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Aktualisiert am: 11.09.2017

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Hier finden sie Matchinfos (Kurzberichte & Statistiken) sowie frühere Meldungen zur jeweils ausgewählten Saison. Weitere Matchberichte zu früheren Saisonen (vor 09/10) finden sie unter: Alte Matchberichte >>

SAISON 2017/18

Bad Tatzmannsdorf - SVK 1:2

Spielszene Kampfmannschaft

Der Knoten löste sich spät

Ausgangslage: Nach einer spielfreien Runde für unser Team stand das nächste Auswärtsmatch am Spielplan. "Not am Mann" herrschte bei den Gastgebern da mit Kovacevic die personifizierte Torgarantie wegen einer Sperre fehlte. Der in dieser Saison noch nicht eingesetzte Routinier Wenzel sprang ein. Auf Seiten des SVK gab es mit ERNST Peter einen Verletzten vorzugeben. Wir wünschen an dieser Stelle eine rasche Genesung. Zum letzten Spiel gab es ansonsten keine Umstellungen.

1.HZ: Bei äußerst nassen Bedingungen auf einem Top-Rasen kamen beide Mannschaften nur schleppend aus den Startlöchern. Immerhin konnten die Heimischen in der 5' Minute einen ersten zaghaften Versuch auf Höhe des Mittelkreises ansetzen. Der Schuss in der 14' Minute ging da schon wesentlich knapper an unserem Gehäuse vorbei. Fünf Minuten später musste Torwart MALOGORSKI einen Schuss von Puretic abwehren, was sicher gelang. Der SVK hatte offensichtlich zunächst noch große Mühe, an der dicht gestaffelten 'Tatzmannsdorfer Abwehr vorbeizukommen. Bei einer Ballstaffete in der 28' Minute kam BAUMGARTNER um den Schritt zu kurz, womit es wieder nicht für den ersten Torschuss reichen sollte. Dieser sollte in der 35' Minute folgen: es waren unsere zwei Kevins, welche die heimische Hintermannschaft mit einem blitzsauberen Konter aushebeln sollten. ZAMBO konnte sich auf der rechten Seite von seinem Gegenspieler mühelos befreien und zirkelte einen scharfen Flachpass in den Strafraum, dort wartete BAUMGARTNER und vollendete die gelungene Aktion zum 0:1 Führungstreffer. Eine ungewohnte Situation in der Hinischt, dass sich der SVK plötzlich als Meister der Effizienz darbot. Doch dies sollte in Hälfte zwei leider wieder etwas "zurechtgerückt" werden. Mit diesem Treffer wurden wir in der Offensive etwas aktiver. Ein erneut schnell vorgetragener Angriff den ZAMBO mit einem Pass auf GORGIEV einleitete folgte unmittelbar im Anschluss. Der starke Bad Tatzmannsdorfer Hintermann konnte den Schuss aber zur Ecke entschärfen. Zum Ende der ersten Hälfte musste unser Schlussmann nochmals eingreifen, doch der Freistoß aus guter Distanz konnte Goran sicher abblocken. Wirklich zwingend waren die Kurstädter zwar nicht, doch sie hatten mehr Möglichkeiten. Die Gäste waren indes über die Pausenführung sicherlich nicht unzufrieden.

2. HZ: Die zweiten 45' Minuten sollten wesentlich ereignisreicher werden. Die erste Aktion gehörte wieder den Gastgebern, die es in der 52' Minute mit einer Art "Lupfer" versuchten, der sein Ziel glücklicherweise verfehlte. Nur eine Minute später startete der SVK seine nächste Aktion. Jetzt konnte BAUMGARTNER den Einfädler spielen indem er einen Pass in den Rückraum auf ZAMBO servierte. Kevin traf die Kugel leider nicht richtig, weshalb der Ball weit über das Tor flog. Bei einer besseren Ballverwertung hätte es hier brandgefährlich werden können. In der 58' Minute machten uns die Bad Tatzmannsdorfer ein, aus ihrer Sicht fürchterliches, Gastgeschenk. Nach einem schwerwiegenden Schnitzer in der Abwehr - ein Spieler behinderte den eigenen Torwart und vertändelte den Ball so ungeschickt, dass dieser vor den Füßen von GORGIEV landete - stand es 0:2 für den SVK. Borko nutzte die Unachtsamkeit beinhart aus. Aufgrund des Rückstandes ergaben sich für uns nun mehr Räume für gefährlichere Angriffe. Wie in der 62' Minute als unsere wieselflinke Nr. 2 allen davonlief, doch Borko's Schuss aus spitzen Winkel konnte Weber zur Ecke klären. Man schien das Spiel unter Kontrolle zu haben, hätte sich da nicht ein dummer Fehler in der 70' Minute eingeschlichen. Nachdem Goran einen Flachschuss zur Ecke abwehren konnte, folgte nach dieser der 1:2 Anschlusstreffer, fast aus heiterem Himmel. Die Reaktion der Schabhüttl-Truppe war die Richtige: bis zum Spielende konnten wir uns nun nicht weniger als 6 (!) tolle Chancen herausspielen. Wie schon eingangs erwähnt kam die leidige Abschlussschwäche zurück, womit es bis zum Ende noch (unnötig) spannend blieb. Nach einem Traumpass von SCHOLZ Patrick in die Mitte zu ZAMBO konnte Kevin diesen Schuss nicht verwerten, da Weber wieder zur Stelle war. Nach dem anschließenden Corner kam der aufgerückte ARALICA zu einem Schuss aus dem Rückraum, dieser wurde jedoch abgefälscht und landete ebenfalls nicht hinter der Linie. Unglücklicherweise fand zwei Minuten später ein guter Schuss von BAUMGARTNER ebenfalls nicht den Weg ins Tor. Von den Gastgebern kam im Sturm hingegen nicht mehr viel. In der 80' Minute landete ein Freistoß um wenige Meter neben dem Gehäuse und in der 82' Minute war es wieder ZAMBO der knapp verzog. Am Ende blieb es beim engen 1:2 Sieg, der aufgrund der vielen guten Chancen in Hälfte zwei aber auch verdient war.

