Zur Startseite
Aktualisiert am: 08.11.2017

Saison 2009/10

Saison 2010/11

Saison 2011/12

Saison 2012/13

Saison 2013/14

Saison 2014/15

Saison 2015/16

Saison 2016/17

Saison 2017/18

Saison 2018/19

Saison 2019/20

Saison 2020/21

Saison 2021/22

Saison 2022/23

Hier finden sie Matchinfos (Kurzberichte & Statistiken) sowie frühere Meldungen zur jeweils ausgewählten Saison. Weitere Matchberichte zu früheren Saisonen (vor 09/10) finden sie unter: Alte Matchberichte >>

SAISON 2017/18

SVK - Buchschachen 3:0

Spielszene Kampfmannschaft

Aufgezeigt!

Ausgangslage: Vor dem Spiel waren die Ansprüche an unsere Mannschaft aufgrund der sehr ausgedünnten Kadersituation (viele Verletzte und zwei Sperren, zudem fehlte auch PFURTSCHELLER) so vorgegeben, dass man sich zumindest achtsam aus der Affäre zieht. Das Resultat wäre hier fast zweirangig gewesen. Am Ende hatte man beides erreicht, sowohl der Einsatz als auch das Ergebnis stimmten. Dabei konnte das komplette Team überzeugen, aber vor allem unsere jungen Spieler ANTONI Paul, SCHABHÜTTL Georg und TANCZOS Mathias zeigten heute mit ihrer Leistung auf. Dabei erwiesen sich die Gäste als äußerst dankbarer Gegner.

1.HZ: In einem flotten Spiel, dass trotz einiger Fouls recht fair und ohne Zwischenfälle verlief, startete die Heimmannschaft mit dem ersten Torversuch durch SCHOLZ P., dessen Schuss aber über das Tor zischte. Buchschachen kam in der 8' Minute unfreiwillig zur ersten Gelegenheit: Ein Querschläger aus weiter Distanz, den unser Torwart MALOGORSKI (dessen Verletzung zum Glück nicht so schlimm war) schon im Torout sah, klatschte an die Querlatte. Dies sollte prägend für das weitere Buchschachener Offensivspiel sein, die danach durchgehend glücklos agierten oder einfach viel zu harmlos waren. Vor dem ersten Treffer gab es noch zwei Torschüsse auf das Buchschachener Gehäuse, doch beide blieben erfolgslos. In Minute 20' rückte SZVETITS nach vorne, gab einen messerscharfen Pass auf GORGIEV Borko, der aus kurzer Distanz die Kugel in die Maschen zum 1:0 köpfelte. Eine gelungene Aktion die auch verdient war, hatte der SVK bisher mehr für das Spiel gemacht. Die Gäste versuchten nun mehr nach vorne zu tun. Bis auf zwei Abschlüsse, welche alles andere als zwingend waren, kam dabei aber nicht heraus. In Minute 32' sorgte unser Keeper mit einem schlechten Ausschus auf einen Gegenspieler für kurze Aufregung (das Blackout gegen Kirchfidisch war wieder präsent). Buchschachen machte daraus nix. Da auch nicht mehr viel von unserer Seite zu vermelden war, konnte man den Vorsprung ohne weitere Aufreger in die Pause spielen.

2. HZ: Die Gäste hatten nach 48' Minuten zwar den ersten Torschuss in Hälfte zwei, nur landete dieser aus spitzen Winkel lediglich im Torout. Danach kontrollierte der SVK das Geschehen am Platz und hatte auch mehr Aktionen im Angriff. In der 56' Minute wurde ein guter Schuss von GORGIEV aufgehalten, doch man blieb in der Gefahrenzone. Ein Pass auf TANCZOS der auf der Seite lauerte und sich in den Strafraum tankte, schloß Mathias ab, doch leider war der Buchschachener Goalie Goger zur Stelle und wehrte ins Torout ab. Aus der anschließenden Ecke kam BAUMGARTNER zu einem halb-volley Schuss, der über die Querlatte ging. In Minute 60' hatten die Gäste einen ihrer wenigen Angriffe gestartet. SCHABHÜTTL konnte sich aber im letzten Moment noch erfolgreich in den Schuss werfen und diesen zur Ecke abblocken. Im Anschluss war der SVK wieder dran, Treffer Nummer zwei zu erzielen. So probierte es SCHOLZ P. mit einem Schuss, den Goger nur mit Mühe zur Ecke abwehren konnte. Nur wenige Augenblicke später dribbelte sich ERNST in den Strafraum. Mit einer guten Übersicht konnte ein schnelles Passspiel mit GORGIEV aufgezogen werden. Borko nutzte schließlich den freien Raum und zog ab. Sein Schuss im Eck konnte nicht mehr aufgehalten werden: das 2:0 nach 64' Minuten war fast wie eine Vorentscheidung. In weiterer Folge zeigte unser Neuzugang, was er im Angriff alles bewirken kann. Für einen Hattrick sollte es zwar nicht mehr reichen, aber für das 3:0 lieferte er dafür eine mustergültige Vorlage. Zuvor hatte Borko noch zwei gute Einschussgelegenheiten, wobei der Gästegoalie beide Male zur Stelle war. Einen Tumult im SVK-Strafraum gab es in Minute 76'. Hier hatten die Buchschachener den Anschlusstreffer fast machen müssen, doch mit vereinten Kräften konnte die SVK-Abwehr den Ball noch von der Linie kratzen. Man muss sich das Glück auch erarbeiten. Nach dieser Aktion gaben die Auswärtigen praktisch auf. Sieben Minuten vor Schluss probierte es ERNST aus spitzen Winkel, sein Schuss ging aber ins Out. Besser gelang es ihm in der Nachspielzeit: Wie bereits erwähnt lieferte GORGIEV die Vorlage dafür, indem er sich im Strafraum an seinen starren, müden Gegenspielern quasi "vorbeitanzte" und einen Querpass auf ERNST gab. Peter brauchte die Kugel nur mehr einen kleinen Schupps geben, was er selbstredend machte. Damit war der Endstand von 3:0 perfekt.

Fazit: Heute hat man gesehen, was alles drinnen ist, wenn alle vollen Einsatz zeigen. Wobei der letztjährige Absteiger aus der Liga so spielte, als ob man gleich wieder eine Klasse runter will. Vorne verzettelte man sich immer wieder, Abschlüsse waren völlig ungefährlich und in der Abwehr war man auch kein Bollwerk. Auf Seiten des SVK gibt es nun wieder Lichtblicke. Glücklicherweise gehen die Genesungen unserer Verletzen relativ schnell voran und mit den jungen Spielern gibt es ein auch gutes "Backup".

Vorschau: Nun heißt es weiter dran zu bleiben, auch wenn man den nächsten Gegner keinesfalls unterschätzen sollte. Zum Ende hin gibt es mit Neuhaus und Grafenschachen noch zwei harte Brocken, also zählt ab nun jeder Punkt, um den Herbst noch einigermaßen gut abzuschließen.

Gemeinde Tobaj - SVK 3:0

Spielszene Kampfmannschaft

Angekommen in der Talsohle

Ausgangslage: Wer gedacht hatte, mit dem Spiel gegen Jabing hätten wir unser Pech für heuer schon verbraucht, wurde beim Spiel gegen den Aufsteiger leider eines besseren belehrt. Trotz einer ansprechenden ersten Hälfte, steht man am Ende wieder nicht nur mit leeren Händen da, nein, auch die ohenhin schon arg strapazierte Personaldecke wurde noch weiter ausgedünnt. Während ein SCHABHÜTTL in der Startelf stand, Georg machte seine Sache echt gut, stand ein anderer nicht mehr für den SVK am Posten. Trainer Schabhüttl Dietmar ist nicht mehr Trainer in Kukmirn. Sein Nachfolger wird am Montag präsentiert. In diesem Spiel wurde das Team interimsmäßig von KRAUTSACK Kurt betreut.

1.HZ: Wie schon oft in dieser Saison verflief der Start für den SVK (noch) sehr ordentlich. Man war dem Gegner vor allem spielerisch überlegen, doch leider wurde dies wieder einmal nicht in Tore umgemünzt. Nach einem Distanzschuss von MAJCENIC, der weit über das Tor landete, hatte man in der 8' Minute bereits die Führung erzielen müssen. Nach einem Querpass von ERNST auf BAUMGARTNER wurde Kevin kurz vor dem Abschluss noch von einem Gegenspieler geblockt. Sein Schuss ging somit leider nur ins Torout. Kurz zuvor hatte unser Goalie noch einige Mühe, einen unnötig gefährlichen Rückpass zu entschärfen. Die Heimischen hatten in Hälfte eins nur noch einen Torschuss zu vermelden. Die restliche Zeit hatte unser Team das Spiel und den Gegner im Griff. Bis auf zwei Freistöße von MAJCENIC die beide nur knapp am Torpfosten vorbeistrichen, blieben aber auch wir in der Offensive recht farblos. Negativer Tiefpunkt in Hälfte eins war die schwerere Verletzung von Keeper MALOGORSKI nach gut 30' Minuten Spielzeit. Goran hatte den Ball schon in seinen Händen und wollte herauslaufen, doch dabei lief ihm ein Tobajer Spieler unglücklich in den Weg - es war keine Absicht erkennbar. Trotzdem musste unser Torwart behandelt werden, und am Ende mit einer Trage vom Platz gebracht werden. Wir wünschen Goran ALLES GUTE & RASCHE GENESUNG!! Das uns der Spielleiter heute auch nicht gerade gut gesinnt war, merkte man an der Tatsache, dass Schiri Weber anstatt eines offensichtlichen Fouls an ERNST (vermutlich sogar innerhalb des Strafraumes) zur Überraschung Aller ein Vergehen unseres Spielers sah! Wie auch immer verabsäumten wir es danach, noch weiter Druck auszuüben um den wichtigen Führungstreffer zu erzielen, womit es torlos in die Pause ging.

