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Hier finden sie Matchinfos (Kurzberichte & Statistiken) sowie frühere Meldungen zur jeweils ausgewählten Saison. Weitere Matchberichte zu früheren Saisonen (vor 09/10) finden sie unter: Alte Matchberichte >>

SAISON 2022/23

SVK - Mühlgraben 0:1

Spielszene Kampfmannschaft

Das Leid der späten Tore

Ausgangslage: Es zieht sich wie ein roter Faden durch die ganze Saison, denn auch in diesem Spiel stand nicht der komplette Kader zur Verfügung. SMODIS musste krankheitsbedingt vorgegeben werden (auch hier wieder "gute Besserung"). Während des Spieles musste dann auch noch KNAR wegen einer Verletzung ausgewechselt werden. Die lange Saison hinterlässt leider ihre Spuren.

1. HZ: Die Gäste aus Mühlgraben schnürten uns zu Beginn in der eigenen Hälfte ein. Glücklicherweise blieb man hochkonzentriert und konnte diese Drangphase unbeschadet überstehen. Nach einem guten, flüssigen Kombinationsspiel der Gäste kam der letzte Spieler nicht an den Ball, wodurch dieser Angriff verpuffte. In der 10' Minute musste unser Schlussmann nach einem Corner den Ball über den Pfosten drehen. Auf Seiten der Heimischen gab es zwei Schüsse von BLEYER, die aber beide direkt bei Goalie Bilalic landeten. Allmählich entwickelte sich ein ausgeglichenes Match. In der 24' Minute wird PREINER ideal ins Loch geschickt, doch auch in dieser Situation war Bilalic noch entscheidend an der Kugel. Alle Nachschüsse wurden ebenso abgeblockt. Die letzte Chance in Hälfte eins ging an Mühlgraben, doch der Schuss von Fink ging über das Gehäuse.

2. HZ: In Hälfte zwei gab es gleich zu Beginn eine brenzlige Aktion zu überstehen. Ein durchbrechender Spieler der Auswärtigen musste gestoppt werden, was nur mit unlauteren Mitteln möglich war. Jedenfalls sah es von der Distanz danach so aus, aber der Spielleiter erkannte kein Vergehen - er ließ weiterspielen. Viele hätten das wohl anders gesehen und auf Foul (womöglich gar Elfmeter) entschieden, aber wir konnten uns in diesem Falle nicht beklagen. Danach gab es gute Möglichkeiten, selbst in Führung zu gehen. Ein Schuss von TANCZOS landete erneut bei Bilalic. In der 55' Minute liefen plötzlich 3 SVK-Spieler auf einen einsamen Mühlgrabener Verteidiger zu. Heraus kam leider nichts, da TEPES den Pass zu spät ansetzte und er noch von ihm hinterher eilenden Spieler gestört werden konnte. Wirklich gefährlich wurden die Gäste derweil nicht mehr. Anders die Lage bei den Gastgebern. In der 71' Minute lag einigen Fans schon der Torjubel auf den Lippen. Ein strammer Schuss von UNGER aus kurzer Distanz parierte der gegnerische Torwart mit einem "Monstersave" noch zur Ecke. In der 78' Minute kam ein Pass von PREINER auf Robin leider nicht an. Wieder fehlte nicht viel und Robin hätte abschließen können. Das auslassen solcher Gelegenheiten sollte sich leider bitter rächen. In der 88' Minute kam nach einem fehlerhaften Passspiel im Mittelfeld das Spielgerät zum Gegner, der blitzschnell auf den quirligen Stürmer Matovina passte. Dieser konnte sich trotz Bedrängnis seiner Gegenspieler abschütteln und durch einen gezielten Schuss ins lange Eck unseren zuvor eingewechselten Keeper BENCZE bezwingen, womit es plötzlich 0:1 stand. Noch mehr ärgerlich war die Situation deswegen, da zuvor ein (berechtigtes) Foulvergehen im Mühlgrabener Strafraum gegeben wurde, das jedoch so schnell und an anderer Stelle weitergespielt wurde, wo man hätte abpfeifen hätte MÜSSEN! Diese kurzzeitige Konfusion brachte uns also wieder einmal um Punkte, die absolut verdient gewesen wären. Aber vom "hätti-wari" kann man sich leider nun mal nichts kaufen, da auch die letzen Chancen nicht mehr zum Erfolg führen sollten. 

