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Aktualisiert am: 22.10.2018

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Hier finden sie Matchinfos (Kurzberichte & Statistiken) sowie frühere Meldungen zur jeweils ausgewählten Saison. Weitere Matchberichte zu früheren Saisonen (vor 09/10) finden sie unter: Alte Matchberichte >>

SAISON 2018/19

Strem - SVK 2:4

Spielszene Kampfmannschaft

Aufholjagd bring lang ersehnten Auswärtserfolg

Ausgangslage: Nach der desaströsen Vorstellung im letzten Heimspiel gegen Wiesfleck trat Trainer OMISCHL zurück - der SVK bedankt sich an dieser Stelle nochmals für seine Arbeit. Interimsmäßig wurde die Aufstellung für das Match gegen den Aufsteiger aus Strem von unseren ehemaligen Spieler und Trainer STEINER 'Jogi übernommen (danke auch dafür Smiley ). Es gab daher auch einige Umstellungen in der Startaufstellung. 

1. HZ: Bei bestem Fußballwetter und einer ansehlichen Zuschauerkulisse entwickelte sich rasch ein abwechslungsreiches Match, welches kein Vergleich zu unserem letzten Spiel werden sollte. Bereits in der 3' Minute kommt VISIC zu einem Abschluss in der gefährlichen Zone. Auf Höhe des Elferpunktes schnappt sich Luka einen hohen Ball, doch sein Abschluss zischt am Torpfosten vorbei. Einen ersten Schockmoment gab es nur wenige Augenblicke später. Mit dem ersten Angriff der Heimischen, wurde unsere neu aufgestellte Defensivtaktik gehörig auseinandergenommen. So konnte Pehr Gergö nach 5' Minuten praktisch ungehindert auf Torwart JOST zulaufen und die Kugel zum 1:0 versenken. Unser Team hatte leider keine Zeit, sich von diesem Treffer zu erfangen, da klingelte es bereits das zweite Mal. Ein Stremer Spieler konnte nicht an einen Flachpass zur Mitte gehindert werden. Dort stand wieder Pehr goldrichtig und musste die Kugel nach 17' Minuten zum 2:0 nur mehr einschieben. Unser Team bemühte sich zwar, offensive Aktionen zu starten, doch es blieb nur bei Ansätzen. Nach 22' Minuten gelang uns dann dennoch der Anschlusstreffer, der zu diesem Zeitpunkt nicht absehbar war. MAYER Lukas war aufgerückt und ließ einen Schuss aus gut 20m ab, der am überraschten Heimkeeper vorbei den Weg ins kurze Eck fand. Mit dem 2:1 wurde das Spiel ausgeglichener. Der Aufsteiger machte mit zwei gefährlichen Torabschlüssen auf sich aufmerksam, wobei Goalie JOST immer zur Stelle war und so eine womögliche Vorentscheidung verhindern konnte. Auf Seiten der Gäste war es HAAS, der in der 35' Minute mit einem sehenswerten Schuss Keeper Doberer zu einer Parade zwang. Mit einem 2:1 ging es dann auch in die Pause. 

2. HZ: In der zweiten Hälfte investierten die Stremer mehr in ihre Angriffsbemühungen. Man kam folglich auch zu einigen Aktionen, die aber durch die Bank nicht konzentriert genug abgeschlossen wurden. Ein ums andere Male gab es nun an JOST kein vorbeikommen mehr. Innerhalb von wenigen Minuten konnte sich Michi mit zwei starken Reflexen auszeichnen und jeweils ins Torout abwehren. Eine Großchance, bevor der SVK mit einem Doppelschlag das Spiel drehen konnte, gab es in der 52' Minute. Bei einen seiner Sololäufe ab dem Mittelkreis scheiterte VISIC jedoch zunächst noch, da er im letzten Moment  entscheidend behindert werden konnte. In der 66' Minute gab es hingegen keinerlei erfolgreichen Störungsversuche der Stremer Defensive mehr. Jetzt passte es womit der Ausgleich zum 2:2 geglückt war. Unsere Truppe erkannte die sich bietende Chance und nützte die Unsicherheit der Stremer Hintermannschaft eiskalt aus. Erneut war es VISIC, der im Strafraum nicht attakiert wurde. Ein fataler Fehler, denn mit seinem zweiten Treffer ging der SVK mit 2:3 nach 69' Minuten erstmals in Führung. Ab diesem Zeitpunkt mischte sich der Spielleiter leider immer aufdringlicher ins Spielgeschehen ein. Als ob plötzlich ein Schalter umgelegt wurde, mussten wir in den letzten 15' Minuten plus einer überlangen Nachspielzeit, nicht nur die Stremer Angriffe sondern auch einige sehr strittige Entscheidungen gegen uns überstehen. Unsere Abwehr erkannte den ernst der Lage und ließ nur mehr wenig gefährliches zu. Ein Freistoß gegen uns, den viele eher für uns gesehen haben, brachte genauso wenig ein wie ein weiterer in der Nachspielzeit. Hier wurde im Strafraum ein indirekter Freistoß aus dem "Nichts" gegeben. Etwas beruhigter konnte man da schon sein, denn in der 86' Minute war es VISIC der wieder allen Gegenspieler davonlief und das Spielgerät zum 2:4 versenken konnte. Irgendwann hatte es dann auch der Schiri eingesehen, dass hier nichts mehr passieren würde und pfiff dann auch endlich ab. Sehr zur Freude des SVK und deren Anhänger, die nach einer gefühlten Ewigkeit endlich wieder über einen Auswärtssieg jubeln durften.