2. HZ: Wie man es besser macht, zeigten uns die Hausherren direkt nach Wiederanpfiff. Der bis dahin kaum auffällige Svaljek setzte sich im Zweikampf gegen unseren Abwehrspieler durch, zog in die Mitte und schoss auf Höhe der Strafraumgrenze einfach mal ab. Der Schuss passte genau ins Kreuzeck zum doch recht schmeichelhaften 1:0 für den Aufsteiger. Immerhin war die Chancenauswertung damit nahezu perfekt. Nach diesen Schock lief das Spiel wieder so weiter, wie in Hälfte eins schon großteils gekickt wurde. Wieder hatte man zwei Freistoßmöglichkeiten, doch wieder wurde daraus nix gemacht. Pech hatte man in der 55' Minute als nach einem scharfen Flachpass in die Mitte nur Zentimeter vor der Torlinie, ein Spieler von uns in den Ball hineinrutscht und das Spielgerät fast auf der ominösen Linie "schwebte", jedoch nicht den Weg in die Maschen fand. Es wollte einfach nicht sein, und ob dem nicht genug kam es in der 59' nochmals knüppeldick für uns. ARALICA Duje, der zuvor schon wegen Kritik verwarnt wurde, musste nach einem schrecklich, mißglückten Zweikampf in der Tobajer Hälfte einen durchbrechenden Tobajer Spieler stoppen. Obwohl vor ihm an den Ball gelang es dem Gegenspieler sich durchzusetzten. Duje musste eingreifen, leider mit unfairen Mitteln. Als letzter Mann war klar, dass unser Neuzugang den Platz verlassen musste. Schiri Weber gab ihm glatt Rot wegen Torraubes, was man vielleicht auch mit Gelb-Rot hätte regeln können, aber dem Regelwerk entsprach und somit vertretbar war. Völlig überzogen schaukelte sich die Situation hoch. In diesem Tumult hinein machte sich nun auch der Assistent auf der Linie ungut bemerkbar. Auf dessen Raten bekam MAJCENIC ebenfalls sofort die Rote Karte verabreicht - wegen Beleidigung. Hier hätte man wenigstens den Dialog suchen können um zuerst eine Verwarnung zu geben. Natürlich muss man sich aber auch als Spieler soweit unter Kontrolle halten können, auch wenn es uns oft nicht leicht gemacht wird. Mit dieser Schwächung und mit zwei Mann mehr schienen uns die Felle endgültig davon zu schwimmen. Natürlich gab es danach auch noch Elfmeter gegen uns, da das Foul innerhalb des Strafraumes war - das man ein ähnliches Foul in Hälfte eins an ERNST (siehe weiter oben), an der fast exakten Stelle nicht gab ... geschenkt! Kos Nino trat an und verhaute deutlich. Ein winziger Hoffnungsschimmer tat sich auf, da mit dem 2:0 alles entschieden gewesen wäre. Beinahe hätte man danach sogar noch mit einer Riesenchance den Gleichstand herstellen können. GORGIEV wurde in die Tiefe geschickt, konnte seine Schnelligkeit ausspielen und tauchte alleine vor dem herauslaufenden Stettner auf. Leider ließ hier Borko diese einmalige Ausgleichschance aus, indem er am Keeper nicht vorbeikam. Es passte ins heutige Bild. Die Gastgeber spielten nun so, wie man es sich erwarten konnte. Man hielt den Ball in den eigenen Reihen. Irgendwann schwanden folglich unsere Kräfte und die Unkonzentriertheiten in der Abwehr konnen so nicht mehr verhindert werden. Es dauerte dann bis zur 77' Minute als abermals Svaljek zur Stelle war und auf 2:0 stellte. So kurz vor Spielende mit zwei Mann weniger einen zwei-Tore Rückstand aufzuholen war nicht mehr möglich. In der Nachspielzeit fiel nach einer Ecke (schon wieder!!) der letzte Treffer zum 3:0. So kam Tobaj relativ einfach zu einem glanzlosen Sieg. In Summe waren es diese Faktoren die zu diesem Ergebnis führten: Verletzungspech, fehlende Konsequenz im Abschluss, zwei grobe Patzer in der Abwehr, Undiszipliniertheit und nicht zuletzt strittige Schiedsrichterentscheidungen gegen uns. Alles in allem war das dann eindeutig zu viel gegen uns!

Fazit: Wenn es so weitergeht gehen uns irgendwann einmal die Spieler aus. Nicht nur wegen den Verletzungen, kommen nun auch zwei Sperren hinzu, die länger als ein Spiel sein können. Positiv fiel hier SCHABHÜTTL Georg auf, der seine Sache in der Abwehr gut machte. Unser neue Trainer wird es leider nicht gerade einfach haben, aber wir können jetzt nur mehr überraschen. Obwohl Tobaj alles andere als souverän agierte, ist man mit diesem Sieg auf Platz drei vorgestoßen, was nicht unbedingt vom hohen Niveau dieser Klasse zeugt. Umso bedenklicher, dass wir mittlerweile den Abstiegsplätzen näher sind, als den Aufstiegsrängen. Hoffentlich kommt bald die Winterpause.

Vorschau: ...FOLGT...

SVK - Jabing 1:3

Spielszene Kampfmannschaft

Ein Tag zum Vergessen

Ausgangslage: Eigentlich wäre alles angerichtet gewesen: ein ideales Fußballwetter, ein guter Gegner und mit der offiziellen Einweihung der Stadionsitze gab es auch einen Feiergrund. Die verhängnisvolle 10' Minute sollte das Bild aber mehr als trüben. Einen hohen Ball wollten sowohl UNGER Lukas und STEINER Max klären, doch in der Verkettung unglücklicher Umstände stoßen beide hart mit den Köpfen zusammen. Eine längere Unterbrechung, samt Rettungseinsatz, machte es für unsere Spieler nicht leicht weiterzuspielen. Wir wünschen Luki' und Max nochmalls alles Gute!!
Neu ins Spiel kamen SCHOLZ Patrick und ANTONI Paul.

1.HZ: Die erste Chance im Spiel gab es für das Heimteam, als nach einer Ecke ein Kopfball am Tor vorbeiging. Nach dem Zwischenfall in der 10' Minute verschiebten sich die Zeitangaben entsprechend. Leider kam unser Team mit den nötigen Umstellungen nur schwer zurecht. Bis zur Pause hatte der SVK noch drei Chancen: nach einem Freistoß aus der Distanz lässt der Gästetorwart den Ball aus, doch der Nachschuss ging am Tor vorbei. Es folgte noch ein gefährlicher Freistoß und eine gute Schusschance, wo jedoch der Keeper im Wege stand. Jabing hatte auf seiner Seite die besseren Möglichkeiten. Das Tor zum 0:1 fiel in der 18' Minute durch einen verdeckten Schuss von Radotovic. Die Gäste blieben gefährlicher und hätten das Spiel bereits vor der Pause auf ihre Seite bringen können. Abermals war es Radotovic, der den zweiten Treffer am Fuß hatte, doch freistehend und nur wenige Meter vor der Torlinie entfernt setzte der Legionär den Ball nur an die Stange, was schwerer war, als ihn hinter die Torlinie zu bringen. Mit dem knappen Rückstand ging es schließlich in die Pause.

2. HZ: Nur zwei Minuten nach Wiederbeginn gab es ein Foul an MAJCENIC im Strafraum. Der sehr diskussionsfreudige Spielleiter gab den Strafstoß, den jetzt nicht unbedingt jeder gibt aber absolut vertretbar war. Der gefoulte trat selber an und verwandelte zum 1:1 Ausgleich. Der SVK hatte das Spiel nun besser unter Kontrolle. Die Gäste kamen in der Offensive nun nicht mehr zur Entfaltung. In dieser Phase hätten wir mehr machen müssen. Die Chancen waren da, doch wieder einmal scheiterte man an der letzten Konsequenz. Ein Schuss von Borko aus einer guten Distanz ging ebenso am Gehäuse vorbei wie ein Kopfball von MAJCENIC, der freistehend das Ziel verfehlte. Jabing, bis dahin in Hälfte zwei im Sturm nicht weiter auffallend, machte sich in der 71' Minute durch einen starken Schuss von Radotovic wieder bemerkbar. Der anschließende Eckball - unser Goalie konnte den Schuss ins Torout entschärfen - war leider ein Spiegelbild der Ereignisse vom Rotenturm-Spiel. Erneut konnten wir einen wuchtigen Kopfball nicht verhindern. So war es Junkovic der seine Farben mit 1:2 wieder in Führung köpfelte. Damit war die Moral des SVK endgültig angeknackst. Drei Minuten später fand einee schöne Flanke von SCHOLZ P. in den Strafraum leider keinen Abnehmer, ausser dem Gästegoalie. Alle weitere Bemühungen wurden bereits im Keim erstickt. Als unsere Abwehr schon fast aufgelöst war kamen die Jabinger schlussendlich noch zu ihrem dritten Treffer. Majetic konnte nicht aufgehalten werden und schloss zum 1:3 ab. Damit war die Partie für uns natürlich endgültig gelaufen - die Stimmung ohnehin schon im Keller.

Fazit: Es war von Beginn an nicht unser Tag. Geprägt von den schweren Verletzungen gab es vor allem in der ersten Hälfte Unsicherheiten. Der relativ frühe und mehr als vermeidbare Verlusttreffer machte es für uns noch schwerer als es sowieso schon war. In Hälfte zwei gab es kurz Hoffnung auf eine Wende, doch wieder einmal waren wir zu dumm, einen Corner konzentriert zu klären. Da auch unser Neuzugang in der zentralen Abwehr auffallend viele und ungewohnte Fehler produzierte und in manchen Situationen die nötige Entschlossenheit fehlte, darf man sich über die Niederlage auch nicht beschweren. Jabing gewann nicht unverdient und zieht in der Tabelle weiter nach vorne. Wir hingegen bleiben im Mittelfeld "picken" und werden im Herbst wohl oder übel auch keine Bäume mehr ausreißen können. Es heißt nun aus der Situation noch das Beste zu machen, um dann in der Winterpause zu reagieren, denn die Baustellen sind nicht zu übersehen!

Vorschau: ...FOLGT...

Welgersdorf - SVK 1:1

Spielszene Kampfmannschaft

Lucky Punch rettet zumindest einen Punkt

Ausgangslage: Mit ARALICA Duje musste der SVK heute einen wichtigen Abwehrspieler gelb-gesperrt vorgeben, womit sich kleinere Umstellungen ergaben. Vor allem in der ersten Hälfte war unsere Defensive wenig gefordert. Mit ERNST Peter kam ein Spieler wieder zurück in die Mannschaft und konnte knapp eine Hälfte lang spielen. 