Fazit: Wir brauchten heute mehr Zeit um ins Spiel zu kommen, doch eine tolle Aktion zum Führungstreffer sollte die Verkrampfung etwas lösen. In Hälfte zwei konnten wir uns steigern, mussten aber trotzdem einen billigen Gegentreffer hinnehmen. Auf der anderen Seite wurde dieser mit einem Gastgeschenk zum 0:2 wieder kompensiert. Was wir können, wurde erst nach dem Anschlusstreffer demonstriert. Hier hätten wir unsere Tordifferenz durchaus um einige Treffer verbessern können. Nach einer spielfreien Runde mit einem Sieg zurück zu kommen war sehr wichtig. Nicht zuletzt da der nächste schwere Gegner ante Portas steht.

Vorschau: Unser erst zweites Heimspiel bestreiten wir gegen den ewigen-Titelkandidaten aus Rotenturm. Es gilt, die zwei bösen Schlappen aus der Vorsaison zu tilgen. Gerade im Heimspiel wurden wir damals regelrecht zerlegt. Das darf uns heuer absolut nicht passieren. Dafür darf Rotenturm nicht in Fahrt kommen - unsere Defensive wird entsprechend gefordert sein! Es wird nicht leicht, aber hoffentlich spannender wie zuletzt werden.

St. Martin a.d. Raab - SVK 3:4

Spielszene Kampfmannschaft

Zittersieg

Ausgangslage: Nach den zwei hohen Niederlage zur Doppelrunde war eine Reaktion unserer Mannschaft dringend gefordert, was sie auch tat. Trotzdem gibt es noch Baustellen, vor allem im Kraft- und Ausdauerbereicht, doch die Einstellung passte. Bei den Gastgebern fehlte ein wichtiger Neuzugang und Stürmer wegen einer Gelb/Roten Karte. Beim SVK muss man in nächster Zeit mit JANDRISEVITS einen weiteren Verletzten vorgeben - wir wünschen an dieser Stelle eine rasche Genesung. Auch taktisch gab es einige Rotationen, so spielte BAUMGARTNER mehr in der Offenisve.

1.HZ: Den besseren Start erwischten unsere Jungs, die zu Beginn auch mehr Spielanteile hatte. Eine erste Flanke von der rechten Seite brachte SCHOLZ M. leider zu nahe am Tor, in dem Goalie Tafilaj stand, der diesen Ball auch herunterpflücken konnte. Von den Heimischen war in Hälfte eins generell nicht viel zu sehen. Auffällig waren lediglich katastrophale Abspielfehler im Aufbauspiel. Trotzdem gelang dem Ex-Tabellenführer in der 17' Minute eine gelungene Aktion durch einen schnellen Konter. Den Abschluss ins Tor vereitelte unser Keeper mit einer guten Parade zur Ecke, die nicht ungefährlich werden sollte. Durch einen bereits oben erwähnten mieserablen Pass aus der Abwehr resultierte das 0:1 für den SVK. Diesen schnappte sich ZAMBO und schickte GORGIEV mit einem Traumpass Richtung gegnerischen Strafraum. Borko machte alles richtig und schoss mit einem scharf, präzischen Schuss nach 28' Minuten uns zur Führung. Nur zwei Minuten später wird ein Spieler von uns im Strafraum klar gefoult was folgerichtig nur Elfmeter sein konnte. In der 22' Minute hätte es diesen bereits geben müssen, als ein heimischer Spieler sich im Fünfer als "Handballer" versuchte, doch der ansonsten sehr umsichtige Spielleiter hatte dieses Vergehen sichtlich übersehen. Wie auch immer nahm sich MAJCENIC der Verantwortung an und verwandelte den Strafstoß sehr sicher zum 0:2 für die Schabhüttl-Truppe. Sankt Martin wirkte weiterhin nicht gefährlich. Tormann Tafilaj erwischte keinen guten Tag und ließ einen harmlose Flankenball aus, zum Glück für ihn war kein Gegenspieler in der Nähe, der dies ausnutzen konnte. Unerwartet kamen die Heimischen kurz vor dem Pausenpfiff noch zum Anschlusstreffer. Ein Stangelpass von Windisch in den Strafraum konnte Herc zum 1:2 verwandeln. Es sollte also spannend bleiben.