Fazit: Diese Niederlage schmerzt, da man gegen ein Top-Team zumindest einen Punkt mitnehmen hätte können, ja vielleicht sogar müssen. Mühlgraben war keineswegs dominant, aber stand hinten gut, allen voran dank eines überragend agierenden Schlussmannes. Man konnte die sich bietenden Chancen nicht nutzen. Hier heißt es nun, zumindest im letzten Spiel, den Torerfolg zu erzwingen. Das wäre nicht nur aus tabellarischer Sicht sondern auch von der Moral her enorm wichtig.

Vorschau: Das letzte Meisterschaftsspiel im Herbst bestreitet man in Neuberg, auf die man auswärts zuletzt vor nicht weniger als 27 Jahren (September 1995) traf. Damals verlor man recht klar mit 3:0 - es wäre also Zeit für eine "verspätete" Revanche, wobei es natürlich auch für die Neuberger noch um einiges geht und man sich entsprechend auf einen harten Fight einstellen kann.

Jennersdorf - SVK 0:0

Spielszene Kampfmannschaft

Remis mit Signalwirkung

Ausgangslage: Es vergeht mittlerweile kaum eine Runde, wo man die Startaufstellung den Gegebenheiten anpassen muss. Heute fehlte PREINER aufgrund einer Zahnbehandlung (gute Besserung!), wofür TANCZOS wieder auflaufen konnte. Im Flutlichtspiel gegen Jennersdorf waren aber ohnehin alle voll gefordert.

1. HZ: Bei herbstlichen Temperaturen dauerte es ein wenig, bis beide Mannschaften "auf Temperatur" waren. In der 11' Minute gab es Freistoß für die Gastgeber, doch KNAR im Kasten fischte den Ball aus der Ecke. Zwei Minuten später fuhr der heimische Goalie Tschandl kräftig daneben, was durchaus noch gefährlich hätte werden können. Ab nun ging es sowohl munter als auch recht rustikal zu, wobei es aber nie "brutal" wurde. Beide Seiten hatten ihre Möglichkeiten. Zwei Schüsse der Jennersdorfer landeten direkt in die Arme von Martin. In der 36' Minute hätte ein Querpass in unserem Strafraum beinahe zu einem sehr unglücklichen Eigentor geführt, aber die Kugel kullerte am Pfosten vorbei. Offensiv gab es von SVK Seiten aus einen Freistoß, den BLEYER zwar gefinkelt über die Mauer zirkelte, doch Tschandl noch über die Querlatte drehen konnte. Kurz vor der Pausenhälfte probierte es Robin mit einem Weitschuss auf Höhe der Mittellinie, da Tschandl weit vorm Gehäuse stand. Dieser Kunstschuss hätte fast zum Erfolg geführt, da aber der Torwart noch dran war, blieb es beim torlosen Remis.

2. HZ: Wie schon in Hälfte eins benötigte es etwas Anlaufzeit, bis die erste Chance notiert werden konnte. Die restlichen gut 30 Minuten sollten aber vollgepackt mit Offensivaktionen und entsprechend kurzweillig verlaufen. In der 67' Minute umkurvte BLEYER den Torwart schloss ab doch sein Schuss wurde auf der Torlinie abgeblockt. Der Nachschuss von HEINDL Julian ging mit vereinten Kräften der Defensive ins Torout. Kurz darauf erspielte Julian sich die nächste brenzlige Situation, als er erfolgreich nachsetzen konnte. Am Endergebnis ersichtlich verlief aber auch diese Aktion quasi im Sand. Den ersten Torschuss der Jennersdorfer wurde erst in der 75' Minute aufgeschrieben. Unmittelbar danach schrillte ein akuter Toralarm für die Jennersdorfer. Deutsch schnappte sich das Spielgerät vom Anstoßpunkt und zog wild entschlossen auf unser Tor zu. Verfolgt von TANCZOS konnte Matthias im letzten Moment noch erfolgreich am Torschuss stören. Es kam nur zu einer weiteren Ecke. Abermals war es kurz darauf die Nr. 15 der Heimischen, die daraufhin allein gelassen einnetzen hätte müsse. KNAR war hellwach und vereitelte auch diese Top-Chance. Dabei hatten die Jennersdorfer ebenso Glück auf der anderen Seite. Eine Flanke von SMODIS konnte der Torwart vor SCHREINER ebenso noch abfangen. Zweimal fand danach unsere Nr. 10 sehr gute Einschussmöglichkeiten vor, wo es gut und gerne auch "klingeln" hätte können. Das Spiel stand auf der Kippe, doch das Pendel sollte in keine Richtung ausschlagen. In der Nachspielzeit mussten wir noch zwei Kopfbälle überstehen, die um Zentimeter drüber gingen. Im Endeffekt haben sich aber beide Mannschaften diesen einen Punkt verdient. 