1.HZ: Auf der recht überschaubaren, kleinen Welgersdorfer Sportanlage mit der landesweit wohl geringsten Sitzplatzkapazität, entwickelte sich auf einen sehr gepflegten Untergrund ein flottes Spiel. Die Hausherren praktizierten dabei eine alte englische Fußballtaktik - mit weiten, hohen Bällen einfach nach vorne und schauen was passiert. Viel kam dabei in Hälfte eins nicht heraus. Unser Team war optisch überlegen und kam auch zu zahlreichen Chancen. Die erste gab es bereits nach 2' Minuten als MAJCENIC nach einem guten Pass von SCHOLZ P. den Ball weit über das Gehäuse haute. Diese Szene war bezeichnend für die weiteren Versuche, die allesamt ihr Ziel meist recht deutlich verfehlten. Nach 7' Minuten war es abermals Matija der mit einem scharfen Schuss den Heimgoalie prüfte. Dieser konnte den Ball nur nach vorne wegschlagen. Unsere Nummer sieben kam an den Nachschuss, doch leider konnte auch Patrick diese Gelegenheit nicht nutzen. Die größte Möglichkeit im Spiel hatte der SVK in der 10' Minute durch BAUMGARTNER: GORGIEV Borko leitete einen schnellen Angriff ein und konnte mit einem präzisen Pass Kevin in Position bringen. Nicht einmal 1m vor der Torlinie stehend knallte unser Neuzugang den Ball an die Querlatte! Die Welgersdorfer Abwehr hatte alle Hände voll zu tun, und machte sich in der 18' Minute selbst das Leben schwer, als Torwartroutinier Racz ein schwerer Patzer unterlief. Borko war zwar zur Stelle, nur konnte auch er die Kugel nicht versenken. In der 21' Minute kamen die Gastgeber einmal gefährlich vor unser Tor, das war's. Bis zur Pause probierte es unser Team noch einige Male mit Schüssen auf das gegnerische Gehäuse. Alle Bemühungen blieben leider umsonst, denn kein Ball wollte reingehen. Mit Glück rettete sich Welgersdorf mit einem 0:0 in die Pause.

2. HZ: Die Heimischen kamen in Hälfte zwei besser ins Spiel, da sie nun auch mehr für die Offensive taten. Den ersten Torschuss der zweiten Hälfte gelang aber GORGIEV, dessen Verusch, wie schon in Hälfte eins, am Tor vorbei ging. In der 49' Minuten hatten die Welgersdorfer durch eine Unachtsamkeit im Stellungsspiel der SVK-Abwehr plötzlich eine Überzahl im Strafraum geschaffen. Nachdem auch noch ein entscheidender Zweikampf im Strafraum verloren ging, konnte Legionär Bacsi aus kurzer Distanz zum 1:0 verwandeln. Dieser Treffer zeigte Wirkung. Dennoch hatte der SVK in der 55' Minute ausgleichen können. Borko wurde in die Tiefe geschickt und kam auch zum Abschluss. Das Pech klebte unseren Flügelflitzer heute an den Füßen, denn sein Schuss traf nur die Stange. Zum zweiten Mal verhinderte das Torgehäuse einen Treffer für uns. In der Folge wurden wir in unseren Bemühungen, das Spiel wieder in den Griff zu kriegen immer verkrampfter. Die Zeit lief uns allmählich davon. Nun hatten die Heimischen ihre beste Phase, obwohl man im Angriff zunächst zu keinen weiteren nennenswerten Aktionen kam. In der 68' Minute köpfelte UNGER knapp über das Tor und in der 82' Minute fiel ein Schuss von SCHOLZ M. etwas zu schwach aus. In der Schlussphase, als man hinten die Räume auflösen musste, hätte Welgersdorf die Partie entscheiden können. Zunächst kullerte ein Schuss pararell zur SKV-Torlinie zum Glück  nur ins Torout. Danach hatte Kamper M. den zweiten Treffer vor sich liegen. Den nicht schlecht getretenen Schuss konnte unser, heute wenig geforderter Rückhalt im Tor, MALOGORSKI stark parieren. Es kam zu einer noch gefährlicheren Nachschusschance, doch auch hier war Goran zur Stelle und hielt auch diesen Schuss bravourös. Mit diesen Paraden blieben wir noch im Spiel. Als die Aktion schon vorbei schien, wurde ein weiterer Schuss aus der Distanz beinahe noch zum Verhängnis. Dieser klatschte nämlich ans Lattenkreuz. Nun kam dann auch das Glück zurück, dass uns die 90' Minuten zuvor nicht hold war. Der Spielleiter lies 4' Minuten nachspielen, und das auch zurecht, da die Welgersdorfer natürlich alles mögliche versuchten, den Sieg über die Zeit zu bringen - unnötige Provokationen nicht ausgeschlossen. Die Nerven lagen auf beiden Seiten blank. In der allerletzten Minute konnten die Heimischen das Leder nicht aus dem Strafraum kriegen. MAJCENIC war zur Stelle und brachte den Ball endlich zum 1:1 nach 94' Minuten hinter die Torlinie. Mit dem Ankick folgte auch der Schlusspfiff. 

Fazit: Wenn man so spät noch den Ausgleich schafft, sollte man mit diesem Punkt zufrieden sein. Dennoch waren es eher zwei verlorene Punkte als ein gewonnener. Man war dem Gegner 45' Mintuten lang klar überlegen und hätte hier zumindest einen Treffer machen müssen. Selbst in Hälfte zwei, wo sich die Heimischen zwar deutlich steigern konnten, wäre noch viel mehr drinnen gewesen. Es gibt solche Spiele, da will einfach nichts gelingen, doch immerhin war uns dann doch noch ein Treffer vergönnt. Mit diesem Unentschieden hat man noch das Beste aus einem großteils unglücklich verlaufenden Spiel gemacht.

Vorschau: In der nächsten Runde geht es zuhause gegen den Ex-Verein von Neuzugang ARALICA, Jabing, die sich tabellarisch mit uns auf Augenhöhe befinden. Es kann von einem ausgeglichenen Spiel ausgegangen werden und wie so oft wird die Tagesform aber auch das nötige Glück entscheiden.

SVK - Wiesfleck 4:1

Spielszene Kampfmannschaft

Mit Einsatz und Willen gelingt erster Saisonheimsieg

Ausgangslage: Die Vorzeichen für unser Team waren schon einmal besser. Nachdem man in der Vorwoche kein Spiel hatte, wurde die Liste der Ausfälle leider wieder größer. ZAMBO wird wohl noch einige Zeit fehlen. Wir wünschen ihm und allen Verletzen alles Gute und eine rasche Genesung. Unsere wichtige Stütze in der Abwehr, SVETITS Michael, konnte heute nicht von Beginn an auflaufen, da er mit einer Verkühlung zu kämpfen hatte. STEINER Max' und JANDRISEVITS rückten in die Startelf. Die Gäste ihrerseits, als Tabellenführer angereist, erwischten einen rabenschwarzen Tag, wo praktisch nichts zusammenpasste.

1.HZ: Das Spiel begann recht flott und hätte sich mehr Zuseher verdient, obwohl das allgemeine Niveau überschaubar blieb. Es dominierte der Kampf um den Ball. In der 3' Minute probierte es GORGIEV mit einem Lupfer der beinahe gelang, doch Gästetorwart Pongracz war zunächst noch am Posten und pflückte sich die Kugel herunter. In Minute 11' lies STEINER einen Schuss im Strafraum ab, doch vor ihn waren zuviele Gegenspieler, sodass die Kugel vor der Linie noch geklärt werden konnte. In der 13' Minute kamen die Gäste zu ihren ersten Angriff, doch blieb dieser ohne große Aufreger. Diesen gab es unmittelbar danach auf Seiten der Wiesflecker Defensive. GORGIEV setzte bei einem Rückpass Pongracz so unter Druck, dass dieser mit einem verunglückten Pressball plötzlich durch die Wäsche schaute, als Borko sich das Leder schnappte und alleine aufs verwaiste Tor zulief und zum 1:0 einschob. Die Auswärtigen hatten danach ihre beste Phase. In der 18' Minute gab es eine brenzlige Situation zu überstehen, da nach einer Ecke der Ball nicht aus der Gefahrenzone geklärt werden konnte. So wurde ein Schuss aus dem Rückraum gerade noch auf der Torlinie geklärt. Bis zur Halbzeit beschränkten wir uns, das Spiel unter Kontrolle zu halten, was recht gut gelang. Lediglich zwei Aktionen der Gäste sind noch zu vermerken: Ein Freistoß aus guter Position landete genau auf  MALOGORSKI (40') und in der 43' Minute hatte man Glück, als ein Schuss nur knapp am Torpfosten vorbeistrich. Es blieb damit bei der knappen Pausenführung.

