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Aktualisiert am: 27.08.2026

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Hier finden sie Matchinfos (Kurzberichte & Statistiken) sowie frühere Meldungen zur jeweils ausgewählten Saison. Weitere Matchberichte zu früheren Saisonen (vor 09/10) finden sie unter: Alte Matchberichte >>

SAISON 2026/27

Tobaj - SVK 1:2

Spielszene Kampfmannschaft

Derbysieger! SVK nimmt Fahrt auf!

Ausgangslage: Nachdem man in der ersten Runde mit viel Mühe einen Punkt holen konnte, wobei auf alle Fälle mehr drinnen gewesen ist, ging es zum Derby auf die Sportanlage in Dt. Tschantschendorf, wo man sich mit dem ASV Gemeinde Tobaj einen starken Gegner stellen musste. In der Startaufstellung des SVK gab es eine kleine Rotation: so spielte RADL zu Beginn für Neuzugang MITTENDREIN.

1. HZ: Glücklicherweise, für wohl alle Beteiligten, fand das Spiel zu einem wesentlich angenehmeren Zeitpunkt Freitagabends statt. Dementsprechend intensiv, temporeich und zweikampfintensiv entwickelte sich das Spiel. Die Gastgeber kamen anfangs zwar zu mehr Chancen, doch strahlten keine davon große Gefahr aus. Zwei Schussversuche für Tobaj waren die magere Ausbeute nach 20' Minuten, ehe auch unser Team mit einem Torschuss von REBERNIK in der Offensive auftauchte. In die Tiefe geschickt kam Reba zum Abschluss, der aber recht deutlich das Tor verfehlte. Kurze Zeit später ging ein Freistoß von uns nur an die Hinterstange. Die Gastgeber konnten in Folge nur mehr ansatzweise im Sturm etwas bewirken. Womöglich ein Grund könnte die verletzungsbedingte (frühe) Auswechslung eines Tobajer-Neuzugang gewesen sein, der in der 39' Minute das Spielfeld verlassen musste. Das Spielgeschehen blieb trotzdem ausgeglichen. Beiden Teams merkte man an, Fehler zu vermeiden, anstatt das Risiko zu suchen. Von daher bedurfte es schon eines "Geniestreiches" um die Abwehr des Gegners zu knacken. Einen solchen Kunstschuss lieferte schließlich der Vize-Torschützenkönig der letzten Saison: Aus spitzen Winkel überlistete Mihael den herauseilenden Heimgoalie und zirkelte die Wuchtel ins lange Eck zum 0:1 kurz vor der Halbzeitpause. Ein perfektes Timing, denn damit konnte man erstmals mit einer Führung im Rücken in die zweite Hälfte starten. 

2. HZ: In Hälfte zwei wurden die Angriffe der Tobajer, wenig verwunderlich, energischer. Einen Versuch aus der Distanz ging nicht auf, da HAMR am Posten war, so wie auch wenige Augenblicke später, als er einen satten Schuss aus einem Lauf heraus parieren musste. Tobaj war hier besser in der Partie, doch wir hielten weiterhin sehr gut dagegen. In der 66' Minute hatten wir, da die Heimischen immer mehr nach vorne investieren, eine Top-Kontergelegenheit. 'Reba zog wieder einmal allen vorbei zum Tor, doch diesesmal verfehlte er das Ziel. Die Heimischen blieben also im Spiel und hatten in der 74' Minuten etwas Pech, als das Spielgerät plötzlich vor unserer Torlinie kullerte, aber zum Glück für uns noch geklärt werden konnte, ohne weiteren Schaden anzurichten. Die Heimischen machten sich die Aufgabe in Folge nicht leichter, denn in der 74' Minute wurde der EX-SVK Spieler Heindl Felix mit seiner zweiten, glasklaren, Gelben des Platzes verwiesen. Die Hausherren mussten also weiter zusetzen, konnten dies aber recht gut bewerkstelligen - den einen Spieler weniger, merkte man kaum. Zum Ende hin mehrten sich aber dann doch die Möglichkeiten für uns. Aus einem mustergültig vorgetragenen Angriff über mehrere Stationen landete der Ball bei unserem Neolegionär KRZNAR der auf Höhe der Strafraumgrenze abzog - sein scharfer Flachschuss passte genau ins Eck zum 0:2. Damit schien der Gegner endgültig geschlagen zu sein, vor allem, da wir weiterhin vorne aktiv blieben. Am Ende sollte sich aber gerade unser Offensivdrang, fast fatal auswirken. Bereits in der Nachspielzeit angelangt, stürmte der Tobajer Spieler mit der Rückennummer #17 mit schnellen Schritten auf unser Tor und versenkte das Leder zum 1:2. Der Spielleiter, der nicht immer gerade "glücklich" agierte, ließ zum Unmut der zahlreich angereisten SVK-Fans scheinbar extra überlang Nachspielen. Tatsächlich gab es mit der allerletzten Aktion eine Kopie des Anschlusstreffers - jedoch mit dem besserem Ausgang für uns. HAMR konnte den Angriff stoppen; der erste Saisonsieg war geglückt.