2. HZ: Durch den späten Verlusttreffer hätte man vom Liga-Absteiger eigentlich einen Sturmlauf erwartet, der dann auch eintraf, jedoch aus Sicht der Heimischen zu spät. Denn zuvor drehte der SVK nochmals auf. Aus der sechsten Ecke heraus, schraubte sich ZAMBO hoch und köpfelte aus kürzester Distanz zum 1:3 am Torman vorbei hinter die Torlinie (siehe Foto auf der Startseite). Dem nicht genug, setzte der SVK sofort nach. Hier merkte man, dass der Siegeswille wieder geweckt wurde. Die zu diesem Zeitpunkt völlig perplexen Gastgeber konnten sich unserem Angriffswirbel nicht mehr erwehren. Die Kugel gelang zu BAUMGARTNER der mit einer idealen Kombination gut freigespielt wurde. Kevin setzte den Ball zum 1:4 und vermeintlichen Vorentscheidung nach 53' Minuten in die Maschen. Wie verzweifelt die Hausherren wirkten zeigte sich beim unmittelbaren Ankick: Tatsächlich probierte es man mit einem Weitschuss vom Mittelkreis, der natürlich kläglich in die Hose ging. Aus unerfindlichen Gründen kippte das Spiel von einem Moment auf den Nächsten. Es begann in der 57' Minute mit einem Kopfball von Kapitän Mayer der am Tor vorbei ging. Sankt Martin stellte seine Spielweise um und man versuchte es nun mit weiten Abschlägen von der Abwehr heraus in den Sturm. So ähnlich agierte bereits Rotenturm im Frühjahr, und auch dort kamen wir mit dieser Spielweise nicht zurecht. Bedenklich und erschwerend hinzu kamen Ermüdungserscheinungen bei einigen Spielern, die immer größer wurden. Es folgte eine Drangperiode der Heimischen, die bis zur allerletzten Minute andauern sollte. In der 58' Minute rutschte ein Spieler am Ball nur um Millisekunden vorbei, was ein sicheres Tor hätte sein müssen. Nach 62' Minuten ging ein Schuss von Maxhuni äußerst knapp am Torpfosten vorbei ins Out. Schließlich sollte ein Kontertor in der 66' Minute den zweiten Treffer der St. Martiner fixieren. Der aus Feldbach geholte Mittelfeldspieler Softic konnte auf 2:4 verkürzen. Noch immer waren gut 25' Minuten zu spielen und die Zeit verstrich für uns quälend langsam. Beflügelt durch diesen Treffer bekamen die Raabtaler weiteren Auftrieb. In der 69' Minute gab es die nächste Großchance, doch wieder flutschte der Ball um wenige Zentimeter am Tor vorbei. Die Verzweiflung war den Heimischen ins Gesicht geschrieben (siehe Foto auf Startseite). Als dann auch noch in der 77' Minute Softic erneut um wenige Schritte zu kurz kommt, schien bei uns das Glück endgültig wieder zurückgekehrt zu sein. Entlastungsangriffe von unserem Team? - Fehlanzeige! Man hatte einfach keine Kraft mehr, den Gegner für längere Zeit aus der Gefahrenzone fernzuhalten. Aus einer mehr als unnötigen "Spielerei" in der Abwehr gelang den Heimischen tatsächlich noch der nächste 3:4 Anschlusstreffer. In der 84' Minute hatte Softic  sein Visier besser eingestellt als noch wenige Minuten zuvor. In den letzten Minuten kapierten dann auch unsere Spieler, dass mit einem gepflegten Herausspielen aus der Abwehr kein Blumentopf mehr zu gewinnen war. Nun wurde konsequenter geklärt und da auch den Gastgebern irgendwann die Ideen ausgingen blieb es beim am Ende noch knappen Zittersieg für unsere Elf. 

Fazit: Eigentlich unfassbar - da führt man 1:4 bei einem starken Gegner, der 53' Minute eine beinahe beschämende Leistung zeigt, und muss am Ende froh sein, dass das Spiel nach 94' Minuten endlich abgepfiffen wird. Augenscheinlich haben wir momentan nicht die Kraft für volle 90' Minuten einen Gegner unter Kontrolle zu halten. Den Umstellungen der Heimischen konnten wir nicht dagegenhalten. Hier müsste man auch im taktischen Bereich noch nachbessern, denn warum fallen wir immer wieder auf eine solche simple, körperbetonte Spielweise herein? Unser Team hat's drauf und hat auf jeden Fall das Zeug dazu, in der vorderen Tabellenhälfte zu spielen. Nicht umsonst hat man auswärts 4 Tore erzielen können - zudem auch gut herausgespielt. Der Sieg war enorm wichtig, um wieder Selbstvertrauen zu tanken. Eines muss jedoch klar sein, wenn man nicht an seine Grenzen geht und manchmal auch darüber hinaus, kann man am Ende nicht ganz vorne stehen - nur das wissen die anderen 14 Teams der Klasse ebenso. Wenn uns das gelingt, ist noch vieles möglich!