2. HZ: In Hälfte zwei plätscherte das Spiel zunächst dahin. Wiesfleck enttäuschte, da sie in der Offensive keine Aktionen mehr herausspielen konnten. Wäre da nicht ein gefährlicher, beinahe zu kurz geratener Rückpass-kopfball von UNGER auf unseren Goalie gewesen, unser Keeper hätte nicht einmal eingreifen müssen. Beim späten Verlusttreffer war er machtlos. Da von den Gästen keinerlei Gefahr ausgestrahlt wurde, kam der SVK zu seinen Chancen. In der 52' Minute nahm sich BAUMGARTNER ein Herz und feuerte einen Schuss auf den Gästetorwart. Dieser lies den Ball vor sich abspringen, mit einem fatalen Ende. MAJCENIC überzuckerte die Situation und nahm sich der Chance an. Ohne mit der Wimper zu zucken konnte Matija auf 2:0 erhöhen. Von nun an hatten die Heimischen das Spiel im Griff. In der 65' Minute übersah der junge Assistent auf der Linie einen Wiesflecker Spieler und pfiff uns somit zu Unrecht ins Abseits, was passieren kann, im Gegensatz zu einer Entscheidung seines "Chefs" einige Minuten später. Zuvor hatten wir durch UNGER, der nach einer sehr schönen Flanke von SCHOLZ M. gerade so nicht an den Ball kam, und Borko mit einem wuchtigen Schuss, zwei gute Chancen. In Minute 78' tantze sich GORGIEV durch die Abwehrreihen und zog auf Höhe der Toroutlinie Richtung Fünfer. Fast genau zwischen der Strafraumgrenze und dem Schutzbereich des Goalies wurde Borko regelwiedrig gefoult, was Schiri Haller auch sofort ahndete. Unverständlich die Entscheidung das Foul ausserhalb (!) des Strafraums zu geben. Sogar die deutlich sichtbare Grasnarbe des Fouls half nix, den Spielleiter zu überzeugen. Vermutlich hat der Gegenspieler Borko schon vorher berührt, doch zu Boden ging unser Stürmer erst später. Glücklicherweise war der nicht gegebene Elfer am Ende nicht spielentscheidend, die Nerven der SVK Fans hätte er allemal beruhigen können (wenn er verwandelt worden wäre). Wie aus dem Nichts kamen die Gäste zu ihrem Anschlusstreffer in der 82' Minute. Dieser war so unerwartet, dass der Schreiber dieser Zeilen nur mehr den Ball hinter der Linie sah: Kirnbauer Th. traf zum 2:1. Schon wieder begann das längst bekannte Zittern. Im Gegensatz zu den vorherigen Spielen fanden wir aber die richtige Antwort und konnten auch konditionell bis zum Schluss unser Niveau halten. In der 88' Minute erlöste uns GORGIEV mit einem tollen Schuss ins Kreuzeck zum 3:1, ausgehend von einem sauber gespielten Konter. Eine gelungene Aktion von vorne bis hinten; und weil es jetzt so gut lief gelang BAUMGARTNER noch ein weiterer Treffer zum 4:1, indem er alleinstehend vor dem Keeper, diesen keine Abwehrmöglichkeit zulies und überlegt einnetzte. In der lang geratenen Nachspielzeit (es gab auch einige Unterbrechungen) hatte unser kurz zuvor eingewechselte "Sve" per Kopf sogar noch die Chance auf den fünften Scorerpunkt, doch es blieb beim verdienten 4:1 Sieg.

Fazit: Hätte man so einen Einsatz auch im letzten Heimspiel gezeigt, man wäre nicht als Verlierer vom Platz gegangen. Der Spielverlauf war auch geprägt durch zwei grobe Patzer des Gästetorwarts. Bei Wiesfleck stimmte heute einiges nicht. Die Gäste waren im Abschluss zu schwach und in der Defensive zu fehleranfällig. Der Heimsieg geht mit Sichherheit in Ordnung, auch wenn er vielleicht um ein Tor zu hoch ausfiel. Man zeigte Einsatz und der Wille zum Sieg war jederzeit voll da: die richtige Antwort auf das bittere 1:3 vor zwei Wochen.

Vorschau: Eine Premiere für den SVK gibt es in der nächsten Runde. Noch nie in der mittlerweile 55-jährigen Klubgeschichte traf man sich für ein Meisterschaftsspiel in Welgersdorf. Der letztjährige Aufsteiger aus der 2.Klasse A Süd kam nach einem anfänglichen guten Start in die Meisterschaft zuletzt ins Straucheln. Gerade gegen solche scheinbar "angeschlagenen" Gegner tat sich der SVK immer wieder schwerer als erwartet und agierte zumeist dann noch als "Aufbaugegner" für die besagten Vereine. Wir hoffen, dass wir im nächsten Spiel dieses Manko nicht zum Vorschein bringen werden, obwohl wir mit ARALICA Duje einen wichtigen Defensivspieler gelb-gesperrt vorgeben müssen. Die Beginnzeit ist übrigens erst um 17:00 Uhr, was also einem (teilweisen) Flutlichtspiel entspricht!

SVK - Rotenturm 1:3

Spielszene Kampfmannschaft

Alte Leiden

Ausgangslage: Gegen ein Spitzenteam der Klasse konnten wir erneut nicht punkten, da alte Leiden wieder zum Vorschein kamen, die uns schon seit der Abstiegssaison verfolgen. Vorne vernebeln wir die besten Chancen und hinten kassieren wir saublöde Tore. Dabei war Rotenturm heute nicht so dominant, wie noch in den letzten Begegnungen, doch trotzdem sollte es am Ende reichen. Bei unserem Team fehlte ERNST Peter weiterhin verletzt.

1.HZ: Auf holprigen Geläuf, das den Spielern einiges abverlangte, entwickelte sich rasch ein schnelles, ausgeglichenes Spiel. Die erste Schrecksekunde gab es nach 6' Minuten als sich MALOGORSKI beinahe fatal bei einem Rückpass verschätzte, den er nicht unter Kontrolle bringen konnte. Glücklicherweise kam dabei nichts heraus. Im Gegenzug zog MAJCENIC auf Torwart Szakaly zu, schoss aber über das Tor. Nur eine Minute später folgte der frühe Führungstreffer für den SVK: nach einem super Pass von MAJCEINC stand GORGIEV goldrichtig und schob die Kugel zum 1:0 in die Maschen. Ein sehr schön herausgespieltes Tor. Die Gäste blieben gefährlich und versuchten sich mit einem Flachschuss, der am Tor vorbeiging und einer guten Chance in der 24' Minute. Spielmacher Jerina flankte genau auf seinen Mitspieler, der nur wenige Meter vor der Torlinie das Spielgerät an selbiger vorbeiköpfelte. Wesentlich besser machte es Bogad in der 26' Minute. Nachdem man Jerina wieder ungehindert passen ließ, war Bogad der Abnehmer der mit dem Rücken zum Tor, mit einem gekonnten "Ferserl" alle überraschte und zum 1:1 remisierte. Sehenswert für die mitgereisten Rotenturmer Anhänger und den neutralen Beobachter, stümperhaft das Abwehrverhalten aus Sicht der SVK-Fans. Es ging weiter munter Hin- und Her, wobei die Gäste mehr Spielanteile hatten. In der 30' Minute wird ein guter Schuss von ZAMBO, der einen Sololauf von der Mittelauflage startete, vom guten Gästekeeper abgewehrt. Der Abschluss fiel aber auch zu zentral aus, womit der Schlussmann nur wenig Mühe hatte. Aufregende Minuten folgten. Nach einem Schubser von UNGER Lukas im gegnerischen Strafraum gab der Spielleiter Strafstoß für uns. Man schrieb die 33' Minute und MAJCENIC trat zum Punkt. Der ansonsten sichere Elferschütze verpasste die Riesenchance auf die erneute Führung, da Matijas Schuss auf die Querlatte knallte. Müßig zu erwähnen, dass ein scharfer Flachschuss ins Eck hier wohl eine sichere Bank gewesen wäre. Dem Pech im Abschluss folgte im unmittelbaren Konter wieder großes Glück. Rotenturm überrumpelte mit einem Angriff die SVK-Defensive, und plötzlich hatte der zuvorige Torschütze eine Chance, besser wie jeder Elfmeter. Nur Zentimeter vor der Torlinie brachte Bogad den Ball nicht über die Torlinie, und das völlig alleine gelassen, ohne einen Gegenspieler auch nur in der Nähe zu spüren. Anstatt eins 2:2 ging es mit einem 1:1 in die Pause, dass aufgrund der Chancen auch völlig in Ordnung ging. Beide Teams  liesen vor der Pause noch je eine Gelegenheit ungenützt.

2. HZ: In Hälfte zwei starteten die Gäste viel engagierter und kamen so gleich zu mehreren Torabschlüssen innerhalb weniger Minuten. Nach vier guten Chancen zwischen der 45' und 52' Minute kamen auch wir wieder zurück ins Spiel. Das Spiel blieb zwar intensiv, doch mischten sich auf beiden Seiten immer mehr Fehler ein. In der 57' Minute findet ein scharfer Pass von Borko zur Mitte leider keinen Abnehmer. Matija konnte sich den Ball im Anschluss erkämpfen doch auch sein Schuss ging am Tor vorbei. Die Chance auf die erneute Führung für die Heimischen hatte ZAMBO in der 67' am Fuß. Nach einen Traumpass in die Tiefe zieht Kevin schnellen Schrittes Richtung Gästekeeper zu, doch sein Abschluss landete wieder genau auf Szakaly. Die Gäste hatten in der 69' Minute wieder Glück, als der Spielleiter ein klares Foul an BAUMGARTNER im Strafraum nicht gab. Obwohl von allen ersichtlich gestoßen und am Kopfball gehindert, lies der Schiri, der ansonsten fehlerfrei blieb, weiterspielen. BAUMGARTNER wuchtete in der 77' Minute einen scharfen Schuss Richtung Tor, der sehr gut angetragen war, doch wieder parierte Szakaly glänzend zur Ecke. Eine tolle Aktion von beiden Akteuren. Als sich das Spiel dem Ende neigte und beide Teams einen Gang zurück schalteten, kamen die Rotenturmer zur 1:2 Führung. Nach einer Ecke von rechts kam Jelar sowas von alleine gelassen, zum Kopfball, dass es schon eine Kunst gewesen wäre, das Leder nicht voll zu treffen. Jelar wusste dies natürlich zu nutzen, köpfte und versenkte die Kugel an allen vorbei ins Netz. Wir konnten danach nicht mehr zusetzen und kassierten in der Nachspielzeit noch das 1:3, wieder durch Jelar, der einen Lupfer reinzwirbelte. Hätten wir nur 10' Minuten konzentriert bis zum Ende gespielt, wäre wenigstens ein Unentschieden relativ "einfach" drinnen gewesen. Rotenturm hatte zwar mehr investiert, von einer klaren Überlegenheit war vor allem zum Schluss hin nicht mehr viel zu sehen. Dennoch hatte Rotenturm das bessere Ende für sich, und man darf sich darüber auch nicht wundern!

Fazit: Erneut wurde uns von Rotenturm unsere Grenzen aufgezeigt, wobei wir uns heute zumindest um einiges besser präsentierten als noch in der Vorsaison. Das Endresultat bleibt das Gleiche, nämlich null Punkte. Nach dem unnötigen und vermeidbaren 1:2 waren zwar nur mehr gut 10' Minuten zu spielen, doch man kam nicht mehr zu weiteren Chancen. Der Ausstausch von SCHOLZ Patrick in der 65' Minute kam überraschend, und war für unser Spiel nach vorne nicht unbedingt dienlich. Sei es drum heißt es nun nicht zu verzweifeln oder sich Anschuldigungen vorzuwerfern, sondern weiter hart zu arbeiten. Die Meisterschaft geht gnadenlos weiter, und der nächste schwere Brocken wird wieder alles abverlangen.