Fazit: Für die Heimschen lief heute nicht viel zusammen: eine frühe Auswechslung eines Legionärs, mangelnde Angriffsgelegenheiten und ein Ausschluss in der "Crunchtime" halfen nicht sonderlich, um etwas zählbares mitzunehmen. Auf der anderen Seite konnte der SVK aufgrund einer geschlossenen Mannschaftsleistung aufbauend, eine solide und abgeklärte Vorstellung abliefern. Zwei sehenswerte Treffer vollendeten den ersten Saisonsieg, dem hoffentlich noch viele weitere folgen werden. 

Vorschau: Mit Grafenschachen erwartet uns ein Gegner, der uns in letzter Zeit in guter Erinnerung blieb. Doch so früh in der Saison ist immer größte Vorsicht geboten. Es heißt jedenfalls weiterhin voll konzentriert zu bleiben. 

 

 

SVK - Olbendorf 2:2

Spielszene Kampfmannschaft

Hitziges Remis zum Saisonauftakt

Ausgangslage: Die neue Saison startete mit einem Heimspiel gegen ein erfahrenes und eingespieltes II. Liga Team aus Olbendorf. Im Gegensatz zum Cup-Spiel gegen Rechnitz gab es eine Rotation in der Startaufstellung. So liefen mit ZACH und FABSITS zwei Neuzugänge zu Beginn auf, ebenso wie unser neuer Legionär KRZNAR und ein weiterer Ex-Güssinger MITTENDREIN. 

1. HZ: Unbeeindruckt von den extrem herausfordenden äußeren Bedingungen, gab es beiderseitig kein langes Zögern oder Abtasten. Nach bereits 3' Minuten wurde REBERNIK mit einem weiten Pass bedient, doch 'Rebas Schuss wurde noch abgeblockt. Typisch für den weiteren Verlauf, immerhin konnten wir am Ende so gleich zwölf (!) Eckbälle herausholen. Wenige Augenblicke später zeigten die Gäste ihre Gefährlichkeit, als dessen Nr. 10, Markota, plötzlich unbedrängt zu einer Top-Chance kam. Mit einem "Patenthacken" ließ der Legionär auf Seiten der Gäste einen Abwehrspieler zwar stehen, doch sein Schuss verfehlte das Tor knapp. In einem intensiv geführten Spiel mussten wir danach ungewohnt viele, harte Zweikämpfe führen. Das brachte uns einige Verwarnungen ein, die alle berechtigt waren, unsere Aggressivität aber natürlich mit Fortdauer entsprechend hemmte. In der 12' Minute fand eine Flanke unserer Nr. 91 keinen Abnehmer, nach 16' Minuten hält der Oblendorfer Goalie einen Schuss von Mihael und nur drei Minuten später zielt unser Torschütze vom Dienst am langen Eck leider vorbei. In dieser Tonart ging es weiter, als kurz darauf die Olbendorfer Abwehr mit "Hängen und Würgen" die nächste gute Gelegenheit der Gastgeber im Fünferraum erfolgreich verteidigen konnte. Sehenswert ein Fallrückzieher von REBERNIK nach 29' Minuten, den Keeper Halilovic sicher parieren konnte. Bei den nächsten drei Möglichkeiten probierte es Neolegionär KRZNAR mit guten Schüssen auf das Olbendorfer Gehäuse, doch der Ball wollte einfach keinen Weg ins selbige finden. Immer wieder war entweder der Schlussmann der Verhinderer, oder aber die Querlatte. Inmitten dieser Chancen grätschten die Gäste als "Partycrasher" hinein: Einmal entzog sich ein Olbendorfer seiner Gegenspieler, zog auf der linken Seite davon, konnte einen scharfen Querpass in die gefährliche Zone (neudeutsch in die "Box") passen, wo Hofer als Abnehmer mitzog und den schnellen Vorstoß mit dem 0:1 Führungstreffer vollenden konnte. "Na prack!" - zwei Chancen, ein Tor. Eine beneidenswerte Effizienzquote, doch wir versuchten es vor der Pause nochmals, und hatten, wie schon vorhin erwähnt, einmal Pech mit der Torumrahmung. So ging es mit einer doch recht schmeichelhaften, knappen Führung der Gäste in die Halbzeitpause.   

