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Aktualisiert am: 23.04.2018

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Eine kompakte Zusammenfassung des Spielverlaufes

Das sagt die Presse zu unserem Spiel (Pressetexte)

Torschüsse, Chancen, Ballbesitz, Abseits, Corners ...


Spielszene Kampfmannschaft

SVK zwingt Titelanwärter in die Knie

Ausgangslage: "Wir können definitiv mehr!" so endete der letzte Spielbericht gegen Rotenturm - und das wir es wirklich können hat unser Team heute eindrucksvoll bewiesen. Gegen den aktuellen Tabellenführer, der den wichtigen Stammspieler Pierer M. vorgeben musste, zeigte man von Beginn an den nötigen Biss. Beim SVK gab es in der Startaufstellung keine Änderungen. 

1.HZ: Dieses Match hätte sich eindeutig mehr Zuseher verdient gehabt, denn es wurde einem doch recht viel geboten. In einer intensiv geführten, guten 1. Klasse Partie erwischten die Gastgeber den besseren Start. Nach 3' Minuten wurde uns ein Freistoß auf der rechten Seite, gut und gerne 40m vom Tor entfernt, zugesprochen, wo man zunächst noch nicht die großen Alarmglocken hätte schrillen hören sollen. SVETITS trat an und schoß den Ball mit einer weiten Bogenlampe Richtung Gästegehäuse. War es die tief stehende Sonne? Man kann es nur erahnen, jedenfalls griff der Grafenschachener Keeper Lucsanics kräftig daneben. So rutschte das Spielgerät unglücklich durch seine Finger ins Tor zum überraschenden 1:0 für den SVK. Dieses Missgeschick brachte den Tabellenprimus nicht aus dem Tritt. Innerhalb von zwei Minuten deutete man mit zwei guten Möglichkeiten seine Gefährlichkeit an. Die Gäste hatten in Folge mehr Ballbesitz, wirklich Druck wurde hingegen kaum erzeugt. In der 11' Minute gab es einen weiteren Schuss Richtung Lucsanics, den der Schlussmann mit etwas Unsicherheiten parieren konnte. Nachdem sich der SVK mehr und mehr ins Spiel einbrachte, folgte mit einem schnellen Konter die kalte Dusche für uns. Aus einer abseitsverdächtigen Position heraus startete Stürmerlegionär Sujica einen ungebremsten Sturmlauf auf unser Tor. Da er nicht gestoppt werden konnte stand es nach 17' Minuten 1:1. Dieser Ausgleich sollte am Spielgeschehen nichts ändern. Grafenschachen war um einen geordneten Spielaufbau bemüht, tat sich gegen unsere eng stehende Abwehr aber schwer. Die wohl beste Aktion unserer Mannschaft erfolgte in der 40' Minute, als SMODIS ideal freigespielt wurde. Er schloss auch sofort ab, doch sein Schuss, der 100%-ig im Tor gelandet wäre, wurde mit allerhöchsten Aufwand von den Grafenschachener Verteidigern mit Mühe gerade noch ins Torout abgewehrt. Aus dem darauf folgenden Corner kamen wir zu einem Torschuss wo der Torwart der Gäste zwar bereits geschlagen war, dafür aber sein Mitspieler einsprang und mit einem Weitschuss vor der Torlinie die Gefahr bannte. Brenzlig wurde es aber auch noch einmal für die Omischl-Truppe. Kurz vor der Halbzeit wurde erneut ein blitzschneller Gegenangriff der Gäste gestartet. Glücklicherweise machte Kapitän Halwachs mit einem schlechten Querpassversuch alle sich bietenden Chancen zunichte. Dieser wurde von unserer Abwehr mühelos abgefangen. Als man bereits mit einer Punkteteilung zur Pause rechnete schlug der SVK wieder zu. SIMIC konnte seine Freistoßqualitäten zur Schau stellen, indem er aus einem solchen zum 2:1 nach 44' Minuten traf. An der Mauer vorbei senkte sich der Ball flach unter dem Torwart hinweg ins Tor.