Vorschau: Im nächsten Spiel wird eines vorweg glasklar sein: ohne das nötige Glück wird man die weite Reise heim von Grafenschachen sicherlich punktelos antreten müssen. Dieses Glück muss erzwungen werden, was 100% Einsatz von allen erfordert. Das ist das Minimum was verlangt werden muss, denn nur dann ist ein positiver Ausgang möglich. Kopf hoch & viel Glück Burschen!

Bad Tatzmannsdorf - SVK 1:2

Spielszene Kampfmannschaft

Der Knoten löste sich spät

Ausgangslage: Nach einer spielfreien Runde für unser Team stand das nächste Auswärtsmatch am Spielplan. "Not am Mann" herrschte bei den Gastgebern da mit Kovacevic die personifizierte Torgarantie wegen einer Sperre fehlte. Der in dieser Saison noch nicht eingesetzte Routinier Wenzel sprang ein. Auf Seiten des SVK gab es mit ERNST Peter einen Verletzten vorzugeben. Wir wünschen an dieser Stelle eine rasche Genesung. Zum letzten Spiel gab es ansonsten keine Umstellungen.

1.HZ: Bei äußerst nassen Bedingungen auf einem Top-Rasen kamen beide Mannschaften nur schleppend aus den Startlöchern. Immerhin konnten die Heimischen in der 5' Minute einen ersten zaghaften Versuch auf Höhe des Mittelkreises ansetzen. Der Schuss in der 14' Minute ging da schon wesentlich knapper an unserem Gehäuse vorbei. Fünf Minuten später musste Torwart MALOGORSKI einen Schuss von Puretic abwehren, was sicher gelang. Der SVK hatte offensichtlich zunächst noch große Mühe, an der dicht gestaffelten 'Tatzmannsdorfer Abwehr vorbeizukommen. Bei einer Ballstaffete in der 28' Minute kam BAUMGARTNER um den Schritt zu kurz, womit es wieder nicht für den ersten Torschuss reichen sollte. Dieser sollte in der 35' Minute folgen: es waren unsere zwei Kevins, welche die heimische Hintermannschaft mit einem blitzsauberen Konter aushebeln sollten. ZAMBO konnte sich auf der rechten Seite von seinem Gegenspieler mühelos befreien und zirkelte einen scharfen Flachpass in den Strafraum, dort wartete BAUMGARTNER und vollendete die gelungene Aktion zum 0:1 Führungstreffer. Eine ungewohnte Situation in der Hinischt, dass sich der SVK plötzlich als Meister der Effizienz darbot. Doch dies sollte in Hälfte zwei leider wieder etwas "zurechtgerückt" werden. Mit diesem Treffer wurden wir in der Offensive etwas aktiver. Ein erneut schnell vorgetragener Angriff den ZAMBO mit einem Pass auf GORGIEV einleitete folgte unmittelbar im Anschluss. Der starke Bad Tatzmannsdorfer Hintermann konnte den Schuss aber zur Ecke entschärfen. Zum Ende der ersten Hälfte musste unser Schlussmann nochmals eingreifen, doch der Freistoß aus guter Distanz konnte Goran sicher abblocken. Wirklich zwingend waren die Kurstädter zwar nicht, doch sie hatten mehr Möglichkeiten. Die Gäste waren indes über die Pausenführung sicherlich nicht unzufrieden.

2. HZ: Die zweiten 45' Minuten sollten wesentlich ereignisreicher werden. Die erste Aktion gehörte wieder den Gastgebern, die es in der 52' Minute mit einer Art "Lupfer" versuchten, der sein Ziel glücklicherweise verfehlte. Nur eine Minute später startete der SVK seine nächste Aktion. Jetzt konnte BAUMGARTNER den Einfädler spielen indem er einen Pass in den Rückraum auf ZAMBO servierte. Kevin traf die Kugel leider nicht richtig, weshalb der Ball weit über das Tor flog. Bei einer besseren Ballverwertung hätte es hier brandgefährlich werden können. In der 58' Minute machten uns die Bad Tatzmannsdorfer ein, aus ihrer Sicht fürchterliches, Gastgeschenk. Nach einem schwerwiegenden Schnitzer in der Abwehr - ein Spieler behinderte den eigenen Torwart und vertändelte den Ball so ungeschickt, dass dieser vor den Füßen von GORGIEV landete - stand es 0:2 für den SVK. Borko nutzte die Unachtsamkeit beinhart aus. Aufgrund des Rückstandes ergaben sich für uns nun mehr Räume für gefährlichere Angriffe. Wie in der 62' Minute als unsere wieselflinke Nr. 2 allen davonlief, doch Borko's Schuss aus spitzen Winkel konnte Weber zur Ecke klären. Man schien das Spiel unter Kontrolle zu haben, hätte sich da nicht ein dummer Fehler in der 70' Minute eingeschlichen. Nachdem Goran einen Flachschuss zur Ecke abwehren konnte, folgte nach dieser der 1:2 Anschlusstreffer, fast aus heiterem Himmel. Die Reaktion der Schabhüttl-Truppe war die Richtige: bis zum Spielende konnten wir uns nun nicht weniger als 6 (!) tolle Chancen herausspielen. Wie schon eingangs erwähnt kam die leidige Abschlussschwäche zurück, womit es bis zum Ende noch (unnötig) spannend blieb. Nach einem Traumpass von SCHOLZ Patrick in die Mitte zu ZAMBO konnte Kevin diesen Schuss nicht verwerten, da Weber wieder zur Stelle war. Nach dem anschließenden Corner kam der aufgerückte ARALICA zu einem Schuss aus dem Rückraum, dieser wurde jedoch abgefälscht und landete ebenfalls nicht hinter der Linie. Unglücklicherweise fand zwei Minuten später ein guter Schuss von BAUMGARTNER ebenfalls nicht den Weg ins Tor. Von den Gastgebern kam im Sturm hingegen nicht mehr viel. In der 80' Minute landete ein Freistoß um wenige Meter neben dem Gehäuse und in der 82' Minute war es wieder ZAMBO der knapp verzog. Am Ende blieb es beim engen 1:2 Sieg, der aufgrund der vielen guten Chancen in Hälfte zwei aber auch verdient war.

Fazit: Wir brauchten heute mehr Zeit um ins Spiel zu kommen, doch eine tolle Aktion zum Führungstreffer sollte die Verkrampfung etwas lösen. In Hälfte zwei konnten wir uns steigern, mussten aber trotzdem einen billigen Gegentreffer hinnehmen. Auf der anderen Seite wurde dieser mit einem Gastgeschenk zum 0:2 wieder kompensiert. Was wir können, wurde erst nach dem Anschlusstreffer demonstriert. Hier hätten wir unsere Tordifferenz durchaus um einige Treffer verbessern können. Nach einer spielfreien Runde mit einem Sieg zurück zu kommen war sehr wichtig. Nicht zuletzt da der nächste schwere Gegner ante Portas steht.

Vorschau: Unser erst zweites Heimspiel bestreiten wir gegen den ewigen-Titelkandidaten aus Rotenturm. Es gilt, die zwei bösen Schlappen aus der Vorsaison zu tilgen. Gerade im Heimspiel wurden wir damals regelrecht zerlegt. Das darf uns heuer absolut nicht passieren. Dafür darf Rotenturm nicht in Fahrt kommen - unsere Defensive wird entsprechend gefordert sein! Es wird nicht leicht, aber hoffentlich spannender wie zuletzt werden.

St. Martin a.d. Raab - SVK 3:4

Spielszene Kampfmannschaft

Zittersieg

Ausgangslage: Nach den zwei hohen Niederlage zur Doppelrunde war eine Reaktion unserer Mannschaft dringend gefordert, was sie auch tat. Trotzdem gibt es noch Baustellen, vor allem im Kraft- und Ausdauerbereicht, doch die Einstellung passte. Bei den Gastgebern fehlte ein wichtiger Neuzugang und Stürmer wegen einer Gelb/Roten Karte. Beim SVK muss man in nächster Zeit mit JANDRISEVITS einen weiteren Verletzten vorgeben - wir wünschen an dieser Stelle eine rasche Genesung. Auch taktisch gab es einige Rotationen, so spielte BAUMGARTNER mehr in der Offenisve.

1.HZ: Den besseren Start erwischten unsere Jungs, die zu Beginn auch mehr Spielanteile hatte. Eine erste Flanke von der rechten Seite brachte SCHOLZ M. leider zu nahe am Tor, in dem Goalie Tafilaj stand, der diesen Ball auch herunterpflücken konnte. Von den Heimischen war in Hälfte eins generell nicht viel zu sehen. Auffällig waren lediglich katastrophale Abspielfehler im Aufbauspiel. Trotzdem gelang dem Ex-Tabellenführer in der 17' Minute eine gelungene Aktion durch einen schnellen Konter. Den Abschluss ins Tor vereitelte unser Keeper mit einer guten Parade zur Ecke, die nicht ungefährlich werden sollte. Durch einen bereits oben erwähnten mieserablen Pass aus der Abwehr resultierte das 0:1 für den SVK. Diesen schnappte sich ZAMBO und schickte GORGIEV mit einem Traumpass Richtung gegnerischen Strafraum. Borko machte alles richtig und schoss mit einem scharf, präzischen Schuss nach 28' Minuten uns zur Führung. Nur zwei Minuten später wird ein Spieler von uns im Strafraum klar gefoult was folgerichtig nur Elfmeter sein konnte. In der 22' Minute hätte es diesen bereits geben müssen, als ein heimischer Spieler sich im Fünfer als "Handballer" versuchte, doch der ansonsten sehr umsichtige Spielleiter hatte dieses Vergehen sichtlich übersehen. Wie auch immer nahm sich MAJCENIC der Verantwortung an und verwandelte den Strafstoß sehr sicher zum 0:2 für die Schabhüttl-Truppe. Sankt Martin wirkte weiterhin nicht gefährlich. Tormann Tafilaj erwischte keinen guten Tag und ließ einen harmlose Flankenball aus, zum Glück für ihn war kein Gegenspieler in der Nähe, der dies ausnutzen konnte. Unerwartet kamen die Heimischen kurz vor dem Pausenpfiff noch zum Anschlusstreffer. Ein Stangelpass von Windisch in den Strafraum konnte Herc zum 1:2 verwandeln. Es sollte also spannend bleiben.