Fazit: Es war kein typisches "0:0" Match. Chancentechnisch hätte es auch "2:2" ausgehen können, doch schlussendlich fehlte es an der letzten Effizienz. Unsere Jungs kämpften bis zur letzten Sekunde und hatten heute auch ein paar Mal das Glück des Tüchtigen. Man hatte sich aber auch selbst Chancen herausspielen können. Von daher kann man mit dem Unentschieden zufrieden sein. Wichtig und eine Art Signalwirkung war auch, dass man seit längerer Zeit wieder einmal "zu Null" spielen konnte. Das war mindestens soviel Wert, wie der eine Punkt.

Vorschau: Im letzten Heimspiel eines sehr langen und ereignisreichen Fußballjahres empfängt man die Top-Mannschaft aus Mühlgraben. Es erwartet uns also der nächste Kraftakt, wo es gilt wieder ans Limit zu gehen. 

SVK - Stegersbach 1:3

Spielszene Kampfmannschaft

So nah und doch so fern

Ausgangslage: Auch in diesem Spiel war man gezwungen, die Startaufstellung zu ändern. Dabei kam einerseits mit Kapitän UNGER ein Spieler zurück, andereseits musste TANCZOS heute vorgegeben werden. Ansonsten kam es auch zu einer weiteren Umstellung wie zuletzt, da SCHREINER von Beginn an spielte. 

1. HZ: Die erste Aktion gehörte den Hausherren. BLEYER nahm sich einen weiten Pass von SMODIS sehr gut mit, doch der Stegersbacher Abwehrverbund konnte die Aktion gemeinschaftlich entschärfen. Kurz darauf befanden sich die Gäste bereits in unserem Strafraum. Das Spielgerät konnte aber von keinem Spieler erwischt werden, wodurch der Ball an Freund und Feind vorbeizischte. In der 13' Minute hatten wir Glück, als ein abgefälschter Distanzschuss nur die Querlatte küsste. Stegersbach war die etwas aktivere Elf und nutzte einen groben Patzer in der Defensive prompt zur 0:1 Führung nach 19' Minuten. Hier musste Grubesic nur mehr ins leere Tor köpfeln. Bis zur Halbzeit hatten die Auswärtigen weitere Gelegenheiten die Führung auszubauen. In der 22' Minute wird ein vermeintlicher Treffer aufgrund eines Handspiels zurückgepfiffen. In der 35' Minute übersieht der Assistent auf der Linie ein glasklares Abseits (zuvor gab er auch schon eines, das keines war), womit plötzlich der Weg frei war für einen Stegersbacher der im 1:1 Duell mit unseren herauseilenden Keeper schlussendlich den Kürzeren zog. Das hätte arg ins Auge gehen können und war nicht die letzte strittige Entscheidung des "Outwachlers". In der 40' Minute verhinderte Martin dank einer starken Fußabwehr das sicher scheinende zweite Tor durch Poandl. Als man schon mit dem Pausenpfiff rechnete, kam es nochmals zu einer guten Gelegenheit für den SVK. UNGER startete einen Sololauf der nur wenige Meter vor der Strafraumgrenze gestoppt wurde. Frau Schiedsrichterin Huber entschied auf Freistoß, deren sich BLEYER annahm. Sein gezielter Flachschuss sprang vor dem gegnerischen Torwart so auf, dass dieser nicht haltbar hinter die Torlinie zum 1:1 Ausgleich hineinzwirbelte. Unmittelbar danach ging's für beide Teams in die Kabinen zum Pausentee.