Fazit: Der SVK steigerte sich heute mit Fortdauer des Spieles. Waren zu Beginn noch Verunsicherungen deutlich zu spüren, da man in der Abwehr sich neu orientieren musste, kam mit den notwendigen Umstellungen langsam die Sicherheit auch wieder zurück. Die Stremer waren der erwartet unangenehme Gegner. Unser Team konnte sich aber mit einer entsprechenden Härte, die leider einmal zuviel war (TANCZOS musste mit Gelb/Rot vom Feld), gegen den Aufsteiger erfolgreich zur Wehr setzen. Mit dem Doppelschlag brachte man die Heimischen aus der Spur. Hätten diese zuvor das 3:1 erzielt, wäre vielleicht einiges anders gelaufen. Aufgrund der kämpferisch einwandfreien zweiten Hälfte geht der Sieg am Ende so auch in Ordnung. Man sieht eindeutig, dass man mit vollem Einsatz auch etwas erreichen kann. Dies muss man nun für die restlichen Spiele mitnehmen und unseren neuen Trainer (näheres folgt sobald offiziell) viel Erfolg dafür zu wünschen!

 Vorschau: Mit der nächsten Partie heißt es nun, unsere zu letzt verlorene Heimstärke wiederzufinden. Mit Bad Tatzmannsdorf kommt hierbei ein Gegner, der uns liegen sollte. Die Bilanz spricht für uns, wobei die Matches bisher immer recht schwer waren. Wir dürfen keinen Gegner auf die leichte Schulter nehmen, denn sonst wäre alles heute aufgebaute wieder schnell zerstört!!

 

SVK - Wiesfleck 0:1

Spielszene Kampfmannschaft

Absturz in die Bedeutungslosigkeit

Fazit: Schweren Herzens wird der Chronistenpflicht nachgegangen um hier ein paar Zeilen zu diesem Unspiel zu verfassen. In Wahrheit hätten beide Teams 0 (in Worten "NULL") Punkte verdient gehabt. Das Dargebotene war Fußball zum Abgewöhnen. So war es wenig verwunderlich, dass die Mannschaft, welche das erste Tor erzielen sollte, auch als Sieger vom Platz ging. Da uns heute auch das Glück fehlte - wir trafen zweimal nur auf Aluminium - gelang den Gäste ein unverhoffter, aber nicht ganz unverdienter, Auswärtssieg. Zu alles Weiterem fehlen einem am Ende einfach nur mehr die Worte ...

 

 

 

SVK - Jabing 2:3

Spielszene Kampfmannschaft

Verschenkt

Ausgangslage: Gegenüber dem letzten Spiel zu Hause gegen Oberdorf gab es eine Umstellung in der Startaufstellung. HAAS rückte statt STEINER in die Anfangsformation. Das gegen den Tabellenführer die Defensive mehr gefordert werden würde als bisher, war anzunehmen. Am Ende waren es nicht die Gäste, die viel Gefahr oder gar Druck auf unsere Abwehr ausübten, sondern wir selbst machten uns das Leben unnötig schwer.

1.HZ: Unglücklicher hätte das Match nicht beginnen können, den mit dem erst zweiten Torschuss, konnte der Gegner heute in Führung gehen. Leider rutschte einer unserer Verteidiger am nassen Terrain aus; zu allem Missgeschick passierte dies im Strafraum und leider war auch noch ein Gegenspieler namens Hupfer direkt bei ihm. Selbst der zweite Klärungsversuch konnte nichts mehr retten. Der Ex-Rudersdorfer luxte sich den Ball und knipste die sich einmalig bietende Chance zur 0:1 Führung nach 10' Minuten ins Tor. Zwei Minuten später ging ein Kopfball nach einer Ecke an unserem Tor vorbei. Danach kamen auch die Gastgeber ins Spiel. Es dauerte aber bis zur 27' Minute, bis unser erster Versuch in Richtung Goalie Garger ging. VINKO war per Kopf zur Stelle, köpfelte aber den Schlussmann genau in die Arme. Der SVK hatte in Hälfte eins noch zwei Gelegenheiten auf einen Torerfolg: SCHOLZ M. probierte es mit einem Volleyschuss nach einer Flanke, die seitlich ins Torout flog und in der 37' Minute zirkelte HÜTTER eine Flanke von der Seite über den Torwart hinweg. Glück für die Gäste, dass hier ein Spieler noch auf der Linie klären konnte. Da wir vorne nicht trafen, wurden wir hinten wieder eiskalt dafür bestraft. Unerklärlicherweise kam Komoroczi in der 39' Minuten völlig ungedeckt und direkt vor Keeper SAFAR zum Kopfball. Jaka hatte keine Chance mehr. Das 0:2 war die bittere Konsequenz. So kam der Tabellenführer zu einem billigen Vorsprung ohne wirklich viel dafür zu tun. Bis zum Pausentee gab es keine Aktionen mehr, aber noch lebte die Hoffnung.