2. HZ: Durch den späten Verlusttreffer hätte man vom Liga-Absteiger eigentlich einen Sturmlauf erwartet, der dann auch eintraf, jedoch aus Sicht der Heimischen zu spät. Denn zuvor drehte der SVK nochmals auf. Aus der sechsten Ecke heraus, schraubte sich ZAMBO hoch und köpfelte aus kürzester Distanz zum 1:3 am Torman vorbei hinter die Torlinie (siehe Foto auf der Startseite). Dem nicht genug, setzte der SVK sofort nach. Hier merkte man, dass der Siegeswille wieder geweckt wurde. Die zu diesem Zeitpunkt völlig perplexen Gastgeber konnten sich unserem Angriffswirbel nicht mehr erwehren. Die Kugel gelang zu BAUMGARTNER der mit einer idealen Kombination gut freigespielt wurde. Kevin setzte den Ball zum 1:4 und vermeintlichen Vorentscheidung nach 53' Minuten in die Maschen. Wie verzweifelt die Hausherren wirkten zeigte sich beim unmittelbaren Ankick: Tatsächlich probierte es man mit einem Weitschuss vom Mittelkreis, der natürlich kläglich in die Hose ging. Aus unerfindlichen Gründen kippte das Spiel von einem Moment auf den Nächsten. Es begann in der 57' Minute mit einem Kopfball von Kapitän Mayer der am Tor vorbei ging. Sankt Martin stellte seine Spielweise um und man versuchte es nun mit weiten Abschlägen von der Abwehr heraus in den Sturm. So ähnlich agierte bereits Rotenturm im Frühjahr, und auch dort kamen wir mit dieser Spielweise nicht zurecht. Bedenklich und erschwerend hinzu kamen Ermüdungserscheinungen bei einigen Spielern, die immer größer wurden. Es folgte eine Drangperiode der Heimischen, die bis zur allerletzten Minute andauern sollte. In der 58' Minute rutschte ein Spieler am Ball nur um Millisekunden vorbei, was ein sicheres Tor hätte sein müssen. Nach 62' Minuten ging ein Schuss von Maxhuni äußerst knapp am Torpfosten vorbei ins Out. Schließlich sollte ein Kontertor in der 66' Minute den zweiten Treffer der St. Martiner fixieren. Der aus Feldbach geholte Mittelfeldspieler Softic konnte auf 2:4 verkürzen. Noch immer waren gut 25' Minuten zu spielen und die Zeit verstrich für uns quälend langsam. Beflügelt durch diesen Treffer bekamen die Raabtaler weiteren Auftrieb. In der 69' Minute gab es die nächste Großchance, doch wieder flutschte der Ball um wenige Zentimeter am Tor vorbei. Die Verzweiflung war den Heimischen ins Gesicht geschrieben (siehe Foto auf Startseite). Als dann auch noch in der 77' Minute Softic erneut um wenige Schritte zu kurz kommt, schien bei uns das Glück endgültig wieder zurückgekehrt zu sein. Entlastungsangriffe von unserem Team? - Fehlanzeige! Man hatte einfach keine Kraft mehr, den Gegner für längere Zeit aus der Gefahrenzone fernzuhalten. Aus einer mehr als unnötigen "Spielerei" in der Abwehr gelang den Heimischen tatsächlich noch der nächste 3:4 Anschlusstreffer. In der 84' Minute hatte Softic  sein Visier besser eingestellt als noch wenige Minuten zuvor. In den letzten Minuten kapierten dann auch unsere Spieler, dass mit einem gepflegten Herausspielen aus der Abwehr kein Blumentopf mehr zu gewinnen war. Nun wurde konsequenter geklärt und da auch den Gastgebern irgendwann die Ideen ausgingen blieb es beim am Ende noch knappen Zittersieg für unsere Elf. 

Fazit: Eigentlich unfassbar - da führt man 1:4 bei einem starken Gegner, der 53' Minute eine beinahe beschämende Leistung zeigt, und muss am Ende froh sein, dass das Spiel nach 94' Minuten endlich abgepfiffen wird. Augenscheinlich haben wir momentan nicht die Kraft für volle 90' Minuten einen Gegner unter Kontrolle zu halten. Den Umstellungen der Heimischen konnten wir nicht dagegenhalten. Hier müsste man auch im taktischen Bereich noch nachbessern, denn warum fallen wir immer wieder auf eine solche simple, körperbetonte Spielweise herein? Unser Team hat's drauf und hat auf jeden Fall das Zeug dazu, in der vorderen Tabellenhälfte zu spielen. Nicht umsonst hat man auswärts 4 Tore erzielen können - zudem auch gut herausgespielt. Der Sieg war enorm wichtig, um wieder Selbstvertrauen zu tanken. Eines muss jedoch klar sein, wenn man nicht an seine Grenzen geht und manchmal auch darüber hinaus, kann man am Ende nicht ganz vorne stehen - nur das wissen die anderen 14 Teams der Klasse ebenso. Wenn uns das gelingt, ist noch vieles möglich!

Vorschau: Pause für den SVK. Wir haben eine spielfreie Runde. Daher wird am MI. ein Testspiel in Güssing eingeschoben:

Testspiel: MI. 23.08. um 19:30 Uhr in GÜSSING

Danach geht es zu den Kurstädtern nach Bad Tatzmannsdorf die aufgrund ihrer bisherigen Ergebnisse nur sehr schwer einzuschätzen sind. Auf alle Fälle hat dieser Gegner eine starke Sturmabteilung, die es zu bändigen gilt.

SVK - Unterschützen 0:4

Spielszene Kampfmannschaft

Verpatzte Heimpremiere

Ausgangslage: Zur Heimpremiere dieser Saison hätte man sich wohl einen "angenehmeren" Gast als Unterschützen gewünscht, die mit einer disziplinierten und kämpferisch einwandfreien Vorstellung uns heute nur wenig Luft zum Atmen gaben. Bei unserem Team fehlte heute Neuzugang BAUMGARTNER, dafür rückte JANDRISEVITS in die Startelf.

1.HZ: Die erste Gelegenheit im Spiel hatte der Gastgeber nach 6' Minuten, doch der Schuss von MAJCENIC wurde abgeblockt und der anschließende Nachschuss segelte weit über das gegnerische Gehäuse. Im nächsten Angriff versuchte es der Unterschützener Guger mit einem Weitschuss aus dem Hinterhalt, der jedoch ebenso über das Tor flog. In der 11' Minute wurde von MALOGORSKI ein gefährlicher Querpass noch zur Ecke abgewehrt. Der auf diesen Standard folgende Kopfball war zwar nicht schlecht, doch landete er in den Armen unseres Keepers. Nach 16' Minuten wurde ein Schuss von uns erneut geblockt. Danach tat sich recht wenig, wobei die Gäste mehr Gefahr ausstrahlten. So kam es in der 30' Minute auch zum 0:1 Führungstreffer. Doppler Andre, bei dem heute einfach alles aufging, wurde alleine gelassen. Die Abseitsfalle schnappte, zurecht, nicht zu und so konnte er auf unseren Goalie ziehen und mit einem scharfen Schuss unhaltbar einnetzen. Nach 40' Minuten probierte es De Paula aus der Distanz, doch der Versuch war zu harmlos. Es blieb beim 0:1, das noch hoffen lies, alleine die Offensive des SVK hätte sich gewaltig steigern müssen...

2. HZ: ...was sie aber auch in Hälfte zwei nicht tat. Immerhin hatten wir jetzt mehr Chancen, und einmal sogar großes Pech. Zuvor hechtete De Paula einen Kopfball nach, der zwar schön ausschaute, aber nichts einbrachte. In Minute 52' hätte es im Spiel eventuell noch eine Wende geben können. Aus abseitsverdächtiger Position tankte sich GORGIEV durch die Abwehrreihen und fackelte nicht lange. Sein wuchtiger Knaller klatschte jedoch leider nur an die Stange. Schade, denn damit war der Weg frei für die Gäste, die mit einem Doppelschlag auf uneinholbare drei Tore davonzogen. In Minute 64' wurde erneut Doppler alleine gelassen und verwandelte zum 0:2. Nur drei Minuten später wurde ein blitzsauberer, schneller Konter ideal abgeschlossen. Artwohl hatte keine Mühe das Ergebnis auf 0:3 zu stellen. Als dann auch noch abermals Doppler mit einigen Haken unsere Abwehr düpierte und zum 0:4 verwandelte, war das peinliche Heimdebakel bereits Realität. Unterschützen belies es glücklicherweise bei diesem Score, da man die weiteren Angriffe nicht mehr konsequent genug abschloss, doch für uns sollte es alle Male reichen. Zwar hatte der SVK noch seine Chancen, einmal durch einen Schuss von ZAMBO, oder einen Fallrückzieher von GORGIEV - nur wäre das alles höchstens Ergebniskosmetik gewesen. Selbst eine der besten Torchancen überhaupt (83') blieb ungenützt, da ZAMBO nach einem sehr guten Querpass die Kugel aus gerade einmal 1m (!) nicht am Gästetorwart Graf vorbeischieben konnte.  Es war uns heute einfach nichts vergönnt, doch mit dieser Leistung trug man auch vieles dazu bei.

Fazit: Die Vorstellung heute erinnerte an dunkle Zeiten, in denen man sich den Gegner teilweise hilflos gegenüberstellte. Eine 0:4 Klatsche kann einfach nicht so hingenommen werden. Wir hatten zwar auch einmal kein Glück, doch am Sieg der Gäste ist absolut nichts zu kritisieren. Unterschützen trat so auf, wie man es sich eigentlich von uns erwartet hatte. Leider fehlten uns heute aber irgendwie die Mittel um das Ruder nochmals umzureißen. Wenn man danach noch das Resultat vom Auswärtsspiel in Loipersdorf/Kitzladen so ansieht, ahnt einem Böses. Wieder einmal konnte der SVK einen Auftaktsieg nicht bestätigen. So wie in der letzten Saison, steht man nun früh unter Zugzwang.