Vorschau: Pause für den SVK. Wir haben eine spielfreie Runde. Daher wird am MI. ein Testspiel in Güssing eingeschoben:

Testspiel: MI. 23.08. um 19:30 Uhr in GÜSSING

Danach geht es zu den Kurstädtern nach Bad Tatzmannsdorf die aufgrund ihrer bisherigen Ergebnisse nur sehr schwer einzuschätzen sind. Auf alle Fälle hat dieser Gegner eine starke Sturmabteilung, die es zu bändigen gilt.

SVK - Unterschützen 0:4

Spielszene Kampfmannschaft

Verpatzte Heimpremiere

Ausgangslage: Zur Heimpremiere dieser Saison hätte man sich wohl einen "angenehmeren" Gast als Unterschützen gewünscht, die mit einer disziplinierten und kämpferisch einwandfreien Vorstellung uns heute nur wenig Luft zum Atmen gaben. Bei unserem Team fehlte heute Neuzugang BAUMGARTNER, dafür rückte JANDRISEVITS in die Startelf.

1.HZ: Die erste Gelegenheit im Spiel hatte der Gastgeber nach 6' Minuten, doch der Schuss von MAJCENIC wurde abgeblockt und der anschließende Nachschuss segelte weit über das gegnerische Gehäuse. Im nächsten Angriff versuchte es der Unterschützener Guger mit einem Weitschuss aus dem Hinterhalt, der jedoch ebenso über das Tor flog. In der 11' Minute wurde von MALOGORSKI ein gefährlicher Querpass noch zur Ecke abgewehrt. Der auf diesen Standard folgende Kopfball war zwar nicht schlecht, doch landete er in den Armen unseres Keepers. Nach 16' Minuten wurde ein Schuss von uns erneut geblockt. Danach tat sich recht wenig, wobei die Gäste mehr Gefahr ausstrahlten. So kam es in der 30' Minute auch zum 0:1 Führungstreffer. Doppler Andre, bei dem heute einfach alles aufging, wurde alleine gelassen. Die Abseitsfalle schnappte, zurecht, nicht zu und so konnte er auf unseren Goalie ziehen und mit einem scharfen Schuss unhaltbar einnetzen. Nach 40' Minuten probierte es De Paula aus der Distanz, doch der Versuch war zu harmlos. Es blieb beim 0:1, das noch hoffen lies, alleine die Offensive des SVK hätte sich gewaltig steigern müssen...

2. HZ: ...was sie aber auch in Hälfte zwei nicht tat. Immerhin hatten wir jetzt mehr Chancen, und einmal sogar großes Pech. Zuvor hechtete De Paula einen Kopfball nach, der zwar schön ausschaute, aber nichts einbrachte. In Minute 52' hätte es im Spiel eventuell noch eine Wende geben können. Aus abseitsverdächtiger Position tankte sich GORGIEV durch die Abwehrreihen und fackelte nicht lange. Sein wuchtiger Knaller klatschte jedoch leider nur an die Stange. Schade, denn damit war der Weg frei für die Gäste, die mit einem Doppelschlag auf uneinholbare drei Tore davonzogen. In Minute 64' wurde erneut Doppler alleine gelassen und verwandelte zum 0:2. Nur drei Minuten später wurde ein blitzsauberer, schneller Konter ideal abgeschlossen. Artwohl hatte keine Mühe das Ergebnis auf 0:3 zu stellen. Als dann auch noch abermals Doppler mit einigen Haken unsere Abwehr düpierte und zum 0:4 verwandelte, war das peinliche Heimdebakel bereits Realität. Unterschützen belies es glücklicherweise bei diesem Score, da man die weiteren Angriffe nicht mehr konsequent genug abschloss, doch für uns sollte es alle Male reichen. Zwar hatte der SVK noch seine Chancen, einmal durch einen Schuss von ZAMBO, oder einen Fallrückzieher von GORGIEV - nur wäre das alles höchstens Ergebniskosmetik gewesen. Selbst eine der besten Torchancen überhaupt (83') blieb ungenützt, da ZAMBO nach einem sehr guten Querpass die Kugel aus gerade einmal 1m (!) nicht am Gästetorwart Graf vorbeischieben konnte.  Es war uns heute einfach nichts vergönnt, doch mit dieser Leistung trug man auch vieles dazu bei.

Fazit: Die Vorstellung heute erinnerte an dunkle Zeiten, in denen man sich den Gegner teilweise hilflos gegenüberstellte. Eine 0:4 Klatsche kann einfach nicht so hingenommen werden. Wir hatten zwar auch einmal kein Glück, doch am Sieg der Gäste ist absolut nichts zu kritisieren. Unterschützen trat so auf, wie man es sich eigentlich von uns erwartet hatte. Leider fehlten uns heute aber irgendwie die Mittel um das Ruder nochmals umzureißen. Wenn man danach noch das Resultat vom Auswärtsspiel in Loipersdorf/Kitzladen so ansieht, ahnt einem Böses. Wieder einmal konnte der SVK einen Auftaktsieg nicht bestätigen. So wie in der letzten Saison, steht man nun früh unter Zugzwang.

