragierte Auftreten belohnt. ZAMBO konnte eine hohe Flanke in den Fünfer perfekt verwerten, indem er abzog und die Kugel zum 0:1 in die Maschen hämmerte.  Die nächste tolle Chance für die Gäste gab es wenige Minuten später durch ZELKO, doch der Schuss aus zu spitzen Winkel wurde pariert, ebenso wie der Nachschuss, der zur nächsten Ecke führte. Von Güttenbach war zunächst nichts zu sehen. Im Angriff war man nicht vorhanden. Der SVK machte weiter Volldampf. In der 11' Minute erwischt HAAS per Kopf den Ball nicht voll, womit das Spielgerät vom Torwart sicher gehalten werden konnte. In der 18' Minute fiel das eigentlich schon fällige zweite Tor für die Auswärtigen: ZELKO kam nach einer Ecke auf Höhe der Strafraumgrenze zum Ball und überlistete die heimische Abwehr mit einem ideal getimten Art "Schuss-Lupfer" ins lange Eck. Ein sehenswerter Treffer zum 0:2. Im Anschluss versuchten sich die Gastgeber in der Offensive, doch bei einem Torschuss von Srpak fiel selbiger um und so blieb der Versuch harmlos. In der 26' Minute versuchte sich HAAS mit einem Schuss, der nur knapp vorbeiging. Das vorentscheidende dritte Tor hatte erneut ZELKO am Fuß. Den Torwart, der aus dem Strafraum herausgelaufen war, ausgespielt war das Tor leer, doch 'Bosti' schloss zu schnell ab. Sein Schuss kullerte um Zentimeter an der Torstange vorbei ins Out. Bis dahin hatte der SVK Gegner und Spiel im Griff, doch plötzlich kehrte Bruder Leichtsinn ein. Güttenbach erkämpfte sich auf dem matschigen Boden immer mehr Ballbesitz. Als ob man einen Schalter umgelegt hatte, waren die Güttenbacher plötzlich voll im Spiel. Dennoch kam der SVK noch vor das Tor der Heimsichen: in der 38' Minute probierte es ZAMBO mit einem Lupfer der am Tor vorbeiging. Kurz vor Ende der ersten Hälfte musste unser Torwart das erste Mal eingreifen, doch er hatte dabei keinerlei Mühe. Güttenbach gab nicht auf und aus einer Konfusion in der Abwehr nach einem Corner stand es auf einmal nur mehr 1:2 für den SVK.  Radosztics traf in der 43' Minute und als ob das nicht genug wäre ließ ein weiterer Güttenbacher in der 45' Minute einen Gewaltschuss Richtung JELENCSITS ab. Unser Goalie war aber zur Stelle und konnte zur Ecke klären. Beinahe hätte der SVK ein Spiel, das man 30' Minuten dominierte und "leicht" auch mit einem 3-Tore Vorsprung beenden hätte können, aus der Hand gegeben. So ging es aber mit der knappen Führung in die Pause.

2. HZ: Zum Ärger der mitgereisten SVK-Anhänger entwickelte sich das Spiel zu einer Zitterpartie. Güttenbach stellte sich auf die schwierigen Platzverhältnisse scheinbar besser ein und kam so auch zu Chancen. Glücklicherweise waren die meisten davon nicht zwingend. Unsere Abwehr machte eine solide Arbeit, konnte aber einige Schüsse nicht verhindern. In der 53' Minute ging ein Kopfball der Heimischen vorbei. 10' Minuten später musste JELENCSITS einen scharfen Schuss parieren, der brandgefährlich hätte werden können. Unser Team konnte in Hälfte zwei keinen Druck mehr ausüben. Güttenbach hatte nun etwas mehr Spielanteile und wirkte insgesamt gefährlicher. Unser Team hielt so gut es ging dagegen. Die Zeit lief für uns. Erst gegen Ende hin hatten die Gastgeber noch eine gute Gelegenheit als ein Schuss in der 80' Minute sein Ziel nur knapp verfehlte. Man sehnte sich den Schlusspfiff herbei, der dann auch überraschend früher kam als erwartet. Mit dem besten Angriff des SVK im gesamten Spiel wurden die Bemühungen der Heimischen schließlich beinhart zerstört. ZELKO, der unermüdlich im Angriff herumwirbelte, spielte sich bis zur Toroutlinie von der rechten Seite frei, passte wunderbar auf BUZETI, der sich diese 100%ige Chance nicht entgehen ließ. Trocken vernaschte er einen Gegenspieler und schob die Kugel zum 1:3 in der 89' Minute ein. Bei einigen Güttenbacher-Spielern war der Frust darüber scheinbar so groß, das wilde Diskussionen rund um den Spielleiter angezettelt wurden. Dieser reagierte darauf, dass er gleich darauf das Spiel prompt abpfiff. Die Güttenbacher Spielanzeige zeigte erst 88' Minuten! Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt jedoch ohnehin schon entschieden. 

Fazit: Nach gut 30 überragenden ersten Minuten kam der SVK völlig aus dem Tritt und hätte sogar noch das Spiel hergeben können. Dies wäre auf Güttenbacher-Boden nicht das erste Mal gewesen. Im Gegensatz zu früheren bitteren Erlebnissen war das Glück aber dann doch auf unserer Seite. Man hat es sich aber auch hart erkämpft. Unsere Abwehr kam nur kurz einmal ins Wanken, als der Anschlusstreffer fiel. Güttenbach kämpfte zwar beherzt, doch wenn man einmal  im Tabellenkeller herumkrebst hilft das meistens alles nichts. Unser Team behielt die weiße Weste auf fremden Boden an, obwohl man sich heute dafür ordentlich dreckig machen musste. Man überwintert somit nicht nur als das fairste Team der Liga (siehe BFV - Fair Play Wertung -->) sondern auch als bestes Auswärtsteam! Eine super Serie, die auch ein spannendes Frühjahr garantiert. Schon jetzt wirft ein Knallerheimspiel in der 2. Frühjahresrunde (gegen Eltendorf) seinen Schatten voraus.

Das sagt der Gegner: --

Vorschau: Es folgt nun eine relativ kurze Winterpause, da das Nachtragsspiel gegen Stinatz vermutlich vor der ersten Frühjahresrunde (auswärts in Markt Allhau) angesetzt werden wird. An einen Meisterschaftstermin im Februar kann ich mich nicht zurückerinnern. Natürlich würde dieser auf sehr wackeligen Beinen stehen. Von daher sollte erst einmal die verdiente Winterpause genossen werden.  

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Oberdorf - SVK 0:2

Partyschreck SVK

Ausgangslage: Nichts wurde es aus dem eingeplanten 4-Punkte Vorsprung des Herbstmeisters auf Verfolger Eltendorf. Der SVK erwies sich als "Partyschreck", denn nach diesem Spiel waren wohl die wenigstens Oberdorfer gut aufgelegt. Immerhin konnten sie aber die Winterkrone ein Spiel vorher schon fixieren, wofür der SVK auch gratuliert.  Nach der unfreiwillig- unnötigen Zwangspause letzte Woche, kam unser Team keineswegs ausser Tritt. Eine unserer Nachwuchshoffnungen, UNGER Lukas, feierte ein starkes Startelfdebüt, wie auch das gesamte Team heute vollends überzeugen konnten.

1.HZ: Hiobsbotschaft für Oberdorf bereits vor dem Spiel. Beim Aufwärmen verletzte sich Spielmacher und Kapitän Pal so unglücklich, dass er nicht auflaufen konnte. Ein herber Schock für die Gastgeber, von dem sie sich nicht erholen konnten. Die Pichler-Mannen starteten frech drauflos. In der 8' Minute kommt SCHOLZ P. nach einer sehr guten Flanke unbedrängt zum Abschluss. Patrick versuchte einen Volleyschuss, der leider über das Tor ging. Trotzdem eine erste gute Aktion, der noch einige weitere folgen sollten. Die Heimischen standen hinten zunächst zwar noch gewohnt kompakt und agierten in der Abwehr sehr ruhig, doch ihr Sturm war über das gesamte Spiel gesehen eine einzige Vorgabe. Vom gefürchteten Legionärsangriffsduo Risonjic & Vukovic ging weit und breit keine Gefahr aus. In der 18' Minute wurde ein Angriffsversuch von der rechten Seite von unserem Abwehrbollwerk SIRAKOV abgefangen, der die Flanke in den Strafraum verhinderte und zur Ecke klärte. Die Auswärtigen blieben dennoch die eindeutig gefährlichere Elf. Es waren 26' Minuten gespielt, als unser Team zur nächsten Chance durch UNGER kam. Seinen schönen Flugkopfball konnte der  -sehr leicht aus der Fassung bringende (Erklärung folgt später) - Heimgoalie Tuba aber parieren. Die letzte nennenswerte gute Gelegenheit für die Oberdorfer gab es in der 36' Minute, als Vukovic nach einer Ecke einen Kopfball knapp daneben setzte. Damit war es aber mit der Herbstmeister-Offensive vorbei. Bis zum Spielende schafften es die Oberdorfer nicht mehr, einen auch nur annähernd gefährlichen Ball auf unser Tor zu bringen. Es war fast nur mehr eine Frage der Zeit, bis unsere Jungs zuschlugen und auf 0:1 stellen sollten. ZELKO nutzte eine Unachtsamkeit der Oberdorfer-Defensive, die immer mehr ins Schwanken geriet. Alleine vor Tuba knallte er die Kugel haarscharf, perfekt und unhaltbar ins Kreuzeck. Nur drei Minuten später machte sich ein Fehler vom angestachelten Tuba fatal bemerkbar. Zuvor schon wurde er duch kritische Zurufe aus dem SVK-Sektor sichtlich in seiner Konzentration gestört (eindeutige Gesten ins Publikum bewiesen dies). Tuba wagte einen übermotivierten und völlig unnötigen Ausflug fast bis zur Mittelline und ließ sich auf ein Duell mit ZELKO ein, das er kläglich verlieren sollte. Da hinter dem Goalie kein Spieler mehr anzutreffen war, hatte unser Goalgetter wenig Mühe das Spielgerät zum 0:2 ins Tor "zu tragen". Ein schwerer Patzer des an und für sich sicheren Schlussmannes. Der SVK nahm dieses Geschenk dankend an und ging zufrieden mit diesem Spielstand in die Pause.