2. HZ: Die Schwarz-Weißen begannen mit einer druckvollen Periode in die zweite Hälfte. Nach 46' Minuten wurde es nach einer Flanke bereits gefährlich, doch es wurde zuvor leider Abseits gegeben. Drei Minuten später zog VISIC wieder einmal an allen vorbei aufs Tor. Seinen scharfen Pass zum gut positionierten Mitspieler konnte SIMIC aber nicht unter Kontrolle bringen. Hier hätte es für die Gäste schlecht ausgehen können. Eine Kopie dieser Aktion folgte nur vier Minuten später, leider wieder mit dem gleichen Ausgang, nur das SIMIC diesesmal nicht an die Kugel kam. Vom Tabellenführer kam in Hälfte zwei nur mehr wenig zwingendes an Offensivaktionen. Einen Freistoß aus großer Distanz gab Goalie JOST wenig Rätsel auf. auch die Torschüsse in der 58' und 69' Minute verzogen sich alle und blieben somit ungefährlich. Besser machten es die Gastgeber, die aber zunächst ihr Visier noch nicht richtig eingestellt hatten. So flogen zwei Torschüsse, einmal von TANCZOS und einmal von VISIC am Gehäuse vorbei. Nach 63' Minuten wurde unser Einsatz dann endlich belohnt. SCHOLZ Patrick setzte nach und eroberte sich den Ball, nachdem ein weiter Pass nahe der Toroutlinie landete und somit für die Grafenschachner Defensive ein vermeintlich leichtes Spiel hatten. Dem war nicht so, denn Patrick schnappte sich wie gesagt das Leder, sah den in der Mitte lauernden VISIC und servierte ihm die Wuchtel mit einer gefühlvollen Flanke perfekt auf den Kopf. Überlegt nahm Luka diese ideale Vorlage dankend an und versenkte den Ball zum 3:1 nach 63' Minuten. Die Gäste reagierten prompt, was unseren Offensivdrang ein wenig stoppte. Trotzdem kam der Anschlusstreffer unerwartet, wenn auch der Torschütze kein Unbekannter war. Sujica konnte sich aus seiner Umklammerung einmal lösen und zog aus kurzer Distanz zum 3:2 ab. Das es kein "Zitterspiel" werden sollte, war dem schnellen vierten Tor zu verdanken, das sogar noch sehenswerter war wie seine Vorgänger. SCHOLZ Patrick kam in eine gute Schussposition. Mit einer eiskalten Souverenität lupfte Patrick den Ball über den Torwart hinweg ins Kreuzeck zum 4:2 - das Foto auf der Startseite zeigt diese Maßarbeit in Vollendung. Die letzten Minuten wurden überstanden, denn ausser Weitschüssen, die einmal mehr, einmal weniger weit am Tor vorbeigingen, hatten die Gäste keine Mittel gefunden, um Torabschlüsse zu generieren. Am Ende hätte es sogar noch einen weiteren Treffer geben können oder müssen. VISIC konnte im Strafraum seine Gegenspieler zum wiederholten Male düpieren. Sein Abschluss kullerte haarscharf am Tor vorbei, da er noch irgendwie abgefälscht wurde. Ein inderekter Freistoß nach 94' Minuten gegen uns, den der Spielleiter gegeben hat, nachdem JOST den Ball zu lange in seinen Händen hielt, brachte nichts ein. Es wäre ohnehin nur mehr Ergebniskosmetik gewesen. 

Fazit: Mit diesem Spiel wurde gezeigt, was alles möglich sein kann. In dieser äußerst ausgeglichenen Klasse, gibt es eigentlich keinen "leichten", aber auch keinen "unbezwingbaren" Gegner mehr - mit Ausnahme von Rotenturm vielleicht. Grafenschachen präsentierte sich keineswegs als Spitzenmannschaft sondern eher als biederer Mittelständer, auch weil der SVK entsprechende Gegenwehr betrieb. Man ließ den Gästen nur wenig Spielfluss aufkommen. Aufgrund der in Summe wesentlich besseren Torchancen geht der Sieg definitv in Ordnung. Dieser Einsatz verdient ein Pauschallob an das gesamte Team. Wenn diese Leistung bis zum Saisonende zumindest einigermaßen gehalten werden könnte, ist ein Cupplatz absolut realistisch und für die kommende Saison wäre bereits ein erster Schritt in die richtige Richtung gemacht.

Vorschau: Mit dem nächsten Gegnern werden die Aufgaben keineswegs einfacher. Es warten zwei schwere Auswärtsmatches auf uns. In einer regulären Runde muss man nach Wiesfleck - nicht unbedingt ein Platz, wo der SVK bisher mit allzu freudiger Erwartung hinfahren musste. Immerhin konnte man dort auch schon gewinnen. Anders die Statistik beim Nachtragsspiel am 1. Mai in Unterschützen. Viel mehr als ein Unentschieden war dort nicht drinnen. Es wird von uns mit Sicherheit wieder alles abverlangt werden. Die Motivation sollte aber vorhanden sein!

Dieser Bericht spiegelt lediglich die persönliche Meinung des Autors. Der SVK, als Verein, muss sich dieser nicht anschließen! Copyright & Haftungsausschuss >>