Vorschau: In der Doppelrunde wartete auswärts Loipersdorf/Kitzladen, und wie bereits in der letzten Saison konnten wir aus der weiten Reise keine Punkte mitnehmen. Laut dem sehr guten Live-Ticker von "ligaportal.at" hatten wir gleich 4 (!) Stangen/Lattenschüsse, alle aus Freistößen. Doch alles jammern hilft nun auch nichts. Wir müssen dringend wieder - wenn möglich voll - anschreiben, ansonsten schlittert man bereits früh in der Saison ins Hintertreffen. Die Aufgabe mit dem unglücklichen Absteiger St. Martin wird wieder eine verdammt harte Nuss werden. 

Oberschützen - SVK 1:5

Spielszene Kampfmannschaft

Torregen zum Saisonauftakt

Ausgangslage: Zum Auftakt in die neue Saison mussten wir wieder eine Reise nach Oberschützen antreten, die mit wehenden Fahnen sehr früh als Fixabsteiger in die - Zitat Platzsprecher: "1. Klasse A Süd" - feststanden. Beim SVK gab es keine Ausfälle.

1.HZ: Passend zu den Wetterverhältnissen gab es einen Blitzstart für den SVK. Direkt nach dem Anstoß musste Torhüterlegende Doleschal zum ersten Mal eingreifen. Den scharfen Schuss von Neuzugang GORGIEV Borko folgte einer von insgesamt 11 (!) Corner. Es verging kein Augenblick als erneut Borko mit einem guten Schuss den Oberschützner Keeperoldie zu einer weiteren Parade zwang. Anscheinend war dieser mit halbhohen Bällen nicht zu bezwingen. So auch in der 8' Minute als MAJCEINC, nach einer guten Aktion, zum Schuss kam. Die Gastgeber wussten sich nicht zu helfen und wirkten sowohl verunsichert als auch fußballerisch überfordert. Eine harmlose Ecke nach 12' Minuten war der einzige Angriff der Schulstädter. Nach 19' Minuten war der Bann dann "endlich" einmal gebrochen. SCHOLZ Patrick konnte eine Weiterleitung von ZAMBO nutzen, der zuvor mit einer weiten Flanke von GORGIEV bedient wurde. Eiskalt verwandelte 'Scholzi zum 0:1. Als auch noch ZAMBO aus einer ausichtsreichen Position einen wuchtigen Knaller Richtung Tor abfeuerte, lag der zweite Treffer in der Luft. Doch wieder war es der Heimkeeper, der auch diesen Schuss mit einer starken Einlage entschärfen konnte. Die Wetterbedingungen wurden mit Fortdauer immer schwieriger. Da der Wind und starke Regen auch dem Geläuf zusetzten, waren spielerische Glanzstücke eher Zufallsprodukte. Aus einem solchen Zufall heraus kamen die Gastgeber in der 31' Minute zum völlig unverhofften Ausgleich. Aus einer Verkettung ungünstiger Spielsituationen gelang ein Querschläger-Schuss in unseren Strafraum, wo ein Oberschützener wartend den Ball irgendwie durch alle SVK-Spieler hinweg Richtung Torlinie befördern konnte. Da auch unser überhaupt nicht geprüfter Torwart den Überblick kurz verloren hatte, flutschte der Ball schließlich ins Tor zum sehr schmeichelhaften 1:1 Ausgleich. Unbeeindruckt vom Verlusttreffer konnte der SVK zum Glück recht schnell die Kräfteverhältnisse wieder gerade rücken. MAJCENIC war per Kopf zur Stelle, nachdem er eine super Flanke von SCHOLZ P. perfekt erwischte. Bei diesem 1:2 blieb es nicht lange, denn nur zwei Minuten später konnte auch ZAMBO den Torhüter endlich bezwingen. Der Distanzschuss war dieses Mal flacher getreten, womit er selbst von Doleschal nicht gehalten werden konnte und das 1:3 am Konto stand. Unmittelbar nach einer Ecke für uns, die leider zu scharf am Tor vorbeizischte, musste das Spiel unterbrochen werden. Der umsichtige Spielleiter, der bei einigen unbeholfenen Fouls der Oberschützener mal ein Auge zudrückte, pfiff zur Pause. Da ein Gewitter über den Hängen von Oberschützen lag, war wohl jeder über den Pausentee erfreut. Erfreulicherweise konnte sich das Wetter wieder beruhigen.  

2. HZ: Bedingt durch die Regenmassen, bildeten sich am Platz einige wenige Pfützen. Trotzdem konnte man das Spiel fortsetzen, da dies für den Spielaufbau zwar hinderlich aber nicht irregulär war. Die zweite Hälfte begann dementsprechend schleppend. Oberschützen strahlte fast null Gefahr aus, aber auch bei uns tat sich zunächst offensiv nicht viel mehr. Erst nach gut einer Stunde gab es die nächste Aktion zu verzeichnen, als ARALICA einen Schuss volley weiterleiten wollte. In der 73' Minute kam ERNST bei einem Steilpass leider um eine Schuhlänge zu kurz. Nur drei Minuten später sollte Treffer Nr. 4 schließlich doch noch folgen. GORGIEV war nach einer Ecke per Kopf zur Stelle und schraubte das Score auf 1:4 hoch. Damit war am Sieg des SVK endgültig nix mehr zu rütteln. Die Heimischen hatten noch zwei Torschüsse, die unser Keeper aber beide aufhalten konnte. Zwischen der 77' und 86' Minute probierte es ZAMBO mit drei weiteren Torschüssen doch zweimal landete die Kugel über dem Gehäuse und ein weiteres Male konnte der beste Oberschützener, Torwart Doleschal, Schlimmeres verhindern. In der 90' Minute war aber auch er machtlos: bei einen schönen Konter flankte JANDRISEVITS von der linken Aussenbahn in den Strafraum, wo sich SVETITS unbedrängt hochschrauben konnte und mit einem 'Wrumms' den Ball zum 1:5 hineinknallte. Kurz danach folgte nur mehr der Schlusspfiff.