2. HZ: Die zweite Hälfte kontrollierte der SVK komplett. Oberdorf, im Angriff nicht vorhanden, mühte sich in der Defensive immer mehr. Die Luft war spätestens die letzten Minuten komplett weg. In der 57' Minute folgte eine sehr gut herausgespielte Aktion der Gäste, die aber kein Tor nach sich zog. In der 71' Minute kam ZELKO nach einer herrlich herausgespielten Kombination im Strafraum nur knapp nicht ans Leder. Hätte er ihn erwischt wäre das nächste Tor wohl fällig gewesen. Dem Gastgeber ging schließlich auch noch die Puste aus. Bei fast allen Zweikämpfen kam man zuspät, was sich rächen sollte. In der 74' Minute musste Tuider mit Gelb/Rot das Spiel zurecht verlassen. Dem nicht genug wurde der kurz zuvor eingewechselte SVK Spieler SCHWARZENBOHLER vom Oberdorfer Kovacsits rüde zu Boden gestreckt. Glatt Rot war die einzige Karte die gegeben werden konnte, und so sah es auch Spielleiter Pethö. Quasi zum "Drüberstreuen" werden bei den Oberdorfern neben diesen zwei Spielern auch noch ein weiterer (Petak F.) gelbgesperrt die nächste Runde fehlen. Rudersdorf wird sich freuen, wie vermutlich auch der Rest der Verfolger (Eltendorf, Güssing, Markt Allhau). Der Titelkampf wird somit noch spannender, dank einer imposanten Leistung des SVK gegen harmlose Winterkönige.

Fazit: Das Résumé des Spieles für Oberdorf ließt sich wie ein schlechter Scherz: "Ein verletzter Spieler; in 90 Minuten keine einzige (!) nennenswerte Großchance herausgespielt; ein sichtlich gereizter Tormann, der auch noch patzte; sowie gleich 3 Spielersperren für die nächste Runde".  Es schien fast so als ob man alles Glück dieser Saison mit einem Spiel auf einmal verloren hatte. Der SVK darf, trotz dieser Umstände, absolut stolz auf diese Leistung sein. Nicht nur kämpferisch sondern auch spielerisch spielte man den Tabellenführer an die Wand! Wenn man diese Leistung auf die nächsten Spiele übertragen könnte, ist ein Stockerlplatz in der Endtabelle absolut möglich. Wer hätte das gedacht, dass man so sogar Eltendorf auf die Pelle rücken könnte. Nun heißt es aber weiterkämpfen. Dank der noch ausstehenden Partien wartet eine englische Woche auf uns, die alles abverlangen wird.

Das sagt der Gegner: --

Vorschau: Für den Fall das am MITTWOCH 19.11. um 19:30 gespielt werden kann (in Stinatz weiß man das nie!), wäre unser Team natürlich Favorit. Gerade gegen vermeintlich schwächere Teams wird es aber nicht zwangsläufig leichter laufen. Von selbst geht sowieso gar nichts. Voller Einsatz und die nötige Konzentration und der nächste Auswärtsdreier wird folgen. Auf gehts ins Meisterschaftsfinish!

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SVK - Güssing 1:1

Spielszene Kampfmannschaft

Dieser Punkt war mehr als nur verdient

Ausgangslage: Nach zwei Unentschieden in Folge hätte ein voller Erfolg gegen unseren langjährigen Ex-Landesligamitstreiter unsere Heimbilanz ordentlich aufgewertet. Dazu kam es aber leider nicht, auch weil Güssing natürlich kein Jausengegner ist und mit einer aggressiven Spielweise uns alles abverlangte. Eine positive Meldung an der Nebenfront ist dennoch zu verzeichnen: unsere zwei verletzten Spieler JANDRISEVITS und ZAMBO spielten beide in der Reserve. Kevin wurde in Hälfte zwei beim KM-Spiel dann auch eingewechselt, ebenso wie UNGER Lukas, der sich schnell in die Mannschaft integrieren konnte.  

1.HZ: Die Gäste aus der Bezirksvorstadt begannen überfallsartig und zwangen die Heimischen in die Defensive. In der 3' Minute ging ein Freistoß der Güssinger am Tor vorbei. Der SVK kam erst in der 12' Minute gefährlich vor das Gehäuse des Gegners. Leider kam ZELKO nach einen scharfen Stangler von der rechten Seite etwas zu kurz und erwischte die Kugel nicht. Die Auswärtigen hatten mehr vom Spiel, was sich in der 18' Minute schließlich auszahlen sollte. Einen Querpass von der linken Seite in den Strafraum hinein erwischt Muratovic goldrichtig und rutscht mit dem Spielgerät am Goalie vorbei ins Tor zur 0:1 Führung. Obwohl Güssing weiterhin versuchte Druck auszuüben, konnte sich unser Team allmählich immer besser befreien. Gegen Ende der ersten Halbzeit war das Spiel ausgeglichen. In der 23' Minute versucht sich der heute etwas glücklos agierende BUZETI mit einem flachen Distanzschuss, der sein Ziel aber knapp verfehlte.  In der 32' Minute wird ein Schuss von SCHOLZ P. abgeblockt, noch bevor er wirklich gefährlich werden konnte. Auf der Gegenseite musste JELENCSITS in der 38' in letzter Not retten, als er einen Ausflug ausserhalb seines Strafraumes unternehmen musste. Güssing nützte diese tolle Chance nicht, ebenso wie in der 44' Minute ein Gewaltschuss am Tor vorbeiging. In Summe war die knappe Führung dem Spiel entsprechend. Güssing war vor allem die ersten 15 Minuten dominant, lies dann aber nach. Wirklich gefährlich für uns wurde es daher auch nur noch einmal (in besagter 38' Minute).  

2. HZ: Beinahe hätten die Gäste in der 46' Minute eine Vorentscheidung erzwungen. Ein Distanzschuss aus gut 25 Meter prallte aber von der Stange nicht über die Torlinie sondern zurück ins Feld, wo unser Schlussmann die Sache beruhigen konnte. Von Güssing war danach offensiv nicht mehr viel zu sehen. Unsere Jungs kämpften behertzt, ohne sich aber zwingende Chancen herauszuspielen. Das Spiel verflachte etwas, blieb aber trotzdem durchaus sehenswert. Eine (letzte) sehr gute Möglichkeit hatte Güssing in der 70' Minute: nach einer Flanke vom ansonsten (bis dahin!) eher unauffällig agierenden Kossits D. in den Rückraum auf Höhe des '5er' Raums, erwischte sein Mitspieler den schnellen Pass in einem bereits zu spitzen Winkel um noch ins Tor zu treffen. Der Versuch landete somit knapp am Tor vorbei im Ausennetz. Hier hätte der Gast eigentlich mehr daraus machen müssen. Kukmirn ließ sich davon nicht beirren und hatte, je näher das Ende kam, das Spiel immer mehr unter Kontrolle. Nun hatten die Güssinger um ihre Führung zu kämpfen, teilweise mit unfairen Mitteln - die Bilanz von 15:30 für Güssing in der Foulstatistik spricht für sich. Eines dieser 30 Vergehen sollte für Güssing schließlich zum Verhängnis werden. Aus einem richtig entschiedenen Foulfreistoß schraubte sich ZELKO am Höchsten und scherzelte die Wuchtel über den verdutzten Güssinger Schlussmann hinweg zum 1:1 Ausgleich ins Tor. Ab jetzt war nur mehr der SVK am Drücker. Güssing verteidigte sich jedoch geschickt und ließ nur mehr wenig zu. Daran konnte auch der völlig unnötige Ausschluss des Güssinger Kossits nichts ändern, der eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters zu stark kritisierte. Seine Reaktion auf diesen Platzverweis war zwar heftig, doch sollte man dem jungen Spieler keine allzu großen Vorwürfe dafür machen. Güssing konnte sich über die Zeit retten und der SVK machte einen am Ende absolut verdienten Punkt.

Fazit: "Zwei verschenkte Punkte" aus Sicht von Güssing? - wohl eher ein gewonnener. Klare Fehlentscheidungen von Seiten des Spielleiters gab es wenn, dann eher gegen den SVK. So hätte ein Foul an UNGER L. nahe des (oder sogar im) Strafraum eindeutig gegeben werden müssen und ein brutales Foul an ZELKO in der Nachspielzeit wurde nicht einmal mit Gelb bestraft. Trotzdem pfiff der Unparteiische eine gute Partie. Wie auch immer zeigte der SVK heute vor allem in Hälfte zwei viel Einsatz. Das Unentschieden war hart erkämpft. Zu mehr sollte es nicht reichen, dies wäre aber auch zuviel des Guten gewesen. Zumindest wir können über den Punkt froh sein.

Das sagt der Gegner: Homepage Güssing -->

Vorschau: ..folgt..

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Rechnitz - SVK 1:1

Spielszene Kampfmannschaft

Ein schwerer Stand

Ausgangslage: Bei schweren Bedingungen und äußerst tiefen Bodenverhältnissen hatte der SVK an diesem Freitagabend schwer zu kämpfen. Da unsere Verletztenliste nicht weniger wurde, blieb die Startaufstellung unverändert.

1.HZ: Was für ein Katastrophenstart für unser Team! Nach nicht einmal einer halben Minute (!!) zappelte der Ball bereits im Tor der Gäste. Der Verlauf ist entsprechend schnell erzählt: Anstoß, Ballverlust beim Zurückspielen, der Rechnitzer Spielmacher Pfahnl schnappt sich das Spielgerät und schießt unmittelbar aufs Gehäuse, flach ins Eck zum 1:0. Ein denkbar unangenehmer Schuss, da dieser tückisch aufsetzte und wirklich haargenau passte. Entsprechend mühsam entwickelte sich der weitere Spielverlauf für den SVK. Man kam aber mit Fortdauer besser ins Spiel. In der 6' Minute ein erster Torschuss der Auswärtigen, der aber kein Problem für den Torwart darstellt. In der 22' Minute lässt Aizenpreisz einen guten Schuss auf unser Tor ab. Sieben Minuten später hat BUZETI die Chance auf einen freien Schussversuch, doch dieser geht über das Tor. Der SVK wirkte spielerisch besser, konnte aber noch kein Kapital daraus schlagen. Die Gastgeber beschränkten sich mehr auf die Defensive, hatten in der 34' Minute aber dennoch einen notierbaren, gefährlichen Kopfball nach einer Ecke zu verbuchen. Zuvor hatte SCHOLZ M. eine aussichtsreiche Gelegenheit, aber leider fiel der Abschluss zu harmlos aus. Unser Team musste hart kämpfen, was sich beim Ausgleich auch auszahlen sollte. REISINGER tankte sich durch alle Gegenspieler hindurch, kam bis in den Strafraum und konnte dort die Kugel zum verdienten 1:1 versenken. Die Pichler-Elf hatte das Spiel nun unter Kontrolle, große Torszenen blieben bis zur Pause jedoch aus. 