2. HZ: Leider begann Hälfte zwei ähnlich wie bereits im letzten Spiel. In der 49' Minute wurde vergeblich auf Abseits spekuliert. Dem war aber anscheinend nicht so, wodurch Schreiber aus kurzer Distanz zum 1:2 einnetzte. Doch schön langsam kämpfte sich der SVK zurück ins Spiel. Im Gegensatz zu Grafenschachen konnten die Stegersbacher das Spiel nicht an sich reißen. Die Aktionen der Gastgeber im Sturm blieben hingegen ebenfalls nicht zwingend. Zwei Flachschüsse von TEPES brachten den gegnerischen Keeper nicht sonderlich ins Schiwitzen. In der 67' Minute folgte eine Schlüsselszene im Spiel. Einer guten Ballstaffette vorangegangen kam es zu einem Torschuss, bei dem Torwart Slukic nicht mehr eingreifen konnte, dafür aber einer seiner Mitspieler. Aus meiner Sicht war es nicht leicht zu erkennen, auch weil ich mit Notizen nicht fertig war, doch die Proteste der Zuseher waren nicht zu überhören. Es ging um die oft gestellte Frage: War der Ball hinter der Torlinie oder nicht (vollständig)? Da aber selbst der Gegner laut Presseberichten das als klaren Treffer sah zusammen mit den vielen Zuseher auf gleicher Höhe, kann man hier behaupten, dass der Assistent auf der Linie sozusagen "Tomaten auf den Augen" hatte oder schlicht und ergreifend woanders hinschaute. Wie auch immer zählte der vermeintliche Treffer nicht. Unsere Jungs stemmten sich weiter gegen die drohende Niederlage, wirklich gefährlich wurde man aber nicht mehr. In der 79' Minute konnten wir nach einer Ecke die Kugel nicht weit genug aus unserer Hälfte bringen. Nach einer weiten Flanke in den Strafraum hinein wurde das Leder zu einem ungedeckten Spieler verlängert. Poandl konnte die Situation zum vorentscheidenden 1:3 nutzen. Zwei Minuten später hätte es beinahe den vierten Treffer für den SVS gegeben, doch KNAR klärte zur Ecke. Das wäre dem Guten (oder besser Schlechten) dann doch zuviel gewesen. Es blieb damit bei dem Spielstand, da danach sich auch nicht sonderlich viel mehr tat. 

Fazit: Man war heute nah dran, wenigstens einen Punkt zu holen. Entscheidend war sicherlich die Phase nach dem 1:2 und vor dem dritten Treffer, wo man wieder einmal mit seinem Schicksal, siehe indisponierter Schiri-Assistent, hadern musste (siehe Eberau und Rechnitz Spiel). Am Ende war man dann doch wieder weit entfernt, auch weil man einen weiteren Treffer zuließ. Stegersbach hatte vor allem in Hälfte eins mehr und in Summe auch die besseren Chancen, woher der Sieg auch nicht von "nichts" kommt und man den voll akzeptieren muss. Es bleibt uns aber sowieso nichts anderes übrig, als weiter nach vorne zu blicken, auch wenn die nächsten Aufgaben extrem herausfordernd werden ...

Vorschau: ... denn es geht bereits am Freitag in die Bezirksvorstadt nach Jennersdorf. In einem Flutlichtspiel heißt es sich also nicht nur für die Zuseher warm anzuziehen. Wir sind hier klarer Außenseiter aber vielleicht kann man da dann auch überraschen.

Grafenschachen - SVK 5:0

Spielszene Kampfmannschaft

Pechschwarze 45' Minuten

Ausgangslage: An der Kadersituation änderte sich akutell nichts, womit die gleiche Startelf auflief wie schon im Spiel gegen Heiligenbrunn. 

1. HZ: Unser Team startete motiviert ins Match gegen den Tabellenführer und hatte in der 4' Minute bereits den ersten Torabschluss durch BLEYER zu vermelden, dessen Schuss aber direkt in den Armen des heimischen Goalie landete. In der 12' Minute hätte eine scharf hereingewuchtete Flanke von SMODIS beinahe zu einem Eigentor des SCG geführt, doch es folgte "nur" eine Ecke. Wirkliche Gefahr konnte der Leader noch nicht ausstrahlen. Einen Nachschuss nach einem Freistoß brachte niemanden ins Schwitzen, aber das sollte sich danach gleich ändern. In der 16' Minute hätte es eigentlich schon 1:0 stehen müssen. Der Legionär Hart tauchte völlig alleine und aus kurzer Distanz vor Keeper KNAR auf. Martin behielt die Nerven und parierte diese Megachance. Das Spiel blieb ausgeglichen und intensiv geführt. Die Heimischen kamen noch zu drei Abschlüssen wovon einer noch gefährlicher war. Nachdem ein klares Foul an uns nicht gegeben wurde zwang ein Grafenschachener unserem Schlussmann zu einer weiteren Parade. Unser Team, das weiterhin sehr gut mithalten konnte, kam ebenso noch zu zwei Abschlüssen. Ein Drehschuss von PREINER landete aber ebenso wie ein Schuss von HEINDL Julian nur im Torout. Im Endeffekt ging das Remis zur Halbzeit also so auch in Ordnung. 

