SVK-Kurzbericht | Statistiken | ||
Alle Ergebnisse des aktuellen Spieltages im Überblick | Eine kompakte Zusammenfassung des Spielverlaufes | Das sagt die Presse zu unserem Spiel (Pressetexte) | Torschüsse, Chancen, Ballbesitz, Abseits, Corners ... |
Schwierige Zeiten
Ausgangslage: Nach dem anstrengenden Match Freitagabends musste man am Ostermontag erneut ran. Der SVN konnte nicht in Vollbesetzung antreten, wie auch beim SVK unser nominelle Kapitän, aus Schonungsgründen, vorerst nur auf der Bank Platz nahm. GAAL kam dafür nach seiner Sperre wieder zurück in die Anfangsformation.
1. HZ: Beste äußere Bedingungen und ein guter Besuch versprachen eine spannende Partie. Die Erwartungen konnten, aus spielerischer Sicht, zwar nicht erfüllt werden, doch wenigstens blieb es spannend. Dabei hätten sich die SVK-Anhänger wohl mehr erhoffen können. Neuberg versteckte sich keineswegs. Der erste Torschuss wurde nach 4' Minuten vermerkt, wo unser Schlussmann HAMR eingreifen musste. Beide Mannschaften taten sich danach sichtlich schwer, sich gute Chancen herauszuspielen. So wurden zwar beidseitig Schüsse in Richtung Tor probiert, gefährlich war davon jedoch kein einziger. In der 28' Minute konnte REBERNIK im Strafraum gut bedient werden. Sein Schuss wurde zunächst geblockt, doch 'Reba blieb dran. Durch das Nachsetzen kam er erneut ans Spielgerät und verwertete daraus sein Engagement zum 1:0. Ruhiger wurde die Partie damit für uns jedoch nicht, ging es noch mehr als eine Stunde. Die Gäste hätten bereits in Hälfte eins ausgleichen können. Hier rettete FRÜHMANN auf der Torlinie. Leider konnte Noah nach einem Foulvergehen in der zweiten Hälfte nicht mehr weiterspielen.
2. HZ: Wie schon in der Einleitung geschrieben beließ es der Spielleiter hier bei einer Ermahnung. Das wäre nicht sonderlich erwähnenswert gewesen, wenn nicht durch weitaus weniger "harte" Vergehen Spieler von uns - ohne Vorwarnung - gleichsamt mit "Gelb" verwarnt wurden. Der eingewechselte "Oldie" Liber zog alleine zwei Gelbfouls lautschreiend dem Spielleiter aus der Tasche. Bedingt durch diese Nicklichkeiten kamen wir forwährend ausser Tritt. Es fehlte an Entlastung um das Spiel für uns zu beruhigen. Schlimmer noch für uns kam Neuberg nach einer Ecke nach 70' Minuten zum 1:1 Ausgleich, der sich wahrlich nicht abzeichnete. Der Treffer zeigte Wirkung. Verunsichert überließen wir den zuvor eingewechselten Weber das Spielfeld, zögerten im Abwehrverhalten wodurch dieser die Wuchtel im langen Eck zum 1:2 platzieren konnte. Bis zum Ende hin konnten wir das Ruder leider nicht mehr herumreißen. In der 78' Minute hätte es bereits den dritten Neuberger-Treffer geben müssen, doch eine 100%-ige Chance vereitelte MAYER auf der Torlinie von der er fast abgeschossen wurde. Am Ende half es nichts, denn in der 86' Minute deutete der Schiri auf den Elfmeterpunkt - vermutlich auch zurecht. So konnte Kurecki auf 1:3 stellen. Mit dem letzten Aufbäumen versuchten wir nochmals ranzukommen. Zu spät und vergeblich. Abwehrspezialist HORVAT wagte sich nach vorne, wurde im Strafraum zu Fall gebracht - die Entscheidung: kein Elfmeter, Foul von Petar und gleich "Gelb" dazu, womit er gegen Güssing gesperrt fehlen wird - na Bravo! Immerhin konnte REBERNIK den sichtlich aufgestauten Frust in der allerletzten Minute noch zum 2:3 loswerden, ein Hammerschuss ohne Abwehrchance. Ohne zu zögern war direkt danach Schluss.
Fazit: Momentan verfolgen uns schwierige Zeiten, denn der "Flow" vom Herbst ist sichtlich abgeflaut. Man passte sich heute dem Gegner zu sehr an, die widerum das sich bietende Momentum in Hälfte zwei perfekt ausnutzen konnten. Es gibt aber keine Gründe nun den Kopf in den Sand zu stecken. Eine solche Phase kann nur durch hoffentlich kommende überzeugende Auftritte schnell beendet werden. Das sollte unser Ziel für den weiteren Saisonverlauf sein.
Vorschau: Der "Süd-Klassiker" steht - ACHTUNG nächsten Sonntag - bevor. Der (einst) große GSV gastiert bei uns im Zickentalerstadion. Güssing ist im Abstiegskampf gehörig unter Zugzwang. Wir sollten nur allzugut wissen: angeschlagene Gegner sind am Gefährlichsten! Man kennt sich gut, also sollte es dennoch keine Überraschungen geben, aber auch nur dann, wenn alle voll durchziehen. Die Motivation sollte gerade jetzt nicht nachlassen, damit man nicht nochmals einen "Nachzügler" mit Punkten davonkommen lässt.