2. HZ: Das Spiel wurde in Hälfte zwei wahrlich nicht besser. Die Platzverhältnisse machten es den Akteuren nicht einfacher. In der 48' Minute kamen die Heimischen noch zu einem Schuss, ab dann herrschte für die Rechnitzer Offensive lange Zeit Funkstille. Die Gäste konnten den Abwehrriegel nicht knacken. Das Niveau sinkte pararell zur Aussentemperatur. Der SVK hatte dennoch seine Möglichkeiten, das Spiel für sich zu entscheiden. In der 75' Minute herrschte einiges an Konfusion im Rechnitzer Strafraum. Gleich mehrmals bot sich den Gästen die Gelegenheit auf einen Torerfolg. So ging ein guter Schuss von BUZETI zunächst ins Torout, HAAS scheiterte an einem Direktschuss und GERENCSERs Kopfball verfehlte sein Ziel nur knapp. Die beste Gelegenheit im Spiel hatte wenige Minuten später erneut HAAS. In der 78' Minute tauchte er, nach einem Querpass in die Mitte, plötzlich völlig alleine vor dem heimischen Kasten auf. Nicht mal einen Meter vor der Torlinie wurde dieser Kracher leider vergeben. Der Ball war auf dem glitschigen Untergrund sehr schwer zu kontrollieren und so flog das Leder statt ins, weit über das Tor. Riesenglück für die Gastgeber. Unser Team konnte sich leider keine solche Chance mehr herausspielen und wie es in solcher Situation schon oft vorgekommen war, hätte man am Ende beinahe sogar noch verlieren können. Eine Glanzparade vom wenig geprüften JELENCSITS bewahrte uns vor einer völligen Pleite. In der 89' Minute drehte unsere Nummer eins die Kugel mit letztem Einsatz nach einem wuchtigen Kopfball noch über die Torlatte. Der souveräne Spielleiter pfiff danach auch recht rasch ab - 9 Sekunden bevor die Stoppuhr (eine Matchuhr gibts in Rechnitz nicht) die 1:30:00 anzeigte. Vermutlich war es für alle Beteiligten am Besten so.

Fazit: Ein sechster voller Erfolg in der Fremde war durchaus in Reichweite und wäre bei einer besseren Chancenauswertung sogar recht "leicht" möglich gewesen. Rechnitz scheute in Halbzeit zwei das Risiko, standen hinten demnach dicht gestaffelt und ließen nur wenig zu. Ein Siegtreffer der Heimischen in der letzten Minute wäre höchst unverdient gewesen. Mit diesem Remis kann Rechnitz sicherlich dennoch zufrieden sein. Beim SVK kann man nun zwar zwei verlorenen Punkten nachtrauern - groß jammern sollte aber nicht angebracht sein. Man blieb auswärts weiterhin unbesiegt und man war spielerisch trotz allem, den Umständen entsprechend, das klar bessere Team - es geht aber noch mehr. Der letzte Punch fehlte, nicht zuletzt deswegen, da der SVK einfach einen schweren Stand hatte. 

Das sagt der Gegner: ...

Vorschau: Es wird wieder Zeit für einen vollen Erfolg und da kommen die Güssinger gerade recht! Nicht falsch verstehen, Güssing ist sicherlich (zumindest) kleiner Favorit und wird auch auf Sieg spielen, doch gerade gegen starke Gegner spielte der SVK bisher auch immer entsprechend stark. Am nächsten Sonntag (2.11) gehts bereits um 14:00 Uhr los. Nicht verpassen!

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SVK - Stuben 1:1

Spielszene Kampfmannschaft

Zuhause läufts nicht optimal

Ausgangslage: Während der SVK auswärts bereits fünf Siege einsammeln konnte und somit eine völlig weiße Weste hat, gibts auf heimischen Boden immer wieder den einen oder anderen "Umfaller". Stuben spielte zwar nicht übermächtig, hatte aber einige gute Chancen. Beim SVK fehlten leider wieder einige Spieler verletzt.

1.HZ: Die neue Matchuhr zeigte gerade einmal eine Minute an, als der SVK bereits nach vorne stürmte. SCHOLZ M. flankte zu ZELKO, doch Bosti' rutschte am heranfliegenden Ball leider vorbei. Die Gäste kamen in der 8' Minute zu einem schnellen Konter, der auch sehr gut herausgespielt wurde. Ein scharfer Flachpass in den Rückraum zum freistehenden Goalgetter Filipovic, verschoss dieser aber eindeutig. In der Folge entwickelte sich, trotz schwerer Platzverhältnisse, ein recht flottes Spiel. In der 16' Minute hatte der SVK erstmals eine tolle Chance auf den Führungstreffer: der ansonsten starke Gästetorwart Csar konnte einen Ball nicht bändigen, ZELKO kam zwar noch ans Spielgerät, konnte die sich bietende Möglichkeit aber nicht nutzen. Stuben kam nur zwei Minuten später abermals durch die Nr. 9 Filipovic nach vorne, doch diesesmal ging sein Kopfball knapp vorbei, nachdem unsere Abwehr auf Abseits spekulierte, das nicht gegeben wurde. In der 24' Minute tankte sich REISINGER im Mittelfeld durch alle seine Gegenspieler hindurch, gab mit letzten Einsatz einen klugen Flachpass in die Lücke, wo ZELKO wartete, aufs Tor stürmte und eiskalt die Kugel ins Toreck zum 1:0 einnetzte. Die weit angereisten Gästefans sahen in der 27' Minute einen weiteren gefährlichen Kopfball. Wieder war es Filipovic der vergab. Bis zur Pause hatte der SVK noch zwei Torabschlüsse. In der 33' Minute probierte SCHOLZ M. den Ball volley zu nehmen, nur erwischte er das Leder nicht richtig, wodurch kein Eingreifen des Gästegoalies nötig war. In der 36' Minute hätte das vermutlich vorentscheidende 2:0 fallen müssen. SCHOLZ M. schnappt sich den Ball von einem Stubener Verteidiger, läuft auf der rechten Seite entlang Richtung Tor, flankt in den Strafraum, wo HAAS mitgelaufen war. Unser Neuzugang kam auch ans Spielgerät, doch sein Schuss aus einer ausichtsreichen Position konnte nicht im Tor untergebracht werden. Schade, denn diese Aktion hätte sich mehr verdient gehabt. Der SVK hatte zwar nicht viel, aber in Summe die besseren Torchancen.

2. HZ: Stuben wurde in Halbzeit zwei immer mehr aktiver. Der SVK konnte sich keine zwingenden Möglichkeiten mehr herausspielen. Das Spiel wurde zudem zunehmend hektischer, ohne jedoch unfair oder hart zu werden. In der 55' Minute verschätzte sich unsere Abwehr als eine weite Flanke in den Strafraum zu Filipovic (wem sonst?) zuflog. Mit seiner vierten Chance köpfelte der Stürmer die Gäste zum 1:1 Ausgleich. Unser Team steckte nicht auf und hatte nur kurze Zeit später wieder einen gefährlichen Torabschluss. Goalie Csar parierte sensationell auf der Linie, als der Ball auf ihn hoch zuflog. Zum Ende hin versuchten beide Teams ihr Heil in der Offensive zu finden. Es entwickelten sich nun einige gute Gelegenheiten auf beiden Seiten. In der 69' Minute wird eine wunderbar herausgespielte Kombination durch einen Schuss von HAAS abgeschlossen, der jedoch einen Stubener Spieler trifft. In der 75' Minute versuchen sich die Gäste mit einem (von vielen!) Distanzschüssen, bei dem unser Torwart eingreifen musste. Eine Minute später folgt aus den resultierenden Eckball eine sehr gute Chance für die Auswärtigen. Der Stubener Strohmeyer gelangt nur um wenige Zentimeter nicht an den Ball. Glück für den SVK. In der 78' Minute musste JELENCSITS einen brandgefährlichen "Ausflug" ausserhalb des Strafraums unternehmen. Glücklicherweise konnte keiner der Stubener diese Situation ausnützen. In der 85' Minute wird unser eingewechselte UNGER Lukas ideal freigespielt. Mit einer blitzartigen Aktion versuchte Lukas den Gästetorwart zu überlisten, indem er den Ball gefühlvoll zur Torecke lupfte. Csar war aber zur Stelle und rettete zum Corner. In der 88' Minute folgte beinahe der Todesstoß für die Heimischen: JELENCSITS konnte sich aber erfolgreich einen scheinbar sicheren Torabschluss eines Gästespielers entgegenstemmen und hielt die Kugel und den einen Punkt fest. Den Schlusspunkt setzten aber die Pichler-Mannen. Kapitän SIRAKOV wagte sich nach vorne und kam auch zu einem guten Torschuss, der aber sein Ziel um die Spur zu hoch verfehlte.

Fazit: Mit diesem Punkt kann man schlussendlich durchaus zufrieden sein. Stuben fiel in Hälfte zwei nicht zurück, wodurch der SVK keinen Druck ausüben konnte. Man hätte in der ersten Hälfte mehr machen müssen. Die letzten Minuten spielten beide Mannschaften quasi mit offenen Visir. So ergaben sich viele Chancen, die aber allesamt an der starken Abwehr scheiterten. Am Ende blieb es bei der leistungsgerechten Punkteteilung, mit der beide Mannschaften leben können. Für das nächste Heimspiel des SVK muss dennoch eine Steigerung her, denn mit Güssing kommt ein sehr unangenehmer Gegner zu Besuch.

Das sagt der Gegner: ...

Vorschau: Das nächste Spiel findet bereits am FREITAG 24.10. mit Beginn um 19:00 Uhr statt! Wir müssen die weite Reise nach Rechnitz antreten. Obwohl die Bilanz in Rechnitz für den SVK nicht die Schlechteste ist, heisst es aufzupassen. Rechnitz ist bekanntermaßen ein Favoritenschreck. Trotzdem sollte man versuchen, die makellose Auswärtsstatistik weiter zu bestätigen.

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Heiligenkreuz - SVK 1:3

Spielszene Kampfmannschaft

SVK macht erst am Ende alles klar

Ausgangslage: Auch in diesem Spiel konnte der SVK nicht aus dem kompletten Kader schöpfen. Neben dem Langzeitverletzten RIEGER musste auch weiterhin JANDRISEVITS und ZAMBO vorgegeben werden. Zumindest Kevin könnte beim nächsten Spiel gegen Buchschachen aber wieder fit sein. Obwohl Heiligenkreuz tief unten in der Tabelle steckt, hatten im Waldstadion heuer schon andere Teams ihre Probleme (siehe Güssing). Der SVK tat sich ebenfalls schwer, vernebelte mehrere Top-Chancen um am Ende doch noch verdient einen Sieg zu ergattern.