2. HZ: Der SVK startete energischer in die zweiten 45' Minuten. Nur wenige Augenblicke nach dem Anstoß musste Garger das erste Mal eingreifen. PANI kam zu einem Kopfball aus einer sehr guten Distanz. Dank eines starken Reflexes des Torhüters, gab es aber nur wieder einen der am Ende acht Corner. Das Tor sollte aber kurz darauf folgen. Wenige Meter ausserhalb der Strafraumgrenze kam HÜTTER ans Leder. Jürgen fackelte keine Sekunde und zündete aus kniehoher Höhe eine Granate aufs Gästegehäuse, mit welcher Torwart Garger augenscheinlich überrascht war. So verschätzte sich der Jabinger-Schlussmann fatal und ließ den Hammer einfach ins Eck passieren, ohne eine Abwehrreaktion zu zeigen. Unser Team hatte nun seine beste Phase. Jabing war offensiv so gut wie abgemeldet, da man in der Abwehr nun deutlich intensiver gefordert wurde. Riesenmassel hatten die Auswärtigen in einer Aktion in der 54' Minute. Nachdem die Gästeabwehr den Ball nicht aus der Gefahrenzone befördern konnte drückte der SVK mit allen Mitteln aufs Tor. Man spielte in Hälfte zwei diesesmal nicht auf das eigentliche "Heimtor", folglich konnte man in der Situation nicht eindeutig erkennen, ob der Ball hinter der Torlinie war oder nicht. Der junge, aber recht souverän wirkende Spielleiter, gab kein Tor. Besser postierte Zuschauer sollen aber berichtet haben, dass dies nicht richtig war. Garger hatte mit einer Ausholbewegung den Ball hinter der Linie blitzschnell wieder herausgefischt. Wie auch immer, blieben wir am Drücker. In der 65' Minute konnte VISIC endlich einen Sololauf starten, der aber knapp das Ziel verfehlte. Den verdienten Ausgleich gab es aber dann doch noch. In der 70' Minute packte SCHOLZ P. wieder die Trickkiste aus und zwirbelte einen gefühlvollen Heber hinter die Maschen - der 2:2 Ausgleich ähnelte dem Treffer wie gegen Oberdorf. Von Jabing gab es bis dahin, ausser einem Schuss vom kritikfreudigen Löffler, den Safar sicher ins Torout fausten konnte, nicht viel zu sehen. Warum man aber weiterhin ungeschlagen an der Tabellenspitze steht, das war in der 77' Minute erahnbar. Fast aus dem Nichts kam der Gegner zum nächsten und entscheidenden Treffer. Wieder war es eine Unachtsamkeit in der Abwehr. Man köpfelte den Ball nicht nach vorne, sondern in die Mitte des Stafraums. Am 5er stehend kam so Komoroczi völlig unverhofft an den Ball. Ohne Mühe gelang ihm das schmeichelhafte 2:3. Dieser Treffer machte unsere Hoffnungen zu Nichte. Jabing verteidigte nun geschickter. Trotzdem hatten wir durch VINKO noch eine Chance, doch das Glück war uns heute einfach nicht mehr hold. In der Nachspielzeit vergab Hupfer einen Konter recht leichtfertig, doch das wäre auch zuviel des Guten oder besser Schlechten gewesen.

Fazit: Zwei saublöde Gastgeschenke waren heute für unsere Niederlage verantwortlich. Die Jabinger, bei Weitem nicht der stärkste Gegener den wir in dieser Saison schon hatten, hatten heute einfach mehr Glück und kamen so zu unverdienten 3 Punkten, was dem Gegner wohl völlig egal sein wird. Was am Ende zählt ist das eine Tor mehr. Es hat einfach nicht gereicht, aber man kann sich nicht wirklich viel vorwerfen. Umso schmerzhafter muss mit dieser Niederlage umgegangen werden. Wir müssen unser Glück noch mehr erzwingen und unser vorhandenes Spielerpotential voll ausschöpfen (wer, in welcher Position, wie spielt), dann wird dies auch wieder zu Erfolgen führen.

Vorschau: Es folgt eine weite Reise nach Goberling, die zuletzt arg ins Straucheln kamen, was nix heißen mag. Immerhin spricht unsere Auswärtsbilanz nicht unbedingt dafür, uns in einer besseren Position zu sehen. 

SVK - Oberdorf 2:0

Spielszene Kampfmannschaft

Makellose Heimbilanz prolongiert

Ausgangslage: Nach der bitteren Pleite in St. Martin konnten wir uns auf heimischen Boden wieder stabilisieren. Dabei gab es einige Rotationen in der Startaufstellung. SCHABHÜTTL und STEINER rückten in die Anfangsformation.