Rassiges Remis
Ausgangslage: Nach der knappen Niederlage gegen Pinkafeld ging es für den SVK zu dessen Nachbarn nach Grafenschachen. Dort hatte man vor gar nicht allzu langer Zeit einen sensationellen Kantersieg einfahren können. Doch abgesehen davon, tat man sich am schmucken Sportplatz immer schon schwer. In diesem Spiel mussten zudem beide Mannschaften auf Stammkräfte verzichten. Beim SVK fehlte GAAL gesperrt sowie Kapitän KULOVITS.
1. HZ: Das Spiel begann ohne großen Vorlauf, auch bedingt durch zwei schnelle Treffer. Die erste sich bietende Chance nutzte der SVK, der einen Abpraller für sich nutzen konnte. RADL war zur Stelle und konnte den geblockten Schuss ins Tor zum frühen 0:1 nutzen. Die Gastgeber reagierten prompt. Ein weiter Pass ins Zentrum, wo sich unsere Abwehr leider im Stellungsspiel etwas verschätzte nutzte ein Grafenschachener zum 1:1 Ausgleich nur wenige Minuten später. Fortan ging es immer wieder hin- und her. Der SVK konnte dabei vor allem Defensiv die Kontrolle behalten, auch weil die Heimischen noch recht wenig Durchschlagskraft aufbauen konnten. Nach 22' Minuten schickte FRÜHMANN unsere Rakete mit der Nr. 91 gekonnt steil - und 'Reba zündete alsgleich sofort. Perfekt freigespielt zielte er aufs Tor und setzte die Kugel gekonnt zum 1:2 in die Maschen. Ab dem Zeitpunkt machte der SVK das Spiel. Man erabeitete sich einige Möglichkeiten, doch ein weiterer Treffer sollte nicht mehr gelingen. Grafenschachen konnte bis zur Pause keine weiteren Akzente mehr setzen.
2. HZ: Es war davon auszugehen, dass der SCG in Hälfte zwei energischer im Offensivspiel werden würde. So kam es auch, nur war dies auch den Gästen geschuldet, die sich schwer taten, sich aus der Umklammerung zu befreien. Noch verlief die erste Druckphase der Gastgeber ohne nenneswerte Chance. Erst in der 57' Minute war es die Nr. 17 der Heimischen, die nach einem Solo zum Abschluss kam, der aber sein Ziel verfehlen sollte. Der SVK überstand diese Phase und konnte nach gut einer Stunde selbst im Angriff wieder aktiv werden. Hier boten sich Möglichkeiten, das Spiel auf seine Seite zu ziehen. Nach 64' Minuten kam KAPPEL nach Vorlage von REBERNIK an den Ball, doch der starke heimische Keeper parierte zur Ecke. Zwei Minuten später folgte ein weiterer Standard für uns. RADL kam ans Spielgerät das leider nicht mehr ins gegnerische Tor bugsiert wurde, da die Grafenschachner Defensive mit einem "Save" auf der Torlinie schlimmeres verhindern konnte. Nach 69' probierte es erneut REBERNIK, doch der Winkel war etwas zu spitz. Der Ball wurde wieder zur Ecke abgeblockt. Am Ende kam es dann so, wie es leider oft der Fall ist. Die vergebenen Chancen rächten sich, denn der kurz zuvor eingewechselte Halwachs pflückte sich aus einem Freistoß heraus die Wuchtel ideal herunter - und das aus einem Freistoß aus der eigenen Hälfte! An der Strafraumgrenze konnte der Routinier nicht mehr entscheidend gestört werden und damit war das 2:2 passiert. Nun hatten die Heimischen plötzlich "Oberwasser". In den letzten Minuten galt es somit, zumindest den einen Punkt über die Runden zu bringen. Hier hatte man dann wieder das Glück auf seiner Seite. Nach 81' Minuten gab es heftige Proteste auf der Trainerbank der Grafenschachener nach einem vermeintlichen Foulvergehen in unserem Strafraum an einen SCG-Spieler. Dabei liefen beide nur ineinander, ohne ein Schuldvergehen unseres Verteidigers. Das sehr gute Schiedsrichtergespann lies folgerichtig weiterspielen. In der 88' Minute verhinderte die Stange den Siegestreffer der Heimischen. Damit fand das Spiel dann trotzdem noch so etwas wie ein "versöhnliches Ende" für uns.
Fazit: Ein sehr schnelles Spiel, wobei man aber auch dazu sagen muss, dass vor allem in Hälfte zwei viel "Leerlauf", bedingt durch ungenaue Zuspiele, dabei war. Highlight aus SVK Sicht war sicherlich der 1:2 Führungstreffer. Generell hatte man die erste Hälfte souverän gespielt. In der zweiten Hälfte hatte man für gut 10' Minuten die Vorentscheidung quasi am Fuß. Grafenschachen tat im Endeffekt nun mehr, womit der Ausgleich zwar ärgerlich aber nicht wirklich überraschend kam. Zum Ende hin musste man selbst um diesen Zähler kämpfen. Das tat man erfolgreich. Den einen Punkt kann man also mitnehmen und die Punkteteilung auch so stehenlassen.
Vorschau: Nur zwei Tage später empfing der SVK im Nachtragsspiel den gut gestarteten SV-Neuberg. Der Bericht dazu gibt's im Doppelpack über diesen hier.
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