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Aktualisiert am: 30.03.2026

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Alle Ergebnisse des aktuellen Spieltages im Überblick

Eine kompakte Zusammenfassung des Spielverlaufes

Das sagt die Presse zu unserem Spiel (Pressetexte)

Torschüsse, Chancen, Ballbesitz, Abseits, Corners ...


Spielszene Kampfmannschaft

Vergebene Mühen

Ausgangslage: Nach dem schweren Spiel gegen den Tabellenführer erwartete uns mit Pinkafeld gleich der nächste schwere Brocken. Glücklicherweise überstand unsere Region die angesagten Wetterkapriolen, doch der böige Wind machte sich dennoch bemerkbar. 

1. HZ: Die erste Hälfte verlief unspektakulär. Nach einer kurzen Abtastphasen hatten sich beide Teams aufeinander abgestimmt. Den ersten Schuss in die Richtung eines Tores lieferte VRTARIC nach knapp 10' Minuten - dieser ging knapp über das Gehäuse. Danach hatten die Gäste zwei Offensivaktionen direkt hintereinander. Zuerst konnte Tadic eine weite Flanke nicht direkt verarbeiten, wodurch die Gefahr schnell gebannt war. Bei einem weiteren Flachschuss von der Seite zum Tor rutschte ein Pinkafelder vor unserem Goalie ins Spielgerät, das schließlich ins Torout ging. In der 37' Minute kam der kurz zuvor eingewechselte MAYER vor den schon lauernden Pinkafelder Routinier Tadic an die Kugel und verhinderte so eine Topchance. Auf der Gegenseite probierte es KAPPEL mit einem Distanzschuss der den Gästetorwart zum Eingreifen zwang (19' Minute). Viel mehr gab es dann auch nicht mehr zu berichten. Zu unserem Leidwesen erwischte es FRÜHMANN leider bei einem unglücklichen Zweikampf. Noah konnte nicht weiterspielen - wir wünschen an dieser Stelle alles Gute! Mit einer "Nullnummer" ging es folglich in die Halbzeitpause.

2. HZ: Schlechter, aus Sicht der Gastgeber, hätte Hälfte zwei nicht beginnen können. GAAL erwieß sich in einem Zweikampf als zu "übermotiviert" und kassierte prompt die rote Karte. Ein "Blackout" quasi, das nicht nur für den Gegner sehr schmerzhaft war, sondern uns vor eine Herkulesaufgabe stellte. Die Gäste nutzten diese Situation, obwohl das Spiel weiterhin offen bleiben sollte. Einen schnellen Vorstoß von der rechten Seite ausgehend, brachte das 0:1 durch Tadic. Ab dem Zeitpunkt hätte man eigentlich erwarten können, dass der Burgenlandligaabsteiger "kurzen Prozess" macht, doch dem war nicht so. Beherzt kämpften sich unsere Jungs zurück ins Spiel. So wurden auch Chancen herausgearbeitet. Gefährlich wurde es für die Pinkafelder durch ihre eigenen Spieler. Ein weiter Einwurf wurde von einem SCP-Spieler so verlängert, dass dieser beinahe ins Tor ging. In der 69' Minute konnten die Auswärtigen eine Situation im Strafraum nicht klären. Unser aufegrückter Verteidiger HORVAT kam an den Ball, wurde aber sichtlich so behindert, dass der Spielleiter auf den Elferpunkt zeigte. Den Strafstoß nutzte REBERNIK um mit 1:1 auszugleichen. Pech für uns, dass der Gegner die Antwort prompt servierte. Erneut war es ein von der rechten Seite ausgehender Vorstoß, der zum nächsten Treffer führen sollte - und wieder war es Tadic, der seinen Schlappen hinhielt und das 1:2 besorgte. Von nun ging es Schlag auf Schlag, denn bereits mit dem nächsten Vorstoß für uns, hat nicht viel gefehlt, um auch diesen Treffer wieder zu egalisieren. Unsere Nr. 91 wurde nur durch eine starke Parade des Gästegoalies aufgehalten. Wir probierten es weiterhin. In der 85' Minute hätte eine erneute Kopfballverlängerung eines Pinkafelders "gepasst", und zwar im eigenen Tor. Erst in den allerletzten Minuten hatte dann nochmals Pinkafeld zwei sehr gute Einschussgelegenheiten, die beide von HAMR bärenstark pariert wurden. Trotz Überzahl mussten die Gäste viel investieren, um den Sieg über die Runden zu bringen - vereinzelte Krampfattacken in der Nachspielzeit zeugten davon. Am Ende half es uns dennoch nicht.

Fazit: Kein guter Verlauf für den SVK - so kann man das Spiel zusammenfassen. Gegen so ein Topteam wie Pinkafeld muss einfach viel zusammenpassen, damit man anschreiben kann. Dem war heute leider nicht so. Man ließ zwar nicht viel zu, haute sicherlich auch alles rein, doch die Gäste konnten ihre Spielweise besser umsetzen und erkannten die sich bietenden Möglichkeiten sofort. Im Gegensatz zum Stegersbachspiel ist diese Niederlage schwerer zu verdauen, doch da muss man durch und auf die kämpferischen Komponenten in Halbzeit zwei aufbauen. 

Vorschau: Grafenschachen ist ein äußerst formstarkes Team, dass in der Rückrunde noch ungeschlagen ist. Das Selbstvertrauen wird entsprechend groß sein. Am Freitagabend wird uns von daher ein "heißer Tanz" erwarten. Aktuell liegen die Vorteile beim Gastgeber, doch jedes Match beginnt bei 0:0.

 

Dieser Bericht spiegelt lediglich die persönliche Meinung des Autors. Der SVK, als Verein, muss sich dieser nicht anschließen! Copyright & Haftungsausschuss >>