1.HZ: Nachdem in der 6' Minute ein Torschuss von HÜTTER aus der Distanz noch über das Tor flog, klingelte es im Kasten der Gäste bereits zwei Minuten später. VISIC konnte wieder einmal nicht gestoppt werden und schloss mit einem präzisen Flachschuss ins Eck zum 1:0 ein. Das Spiel verlief danach ausgeglichen, wobei Oberdorf im Sturm heute überhaupt nicht zur Geltung kommen konnte. Somit spielte sich das Geschehen meist ausserhalb des Torraumes ab. Ein Schuss von PANI in der 36' Minute, der sich leider verzog, blieb die einzige berichtenswerte Aktion vor der Pause. Viel mehr kann man über die erste Hälfte auch nicht schreiben.

2. HZ: In Hälfte zwei gab es mehr Chancen zu verzeichnen, was aufgrund der mageren ersten 45' Minuten auch nicht schwer war. Mit der ersten Aktion hätte es der SVK ruhiger angehen können - der Treffer zum 2:0 war zum Greifen nahe. Nach einem Schlenzer von VISIC, der sich auf der Außenbahn spielerisch durch die Abwehr tanken konnte, rutschte PANI leider nur um wenige Zentimeter am Ball vorbei. Gut 15' Minuten tat sich nichts mehr. Das Spiel blieb auf einem eher überschaubaren Niveau. Der Einsatz unserer Mannschaft stimmte aber zu jeder Zeit. Daher taten sich die Oberdorfer auch schwer, Torgefahr zu erzeugen. Es hätte in der 61' Minute gefährlich werden können, aber SCHOLZ M. konnte noch zur Ecke klären. Unser Team machte es besser. Goalgetter VISC stach in der 67' Minute erneut eiskalt zu. Innerhalb des Strafraumes wurden die Oberdorfer Spieler zu Statisten deklariert, die Luka nicht am Torschuss hindern konnten. Somit stand es 2:0 und damit war auch die Spannung aus dem Spiel, denn vom Ligaabsteiger kam weiterhin wenig brauchbares. Im Gegenzug hatten die Heimischen noch einige Möglichkeiten. Zweimal scheiterte PANI, einmal unglücklich am Torpfosten, und in der 87' Minute konnte er ein Top-Zuspiel von VISIC leider nicht verwerten. Die letzte Aktion gehörte dann doch noch den Gästen. Torwart SAFAR musste weit aus seinem Gehäuse und konnte so schlimmeres noch retten. Trotzdem blieben die Gäste am Ball, verjuxten aber die sich bietende einmalige Gelegenheit, die Kugel ins verweiste Tor zu schieben. Das Spielgerät knallte an die Stange zurück ins Feld und konnte von der dahereilenden Abwehr aus der Gefahrenzone befördert werden. Somit blieb es beim wichtigen "zu-Null" Sieg für den SVK.

Fazit: In einem eher chancenarmen Spiel setzte man sich am Ende recht souverän durch. Gegner Oberdorf war nicht in der Lage, Druck auszuüben und stand in der Abwehr auch nicht immer sicher. Ein verdienter Sieg für unsere Truppe, da man heute auch den nötigen Einsatz zeigte.

Vorschau: Es wartet ein weiteres Heimmatch am nächsten Samstag. Mit Jabing empfangen wir den aktuellen Tabellenführer, der als einzige Mannschaft noch ungeschlagen ist. Möchte man oben dran bleiben, sollte der SVK alles versuchen, diese Bilanz zu durchbrechen. Es bedarf aber noch mehr harter Arbeit, um dieses Ziel zu erreichen. Haut's euch rein!

St. Martin/Raab - SVK 5:1

Spielszene Kampfmannschaft

Unglückliche Niederlage **

Ausgangslage--- Bitte beachten sie die "**" Anmerkung am Ende des Berichtes ---
Nach dem Auswärtsmatch gegen Neuhaus ging es für uns wieder in den Süden, jetzt nach St. Martin, und wie schon gegen Neuhaus hätte man sich eigentlich mehr erwartet. Nach der Galavorstellung gegen Kemeten gab es keine Umstellungen in der Aufstellung.

1.HZ: Bei angenehm, spätsommerlichen Bedingungen gab es nach anfänglichen Abtasten bereits nach 11' Minuten das erste Tor. Die unkonzentrierte heimische Defensive konnte nach einem präzisen, weiten Abschlag in die eigene Hälfte, VISIC nicht stoppen. Der zog davon und netzte somit zum 0:1 ein. Ab diesem Zeitpunkt begannen wir energieschonend zu spielen und überließen den Gastgebern die ganze Arbeit. Diese rackerten sich vorne ab, kamen zu einer Unzahl an guten Chancen, doch es musste schon ein Elfmeter herhalten, um zum Torerfolg zu gelangen. Okay, man kann ihn geben, aber trotzdem war's billig und ein großes Geschenk von uns. Dies nahm Lakovic dankend an und verwandelte zum 1:1 nach 37' Minuten. Wir blieben den Heimischen äußerst freundlich gesinnt, denn mit der nächsten Aktion stand es bereits 2:1. Unser Angriff lauerte auf Chancen, die man aber irgendwie vergaß herauszuspielen. Trotzdem blieb es beim 2:1 zur Pause, da St. Martin vorne nicht an uns und am Torpfosten vorbeikam. Hier hätte man eindeutig besser zielen müssen.