1.HZ: Das Spiel begann gleich mit einer super Torgelegenheit für unser Team. Nach nur 2' Minuten wurde HAAS von BUZETI perfekt freigespielt, doch leider zögerte unser Neo-Stürmer zu lange, womit sich der Ball in einem Gewirr von Heiligenkreuzer-Beinen verfing. Die Heimischen konterten in der 4' Minute, als ein Angriffsversuch nur mit Mühe von uns zur Ecke abgewehrt werden konnte. Es folgte noch ein Schuss in der 13' Minute, der sein Ziel deutlich verfehlte und ein Sololauf vom Heiligenkreuzer-Legionär Lovric nur eine Minute später. Unser wenig geprüfter Schlussmann JELENCSITS war zur Stelle und verhinderte schlimmeres. Danach war von den Gastgebern in der Offensive nichts mehr zu sehen. Für Heiligenkreuz gab es keine einzige herausgespielte Chance mehr (bis auf den späteren Elfmeter).  Ganz im Gegensatz zu der Pichler-Elf die ab Minute 27' einen Kracher nach den nächsten zündete. In der 27' Minute wehrt Torwart Thaller einen Schuss von BUZETI ab. Nur eine Minute später taucht GERENCSER alleine vor Thaller auf, der den Ball irgendwie noch abwehren kann. Die Nachschüsse wurden alle vergeben. In der 31' Minute bleibt den mitgereisten SVK-Fans der Torjubel im Hals stecken: ein Lupfer über Thaller hinweg von SCHOLZ P. wird von einem Heiligenkreuzer Feldspieler akrobatisch von der Linie gekratzt. In der 34' Minute wird die Verzweiflung noch größer, denn BUZETI hat nur mehr den Torwart vor sich, doch genau diesen trifft er auch. Wieder war es also Thaller, der uns einen Treffer nicht gönnen wollte. Die Lafniztaler kamen zwar noch einmal vor unser Tor, die Nr. 11, Horvath, vergab aus spitzen Winkel aber kläglich. Anstatt mit einem (mehr oder weniger) beruhigenden 2-3 Tore Vorsprung für den SVK in die Pause zu gehen, stand es weiterhin 0:0.

2. HZ: Die zweite Hälfte begann träge. Gute Chancen blieben vorerst noch aus, da die Heiligenkreuzer sich immer mehr auf ihre Abwehrreihen konzentrierten. Gegen defensiv eingestellte Gegner tut sich unser Team immer wieder schwer. Die Spielaktionen verblassten im grellen Sonnenlicht - bis zur 58' Minute, als es für die Heimischen zu einem Lichtblick in Form eines Strafstoßes kam. Ein Elfmeter, den man sicher geben kann und den Baumgartner auch trocken zum äußerst glücklichen 1:0 verwerten konnte. Die Gäste hingegen taten sich weiterhin schwer, den Abwehrriegel der Gäste zu knacken. Die Supergelegenheiten wie in der ersten Hälfte konnten nicht mehr herausgespielt werden. Es sollte bis zur 73' Minute dauern, bis der Knoten endlich platzte. Nach einem der insgesamt 9 Eckbälle stieg GERENCSER am höchsten und köpfelte wuchtig zum längst fälligen ersten Treffer des SVK ein. Das 1:1 hielt aus Sicht der Heimischen nicht lange. Nur eine Minute später gelingt dem SVK der lang ersehnte Führungstreffer, bei dem der Tabellennachzügler einiges an Pech hatte. Scheinbar hatte man das Glück in Hälfte eins aufgebraucht, denn der Treffer fiel schließlich durch ein Eigentor. SCHOLZ M. rückte den Abwehrspielern quasi auf den Leib, wodurch die Heiligenkreuzer Defensive den Ball nicht aus der Gefahrenzone befördern konnte. Die Kugel gelang unseren Spieler auf Höhe der Strafraumgrenze zwischen die Beine, von dort prallte das Spielgerät auf den Gegenspieler Baumann, der die Wuchtel so abfälschte, dass diese ziemlich unorthodox seine Bahn Richtung Torlinie zog. Vom verdutzten Torwart hinweg eierte das Spielgerät ins Tor zur 1:2 Führung. Von nun an war es um die Sitzwohl-Elf geschehen. Neben den ohnehin schon spielerischen Mängel kamen auch noch physische Einbrüche hinzu. Damit hatte der SVK leichtes Spiel. In der 83' Minute wurde ein Corner der Gäste fast ins eigene Tor bugsiert. In der 87' Minute traf auch unser Goalgetter wieder. ZELKO setzte nach als Tormann Thaller den Ball nicht festhalten konnte. Das endgültig vorentscheidende 1:3 war nur mehr Formsache. In der Nachspielzeit kam es für die Heiligenkreuzer noch dicker: SCHOLZ P. sprintete auf den Schlussmann zu, umkurvte ihn souverän und schob zum 1:4 Schlusspunkt ein. Zum Glück war für die demoralisierten Gastgeber danach das Spiel auch schnell zu Ende.

Das sagt der Gegner: ...

Fazit: Der SVK ließ einen Tabellennachzügler, der auch zurecht soweit unten steht, unnötig lange sprichwörtlich "am Leben". Bereits nach 45' Minuten hätte man führen müssen. In der zweiten Hälfte gab es viel Leerlauf auf beiden Seiten. Der Elfmeter hätte das Spiel völlig drehen können, doch mit unserem ersten Treffer kam das Glück, das man in Hälfte eins arg vermisste, wieder zurück. Am Ende gingen die Heiligenkreuzer stark ein. Kein gutes Zeichen, wenn man gegen den Abstieg spielt. Bei unserem Team war trotz des am Ende klaren Erfolges einiges dabei, was nicht unbedingt gefiel. Dennoch sollte man das Positive hervorheben: viele Chancen produziert und am Ende die körperliche Überlegenheit eiskalt ausgenutzt.

Vorschau: Die nächste Runde ist für den SVK spielfrei! Unser nächstes Match findet somit erst am SA. 11.10. statt - ein Auswärtsspiel in Buchschachen. Keine Frage müssen wir wieder ordentlich Gas geben und unser Glück erzwingen.

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SVK - Rudersdorf 1:1

Spielszene Kampfmannschaft

Wenige Chancen, wenige Tore

Ausgangslage: Nach der witterungsbedingten Zwangsabsage der letzten Woche, konnte der SVK wieder ein Meisterschaftsspiel bestreiten. Gegen gut verstärkte Rudersdorfer mussten zwei Stammspieler vorgegeben werden. Statt ZAMBO und den verletzungsbedingten Ausfall von JANDRISEVITS rückten HAAS und SCHWARZENBOHLER in die Startelf.

1.HZ: Der Spieluntergrund war aufgrund der letzten Regenmassen entsprechend tief. Ansprechende technische Finessen waren daher umso schwieriger und waren auch Mangelware. In einigen Aktionen machte sich der holprigen Rasen merklich bemerkbar. Die Gäste erwischten eindeutig den bessern Start. Nach nur 4' Minuten dribbelte sich der Gästespieler Hölzl durch unsere Defensive um aus gut 25m einen platzierten Gewaltschuss abzufeuern, der schlussendlich tatsächlich seinen Weg ins Tor zum 0:1 fand. Unbeeindruckt davon, startete der SVK nun einige Offensivaktionen. In der 13' Minute lässt Gästegoalie Wolf, der alles andere als souverän wirkte, das Spielgerät aus seinen Händen gleiten. Kapital konnte aber keiner daraus schlagen, doch nur 2' Minuten später war es dann doch soweit: Nach einer gut herausgespielten Aktion von der linken Seite, wird die Kugel von der Toroutlinie zurück auf den mitgelaufenen BUZETI gepasst. Unser Legionär fackelte nicht lange und verwertete diese Topchance zum raschen 1:1 Ausgleich. Zu diesem Zeitpunkt konnte noch keiner der zahlreichen Zuschauer ahnen, dass damit beide Teams sprichwörtlich ihr Pulver schon verschossen hatten. Tatsächlich gab es in Hälfte eins nur noch 3 nennenswerte Chancen. In der 26' Minute lässt Torwart Wolf einen Ball im Liegen noch aus, kann ihn aber noch ins Torout abwehren. In der 28' Minute folgte die beste Chance der Gäste (neben dem Tor) im gesamten Spiel. Plötzlich stand ein Rudersdorfer Spieler alleine vor unserem Tor. Nach einer blitzschnellen Drehung um díe eigene Achse zog der Rudersdorfer sofort ab, doch unser Schlussmann JELENCSITS wehrte nach einem sensationellen Reflex das runde Ding noch zum Corner ab. Kurz vor dem Pausenpfiff wird ein gut angetragener Freistoß von unserem Torwart ins Out abgewehrt.

2. HZ: Die zweiten Minuten waren großteils geprägt von einem wenig ertragreichen Mittelfeldgeplänkel. Die Auswärtigen verzeichneten hierbei zwar mehr Ballbesitz, großartig gefährliche Offensivaktionen blieben dennoch aus - aber auch auf Seiten des SVK gab es wenig zu berichten. In der 65' Minute startet ZELKO einen Sololauf, beim Abschluss wird er aber so gestört, dass der Ball flach am Tor vorbeigeht. In der 68' Minute klärt GERENCSER per Kopf nach einer nicht ungefährlichen Flanke in den Strafraum. Hier war die SVK Defensive kurz nicht im Bilde. In der 77' Minute nimmt sich Bosti' ZELKO den Ball volley nach einer weiten Flanke von SCHOLZ P. herrlich herunter. Leider wurde dieses Gustostückerl nicht mit einem Tor belohnt, da Wolf diesesmal zur Stelle war. Es tat sich ansonsten nicht wirklich viel. Irgendwie schienen sich beide Teams mit dem Punkt zufrieden zu geben. In der 89' Minute wäre aber ein weiteres Tor fällig gewesen. BUZETI kam auf Höhe der Strafraumgrenze frei zum Schuss, nur hatte beim Abschluss die Torstange etwas am Torerfolg dagegen. Der Ball sprang von der Stange zurück ins Feld. Den Abpraller erwischte ZELKO zwar, doch aus spitzen Winkel kam er am Torhüter nicht vorbei. Nach der anschließenden Ecke war dann recht schnell Schluss, da die Gewitterfronten bedenklich näher zogen. Ein Donnerwetter war das Spiel ohnehin nicht.

Das sagt der Gegner: Homepage Rudersdorf

Fazit: Ein Spiel mit wenigen Chancen, dass mit einem leistungsgerechten Remis sein Ende fand. Die Großchance mit dem Pech am Schluss schmerzt natürlich. Der SVK tat sich gegen eine massierte Abwehr schwer. Auf der anderen Seite fanden die Rudersdorfer auch nicht gerade eine Vielzahl an Chancen vor, so wie es im letzten Spiel unser andere Nachbar aus Dt. Kaltenbrunn weitaus besser zustande brachte. In der Folge entwickelte sich eine klassische 0:0 Partie, die nur durch die zwei frühen Tore zumindest resultatsmäßig besser wirkt, als sie tatsächlich war. 