Vorschau: In der Doppelrunde wartete auswärts Loipersdorf/Kitzladen, und wie bereits in der letzten Saison konnten wir aus der weiten Reise keine Punkte mitnehmen. Laut dem sehr guten Live-Ticker von "ligaportal.at" hatten wir gleich 4 (!) Stangen/Lattenschüsse, alle aus Freistößen. Doch alles jammern hilft nun auch nichts. Wir müssen dringend wieder - wenn möglich voll - anschreiben, ansonsten schlittert man bereits früh in der Saison ins Hintertreffen. Die Aufgabe mit dem unglücklichen Absteiger St. Martin wird wieder eine verdammt harte Nuss werden. 

Oberschützen - SVK 1:5

Spielszene Kampfmannschaft

Torregen zum Saisonauftakt

Ausgangslage: Zum Auftakt in die neue Saison mussten wir wieder eine Reise nach Oberschützen antreten, die mit wehenden Fahnen sehr früh als Fixabsteiger in die - Zitat Platzsprecher: "1. Klasse A Süd" - feststanden. Beim SVK gab es keine Ausfälle.

1.HZ: Passend zu den Wetterverhältnissen gab es einen Blitzstart für den SVK. Direkt nach dem Anstoß musste Torhüterlegende Doleschal zum ersten Mal eingreifen. Den scharfen Schuss von Neuzugang GORGIEV Borko folgte einer von insgesamt 11 (!) Corner. Es verging kein Augenblick als erneut Borko mit einem guten Schuss den Oberschützner Keeperoldie zu einer weiteren Parade zwang. Anscheinend war dieser mit halbhohen Bällen nicht zu bezwingen. So auch in der 8' Minute als MAJCEINC, nach einer guten Aktion, zum Schuss kam. Die Gastgeber wussten sich nicht zu helfen und wirkten sowohl verunsichert als auch fußballerisch überfordert. Eine harmlose Ecke nach 12' Minuten war der einzige Angriff der Schulstädter. Nach 19' Minuten war der Bann dann "endlich" einmal gebrochen. SCHOLZ Patrick konnte eine Weiterleitung von ZAMBO nutzen, der zuvor mit einer weiten Flanke von GORGIEV bedient wurde. Eiskalt verwandelte 'Scholzi zum 0:1. Als auch noch ZAMBO aus einer ausichtsreichen Position einen wuchtigen Knaller Richtung Tor abfeuerte, lag der zweite Treffer in der Luft. Doch wieder war es der Heimkeeper, der auch diesen Schuss mit einer starken Einlage entschärfen konnte. Die Wetterbedingungen wurden mit Fortdauer immer schwieriger. Da der Wind und starke Regen auch dem Geläuf zusetzten, waren spielerische Glanzstücke eher Zufallsprodukte. Aus einem solchen Zufall heraus kamen die Gastgeber in der 31' Minute zum völlig unverhofften Ausgleich. Aus einer Verkettung ungünstiger Spielsituationen gelang ein Querschläger-Schuss in unseren Strafraum, wo ein Oberschützener wartend den Ball irgendwie durch alle SVK-Spieler hinweg Richtung Torlinie befördern konnte. Da auch unser überhaupt nicht geprüfter Torwart den Überblick kurz verloren hatte, flutschte der Ball schließlich ins Tor zum sehr schmeichelhaften 1:1 Ausgleich. Unbeeindruckt vom Verlusttreffer konnte der SVK zum Glück recht schnell die Kräfteverhältnisse wieder gerade rücken. MAJCENIC war per Kopf zur Stelle, nachdem er eine super Flanke von SCHOLZ P. perfekt erwischte. Bei diesem 1:2 blieb es nicht lange, denn nur zwei Minuten später konnte auch ZAMBO den Torhüter endlich bezwingen. Der Distanzschuss war dieses Mal flacher getreten, womit er selbst von Doleschal nicht gehalten werden konnte und das 1:3 am Konto stand. Unmittelbar nach einer Ecke für uns, die leider zu scharf am Tor vorbeizischte, musste das Spiel unterbrochen werden. Der umsichtige Spielleiter, der bei einigen unbeholfenen Fouls der Oberschützener mal ein Auge zudrückte, pfiff zur Pause. Da ein Gewitter über den Hängen von Oberschützen lag, war wohl jeder über den Pausentee erfreut. Erfreulicherweise konnte sich das Wetter wieder beruhigen.  

2. HZ: Bedingt durch die Regenmassen, bildeten sich am Platz einige wenige Pfützen. Trotzdem konnte man das Spiel fortsetzen, da dies für den Spielaufbau zwar hinderlich aber nicht irregulär war. Die zweite Hälfte begann dementsprechend schleppend. Oberschützen strahlte fast null Gefahr aus, aber auch bei uns tat sich zunächst offensiv nicht viel mehr. Erst nach gut einer Stunde gab es die nächste Aktion zu verzeichnen, als ARALICA einen Schuss volley weiterleiten wollte. In der 73' Minute kam ERNST bei einem Steilpass leider um eine Schuhlänge zu kurz. Nur drei Minuten später sollte Treffer Nr. 4 schließlich doch noch folgen. GORGIEV war nach einer Ecke per Kopf zur Stelle und schraubte das Score auf 1:4 hoch. Damit war am Sieg des SVK endgültig nix mehr zu rütteln. Die Heimischen hatten noch zwei Torschüsse, die unser Keeper aber beide aufhalten konnte. Zwischen der 77' und 86' Minute probierte es ZAMBO mit drei weiteren Torschüssen doch zweimal landete die Kugel über dem Gehäuse und ein weiteres Male konnte der beste Oberschützener, Torwart Doleschal, Schlimmeres verhindern. In der 90' Minute war aber auch er machtlos: bei einen schönen Konter flankte JANDRISEVITS von der linken Aussenbahn in den Strafraum, wo sich SVETITS unbedrängt hochschrauben konnte und mit einem 'Wrumms' den Ball zum 1:5 hineinknallte. Kurz danach folgte nur mehr der Schlusspfiff.

Fazit: In dieser Verfassung wird Oberschützen eine weitere Saison lang wohl ein Abstiegskandidat bleiben. Alleine sich immer auf den routinierten Torwart zu verlassen wird auf Dauer zu wenig sein, da dieser heute lediglich Schadensbegrenzung leisten konnte. Trotz des dummen Gegentores gab es am Ausgang des Spieles nur ganz kurze Zweifel. Der SVK gewann auch in dieser Höhe verdient. Aufgrund der schwierigen Platzverhältnisse war kein gepflegtes Spiel möglich. Oberschützen konnte sich in erschreckender Häufigkeit nur mit Fouls wehren. Ein positiver Start für uns ist auf jeden Fall einmal geglückt, aber es ist noch wesentlich mehr drinnen in der Mannschaft - was es in den kommenden Aufgaben auch zu beweisen gilt.

Vorschau: Der "kleine" Nachbar von Oberschützen wartet nächste Runde auf uns. Wobei Unterschützen sportlich gesehen um ein Vielfaches höher eingestuft werden kann. Dementsprechend wird man auf alle Fälle noch mehr abrufen müssen, um auch daheim anschreiben zu können. Dies wäre wichtig, da mit Runde 3 beginnend für uns ein Auswärtsmarathon startet, der alles andere als leicht werden wird.

BFV-CUP 2. Runde: SVK - Pinkafeld 0:1

Spielszene Kampfmannschaft

Teuer verkauft, aber verdient ausgeschieden

Ausgangslage: Mit dem SC Pinkafeld empfing der SVK einen langdienenden und erfahrenen Burgenlandligaklub. Dementsprechend war die Favoritenrolle klar verteilt. Trainer SCHABHÜTTL konnte fast auf den gesamten Kader zurückgreifen. Nicht mit dabei sein konnte heute aber UNGER Lukas. 

1.HZ: Bei tropisch anmutenden Verhältnissen, der Rasen glühte direkt, bekamen die zahlreichen Zuschauer vor allem in Hälfte eins, eine durchaus abwechslungsreiche Partie zu sehen. Der Beginn gehörte dabei den Gästen, die bereits in der 3' Minute einen ersten Torschuss machten, doch Goalie MALOGORSKI hielt diesen unspektakulär. Dank einer schönen und schnell herausgespielten Aktion, konnte der SCP in Minute 4' das erste (und am Ende auch einzige) Male anschreiben. Das Spielgerät gelang zu Knapp J. der aus kurzer Distanz das frühe 0:1 markieren sollte. Der SVK kam danach besser ins Spiel und startete selbst Offensivaktionen. Ein ums andere Male war hierbei unser Neuzugang GORGIEV Borko beteiligt. In der 6' Minute tankte sich der Flügelflitzer durch die Pinkafelder Abwehrreihen. Sein guter Schuss wurde jedoch vom ebenso gut aufgelegten Pinkafelder Torwart Diridl A. pariert. In Minute 12' wird ein weiterer Schuss von Borko, nach einer gelungenen Ballstaffette, wieder von Diridl abgewehrt. Auch die nächste Chance war auf Seiten der Heimischen zu verzeichnen. Borko lieferte nun die Vorlage auf MAJCENIC, dessen scharfer Schuss erneut vom Goalie stark gehalten werden konnte. Die restliche Spielzeit konnten die Gäste unseren Sturm besser unter Kontrolle bringen. Bis zur Pause hatte Pinkafeld noch drei nennenswerte Aktionen zu berichten. Die Chance auf den zweiten Treffer bot sich dem Spieler mit der Nr. 11, Plank, der mit einem perfekten Pass ideal freigespielt wurde. Zum Glück wurde der Pinkafelder jedoch von ERNST am Schuss erfolgreich verhindert. Kurz vor der Pause hatte MALOGORSKI, der heute ein sicherer Rückhalt war, erst im Nachfassen einen gefährlichen Kopfball aufhalten können. Ein Schuss von abermals Plank ging am Ende der ersten Hälfte über das Tor. Somit ging es mit 0:1 in die Pause. Bei einer besseren Chancenverwertung wäre hier sogar vielleicht ein Unentschieden für uns möglich gewesen, doch auch Pinkafeld hätte noch zumindest ein Tor erzielen können.