2. HZ: Die zweite Hälfte war nicht einmal 5' Minuten alt, da hatten die Raabtaler schon die nächsten zwei Großchancen verjuxt. Obwohl unsere Abwehr heute kaum zu knacken war, konnte sich Lakovic mit einem überirdischen Sololauf, eines Fußballgottes gleich, durch alle durchdribbeln und sogar zum 3:1 vollenden. Es sollte nicht die einzige Chance bleiben, sondern noch einige mehr folgen. Unsere Abwehr machte dabei Torwart SAFAR den Gefallen, dass ihm, im Gegensatz zu seienem Konkurrenten auf der anderen Seite, nie langweillig wurde. Goalie SAFAR war also eindeutig der bessere Torwart, aber leider half auch das nichts. Mit den Treffern Nummer vier und fünf, die St. Martin unaufgeregt verwandelten, kamen sie noch zu einem recht hohen 5:1 Sieg, der ohne unsere gütige Mithilfe so sicherlich nicht zustande gekommen wäre.

Fazit: Das mitgereißte und langjährige SVK-Fans nach dem Spiel heute behaupten - ich darf sinngemäß zitieren - "Die Spieler zeigten heute keinerlei Interesse am Spiel überhaupt teilzunehmen", kann man so nicht stehenlassen, denn wie die Fotos beweisen, waren alle heute sehr wohl anwesend und hatten auch genügend Ballkontakte, trotz eines betont körperlosen Spieles. Es sollte leider trotzdem nicht reichen. Wir können es besser und werden das auch in den nächsten Spielen allen zeigen. Die Köpfe darf man nach einem Ausrutscher nicht hängen lassen, allen Kritikern zum Trotz.

Vorschau: Es geht nun gegen den Absteiger aus Oberdorf, der hoffentlich nicht so aggresiv auftreten wird wie der heutige Gegner. Wir werden dessen zuversichtlich alles versuchen. Auf geht's!

 

**Wichtige Anmerkung:  Dies ist ein speziell pointiert verfasster Bericht, der auch dementsprechend betrachtet werden sollte.

 

SVK - Kemeten 7:1

Spielszene Kampfmannschaft

Reaktion gezeigt

Ausgangslage: Unter den Augen unseres Mithauptsponsors und neuen Vizepräsidenten  PRAL Kilian, Geschäftsführer von HELPiC (Homepage), konnte sich der SVK von der bösen Schlappe gegen Neuhaus rehabilitieren. Dabei gab es einige Umstellungen in der Startaufstellung. So rückten SAFAR, SMODIS und SVETITS wieder in die Anfangsformation.

1.HZ: Den besseren Start erwischten die Gäste aus Kemeten, die mit der Nr. 4, Herold, eine gute Chance ausließen. Der Ball ging aber knapp am Tor vorbei, was noch eine bezeichnende Szene für die Gäste werden sollte. Der SVK kam heute ebenfalls recht schnell in die Gänge. In der 9' Minute war es VISIC vorbehalten, den ersten gefährlichen Schuss auf das Tor von Gästekeeper Grill abzufeuern, der die Kugel mit Mühe noch in einen der zehn Ecken für den SVK abwehren konnte. Kemeten blieb im Angriff vor allem in Hälfte eins immer wieder lästig. Die Gefahr ging hier von der linken Angriffsseite aus, wo die Angriffslegionäre Baksaj und Scrbec nur schwer in Zaum zu halten waren. Das Tor zur 1:0 Führung gelang aber den Heimischen durch einen gefühlvollen Lupfer von SCHOLZ Patrick der hier Keeper Grill alt aussehen ließ. Ein sehenswerter Treffer, der zeigte, dass wir unsere Offensivstärke nicht verloren haben. Leider dauerte die Führung nicht lange, denn in der 18' Minute entwischte Scrbec allen Gegenspielern. Unbedrängt kam der Legionär des Aufsteigers aus gut 20m zum Schuss, der genau passte und somit den 1:1 Ausgleich herstellte. Diesesmal blieben wir nach dem Verlusttreffer aber weiterhin konzentriert. Die nächste Chance durch einen Schuss von PANI, den Torwart Grill gut parierte, folgte nur wenige Minuten nach dem Ausgleich. Eine Top-chance zur erneuten Führung hatte VISIC am Fuß, der nach einer super Vorlage von SMODIS, das Spielgerät nur um Zentimeter verfehlte. Dabei war nur mehr die Torlinie vor ihm. Da wir den Druck aufrecht erhalten konnte, war der nächste Treffer des SVKs nur mehr eine Frage der Zeit. In der 35' Minute war es Rückkehrer PANI Marcel, der nach einer sehr guten Hereingabe per Kopf wuchtig das Leder zum 2:1 einnetzte. Kurz darauf war es VISIC, der eine weitere Riesenmöglichkeit aussließ, indem er am Gästegoalie nicht vorbeikam. Schließlich gelang unseren Goalgetter in der 42' Minute doch noch der längst fällige Treffer zum 3:1 nach einem unhaltbaren scharfen Schuss ins kurze Eck. Die letzte Aktion bevor es in die Halbzeitpause ging, gelang den Kemetern durch die Nr. 9, der aus der Drehung heraus den Ball zum Glück nicht gut erwischte und somit eine sehr gute Chance recht stümperhaft vergab.