Vorschau: Am Sonntag (Achtung! Spielbeginn ist bereits 15:00 Uhr!) geht es ins schmucke Waldstadion von Heiligenkreuz. Dort hatte man sich bisher nur mit Unentschieden begnügen müssen. Angesichts der Tabellensituation wäre eine Punkteteilung für den SVK aber zuwenig. Gegen die noch sieglosen Lafnitztaler wäre ein Dreipunkter wichtig, um nicht den Anschluss ans vordere Tabellendrittel zu verlieren. Voller Einsatz ist jedenfalls gefragt, denn leicht wird es trotzdem nicht werden!

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SVK - Dt. Kaltenbrunn 2:0

Spielszene Kampfmannschaft

Fortuna war uns gnädig

Ausgangslage: Wie oft schon mussten unsere Jungs als vermeintlich besseres Team das Spielfeld als Verlierer verlassen? Das beste Beispiel für so ein Match bekamen wir just gegen Dt. Kaltenbrunn im Frühjahr serviert (siehe Spielbericht im Archiv). Damals hatten unsere Nachbarn das Glück des "Untüchtigen", wenn man das so nennen mag. In dieser Saison wendet sich das Blatt: der SVK scheint nun auch Spiele zu gewinnen, wo man nicht die bessere Mannschaft war. Bei den Gästen kamen zwei wichtige Stammspieler (Stürmer Jambrusic und Kapitän Hütter) zurück ins Team. Die Heimischen traten mit der gleichen Startelf wie schon gegen Wiesfleck auf.

1.HZ: Auf tiefen und dadurch auch sehr holprigen Terrain stolperte der SVK ins heutige Match hinein. Die Gäste machten gehörig Dampf und kamen so zu einigen Chancen. Bereits in der 4' Minute versuchte sich ein 'Kaltenbrunner mit einem volley genommenen Weitschuss, der sein Ziel jedoch deutlich verfehlte. In der 5' Minute kommt Jambrusic auf Höhe der Strafraumgrenze alleine zum Schuss, doch dieser fiel zum Glück zu schwach aus - keine Probleme für unseren Goalie. Wenige Minuten später folge der nächste Angriff der Auswärtigen, diesesmal durch eine schnell vorgetragene Passkombination, die mit einem harmlosen Abschluss endete. In der 12' Minute trafen die Gäste dann zum ersten Mal im Spiel auf Metall. Eine Querschlägerflanke von Siegl A.  klatschte (sicherlich ungewollt) auf unsere Querlatte. Es sollte nicht das letzte Mal sein, dass uns der Pfosten vor einen Gegentreffer rettet. Nur eine Minute später folgte die wohl größte Gelegenheit im Spiel bis dahin, als eine sehr gute Flanke von links durch Hirschbeck auf einen im Fünfer lauerten Mitspieler zuflog. Dieser erwischte die Kugel beinahe perfekt, doch sein Kopfball wurde von JELENCSITS in Manier eines Panthers der nach seiner Beute schnappt, herrlich pariert. Von der SVK-Offensivabteilung war (noch!) nichts zu sehen. Zwar gab es drei Corner, die blieben aber allesamt harmlos. Es folgte ein weiterer guter Kopfball direkt auf unseren Torwart (28' Minute) und in der 38' Minute die nächste tolle Chance der Dt. Kaltenbrunner. Ein blitzschneller Konterangriff wurde von unseren Schlussmann zunichte gemacht, indem er sich herauslaufend den freigespielten Gegenspieler erfolgreich in den Weg stellte. Beim anschließenden Herausspielen wurde unser Verteidiger JANDRISEVITS leider so verletzt, das er ausgewechselt werden musste. Wir wünschen ihm an dieser Stelle alles Gute und schnelle Genesung! Kaum hatte der SVDK seinen Konter in den Sand gesetzt, zeigte der SVK wie es geht. Ein scharfer Flachpass von rechts in den Strafraum konnte von Gästegoalie Bertha nicht festgehalten werden. Der Ball sprang auf unseren mitgelaufenen Spielmacher Rok BUZETI, der den Abpraller dankend annahm und trocken in die Maschen zum 1:0 einnetzte. Bertha sah hier nicht gerade glücklich aus. Umso mehr freute man sich im Lager der Gastgeber, die mit ihrem ersten gefährlichen Angriff gleich ein Tor erzielen konnten. Bis zur Pause tat sich dann nichts erwähnenswertes mehr.

2. HZ: In den zweiten 45' Minuten konnte der SVK das Spiel besser kontrollieren und ließ weniger Chancen der Gäste zu, die aber trotzdem nicht ausblieben. Doch zunächst waren die Heimischen kurz am Drücker. In der 47' Minute herrschte nach einer Ecke kurze Unachtsamkeiten im Gästestrafraum. Zählbares sprang dabei für den SVK jedoch nicht heraus. Genausowenig wie bei einer Flanke von SCHOLZ P. in den Strafraum wo ZELKO um Zentimeter zu kurz nicht an den Kopfball heran kam. Deutsch Kaltenbrunn hatte zuvor wieder Pech mit der Torumrahmung. Das Spielgerät sprang an die Stange um von dort genau auf den bereits knieenden Torwart zu fliegen, der den Ball schlussendlich unter sich begrub und festhielt. Dem nicht genug war in der 60' Minute die Querlatte einem Treffer der Gäste im Wege. Von der Querlatte prallte der Ball ins Feld zurück. Der Nachschuss war nicht minder gefährlich, fand aber ebenso nicht den Weg ins Tor. Es wollte bei unseren Nachbarn einfach nicht klappen. Wie es dann schon des Öfteren in solchen Spielen miterlebt wurde, bewahrheitete sich die alte Fußballweisheit, wenn man keine Tore schießt, erhält man sie. In der 59' Minute wäre es beinahe soweit gewesen; da sich aber ZAMBO, der den Ball nach einem mißerablen Abschussversuch von Bertha freigespielt bekam, die Kugel zuweit nach vor legte, konnte der Gästetorwart seinen Fehler noch ausbügeln. In der 66' Minute wäre der Schlussmann der 'Kaltenbrunner machtlos gewesen. BUZETI tankte sich leichtfüßig in den Gästestrafraum durch, dribbelte sich an seinen Gegenspieler vorbei, passte auf ZAMBO der ideal freistand, doch es irgendwie nicht schaffte, ins leer stehende Tor zu treffen. Die Gästeabwehr blieb unsicher und schenkte uns in der darauffolgenden Situation einen Freistoß aus guter Position, links an der Strafraumgrenze. BUZETI trat an und der Ball flog auf unsere Nummer 12. Kevin zögerte diesesmal nicht, zog halbvolley ab und machte seinen großen Sitzer zuvor mit einem schönen Treffer zum 2:0 wieder wett. Nun hatte die Pichler-Elf sichtbar leichteres Spiel, denn von den Gästen kam nicht mehr viel. Die nächsten Gelegenheiten ergaben sich erst in der Schlussphase. In der 83' Minute wehrt Bertha einen Schuss von BUZETI gut ab. In der 86' Minute wird ein Schussversuch aus extrem spitzen Winkel von JELENCSITS souverän weggefaustet. Danach warteten die heimischen Fans nur mehr auf den Schlusspfiff, der dann auch in der 93' Minute kam.

Fazit: Ein blendend aufgelegter SVK-Torhüter, Pech im Abschluss der Gäste sowie eine beinahe 100%-Trefferquote - alles das trug dazu bei, dass der SVK am Ende als Sieger hervorging. Wie schon in der Überschrift angedeutet, war dazu einiges an Glück nötig, doch sei es unserem Team absolut vergönnt. Zu oft hat man schon andere Saisonen miterleben "dürfen". In eine solche Situation scheint nun Dt. Kaltenbrunn reinzugeraten. Wenn man im hinteren Tabellendrittel steht, tut man sich immer schwerer von dort herauszukommen, als sich vorne zu halten. Wie auch immer kann man beim SVK jedenfalls mit der bisherigen Saison zufrieden sein. Die Aufgaben werden nicht leichter, aber man braucht vor keinem Gegner mehr Angst zu haben.

Das sagt der Gegner: ..folgt..

Vorschau: Gegen Oberdorf ist noch eine Rechnung von der Vorsaison offen. Zu gut kann man sich noch an den inferioren Auftritt im Herbst des letzten Jahres erinnern. Es wäre schön, wenn man diesen Vergessen machen würde. Ein interessanter "Fight" der also ansteht, und jeder der kann, sollte sich das auch ansehen um den SVK zu unterstützen!

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SVK - Kohfidisch 0:4

Spielszene Kampfmannschaft

Wird Kohfidisch ein neuer "Angstgegner"?

Ausgangslage: Waren zu Landesligazeiten die Kohfidischer ein gern gesehener Gast, scheint sich das Blatt nach den Abstieg der 'Fidischer zu wenden. Nicht nur wegen einiger weniger hysterischen "Fans", die mit ihrer provozierenden, unflätigen Art und Weise äußerst negativ in Erscheinung traten. Im Gegensatz zu der Kohfidischer Mannschaft, bei denen heute so ziemlich alles aufging. Der SVK hingegen kam nie ins Spiel und taumelte in eine verdiente Heimschlappe, die jedoch zu hoch ausfiel.

1.HZ: Die Höhepunkte des Spieles sind realtiv schnell aufgezählt. Die erste Chance hatten noch die Gastgeber, als nach einer tollen Flanke ZELKO per Kopf zur Stelle war, das Tor aber leider knapp verfehlte. Mit der ersten Gelegenheit kamen die Kohfidischer in der 18' Minute gleich zum ersten Tor. Nach einer Ecke sah unsere Defensive nicht gut aus. Schuch übersprang alle und netzte zum 0:1 ein. Für unser Team scheinbar noch kein Beinbruch, denn wir waren heuer schon öfters in Rückstand geraten - doch mit dem zweiten Angriff nur wenige Minuten später trafen die Gäste erneut. Ein wuchtiger Schuss auf Höhe der Strafraumgrenze passte genau unter die Latte zum 0:2. Fünf Minuten später klingelte es schon wieder im Tor der Heimischen. Ein Freistoß von Schuch passte und so stand es nach 31' Minuten bereits 0:3.  Kohfidisch kam mit 3 Torschüssen zu ebensovielen Treffern. Beim SVK sah es in der Offensive düster aus. Erst in der 40' Minute kam man zum zweiten (!) nennenswerten Abschlussversuch, der jedoch genau in die Arme des Torwartes ging. Diese drei Treffer waren zuviel für unser Team, als man sich noch einmal aufbäumen hätte können.