2. HZ: Das Spiel wurde in Summe ausgeglichener, womit auch die Gelegenheiten für die Heimischen weniger wurden. Die Spielkontrolle wechselte nun häufiger. Olbendorf, mit der Führung im Rücken, setzte mehr auf Konterangriffe. Zwei Gelegenheiten, ohne dem späteren Ausgleichstreffer, für die Auswärtigen konnten notiert werden. Handel-Mazetti und abermals Hofer vergaben schlussendlich deutlich. Nach 59' Minuten gelang uns der bereits längst fällige Premierentreffer dieser Saison. Wer sonst außer REBERNIK traf, indem er einen Zuckerpass von KRZNAR aufnahm, und trocken in die lange Ecke zum 1:1 einnetzte. Wir hatten nun das Spiel weitestgehend in der Hand. Langsam konnte man sich nach rund 70' Minuten eine weitere Drangphase aufbauen. Diese gipfelte schließlichin der 80' Minute zum 2:1 Führungstreffer für unsere Jungs. Mit einer Traumflanke wurde die Kugel zu ZACH serviert, der schraubte sich hoch und köpfte ein. Ein wahrlich gelungener Einstand unseres nächsten Jungspunds - passend mit der Rückennummer #77. Mit einem einzigen (letzten) Angriff, in der 86' Minute, untermauerten die Gäste ihre Spielverderberrolle heute. Der auffällige Knez dribbelte sich durch die Abwehrreihen, und zog einen satten, verdeckten Schuss aus kurzer Distanz ab. Damit war das 2:2 besiegelt. Die Gäste hatten quasi ihr Optimum aus dem Match herausgeholt. Es blieb bei diesem Spielstand.

Fazit: Es war eine doch recht zähe Angelgenheit für uns, vor allem im Angriff, als eine Chance nach der nächsten einfach nicht ins Tor wollte. Viel fehlte meistens nicht, aber Olbendorf stand gut und hatte auch immer wieder mal das Glück auf deren Seite. Die fast gnadenlos gute Chancenverwertung der Gäste führte zum Endergebnis. Das zeigt wieder einmal mehr, in der Liga können auch kleine Fehler sofort bestraft werden, andererseits muss man sich jedes Tor hart erarbeiten. Wir sollten soviel Qualität haben, einerseits Fehler zu minimieren und andererseits die Torgefahr zu maximieren. Die nächste Herausforderung kommt nämlich recht schnell!

Vorschau: Mit einem Freitagabendspiel gegen einen starken Nachbarn, der zudem in der ersten Runde Aufsteiger Neuhaus aus deren Stadion schoss, wartet bereits früh ein echter Kracher auf uns. Beste Voraussetzungen also, um wieder Vollgas zu geben und die letzte Schmach aus dem Frühjahr auszumerzen. An Motivation sollte es wahrlich nicht mangeln, doch wird es verdammt schwer werden, Tobaj auswärts in Schach zu halten. 

 

SVK - Rechnitz 0:3 (Cup 1. Runde)

Spielszene Kampfmannschaft

(Viel) Luft nach oben!

Ausgangslage: Der Pflichtspielauftakt in die neue Saison bescherte uns eine Cup-Begenung gegen einen direkten Ligakonkurrenten. Dabei trat der SV-Rechnitz erneut als eingespielte Truppe auf, die nur schwer auszuspielen war. Dennoch ergaben sich vor allem in Hälfte eins aussichtsreiche Chancen. Genutzt wurde keine davon. Mit MITTENDREIN und KRZNAR gaben zwei Neuzugänge ihr SVK-Debüt in der Startelf. 