2. HZ: Die zweite Hälfte gehörte eindeutig den Gastgebern, da der Aufsteiger nicht mehr zusetzen konnte. Wir konnten uns nun auch spielerisch absetzen und gute, schnelle Kombinationen den Fans servieren. Ein VISIC Sololauf konnte HAAS leider nicht verwerten (52' Minute). Zehn Minuten später legte SCHOLZ P. für HÜTTER auf, dessen Schuss noch zur Ecke pariert werden konnte. Die Offensivaktionen der Gäste blieben zwar bemüht, aber nicht wirklich gefährlich. Die endgültige Vorentscheidung fiel durch einen Treffer von VISIC, der nach einem super getimten Pass von PANI, nur mehr zum 4:1 vollenden brauchte. Kurz darauf markierte HÜTTER noch das 5:1 - hier packte er schon, wie gegen Unterschützen, seinen Hammer aus und knallte den Ball aus der Distanz hinter die Torlinie. Der SVK hatte nun ein leichtes Spiel. Ohne Mühe konnten wir uns nun gegen eine überfordete Gästeabwehr durchkombinieren. Dem 6:1 durch Tripplepack VISIC, ging eine solche spielerische Aktion voraus. HAAS konnte perfekt auf SVETITS abtropfen lassen, der sich elegant aller Gegenspieler umkurvte, in die Mitte passte, wo Luka reinrutschte und das Score noch weiter in die Höhe trieb. Bis zu den letzten zwei Minuten gab es danach nicht mehr viel zu berichten. Die beste Chance der Gäste im ganzen Spiel ließ wieder Baksaj aus, der alleine vor unserem Goalie die Wuchtel knapp neben das Tor setzte. Den Schlusspunkt markierte der zuvor eingewechselte STEINER Max' mit einem nicht gut getroffenen Schuss, der zu allem Unglück der Gäste von ihrem Keeper durch die Finger ins Tor zum 7:1 flutschte. Da konnte einem Keeper Grill schon Leid tun. Es war nicht sein Tag und auch nicht der, seiner Kollegen. 

Fazit: Das war ein 7:1, welches man sich sicher viel lieber vorstellt, als das zuletzt gezeigte. Zum Glück konnte man aus den Fehlern rasch die richtigen Konsequenzen ziehen. Heute gibt es nichts zu kritisieren. Ein verdienter Kantersieg, der uns hoffentlich wieder zurück in die Spur brachte. Kemeten zerfiel in Halbzeit zwei in all seine Bestandteile. Nun heißt es, weiter dran zu bleiben und nicht nachzulassen!

Vorschau: Ein extrem schweres Auswärtsmatch erwartet uns Sonntag in St. Martin/Raab, obwohl wir gute Erinnerungen an das letzte Auswärtsspiel gegen die Raabtaler haben. Gegen die noch ungeschlagene Truppe sollte man zwar Respekt aber keineswegs Angst zeigen. Das wir es können, zeigen wir in den Heimspielen. Genau ein solch selbstbewusstes Auftreten gilt es nun auch in der Fremde zu zeigen, dann ist auch einiges möglich.

Neuhaus a. Klausenbach - SVK 7:1

Spielszene Kampfmannschaft

Ernüchternd...*

Ausgangslage: ... so kann man unsere Leistung heute beschreiben. Hatte man nach dem Auftaktsieg noch leise Hoffnungen auf ein erfolgsversprechendes erstes Auswärtsmatch, wurden diese Wunschgedanken recht schnell ruiniert. Leider wird SIMIC im Herbst nicht mehr für uns auflaufen, da es von ihm aus berufliche Änderungen gab. Kollege SMODIS fehlt weiterhin verletzt. Es gab eine Umstellung in der Aufstellung zum ersten Spiel. So rückte PFURTSCHELLER in die Startelf.

1.HZ: In der bereits 4' Minute versuchten es die Heimischen durch den personifizierten "SVK-Schreck" Krasniqi mit einem Torschuss, der - noch - am Tor vorbeiging. Viel ist zum Spiel eigentlich nicht zu sagen, denn Neuhaus war immer der Chef am eigenen Platz. Wir konnten leider nicht zusetzen. Das Unheil nahm mit einem Black-out unseres Torwartes seinen Lauf. So landete der Ball unglücklich direkt bei einem Neuhauser Spieler. Die Kugel wurde ungehindert an Krasniqi weitergeleitet, der das Geschenk zum 1:0 natürlich dankend annahm. Die Gastgeber hatten in der Folge noch einige Chancen, das Score zu erhöhen, wirkten in ihren Aktionen aber meist zu unkonzentriert. Somit konnten wir die meisten Aktionen noch rechtzeitig abfangen. Da von unserer Seite praktisch NULL Entlastung kam - ein einziger Torschuss von HÜTTER nach 29' Minuten war zu verbuchen - musste ein weiterer Treffer fast zwangsläufig fallen. Dem wurde auch in der 42' Minute gerecht, als Pajk die Krasniqi-Festsspiele kurz unterbrach und zum 2:0 nach einem Sololauf traf, was auch dem Pausenstand entsprach.