2. HZ: In den zweiten 45' Minuten sollte sich das Spiel völlig zu Gunsten der Gastgeber drehen, die gleich wie eine Rakete voll durchstarteten. Praktisch mit dem Anstoß geriet man in die Fänge der gegnerischen Angriffsmaschinerie, die plötzlich auf Hochtouren lief. So waren erst drei Minuten in Hälfte zwei gespielt, und es sollte zum ersten mal "klingeln" - was sogar schon absehbar schien. Einen schnellen Angriff hämmerte Thier unhaltbar unter die Querlatte zum 1:0. Leider konnten wir jetzt nicht mehr dagegenhalten. Dank eines katastrophalen Stellungsfehlers hatte Grafenschachen wenig Mühe kurz darauf bereits auf 2:0 zu stellen. Die wenigen Offensivaktionen von uns konnten keine wesentliche Entlastung bringen. Da wir auch nicht mehr richtig in die Zweikämpfe kamen konnte Spielmacher Halwachs einen Querpass anbringen den Oberrisser zum 3:0 verwandeln konnte. Dem nicht genug kam dann auch zu allem Überdruss noch Pech dazu. Einen unglücklichen Ausrutscher nutzte der selbige Spieler um auf 4:0 zu stellen. Zehn Minuten später folgte das 5:0 nach einem Eckball. Das Spiel war da schon längst entschieden, darum erspar ich an dieser Stelle allen auch die restlichen Szenen. Es blieb dann jedenfalls bei dem Ergebnis, das man so akzeptieren muss und ebenso wie bereits im Resumee der ersten Hälfte, wenn auch schmerzhaft, in Ordnung ging.

Fazit: Der SVK bot in der ersten Hälfte eine äußerst ansprechende Leistung aber einmal mehr zeigte es sich, dass man gegen Mannschaften aus der oberen Hälfte zwar durchaus mithalten kann, aber leider nicht über die vollen 90' Minuten. Da die Grafenschachener die Temposchraube in Hälfte zwei deutlich erhöhten, ging uns hier kontinuierlich die Puste aus. Resultierend daraus waren Unkonzentriertheiten die prompt zu Gegentreffern führten. Am deutlichen Sieg der Heimischen war nix zu rütteln. Nun heißt es daraus entsprechende Lehren zu ziehen, damit das in den restlichen Spielen nicht mehr so eklatant auftritt und wir gestärkt zurückschlagen können.

Vorschau: Das nächste Heimspiel gegen Stegersbach wird sicherlich auch kein "Zuckerschlecken", da dieses Team nicht nur gennerell Qualität sondern auch einen brandgefährlichen Goalgetter in ihren Reihen hat. Dennoch müssen wir uns nicht verstecken. Punktezuwächse im Herbst wären schon noch eine feine Sache, also auf geht's! :)

 

SVK - Heiligenbrunn 2:1

Spielszene Kampfmannschaft

Alle guten Dinge sind drei

Ausgangslage: Mit UNGER und HEINDL Felix fielen heute zwei Stammkräfte aus, wodurch man erneut eine Rotation in der Startelf vornehmen musste. Lukas war dabei noch vom letzten Match etwas angeschlagen, Felix bekam vom Bundesheer leider keine Freigabe. PFURTSCHELLER feierte daher sein Comeback in der Startaufstellung. TEPES begann ebenso wieder von Beginn an. 