Fazit: In dieser Verfassung wird Oberschützen eine weitere Saison lang wohl ein Abstiegskandidat bleiben. Alleine sich immer auf den routinierten Torwart zu verlassen wird auf Dauer zu wenig sein, da dieser heute lediglich Schadensbegrenzung leisten konnte. Trotz des dummen Gegentores gab es am Ausgang des Spieles nur ganz kurze Zweifel. Der SVK gewann auch in dieser Höhe verdient. Aufgrund der schwierigen Platzverhältnisse war kein gepflegtes Spiel möglich. Oberschützen konnte sich in erschreckender Häufigkeit nur mit Fouls wehren. Ein positiver Start für uns ist auf jeden Fall einmal geglückt, aber es ist noch wesentlich mehr drinnen in der Mannschaft - was es in den kommenden Aufgaben auch zu beweisen gilt.

Vorschau: Der "kleine" Nachbar von Oberschützen wartet nächste Runde auf uns. Wobei Unterschützen sportlich gesehen um ein Vielfaches höher eingestuft werden kann. Dementsprechend wird man auf alle Fälle noch mehr abrufen müssen, um auch daheim anschreiben zu können. Dies wäre wichtig, da mit Runde 3 beginnend für uns ein Auswärtsmarathon startet, der alles andere als leicht werden wird.

BFV-CUP 2. Runde: SVK - Pinkafeld 0:1

Spielszene Kampfmannschaft

Teuer verkauft, aber verdient ausgeschieden

Ausgangslage: Mit dem SC Pinkafeld empfing der SVK einen langdienenden und erfahrenen Burgenlandligaklub. Dementsprechend war die Favoritenrolle klar verteilt. Trainer SCHABHÜTTL konnte fast auf den gesamten Kader zurückgreifen. Nicht mit dabei sein konnte heute aber UNGER Lukas. 

1.HZ: Bei tropisch anmutenden Verhältnissen, der Rasen glühte direkt, bekamen die zahlreichen Zuschauer vor allem in Hälfte eins, eine durchaus abwechslungsreiche Partie zu sehen. Der Beginn gehörte dabei den Gästen, die bereits in der 3' Minute einen ersten Torschuss machten, doch Goalie MALOGORSKI hielt diesen unspektakulär. Dank einer schönen und schnell herausgespielten Aktion, konnte der SCP in Minute 4' das erste (und am Ende auch einzige) Male anschreiben. Das Spielgerät gelang zu Knapp J. der aus kurzer Distanz das frühe 0:1 markieren sollte. Der SVK kam danach besser ins Spiel und startete selbst Offensivaktionen. Ein ums andere Male war hierbei unser Neuzugang GORGIEV Borko beteiligt. In der 6' Minute tankte sich der Flügelflitzer durch die Pinkafelder Abwehrreihen. Sein guter Schuss wurde jedoch vom ebenso gut aufgelegten Pinkafelder Torwart Diridl A. pariert. In Minute 12' wird ein weiterer Schuss von Borko, nach einer gelungenen Ballstaffette, wieder von Diridl abgewehrt. Auch die nächste Chance war auf Seiten der Heimischen zu verzeichnen. Borko lieferte nun die Vorlage auf MAJCENIC, dessen scharfer Schuss erneut vom Goalie stark gehalten werden konnte. Die restliche Spielzeit konnten die Gäste unseren Sturm besser unter Kontrolle bringen. Bis zur Pause hatte Pinkafeld noch drei nennenswerte Aktionen zu berichten. Die Chance auf den zweiten Treffer bot sich dem Spieler mit der Nr. 11, Plank, der mit einem perfekten Pass ideal freigespielt wurde. Zum Glück wurde der Pinkafelder jedoch von ERNST am Schuss erfolgreich verhindert. Kurz vor der Pause hatte MALOGORSKI, der heute ein sicherer Rückhalt war, erst im Nachfassen einen gefährlichen Kopfball aufhalten können. Ein Schuss von abermals Plank ging am Ende der ersten Hälfte über das Tor. Somit ging es mit 0:1 in die Pause. Bei einer besseren Chancenverwertung wäre hier sogar vielleicht ein Unentschieden für uns möglich gewesen, doch auch Pinkafeld hätte noch zumindest ein Tor erzielen können.