2. HZ: Alles aufbäumen, was sicherlich so vorgesehen war, wurde bereits in der 46' Minute mit dem ersten Angriff der Neuhauser wieder komplett auf den Haufen geworfen. Das 3:0 durch Neuzugang Dukanovic, der bis dahin nicht gerade der Gefährlichste war, zeigte, dass wir nun auch in der Defensive alle Schranken öffneten und wir den Neuhausern nur mehr Begleitschutz gaben. Spätestens mit dem 4:0 durch Krasniqi, der einen Abstauber verwertete, verlies der Autor die Gernot-Arena frühzeitig (zum ersten Mal überhaupt). Zwar trafen wir durch PANI wenigstens noch einen Ehrentreffer zum 4:1, das man aber danach fast alle 10' Minuten noch drei weitere Treffer eingeschenkt bekam ist extrem bitter.  

Fazit: Neuhaus war drückend überlegen und der Sieg somit absolut verdient. Innerhalb eines Spieles beginnt man nun praktisch wieder bei Null. Es heißt jetzt schnell wieder in die Spur zurück zu kommen. Nach zwei Spieltagen ist natürlich noch nichts verloren, aber wenn man keine Kehrtwendung schafft, ist dieser Herbst schon wieder abzuhaken. Vielleicht hat man diesen Tritt in den Allwerwertesten auch gebraucht, um gestärkt neu durchzustarten. Es ist noch Zeit da, Dinge zu korrigieren. Kopf Hoch Jungs!

Vorschau: Am Sonntag empfangen wir den Aufsteiger aus Kemeten. Ein alt-bekannter Gegner, den wir noch aus besseren 2-Liga Zeiten her kennen. Eine Vorschau ist schwer, da man erst abwarten muss, wie unser Team nach dieser Schlappe reagiert. Hoffentlich so, wie sich das wohl jeder SVK-Fan vorstellt.

 

* Dieser Bericht wurde am 29/08/2018 überarbeitet. Für weitere Informationen hierzu wenden Sie sich bitte per e-mail an admin(at)svkukmirn.com . Der Disclaimer gilt für diesen Bericht diesesmal explizit nicht.

SVK - Unterschützen 3:1

Spielszene Kampfmannschaft

Starkes Ende = Gelungener Anfang

Ausgangslage: Mit neuem Namen "SV Redlove Kukmirn", neuen Elan und einigen Neuzugängen in der Startelf fing die Herbstsaison 2018 für uns am Ende gelungen an. PASARIC-DELIC Vinko (wir werden ihn in den Berichten "VINKO" nennen), nimmt die Stelle unseres leider in der Vorsaison schwerer verletzten Verteidigers MIJOC Matej ein. Ebenfalls neu im SVK-Dress können wir HÜTTER Jürgen begrüßen, der uns mit seiner Erfahrung im Mittelfeld weiterhelfen wird. Eine weitere Verstärkung gibt es mit MAYER Lukas, einen jungen Eisenhüttler der aus Güssing zu uns kam. Zu guter Letzt kommt mit PANI Marcel ein Routinier zu uns zurück, dessen Stärken wohl allen bekannt sein dürften. Nicht mit dabei im ersten Spiel waren auf Seiten des SVK unsere zwei weiteren Legionäre: dabei musste SIMIC verletzungsbedingt passen (wir wünschen an dieser Stelle eine rasche Genesung) sowie SMODIS, der noch eine (überzogene) Sperre vom St. Michael Spiel absitzen musste, die auch noch im nächsten Spiel aufrecht ist. Auf dem Weg zur Genesung wünschen wir auch ZAMBO Kevin alles Gute, der weiterhin auf Einsätze warten muss. Bei den Gästen aus Unterschützen fehlten ebenfalls einige Stammspieler.

1.HZ: Wenig überraschend wurden die ersten Minuten in der neuen Saison, bei hochsommerlichen Backofentemperaturen, von beiden Teams vorsichtig angegangen. Somit dauerte es bis zur 15' Minute, ehe VISIC nach einem scharfen Pass von SCHOLZ P. mit einem Sprint auf den starken Gästegoalie zog und diesen mit einem schnellen Abschluss zu einer ersten Parade zwang. Die Gäste kamen zunächst nur zögerlich in unsere Gefahrenzone. Ein Freistoß in der 20' Minute von De Paula blieb harmlos. Vier Minuten später wurde es aus einer abseitsverdächtiger Position zum ersten Mal gefährlich für die Heimischen. Glücklicherweiße ging dieser Kopfballversuch am Tor vorbei. Nach dieser kurzen Schrecksekunde hatte unser Team die Führung, ebenfalls, am Kopf. Dank einer schnellen, flüssig vorgetragenen Kombination von HAAS und TANCZOS im Strafraum der Gäste, gelang eine Flanke in den Fünfer, wo ein Mitspieler per Kopf wartete, die Kugel aber am glänzend postierten Gästekeeper Graf nicht vorbei brachte. In der 36' Minute zog VISIC wieder allen auf und davon, doch sein Abschluss aufs kurze Eck verfehlte das Ziel nur knapp. Kurz vor der Pause hatten auch die Gäste noch eine Gelegenheit, doch im Mann gegen Mann Duell behielt JOST die Nerven und vereitelte so den Torerfolg gekonnt. Der SVK hatte zwar nicht viele, aber die besseren Chancen. Es blieb aber beim torlosen Remis zur Pause.