2. HZ: Die zweiten 45' Minuten verliefen ohne große Glanzpunkte. Die Auswärtigen verwalteten das Spiel womit unser Team zwar mehr Ballbesitz hatte, doch nach vorne ging weiterhin sehr wenig. In der 56' Minuten trafen die Gäste mit ihrem nächsten Torschuss nicht gleich wieder sofort, sondern trafen nur die Stange. In der 72' Minute hält unser Tormann einen guten Schuss und in der 88' Minute, als alles längst entschieden war, spielten sich die Kohfidischer Angreifer den Ball mühelos hin- und her, bis der eingewechselte Raba noch auf 0:4 stellen konnte. Sonst gab es in der zweiten Hälfte nichts zu berichten. Wenig spannend verstrichen somit die Minuten bis zum quälenden Ende.

Fazit: Es war ein mäßiges Spiel, da Kohfidisch keineswegs dominant auftrat. Begünstigt durch drei Treffer innerhalb von nur wenigen Minuten, taten sich die Gäste auch entsprechend leicht. Bei unserem Team lief es heute überhaupt nicht. Der Angriff blieb harmlos, da Kohfidisch konsequent verteidigte. Das, und die super Abschlussquote besiegelten unsere verdiente Niederlage.

Das sagt der Gegner: ..folgt..

Vorschau: Gegen Wiesfleck, einen weiteren (Auswärts-) "Angstgegner", muss man wieder ein anderes Gesicht zeigen. Da beim Gegner zwei Stammspieler (vor allem ihr Stürmer De-Paula) gesperrt sind, wäre ein Punktegewinn durchaus in Reichweite, wenn man die Fehler in der Abwehr endlich in den Griff bekommt. Vorsicht ist aber allemal geboten! In Wiesfleck spielt der SVK, wie man weiß, nämlich besonders ungern.  

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3. Runde: SVK - Oberschützen 4:2

Spielszene Kampfmannschaft

SVK dreht die Partie zweimal

Ausgangslage: Zuseher bei einem SVK-Spiel kriegen für ihr Eintrittsgeld noch etwas geboten. Wieder gab es jede Menge Tore (6 Stück) und auch an Dramatik wurde nicht gespart. Bei unserem Team fehlt heute ZAMBO urlaubsbedingt. Dafür rückte Neo-Stürmer HAAS in die Startelf, der eine sehr solide Leistung zeigte und mit seinem Premierentreffer gleich ein wichtiges Tor erzielen konnte.

1.HZ:  Der erste Schuss gehörte den Heimischen, als BUZETI abzog, das Ziel aber weit verfehlte. Die Gäste spielten einen frechen und einfachen Fußball nach vorne. Dort machten uns die zwei besten Oberschützener Herincs und Horvath P. ein ums andere Mal das Leben schwer. Denn nur wenige Augenblicke nach unserem ersten Torschuss war es besagter Herincs, der einen schweren Schnitzer unserer Defensive eiskalt ausnutzen konnte. Ein Tor Marke "Gastgeschenk": in der 9' Minute springt der Ball auf den mitgelaufenen Oberschützener und schon stand es überraschenderweiße 0:1 für die Gäste, nachdem er die Kugel ins leere Tor schiebt. Wie auch immer musste der SVK reagieren, was auch gelang. Man konnte sich nun im Angriff einige Chancen herausspielen. In der 14' Minute war es SCHOLZ M. der nach einer sehr flüssigen und schnellen Kombination nur knapp vorbeischoss. In der 19' Minute landet ein gefährlich getretener Freistoß von BUZETI auf den Kopf von GERENCSER, der den Kopfball aber leider nicht im Tor unterbringen konnte. In der 28' Minute wird ein flotter Angriff des SVK von HAAS abgeschlossen, doch der Ball wollte (zunächst) noch nicht im Tor landen. Schließlich sollte es in der 32' Minute dann endlich soweit sein. Der längst fällige Ausgleich wurde wieder perfekt freigespielt. BUZETI tankt sich Richtung Torseitenout durch, sieht den mitgelaufenen HAAS, passt ideal auf unseren Neo-Stürmer, der fackelt nicht lange, zieht ab und trifft zum 1:1 Ausgleich. In der 35' Minute gelingt wieder GERENCSER ein schöner Kopfball, doch auch diesesmal gab es nur Ecke. Wie aus dem "Nichts" machten wir uns das Leben erneut schwer. Aus einem nächsten Abwehrschnitzer bekommen die Gäste einen Elfmeter zugesprochen - vertretbar aber total unnötig. Derler trat für den Aufsteiger an und traf zur erneuten (schmeichelhaften) 1:2 Führung. Der Aufsteiger hatte aus 2 Torschüssen ebensoviele Tore erzielt - eine 100% Chancenauswertung, die in der zweiten Hälfte glücklicherweise deutlich nach unten gehen sollte.

2. HZ: Es war gerade einmal eine Minute in der zweiten Hälfte verstrichen, da schlug der SVK wieder zurück. Nach einem super Flachpass von ZELKO auf Spielmacher BUZETI sprintet er dem Gästetorwart entgegen und düpiert den armen Goalie, indem er ihm das Spielgerät zwischen die Beine durchschießt. Das schnelle 2:2 hätte dem SVK eigentlich die nötige Ruhe für weitere Angriffe geben sollen, doch plötzlich waren die Auswärtigen wieder am Drücker. Zunächst hatte der SVK Pech, als nach einem flachen Schuss Richtung Gästetor alle Beteiligten an der Kugel nicht herankamen und so eine gefährliche Gelegenheit ausgelassen wurde. In der 59' Minute gab es eine brenzlige Situation in unserem Strafraum zu überstehen. In der 66' Minuten fehlten dem Aufsteiger nur wenige Zentimeter um erneut in Führung zu gehen. Der nicht aufzuhaltende Horvath P. bringt eine ideal getimte Flanke in den Fünfer. Dort wartet sein Mitspieler bereits auf den Kopfball, den er auch erwischt. Doch der Ball sprang nur an die Stange und von dort in die Arme unseres Schlussmanns. Angestachelt von dieser Aktion gab es nur 3' Minuten später den nächsten Aufreger in unserem Abwehrzentrum. Diesesmal war aber ein Spieler von uns schneller vor dem einschussbereiten Oberschützener und konnte die Situation so klären. In dieser Phase musste man auf Seiten des SVK froh sein, nicht schon wieder einen Rückstand nachlaufen zu müssen. Mit Ende des Spieles schien sich das Geschehen zu beruhigen. Der SVK stand hinten wieder sicherer und ließ nichts mehr zu. Zum Ende hin zeigte unsere Offensive aber nocheinmal groß auf. Nach einer tollen Flanke von PAUSCH auf ZELKO bewies Bosti' seinen Torriecher und schloß den Angriff zum umjubelten 3:2 ab. 81' Minuten waren da bereits gespielt und der SVK hatte Lust auf mehr. Eine Minute später startet BUZETI ein unwiederstehliches Solo von der Mittellage aus, doch Torwart Fabsits konnte sich erfolgreich in den Lauf schmeißen. In der 86' ging ein scharfer Volleyschuss nach einer Ecke nur knapp am Gästetor vorbei. Das alles half den nun sichtlich resignierenden Gästen nichts, denn in der 88' Minute schlug ZELKO wieder zu. Nachdem er sich den Ball von der Abwehr erobert hatte passte sein Flachschuss aus spitzen Winkel ideal zum 4:2. In der 90' Minute hätte auch BUZETI sein (verdientes) zweites Tor erzielen müssen, aber wieder war beim Gästetorwart Schlussstation.

Fazit: Wir machten einen ohnehin schon lästigen Gegner durch zwei Gastgeschenke unnötig noch gefährlicher. In der ersten Hälfte hatte der SVK bis auf die zwei Gegentreffer das Geschehen unter Kontrolle. Man erspielte sich einige gute Angriffe. In Hälfte zwei hatte man 20' Minuten zittern müssen, ehe man sich wieder erfangen konnte. Nach dem 3:2 war der Widerstand der Gäste gebrochen und man konnte den Sieg ungefährdet nach Hause spielen. In Summe war der Sieg, wenn auch etwas glücklich, nicht unverdient, da die Gäste eigentlich nur zwei Top herausgespielte Torchancen vorfanden und ihre Treffer nur eher billig zustande kamen. Dennoch war Oberschützen ein unangenehmer Gegner, der erst einmal bezwungen werden muss.

Das sagt der Gegner: ..

Vorschau: Bereits am FR. 15.08 gibt es die nächste Runde. Zum Start der Doppelrunde gehts für den SVK nach Güttenbach. Dort hatte man zwar bisher immer gut gespielt, aber ein Sieg war uns noch nicht gegönnt. Es wird also Zeit, dass sich das einmal ändert. Die Chance wäre da.

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2. Runde: Eltendorf - SVK 3:4

Das war Werbung für den Fußball!

Ausgangslage: Egal welchen Verein man heute die Daumen drückte, das heutige Derby bot jedem Fußballfan alles, was man sich nur wünschen konnte. Es gab jede Menge Torchancen, Spannung, Dramatik, rassig-intensiv geführte Zweikämpfe, ein paar wenige strittige Schiedsrichterentscheidungen und zu guter Letzt natürlich gleich 7 Tore am Stück. Beim SVK kam SCHOLZ Patrick wieder zurück in die Startelf. Eltendorf startet mit der gleichen Mannschaft, die in der ersten Runde Absteiger Stinatz mit 0:7 vom Platz schoss. Zunächst schien es, als ob dieser Torreigen auch gegen uns eine Fortsetzung erleben sollte, doch es kam ganz anders.