2. HZ: In Hälfte zwei wurde bei den Gastgebern getauscht. JANDRISEVITS und STEINER kamen für ARALICA und PFURTSCHELLER der nach einem rüden Foul etwas angeschlagen wirkte (wir hoffen es ist nichts ärgeres). Die zweiten 45' Minuten gehörten eindeutig den Burgenlandligisten. Der SVK kam nur mehr einmal vor das gegnerische Gehäuse: ZAMBO gelang ein Schuss, der leider eine sichere Beute für Diridl wurde. Unser Team war in die Defensive gedrückt, wodurch eine Vielzahl an Gelegenheiten für Pinkafeld zustande kamen. Innerhalb von drei Minuten gab es somit für unseren Keeper einiges zu tun. Viel Glück hatten wir in der 57' Minute als nach einem wuchtigen Schuss eine von gleich 8 Ecken für Pinkafeld folgte. Der anschließende Kopfball ging nur an die Querlatte und auch der unmittelbar darauf folgende Nachschuss konnte pariert werden. Die Gäste aus Pinkafeld versuchten es immer wieder mit Schüssen innerhalb des Sechzehners, die aber entweder beim Keeper oder am Tor vorbei landeten. Vom Ergebnis her blieb es bis zum Schluss zwar spannend, doch da am Ende unsere Kräfte deutlich schwanden, konnte man keine Entlastungsangriffe mehr starten. Pinkafeld hatte damit keine Probleme mehr, den Sieg trocken nach Hause zu spielen, der auch definitiv verdient war.

Fazit: Wir hatten in der ersten Hälfte nach dem Verlusttreffer eine gute Phase, wo auch ein Tor möglich gewesen wäre. Die routinierten Pinkafelder ließen danach hingegen kaum etwas mehr zu und erarbeiteten sich in Hälfte zwei ein deutliches Chancenplus - nicht zuletzt wegen der besseren physischen Kondition. Dennoch hielt unser Team bis zum Schluss wacker dagegen. Mit einem 0:1 können am Ende wohl beide Mannschaften gut leben. Wir haben uns teuer verkauft.

Vorschau: Wir sind im Cup jetzt zwar ausgeschieden, doch für uns war bereits dieses Spiel als "Bonus" zu sehen. Für den SVK beginnt am Sonntag nun die Meisterschaft gegen Absteiger Oberschützen, die wieder kräftig am Kader herumschraubten. Entsprechend schwer ist dieses Team einzuschätzen. Wir sind jedenfalls gut aufgestellt und sollten dementsprechend selbstbewusst und motiviert auftreten! Auf geht's & Viel Erfolg für die neue Saison!! Smiley

BFV-CUP 1. Runde: Kirchfidisch - SVK 6:7 i.E

Spielszene Kampfmannschaft

Ein Auf und Ab mit glücklichem Ende

Ausgangslage: Schon vor dem Spiel war wohl allen soviel bewusst, dass der Gang nach Kirchfidisch kein leichter werden wird, denn unser Team musste zahlreiche Stammspieler vorgeben -  Kapitän SCHOLZ Mathias hat geheiratet (Gratulationen folgen gesondert Smiley). Aufgrund dieser Umstände bot die sehr junge SVK-Truppe eine ordentliche Leistung, wobei man sich wieder einmal das Leben viel schwerer machte als es nötig gewesen wäre. Aber der Reihe nach...

1.HZ: In den ersten Minuten hatten die Gastgeber mehr Ballbesitz, ohne daraus viel Kapital zu schlagen. Dennoch sollte bereits nach 9' Minuten der erste Treffer folgen. Kirchfidisch Neuzugang Weber versuchte es mit einem Distanzschuss aus gut 20m, der sich über unseren Torwart hinweg zum 1:0 das Netz zum Aufbäumen brachte. Leider machte Goran hier nicht die beste Figur. Die Gastgeber kamen in der Folge erst geschlagene 51' Minuten später wieder zu ihren nächsten Torabschluss, der zudem auch recht harmlos ausfallen sollte. Gefahr strahlten die Heimischen demnach keineswegs aus. Man probierte es oft mit einfachen Mitteln (weite Diagonalpässe), die einfach nicht gelingen sollten. Unsere Truppe kam besser ins Spiel. In der 13' Minute konnte der Heimkeeper  Sasdi einen gut angetragenen Freistoß von MAJCENIC zur Ecke abwehren. Danach wurde eine schnell vorgetragene Aktion leider durch einen Abseitspfiff unterbrochen. Der aus Güssing zu uns geholte Jungspund HEINDL Julian hätte hier seinen Premierentreffer feiern können. Glücklicherweise sollte dieser später im Elfmeterschießen doch noch folgen. Trotzdem blieb der SVK dran und in der 27' Minute wurde es schließlich ARALICA Duje hinten zu bunt. Mit einem Sololauf durch die gesamte Kirchfidischer Abwehr tankte er sich bis zum Torwart durch und schloss erfolgreich zum 1:1 Ausgleich ab. Drei Minuten später scheiterte Flügelflitzer GORGIEV Borko, der heute zentraler spielte, aus spitzen Winkel. Danach tat sich nichts mehr. Das Spiel verflachte zunehmend. Die Schabhüttl-Elf traute sich keine weiteren Offensivaktionen mehr zu. So blieb es beim 1:1 Remis.