2. HZ: In Hälfte zwei übernahm die Omischl-Truppe immer mehr das Kommando und kontrollierte das Spiel. Die erste Möglichkeit hatten zwar die Gäste durch einen erneuten Kopfball, nur kam im Anschluss von den Gästen offensiv (bis auf das Tor) nur mehr wenig zu Stande. Die Unterschützener Abwehr stand gut, wodurch wir es nicht leicht hatten, uns Chancen zu erspielen. Wir kamen trotzdem zu Abschlüssen, wie es TANCZOS in der 60' Minute mit einem stramm abgefeuerten Schuss aufs lange Eck probierte. Wieder war Graf nicht zu bezwingen und wehrte diesen Kracher bravourös noch zur Ecke ab. Zu all dem kam noch ein Schiedsrichter-Assistent, der in der 57' Minute eine Großchance durch PANI zur Verwunderung aller mit Abseits zurückpfiff. Einen besseren Blick hatte besagter Assistent dann aber wenige Minuten später, als er ein nicht regelkonformes Handspiel eines Unterschützeners im Strafraum ahndete. Trotz heftiger Proteste des Gegners gab der Hauptspielleiter den Strafstoß. Aus Sicht des Autors war diese Aktion nicht erkennbar. HAAS nützte diese sich bietende Top-Chance und verwertete in bekannter Goalgetter-Manier zum 1:0 Premierentreffer in der 63' Minute. Unglücklicherweiße wurden dadurch wieder alte Geister der Vorsaison geweckt, denn just nach diesem Tor standen wir in der Defensive wieder einmal völlig indisponiert, wobei es dafür überhaupt keine Gründe gab. Die Gäste hatten uns bis dahin defensiv nicht sonderlich viel gefordert. Nutznießer dieser Unachtsamkeiten war De Paula, der völlig unbedrängt eine Flanke per Kopf zum raschen 1:1 Ausgleich verwerten konnte. Die Moral unserer Mannschaft passte aber. Wir steckten nicht auf, doch es blieb weiterhin schwer für uns. In der 70' Minute scheiterte VISIC zum wiederholten Male, indem er zu sehr verzog. So verging die Zeit immer mehr. Man konnte schon mit einer Punkteteilung rechnen, doch dann ging es auf einmal fast Schlag auf Schlag. In der 85' Minute konnte HAAS einen Freistoß aus einer super Position leider nicht verwerten - der Ball landete genau in den Armen vom Goalie. Zu dieser Standardsituation kam es, da VISIC von gleich zwei Unterschützener Spielern knapp vor der Strafraumgrenze eindeutig umgeschmissen wurde. Da einer der Übeltäter zuvor schon mit gelb verwarnt wurde, folgte als logische (und absolut richtige) Konsequenz der Ausschluss, was der Spieler Kaippel M. nur mit einem höhnischen "Daumen hoch" für den Spielleiter quittierte. Im Anschluss an diese Situation hatte nochmals De Paula, der ansonsten nicht weiter auffiel, mit einem Kopfball nach einer Ecke noch eine Möglichkeit für seine Farben. Die Wende im Spiel folgte in der 90' Minute. Neuzugang HÜTTER nahm sich ein Herz und zog im Strafraum mit einer satten Granate, volley, halbhoch einen Strich ins lange Eck, bei der selbst Graf chancenlos war. Erneut ging man mit 2:1 in Führung, und beinahe hätten wir wieder zittern müssen. Bereits in der Nachspielzeit gab es noch eine bange Situation in unserem Torraum zu überstehen. Mit dem letzten Angriff konnte der SVK jedoch den Schlusspunkt setzen. PANI wurde ideal freigespielt, zog aufs Tor und legte kurz vor dem Schuss, uneigenützig zum mitgelaufenen VISIC auf, der das Leder souverän im Tor zum 3:1 Endstand versenkte. 

Fazit: Dank eines starken Schlusssprints gab es für uns einen gelungenen Auftakt in die neue Saison. Wir haben aber sicherlich noch einges Luft nach oben, aber im ersten Bewerbsspiel muss man sich erst einmal orientieren. Unterschützen ist ein ordentlicher Gegner gewesen, der nicht leicht zu bespielen war. Von daher kann man mit dem Resultat auf alle Fälle zufrieden sein. Auch unsere Einstellung passt und körperlich können wir auch bis zur letzten Minute kämpfen. Nun heißt es unser spielerisches Können weiter zu forcieren. Dies wird bereits im nächsten Match voll gefordert sein.

Vorschau: Im ersten Auswärtsmatch geht es gleich ungemein schwer für uns los. Im tiefen Süden von Neuhaus hatten wir bis dato nichts zu holen. Man schoss zwar immerhin vier Tore, aber man kassierte dafür auch soviele Verlusttreffer, wie sonst auf keinen anderen Platz. Es gilt die vollste Konzentration zu behalten, denn solche "Aussetzer" wie beim 1:1 heute, darf man sich sicherlich nicht leisten. Es wird beinhart für uns, aber die Motivation für diese Herausforderung sollte jedenfalls da sein!