1.HZ:  Es waren nicht die Gastgeber, die die erste Chance im Spiel hatten. Der SVK brachte bereits in der 1' Spielminute eine Offensivaktion zuwege, als der bärenstarke BUZETI sich auf der rechten Seite durchtankt und eine Flanke in den Strafraum passt, wo ZAMBO bereits lauerte. Hier konnte Heimgoalie Kirnbauer den Ball noch rechtzeitig abfangen. Im weitern Spielverlauf sollte der Ex-Neuber Regionalligatorwart einen bitteren, rabenschwarzen Tag erwischen. Die Heimischen nahmen immer mehr das Zepter in die Hand und hatten über das gesamte Spiel gesehen mehr Ballbesitz. In der 7' Minute kommt ein schnell vorgetragener Angriff auf die SVK-Abwehr zu. Eine weite Flanke an die Strafraumgrenze kann von unseren Kapitän SIRAKOV per Kopf leider nicht geklärt werden. Unglücklich gelangt der Ball prompt auf den mitgelaufenen nächsten Ex-Neuberger Liber. Dieser nutzt die sich bietende Chance, drängt in den Strafraum und knallt den Ball zum frühen 1:0 unhaltbar in die Maschen. Man konnte schlimmes erahnen, doch der SVK erfing sich erstaunlich schnell. Man ließ Eltendorf zwar weiter spielen, die wussten heute aber nicht viel damit anzufangen. Ergänzend dazu war der Titelfavorit in der Defensive alles andere als sattelfest. In der 14' Minute wird ein gut angetragener Schuss von ZAMBO noch abgeblockt; BUZETI kam zum Nachschuss, doch dieser landete genau in den Armen des Torwartes. Besagter Schlussmann war nur zwei Minuten wieder im Blickpunkt des Geschehens. BUZETI startete einen Sololauf, der von keinem der routinierten Eltendorfer-Verteidiger gestoppt werden konnte. Als er in der 17' Minute alleine vor Kirnbauer auftauchte, konnte dieser den ersten Schuss noch abwehren. Irgendwie ließ er die Kugel aber noch aus, und so kam unser neuer Legionär zum Nachschuss, den er staubtrocken zum 1:1 verwertete. Das Spiel war schon jetzt höchst abwechslungsreich. Der SVK versteckte sich keineswegs und bot den Eltendorfer mehr als nur die Stirn. In der 22' Minute versuchte es SCHOLZ Patrick mit einem Lupfer, der sein Ziel nur knapp verfehlte. In der 30' Minute wird eine brandgefährliche Flanke in den Strafraum des SVK von niemanden erwischt. Zum Glück, denn wenn hier ein Eltendorf an den Ball kommt, klingelts wieder. Besser machte es hier der SVK der eine Minute zuvor zum unerwarteten Führungstreffer kam. Unerwartet deshalb, weil die Aktion etwas kurios anmutete: Nach einem völligen Mißverständnis zwischen Kirnbauer und seinem Verteidiger (der Torwart sprang direkt auf seinen Verteidiger rauf!) gelangt der Ball zu ZAMBO, der goldrichtig stand. Kevin blieb cool und scorte zum umjubelnden 1:2 Führungstreffer. Leider hielt die Führung nicht lange. In der 32' Minute wird den Gastgebern ein Corner zugesprochen. Eltendorf war heute offensiv einzig und alleine bei (fast) allen Standards extrem gefährlich. Diese Tatsache machte sich nach besagten Corner wahr, als Kossits am höchsten von allen sprang und zum 2:2 ausglich. Zuvor schon musste JELENCSITS nach einem sehr guten Kopfball eingreifen. Dieses verrückte Spiel brachte aber nur 2' Minuten später einen weiteren Treffer. Nun war es aber der SVK der nach einem Corner den Trefferreigen fortsetzte. Unser neues "Kopfballungeheuer" GERENCSER schraubte sich hoch und versenkte die Wuchtel zum 2:3 - auch hier sah der Eltendorfer Schlussmann nicht gerade glücklich aus. An dieser raschen Antwort hatten die Heimischen nun zu knabbern. In der 41' Minute war es wieder BUZETI der sich aller seiner Verteidiger mühelos entledigen konnte und von der rechten Seiten eine gefühlvolle Flanke in die brenzlige Zone hereinbrachte. Leider kam ein Abwehrspieler vor dem einschussbereiten ZAMBO an den Ball. Die Eltendorfer hatten aber auch noch ihre Chance, den Ausgleich zu erzielen. In der 44' Minute pariert JELENCSITS einen schönen Schuss von Goalgetter Beli souverän. Eine turbulente erste Halbzeit war danach zu Ende und auch die zweiten 45' Minuten sollten um nichts nachstehen.

2. HZ: Eltendorf versuchte sofort, uns in unserer Hälfte einzuschnüren. Der SVK stand tief und hoffte auf die sich ergebende Konter. In der 49' Minute hatte der quirlige 'Bosti' ZELKO eine Chance, die aber nichts einbrachte. Unser Nachbar machte nun ordentlich Druck und kam so auch zu einigen Chancen. In der 52' Minute führte eine schnelle Kombination fast zum Ausgleich. Zwei Minuten später musste unser Schlussmann alles Können in die Waagschale werfen, als ein abgefälschter Beli-Schuss auf ihm zukam. Die Kukmirner konnten sich nicht mehr längerfristig befreien. In der 65' Minute fiel dann der nächste Ausgleich, wieder aus einer Standardsituation. Eine weite Flanke von gut 40 Meter segelte in den Strafraum, wo wir den zweiten Treffer zum 3:3 von Kossits nicht verhindern konnte. Dieses Tor stachelte unsere Jungs aber noch mehr an. Man erkannte, dass heute mehr als nur ein Remis drinnen sein würde. Tatsächlich wurde das Spiel wieder ausgeglichener und in der 68' Minute musste der Eltendorfer Schlussmann wieder einen Ball festhalten. ZAMBOs guter Schuss landete genau in seine Arme - man mag fast geneigt zu sagen, zum Glück für den Torwartroutinier. Es war die 74' Minute, das Spiel stand auf der berüchtigten "Messers Schneide", als BUZETI seine starke Leistung mit seinem zweiten Treffer krönte. Eine weite Bogenflanke erreichte ihm, wobei vor allem die heimischen Fans unseren Spieler hier in Abseitsposition sahen. Auf jeden Fall war es eine strittige Situation, ob es Abseits war oder nicht. Der Schiri ließ jedenfalls weiterspielen - hier fehlte ein Assistent auf der Linie, aber dafür kann niemand etwas. Unser Spielregisseur schoss sofort und überraschte somit alle. Kirnbauer war zum 4x geschlagen! Der superscharfe Flachschuss passte haargenau an der Stange vorbei zum 3:4. Ein Tor, das man in unserer Liga nicht allzu oft bestaunen kann. Die Heimischen reagierten mit wütenden weiteren Angriffen. Unsere Defensive war wieder gefordert, konnte aber einen guten Standard (was sonst?) nicht verhindern. In der 79' wird ein Schuss eines Eltendorfers mit einer Wahnsinnsparade von JELENCSITS zunichte gemacht. Die Zeit verrann für den SVK nun viel zu langsam. Man stemmte sich aber aufopferungsvoll dagegen, wollte man nicht ein ähnliches Schicksal wie im Frühjahr erleben, als wir einen 2 Tore Vorsprung in den letzten Minuten noch aus der Hand gab. Das Glück des Tüchtigen stand heute auf Seiten der Auswärtigen, denn in der 83' Minute war die Kugel schon gefährlich nah dem Tor angelangt: bei einem Querlattenschuss aus einer undurchsichtigen Aktion der Eltendorfer, hatten wir viel Glück. Die restlichen, nervenaufreibenden Minuten hielten wir durch. JELENCSITS strahlte hier ebenso die nötige Ruhe aus, wie unser Kapitän, der eins um andere Male, unser Bollwerk perfekt zum Schlusspfiff steuerte.

Fazit: Was für ein denkwürdiges Derby! Hier wurde alles geboten, und quasi als "Sahnehäuptchen" oben drauf, sogar mit einem Sieg der Pichler-Mannen. Für den Einsatz, den Willen und die unglaubliche mentale Stärke einen schier übermächtigen Gegner in die Knie zu zwingen, gebührt der kompletten Mannschaft ein Sonderlob. Die anschließenden Jubelszenen waren dementsprechend auch berechtigt. Für Eltendorf war die Niederlage sicherlich äußerst schmerzlich, dennoch führt am Titel kein Weg an unserem Nachbarn vorbei. Die "Navigat" Mannschaft scheint heuer ausgeglichener und kompakter zu sein, wie noch im Frühjahr. Der "Ausrutscher" wird sicherlich bald ausgebügelt werden. Für uns heißt es nun, weiter dran zu bleiben und das Momentum zu nutzen.

Das sagt der Gegner: Homepage SV-Eltendorf -->

Vorschau: Oberschützen ist ein unangenehmer, da schwer einschätzbarer, Gegner. Gegen Absteiger Güssing verlor man nur knapp, und in dieser Runde konnte man Markt Allhau ein Unentschieden abringen. Diesen Gegner sollte man tunlichst nicht unterschätzen und weiterhin mit voller Kampfkraft zeigen, dass wir den Schwung vom Eltendorf-Sieg mitnehmen wollen. Das Heimspiel findet übrigens bereits am SAMSTAG statt! Danach gibts nämlich das Kabinenfest.

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1. Runde: SVK - Markt Allhau 2:3

Es wollte nicht sein

Ausgangslage: Wieder einmal wurde uns Markt Allhau als Auftaktsgegner zugelost, und wieder einmal ging das erste Spiel für unser Team in die Hose. Immerhin war die Leistung um ein vielfaches besser als noch in der Vorjahressaison, wo wir gegen Oberdorf komplett untergingen. SCHOLZ Patrick und RIEGER sowie Neuzugang SVETITS fehlten beim SVK, dafür rückte STEINER Fabio wieder ins Team.

1.HZ:  Die Zuseher bekamen gleich zu Beginn ein flottes Spiel zu sehen. Von einem anfänglichen Abtasten war wenig zu spüren. Die Gäste hatten nach 4' Minuten bereits den ersten Eckball. Der daraus resultierende Kopfballversuch landete aber am Tor vorbei. Nach 10' Minuten gab es nach einer Kopfballvorlage eine weitere gute Möglichkeit für die Auswärtigen. Leider wirkte unsere Defensive heute immer wieder verunsichert. Eine solche Unachtsamkeit wurde von Markt Allhau in der 16' Minute folglich bitter bestraft. Der Neuzugang der Gäste, Balla, wurde gut freigespielt und schob die Kugel zum 0:1 in die Maschen. Der SVK kam auch in der Offensive nur schwer in Fahrt. Erst nach 20' Minuten gab es einen Torschuss nachdem das Spielgerät von einem Freistoß abgeprallt wurde. Der SVK kam nun besser ins Spiel, hatte aber in der 24' Minuten wieder Glück. Unser Schlussmann JELENCSITS bewahrte uns vor einem nächsten Treffer indem er einen Schuss nach einem brandgefährlichen Stanglerpass abwehren konnte. Unsere Elf steckte nicht auf und kam in der 31' Minute sogar zum Ausgleich. Nachdem sich ZELKO den Ball von einem 'Allhauer Verteidiger, der einen unmotivierten Rückpass anbringen wollte,  wegschnappen konnte, passte er ZAMBO ideal in den Lauf. Kevin stürmte auf den Gästetorwart zu und ließ ihn keine Abwehrchance, womit es plötzlich 1:1 stand. Nun hatten die Heimischen das Momentum für sich und ließen keine Großchance des Gegners in der 1. HZ mehr zu. In der 44' Minute hatten es die Gastgeber selber auf den Fuß, das Spiel zu drehen. Nach einer gut getimten Flanke, nimmt sich ZELKO den Ball gut runter, doch sein Schuss aus toller Position wird vom gut stehenden Gästetorwart früh zu nichte gemacht. Aufgrund der Chancen und Ballbesitzverteilung konnte man bei der Pichler-Elf mit dem Remis zur Pause trotzdem hochzufrieden sein.