2. HZ: Die zweite Hälfte wurde zum Ende hin zwar extrem spannend, packende Torraumszenen blieben trotzdem weitestgehend aus. Es entwickelte sich ein träger, lähmender Sommerkick. Der SVK hatte das Spiel zwar unter Kontrolle gebracht, doch nach vorne ging eigentlich nichts mehr weiter. Zu oft scheute man das Risiko, womit die Gastgeber unseren Sturm in Zaum halten konnte. In der 61' Minute gelang GORGIEV aus einen der wenigen Offensivaktionen der erstmalige Führungstreffer für uns. Sein Schuss konnte von Sasdi nicht pariert werden, wodurch das 1:2 perfekt war. Diese Führung hielt leider nicht lange. Obwohl der letztjährige Dritte der 2. Klasse unsere Abwehr kaum fordern konnte, kamen diese zum Ausgleich. Nach einem haarsträubenden Schnitzer von MALOGORSKI, der den nur wenige Meter vor ihm stehenden Weber den Ball ideal zuspielte, kam es zu einem unvermeidlichen 1:1 Duell das Weber für sich entschied. Somit kamen die Heimischen mit ihrem zweiten "echten" Torschuss auch gleich zum 2:2 Ausgleich. Soviel Gastgeschenke wären absolut nicht notwendig gewesen. Anstatt den Vorsprung herunterzuspulen war plötzlich wieder alles ausgeglichen. In der 71' Minute ging ein Freistoß eines Kirchfidischers glücklicherweise an allen vorbei. Bis zur 88' Minute hätte keiner geglaubt, dass sich die 'Fidischer einmal spielerisch durchsetzen konnte. In besagter Minute war es dann aber das erste und letzte Male soweit. Csencsits erwischte eine weite Hereingabe vom rechten Flügel und schob zum 3:2 Treffer ein. Mit dem Mute der Verzweiflung wurde uns zu Beginn der Nachspielzeit ein Freistoß auf der Linie des Mittelkreises zugesprochen. Alle Mannen wurden nach vorne gezogen, so auch einer unseren "langen" Spieler. Die Kugel flog direkt auf UNGER zu. Luki' übertrumpfte alle und köpfelte zum 3:3 Ausgleich ein, der die Euphorie der Heimfans beinhart zerschlug. Schiri Haller, der es zuvor für angemessen hielt, sich in Diskussionen mit dem Publikum verwickeln zu lassen (ansonsten aber fehlerfrei blieb), pfiff danach ab, was ein Penaltyschießen zur Folge hatte.
Die Dramaturgie der Elferlotterie sollte das ganze Spiel in kompakter Weiße wiederspiegeln. Der SVK begann mit BAUMGARTNER Kevin und zog mit 3:4 vor. Kirchfidisch glich aus, und MAJCENIC erhöhte erneut. Die eingewechselte Nr. 9 der Heimischen (Benedek) schoss über das Gehäuse, nicht so ARALICA der zuvor sicher verwandelte. Es folgte PFURTSCHELLERs Elfer der leider zu schwach getreten war - Goalie Sasdi hielt.  Da auch der nächste Kirchfidischer traf, hatte es UNGER auf den Fuß, wieder zu erhöhen bzw. vorzulegen, doch Luki' traf diesmal nicht. Sein Schuss ging über das Tor. Verheißungsvoll richteten sich die Kirchfidischer-Blicke auf Kapitän Posch, der mit einem Tor alles entscheiden hätte können (im Spiel selbst fiel er nur durch eine Verletzung auf). Sein Schuss wurde eine Beute von MALOGORSKI der seinen ersten Schnitzer wettmachen konnte. Der nächste Schütze HEINDL Julian trat an und verwandelte eiskalt - ein toller Elfmeter! Der nächste Spieler der Heimischen war gefordert und scheiterte an unseren Keeper. MALOGORSKI konnte sich nun endgültig rehabilitieren indem er den nicht schlecht geschossenen Elfer auf der Linie wegkratzen konnte. Der Rest war eine Mischung aus großer Erleichterung und entsprechenden Jubel für unsere Mannschaft.

Fazit: Spielerisch hat uns Kirchfidisch, im Gegensatz zum ersten Testspiel, nie das Wasser reichen können. Leider machten wir aus diesem Umstand viel zu wenig. Immer wieder wurde statt den Pass nach vorne zu "wagen" lieber nach hinten gepasst. Kirchfidisch hatte somit in der Abwehr nicht allzu große Probleme mit unserem Angriff, doch die individuelle Klasse von uns reichte aus, um zumindest 3 Treffer zu erzielen. Trotzdem war dieses Spiel wichtig, Spieler unter Wettkampfbedingungen zu integrieren, auch wenn dieses Team in dieser Formation wohl nicht mehr so schnell auflaufen wird. Es ist aber gut zu sehen, dass es einige Perspektiven gibt. Am Ende zählte der Aufstieg, der trotz einiges an verbrauchten Glücks nicht unverdient war. 

Vorschau: Passend zum heurigen Kantinenfest haben wir die Ehre, in Runde zwei den ehemaligen Landesliga-Mitstreiter und später 2. Liga Konkurrenten aus Pinkafeld auf unserer Anlage begrüßen zu dürfen. Alles andere als ein klarer Sieg des Burgenlandligisten wäre eine Überraschung, aber wir werden den Kampf annehmen und sollten mit der stärksten Elf auflaufen können.