1. HZ: Bei äußerlichen Bedinungen, bei denen man normal niemals Fußball spielen sollte, zeigten sich beide Mannschaften zwar bemüht, jedoch merkte man mit der Fortdauer schon an, dass es das erste Bewerbsspiel für die neue Saison war. Die Gäste versteckten sich zunächst nicht und kamen auf drei Abschlüsse in den ersten zehn Minuten. Der SVK stand dem nicht nach. Nach 6' Minuten zog REBERNIK einen Sprint an, indem er einen weiten Pass auf ihn annahm. Leider wollte 'Reba den großgewachsenen Rechnitzer Schlussmann Pataki mit einem Lupferversuch überlisten, was keinen Erfolg brachte. Neuzugang KRZNAR kam unmittelbar darauf zu einer guten Schussgelegenheit. Sein Schuss landete bombensicher in den Armen von Pataki. Das Spiel verflachte danach zusehends. So gab es viel Leerlauf auf beiden Seiten. In der 22' Minute konnten sich die Gäste gut durchkombinieren, doch auch hier landete der Abschluss in den Fängen des Torwarts. In der 33' Minute führte ein Mißverständnis in der Abwehr zum 0:1.  Kurz darauf hätte man diesen Schnitzer wieder ausmerzen können, doch VRTARIC erwischte eine Flanke von REBERNIK nicht. Zwei Minuten später entschäfte Pataki die nächste Situation, einen gut getretenen Freistoß von Mihael. Mit eine der größten Chancen im Spiel gab es kurz vor der Pause, wieder durch unseren Goalgetter, der heute leider sein Visir nicht richtig eingestellt hatte. So scheiterte unsere Nr. 91 wieder einmal am Schlussmann, nachdem er alleine auf ihn zuzog. Kurz vor der Pause sank eine weiter Ball Richtung Rechnitzer Gehäuse noch gefährlich runter, doch Pataki lenkte ihn ins Torout ab. Mit einem knappen Rückstand, aber einem Chancenplus für uns ging es in die Pause. 

2. HZ: Die am Ende wohl spielentscheidende Szene ergab sich direkt nach Wiederanpfiff, als der Gegner nach einem harmlosen Schussversuch einen Corner zugesprochen bekam. Ob es tatsächlich einer war, lässt sich jetzt nicht mehr aufklären. Eine Ecke alleine hätte auch nicht weiter schlimm sein brauchen, doch wurden wir hier regelrecht überrumpelt. Denn über Umwege und durch viele Beine hindurch zappelte der Ball plötzlich zum 0:2 im Netz. Die Auswärtigen zogen sich danach etwas zurück, Kapital konnten wir daraus keineswegs schlagen. Im Gegenteil, nun hatten die Gäste aus Kontermöglichkeiten gute Gelegenheiten auf einen weiteren Treffer. Zwei dieser Möglichkeiten konnte Balogh zum Glück aber nicht nutzen. Die Angriffsbemühungen unseres Teams blieben überschaubar. Eine Großchance ergab sich somit nicht mehr. Kurz vor Schluss konnte Gergö mit einem präzisen Schuss ins Kreuzeck noch das 0:3 erzielen. Die Angelegenheit war aber bereits zuvor erledigt. Wieder musste der SVK bereits in der ersten Cuprunde die Segel, zurecht, streichen. 

Fazit: Heute fehlte uns vor allem eines: ein Treffer, denn der hätte uns vielleicht nochmals Schwung gegeben, die ansich etwas träge, aber dennoch sehr kompakte Abwehr der Gäste zu knacken. Rechnitz spielte effizienter, nutzte die wenigen Unsicherheiten und spulte am Ende die Partie souverän herunter. Die Niederlage ist verdient, denn bei uns fehlt - zumindest in diesem Spiel - noch einiges, um einen Gegner zu dominieren. Es bleibt somit noch viel Luft nach oben. 

Vorschau: Am Sonntag erwartet uns das nächste Heimspiel. In der ersten Runde der Herbstmeisterschaft erwartet uns mit Olbendorf eine weitere Mannschaft, die sich im Sommer praktisch nicht veränderte. Es wird demnach auf alle Fälle eine Leistungssteigerung benötigen, um (endlich) den ersten Treffer quasi zu erzwingen.