2. HZ: Wieder starteten die Gäste stärker ins Spiel. In der 49' Minute gab es ungewohnte Konfusionen im Strafraum des SVK. Aus diesen heraus kam es schließlich sogar zu einem Lattenschuss. Das Glück sollte anhalten, denn in der 53' Minute tauchte ZELKO, nach einem super Pass von BUZETI, alleine vor dem Gästeschlussmann auf. Bosti ließ sich diese Chance nicht entgehen und scorte zum 2:1. Diese Führung hielt aber nicht lange, denn nur 3' Minuten später wurde den Gästen ein Elfmeter zugesprochen, der aus Sicht der heimischen Zuseher nur schwer nachzuvollziehen war. Wie auch immer kam ein Gegenspieler im Strafraum zu Fall, nachdem einer unserer Spieler ihn berührt hatte. Ein Elfer den sicherlich nicht jeder gibt, aber er wurde gegeben. Der 'Allhauer Teller trat an, schoß scharf und platziert und traf somit zum 2:2 Ausgleich, obwohl unser Goalie die Ecke erraten hatte. Das Spiel verlief weiterhin unterhaltsam, und in der 70' Minute überschlugen sich fast die Ereignisse. Zuerst gab es wie schon zuvor Ungereimtheiten in unserem Strafraum, doch mit letztem Einsatz wurde ein weiterer Treffer gerade noch verhindert. Der SVK konnte sich befreien, startete einen schnellen Konter, sodass ZELKO erneut eine Riesenmöglichkeit vorfand. Es war der Torwart der Gäste, der uns wieder verzweifeln ließ. In der 82' Minute wurde ein Flachschuss aus größerer Distanz von unserem Goalgetter für den gegnerischen Goalie fast zum Verhängnis, konnte er ihm nämlich erst im Nachfassen bändigen. Kurz vor Spielende wurde der Markt Allhauer Spieler Lechner mit Gelb/Rot vom Platz geschickt. Als alle schon mit einer Punkteteilung rechneten und auch zufrieden gewesen wären, schlugen die Gäste nochmals zu. Ein schneller Steilpass auf Balla, der von seinem Bewacher nicht zurück gehalten werden konnte, und der gegnerische Legionär war schon vor unserem Torwart, der ihn auch nicht stoppen konnte. So netzte der Stürmer zum 2:3 in der 94' Minute ein und obwohl laut Spielleiter noch mindestens 1 Minute zu spielen gewesen wäre (so wurde es zumindest angezeigt), pfiff er direkt danach auch schon ab. Vermutlich wäre aber sowieso nichts mehr passiert, dennoch brauchen sich die Gästeanhänger beim Schiri nicht zu beschweren - so wie es einige ihm lauthals während des Spieles unbedingt kundtun mussten  - denn er bot trotz allem eine souveräne Leistung. 

Fazit: Der Sieg der Gäste, auch wenn er am Ende durch den späten Treffer glücklich war, ist zweifelsohne anzuerkennen. Die Auswärtigen hatten einfach mehr gute Gelegenheiten, das Spiel für sich zu entscheiden. Der SVK zeigte Moral, drehte ein schweres Spiel, wurde dafür aber nicht belohnt. Mit einem Unentschieden wären wir heute sicherlich gut davongekommen, aber es wollte halt einfach nicht sein. Vielleicht passt es in den nächsten Runden aber wieder - dafür muss unbedingt eine entsprechende Leistung gezeigt werden und die zwischenzeitlichen - kurzen - Aussetzer in der Abwehr abgestellt werden.

Das sagt der Gegner: Homepage UFC-Markt Allhau -->

Vorschau: Als nächstes steht der Derbyklassiker gegen Eltendorf an. Die Ausgangslage sollte allen bestens bekannt sein. Es erübrigt sich hier noch großartig viel darüber zu schreiben - am Freitag Abend werden wir mehr wissen.

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BFV CUP - RUNDE 1: SVK - Neuberg 0:0, 3:4 i.E.

Neuberg schafft "Pflichtsieg" erst in der Elferlotterie

Ausgangslage: Mit dem völlig neu aufgestellten Regionalligisten Neuberg, wurde dem SVK kein leichter aber ein sehr interessanter Gegner für die 1. Cup Runde zugelost. Die Mannschaft um Neo-Trainer und Ex-SVK Trainer Steiner Joachim war aufgrund der vielen Neuzugänge sichtlich noch nicht voll eingespielt. Zudem fehlten bei den Gästen einige Legionäre. Der SVK musste heute auf STEINER Fabio, RIEGER und den noch verletzten Neuzugang SZVETITS Michael verzichten.

1.HZ:  Das Spiel brauchte nicht lange um Fahrt aufzunehmen. Trotz erdrückend schwüler Wetterverhältnisse entwickelte sich ein flottes Spiel. In der 4' Minute musste unser Torwart JELENCSITS das erste mal eingreifen, als ein zentral geschossener Freistoß wuchtig auf ihn zuflog. In der 5' Minute eine erste gelungene Aktion im SVK-Sturm: ZAMBO legt per Querpass auf Neuzugang BUZETI Rok auf, der jedoch am stark spielenden Gästetorwart scheitert. In der 11' Minute wird ein guter Corner mit einem Volleyschuss eines Neuberger Spielers abgeschlossen, doch der Ball verfehlt sein Ziel. In der Folge war das Spiel über große Strecken ausgeglichen. Die Gäste versuchten das Spiel aufzuziehen und hatten folglich mehr Spielanteile, wirklich gefährlich vor das Tor kamen sie dennoch nur selten. Unsere Abwehr bot wieder eine geschlossen gute Leistung. In der 32' Minute kommt ZAMBO überraschend an das Spielgerät, als sich ein Neuberger Verteidiger verschätzt und bei einer Flanke den Ball über sich hinweg durchflutschen lässt. Leider blieb der Abschluss von Kevin etwas zu zögerlich wodurch diese unerwartete Riesenchance vergeben wurde. In der 34' Minute musste sich JELENCSITS ordentlich strecken, als ein tückischer Flachschuss aus weiter Distanz scharf auf ihn zuraste. Er bändigte auch dieses Geschoss, jedoch kam ein mitgelaufener Neuberger noch an den Abpraller. Da der Winkel aber schon sehr spitz war, rollte sein Nachschuss pararell zur Torlinie aus der Gefahrenzone. Kurz vor der Pause konnte sich unser weiterer Neuzugang HAAS durch die gegnerische Abwehr durchtanken. Aus ebenfalls schon zu spitzen Winkel, landete sein Abschluss beim Torwart. Damit blieb es beim 0:0 zur Pause.

2. HZ: Die zweiten 45' Minuten verliefen ähnlich wie die ersten. Der SVK hatte in der 53' Minute eine weitere super Tormöglichkeit. ZAMBO wurde von BUZETI perfekt freigespielt und stand alleine vor dem Gästetorwart. Er brachte die Kugel zwar an ihm vorbei, doch landete das Spielgerät leider auch neben dem Tor. In der 67' Minute gab es die beste Gelegenheit für die Gäste durch die Nr. 9 Neher Ph., aber unser Schlussmann konnte mit einem starken Parade diesen extrem gefährlichen Torschuss ins Torout abwehren. Nun hatten die Neuberger weitere gute Torchancen: in der 70' Minute wird ein guter Freistoß ebenso abgewehrt wie in der 77' Minute ein Torabschluss verhindert wird, als JELENCSITS vor dem Gegner an den Ball kam. Der SVK konnte auch diese kurze Drangperiode gut überstehen und hatte am Ende noch selber Chancen, das Spiel für sich zu entscheiden. In der 83' Minute wird ein Freistoß aus gut 40 Meter flach aufs Tor der Gäste gehämmert. Der Schlussmann aus Neuberg konnte erst im Nachfassen dieses Geschoss festhalten. In der Nachspielzeit hatte es ZELKO am Fuß, scheiterte aber einmal mehr am Gästetorwart. Der SVK hat sich dieses Unentschieden sicherlich mehr als nur verdient. Neuberg hingegen war vom angepeilten "Pflichtsieg" doch ein Stück weit entfernt, traten sie für einen Regionalligisten einfach zu wenig dominant auf. 

Im Elfmeterschießen setzte sich die individuelle Routine am Ende durch. Der SVK versenkte die ersten zwei Elfer durch ZELKO und BUZETI bombensicher. Leider waren die Neuberger hier um nichts schlechter. Schließlich waren es ein gehaltener und ein knapp verschossener Elfer, der den SVK den Aufstieg verhinderte. Zwar konnte ein Elfmeter vom Neuberger Stipsits Jan gehalten werden, doch es sollte nicht mehr reichen. Für den SVK dennoch kein Beinbruch, waren die 90' Minuten im regulären Spiel schon ein Erfolg.

Fazit: Während der regulären Spielzeit war kein Unterschied zwischen der Mannschaft aus der 3. höchsten und der aus der 5. höchsten Leistungsstufe zu bemerken. Der SVK wirkte zwar noch nicht komplett eingespielt, aber die Ansätze waren auf jeden Fall zu erkennen. Die Abwehr bot wieder eine wirklich starke Leistung, auf die man sich auch während der Meisterschaft verlassen kann. Im Angriff wurden sehr schön herausgespielte Aktionen gezeigt. Lediglich der Abschluss wollte noch nicht ganz gelingen. Alles in allem kann man mit dem Gezeigten zufrieden sein, trotz des Ausscheidens im Elferschießen. Wir sind auf jeden Fall für den Meisterschaftsbeginn gegen den scheinbar ewigen Auftaktsgegner aus Markt Allhau gerüstet (die verloren im Cup zuhause gegen Stegersbach übrigens 0:4).

Zum Abschluss sei noch erwähnt: Für die Neuberger und Coach "Jogi" Steiner wünschen wir für die Meisterschaft in der RLO alles Gute und viel Erfolg! Smiley

Das sagt der Gegner: ..

Vorschau: Die Meisterschaft beginnt am SO. 27.06 zuhause gegen Markt Allhau. Ein spannendes Spiel ist zu erwarten, da die Gäste sicherlich wieder eine starke Mannschaft aufbieten können.

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