2. HZ: In Hälfte zwei wurde bei den Gastgebern getauscht. JANDRISEVITS und STEINER kamen für ARALICA und PFURTSCHELLER der nach einem rüden Foul etwas angeschlagen wirkte (wir hoffen es ist nichts ärgeres). Die zweiten 45' Minuten gehörten eindeutig den Burgenlandligisten. Der SVK kam nur mehr einmal vor das gegnerische Gehäuse: ZAMBO gelang ein Schuss, der leider eine sichere Beute für Diridl wurde. Unser Team war in die Defensive gedrückt, wodurch eine Vielzahl an Gelegenheiten für Pinkafeld zustande kamen. Innerhalb von drei Minuten gab es somit für unseren Keeper einiges zu tun. Viel Glück hatten wir in der 57' Minute als nach einem wuchtigen Schuss eine von gleich 8 Ecken für Pinkafeld folgte. Der anschließende Kopfball ging nur an die Querlatte und auch der unmittelbar darauf folgende Nachschuss konnte pariert werden. Die Gäste aus Pinkafeld versuchten es immer wieder mit Schüssen innerhalb des Sechzehners, die aber entweder beim Keeper oder am Tor vorbei landeten. Vom Ergebnis her blieb es bis zum Schluss zwar spannend, doch da am Ende unsere Kräfte deutlich schwanden, konnte man keine Entlastungsangriffe mehr starten. Pinkafeld hatte damit keine Probleme mehr, den Sieg trocken nach Hause zu spielen, der auch definitiv verdient war.

Fazit: Wir hatten in der ersten Hälfte nach dem Verlusttreffer eine gute Phase, wo auch ein Tor möglich gewesen wäre. Die routinierten Pinkafelder ließen danach hingegen kaum etwas mehr zu und erarbeiteten sich in Hälfte zwei ein deutliches Chancenplus - nicht zuletzt wegen der besseren physischen Kondition. Dennoch hielt unser Team bis zum Schluss wacker dagegen. Mit einem 0:1 können am Ende wohl beide Mannschaften gut leben. Wir haben uns teuer verkauft.

Vorschau: Wir sind im Cup jetzt zwar ausgeschieden, doch für uns war bereits dieses Spiel als "Bonus" zu sehen. Für den SVK beginnt am Sonntag nun die Meisterschaft gegen Absteiger Oberschützen, die wieder kräftig am Kader herumschraubten. Entsprechend schwer ist dieses Team einzuschätzen. Wir sind jedenfalls gut aufgestellt und sollten dementsprechend selbstbewusst und motiviert auftreten! Auf geht's & Viel Erfolg für die neue Saison!! Smiley

BFV-CUP 1. Runde: Kirchfidisch - SVK 6:7 i.E

Spielszene Kampfmannschaft

Ein Auf und Ab mit glücklichem Ende

Ausgangslage: Schon vor dem Spiel war wohl allen soviel bewusst, dass der Gang nach Kirchfidisch kein leichter werden wird, denn unser Team musste zahlreiche Stammspieler vorgeben -  Kapitän SCHOLZ Mathias hat geheiratet (Gratulationen folgen gesondert Smiley). Aufgrund dieser Umstände bot die sehr junge SVK-Truppe eine ordentliche Leistung, wobei man sich wieder einmal das Leben viel schwerer machte als es nötig gewesen wäre. Aber der Reihe nach...

1.HZ: In den ersten Minuten hatten die Gastgeber mehr Ballbesitz, ohne daraus viel Kapital zu schlagen. Dennoch sollte bereits nach 9' Minuten der erste Treffer folgen. Kirchfidisch Neuzugang Weber versuchte es mit einem Distanzschuss aus gut 20m, der sich über unseren Torwart hinweg zum 1:0 das Netz zum Aufbäumen brachte. Leider machte Goran hier nicht die beste Figur. Die Gastgeber kamen in der Folge erst geschlagene 51' Minuten später wieder zu ihren nächsten Torabschluss, der zudem auch recht harmlos ausfallen sollte. Gefahr strahlten die Heimischen demnach keineswegs aus. Man probierte es oft mit einfachen Mitteln (weite Diagonalpässe), die einfach nicht gelingen sollten. Unsere Truppe kam besser ins Spiel. In der 13' Minute konnte der Heimkeeper  Sasdi einen gut angetragenen Freistoß von MAJCENIC zur Ecke abwehren. Danach wurde eine schnell vorgetragene Aktion leider durch einen Abseitspfiff unterbrochen. Der aus Güssing zu uns geholte Jungspund HEINDL Julian hätte hier seinen Premierentreffer feiern können. Glücklicherweise sollte dieser später im Elfmeterschießen doch noch folgen. Trotzdem blieb der SVK dran und in der 27' Minute wurde es schließlich ARALICA Duje hinten zu bunt. Mit einem Sololauf durch die gesamte Kirchfidischer Abwehr tankte er sich bis zum Torwart durch und schloss erfolgreich zum 1:1 Ausgleich ab. Drei Minuten später scheiterte Flügelflitzer GORGIEV Borko, der heute zentraler spielte, aus spitzen Winkel. Danach tat sich nichts mehr. Das Spiel verflachte zunehmend. Die Schabhüttl-Elf traute sich keine weiteren Offensivaktionen mehr zu. So blieb es beim 1:1 Remis.

2. HZ: Die zweite Hälfte wurde zum Ende hin zwar extrem spannend, packende Torraumszenen blieben trotzdem weitestgehend aus. Es entwickelte sich ein träger, lähmender Sommerkick. Der SVK hatte das Spiel zwar unter Kontrolle gebracht, doch nach vorne ging eigentlich nichts mehr weiter. Zu oft scheute man das Risiko, womit die Gastgeber unseren Sturm in Zaum halten konnte. In der 61' Minute gelang GORGIEV aus einen der wenigen Offensivaktionen der erstmalige Führungstreffer für uns. Sein Schuss konnte von Sasdi nicht pariert werden, wodurch das 1:2 perfekt war. Diese Führung hielt leider nicht lange. Obwohl der letztjährige Dritte der 2. Klasse unsere Abwehr kaum fordern konnte, kamen diese zum Ausgleich. Nach einem haarsträubenden Schnitzer von MALOGORSKI, der den nur wenige Meter vor ihm stehenden Weber den Ball ideal zuspielte, kam es zu einem unvermeidlichen 1:1 Duell das Weber für sich entschied. Somit kamen die Heimischen mit ihrem zweiten "echten" Torschuss auch gleich zum 2:2 Ausgleich. Soviel Gastgeschenke wären absolut nicht notwendig gewesen. Anstatt den Vorsprung herunterzuspulen war plötzlich wieder alles ausgeglichen. In der 71' Minute ging ein Freistoß eines Kirchfidischers glücklicherweise an allen vorbei. Bis zur 88' Minute hätte keiner geglaubt, dass sich die 'Fidischer einmal spielerisch durchsetzen konnte. In besagter Minute war es dann aber das erste und letzte Male soweit. Csencsits erwischte eine weite Hereingabe vom rechten Flügel und schob zum 3:2 Treffer ein. Mit dem Mute der Verzweiflung wurde uns zu Beginn der Nachspielzeit ein Freistoß auf der Linie des Mittelkreises zugesprochen. Alle Mannen wurden nach vorne gezogen, so auch einer unseren "langen" Spieler. Die Kugel flog direkt auf UNGER zu. Luki' übertrumpfte alle und köpfelte zum 3:3 Ausgleich ein, der die Euphorie der Heimfans beinhart zerschlug. Schiri Haller, der es zuvor für angemessen hielt, sich in Diskussionen mit dem Publikum verwickeln zu lassen (ansonsten aber fehlerfrei blieb), pfiff danach ab, was ein Penaltyschießen zur Folge hatte.
Die Dramaturgie der Elferlotterie sollte das ganze Spiel in kompakter Weiße wiederspiegeln. Der SVK begann mit BAUMGARTNER Kevin und zog mit 3:4 vor. Kirchfidisch glich aus, und MAJCENIC erhöhte erneut. Die eingewechselte Nr. 9 der Heimischen (Benedek) schoss über das Gehäuse, nicht so ARALICA der zuvor sicher verwandelte. Es folgte PFURTSCHELLERs Elfer der leider zu schwach getreten war - Goalie Sasdi hielt.  Da auch der nächste Kirchfidischer traf, hatte es UNGER auf den Fuß, wieder zu erhöhen bzw. vorzulegen, doch Luki' traf diesmal nicht. Sein Schuss ging über das Tor. Verheißungsvoll richteten sich die Kirchfidischer-Blicke auf Kapitän Posch, der mit einem Tor alles entscheiden hätte können (im Spiel selbst fiel er nur durch eine Verletzung auf). Sein Schuss wurde eine Beute von MALOGORSKI der seinen ersten Schnitzer wettmachen konnte. Der nächste Schütze HEINDL Julian trat an und verwandelte eiskalt - ein toller Elfmeter! Der nächste Spieler der Heimischen war gefordert und scheiterte an unseren Keeper. MALOGORSKI konnte sich nun endgültig rehabilitieren indem er den nicht schlecht geschossenen Elfer auf der Linie wegkratzen konnte. Der Rest war eine Mischung aus großer Erleichterung und entsprechenden Jubel für unsere Mannschaft.

Fazit: Spielerisch hat uns Kirchfidisch, im Gegensatz zum ersten Testspiel, nie das Wasser reichen können. Leider machten wir aus diesem Umstand viel zu wenig. Immer wieder wurde statt den Pass nach vorne zu "wagen" lieber nach hinten gepasst. Kirchfidisch hatte somit in der Abwehr nicht allzu große Probleme mit unserem Angriff, doch die individuelle Klasse von uns reichte aus, um zumindest 3 Treffer zu erzielen. Trotzdem war dieses Spiel wichtig, Spieler unter Wettkampfbedingungen zu integrieren, auch wenn dieses Team in dieser Formation wohl nicht mehr so schnell auflaufen wird. Es ist aber gut zu sehen, dass es einige Perspektiven gibt. Am Ende zählte der Aufstieg, der trotz einiges an verbrauchten Glücks nicht unverdient war. 

Vorschau: Passend zum heurigen Kantinenfest haben wir die Ehre, in Runde zwei den ehemaligen Landesliga-Mitstreiter und später 2. Liga Konkurrenten aus Pinkafeld auf unserer Anlage begrüßen zu dürfen. Alles andere als ein klarer Sieg des Burgenlandligisten wäre eine Überraschung, aber wir werden den Kampf annehmen und sollten mit der stärksten Elf auflaufen können.