1. HZ: Bei besten äußerlichen Bedingungen, wobei der Untergrund das Passspiel doch stark beeinflusste, wurde nicht lange gefackelt. Mit Angriff Nummer eins, fiel auch gleich Tor Nummer eins. Ein scharfer Querpass von PREINER schnappte sich unsere aufgerückte Mittelfeldturbine SMODIS und haute die Kugel nach erst 5' Minuten zum 1:0 in die Maschen. Heiligenbrunn war davon keineswegs geschockt. Die Gäste schafften es uns in unsere Hälfte reinzudrücken, was zwangsweise auch zu brenzligen Situationen führen sollte. In der 9' Minute gab es Elferalarm in unserem Strafraum als Vikic plötzlich am Boden lag. Spielleiter Kern erkannte aber eine theatralische Einlage und gab dem vermeintlichen Laienschauspieler glatt die gelbe Karte. Sagen wir mal so, hätte er auf den Elferpunkt gezeigt, gewundert hätte es wohl nur wenige. Die Gäste aus der Uhudlergemeinde spielten weiter druckvoll, doch konnten ihre Bemühungen relativ gut abgeblockt werden. Als in der 29' Minute ein weiterer Legionär der Gäste in unserem Strafraum die feuchten Grashalme küsste, gab es den sichtlich zuvor schon angepeilten Elfmeter, wobei dieser eher als "schmeichelhaft" einzuordnen war. Marcec war dies aber herzlich egal, denn er glich staubtrocken, zentral geschossen, zum 1:1 aus. Damit war der SVK wieder gezwungen selbst offensiv mehr zu tun, was auch gelang. HEINDL Julian sprintete in einen tief gespielten Pass, kam ans Spielgerät und zog ab, doch der Gästetorwart stellte sich erfolgreich in die Schussbahn. Glück hatte man danach selber, als ein satter Hammer vom ungarischen Gastarbeiter Németh an den Pfosten donnerte. Die erste Hälfte blieb weiter abwechslungsreich. In der 36' Minute konnte BLEYER den Ball ideal stoppen. Die sich kurz auftuende Lücke nutzte Robin sofort und packte einen präzisen Schuss seitlich auf Höhe der Strafraumgrenze aus, bei dem sich auch der gegnerische Golie geschlagen geben musste. Damit war die knappe 2:1 Führung wieder hergestellt, nur sollte es noch gute 10 Minuten gehen - Zeit genug also, um nochmals vier Aktionen zu verzeichnen, jeweils 2 auf jeder Seite. Bei den Gastgebern war es Julian und Robin die zu Abschlüssen kamen, die aber nichts einbringen sollten. Bei den Gästen war es erneut Németh der eine "100%ige" Chance ausließ. KNAR war am Posten und vereitelte mit einer gekonnt souveränen Parade den schon sicher scheinenenden Ausgleich. Kurz darauf zwang der Ex-Kemeten Legionär Humar, nach einem Eckball, mit einem gut angetragenen Schuss Martin erneut zu einer Glanzparade, indem er den Ball über den Pfosten drehen konnte. Damit war eine äußerst kurzweillige erste Hälfte zu Ende gegangen.

2. HZ: Die zweite Hälfte begann so, wie die erste aufhörte. Jetzt war es der SVK, der eine Doppelchance durch TEPES vorfand. Einen sehr feinen Volleyschuss parierte der Gästetorwart und bei einem Kopfball strich das Leder über den Querbalken. Das Spiel blieb intensiv, doch die Torchancen sollten nicht mehr in der Fülle auftreten wie noch in den ersten 45' Minuten. In der 59' Minute streifte die Wuchtel nach einem Freistoß knapp über unsere Querlatte. Danach hatte Heiligenbrunn aber keine zwingende Torchance mehr. Das Spiel war jedoch weiterhin spannend bis zum Schlusspfiff. Grund dafür war, dass wir den (erlösenden) dritten Treffer nicht fixieren konnten. Möglichkeiten dazu gab es, so wie nach einem TANCZOS Dribbling der Ball zu PREINER kam, aber Patrik das Ziel nicht traf. BLEYER ließ kurz vor Spielende einen wuchtigen Schuss los, der aber stark pariert wurde. Nach einer gefühlten "Ewigkeit" an Nachspielzeit war dann der knappe Sieg schließlich Gewissheit. 

Fazit: Es war ein Spiel, bei dem von allen Akteuren alles abverlangt wurde. Heiligenbrunn präsentierte sich als eine zweikampfstarke Truppe, die jedoch ihr Visier heute schlecht eingestellt hatte. Besser und brutal effizient, vor allem in der ersten Hälfte, präsentierte sich der SVK. Mit enormen Einsatz stemmte man sich gegen die Angriffsversuche der Gäste. In Hälfte zwei lockerte sich das Geschehen, womit das Spiel ausgeglichener aber auch zerfahrener wurde. Beide Mannschaften konnten sich so gut in Schach halten. Es war ein knapper Sieg, vielleicht auch glücklich, aber hart erkämpft und am Ende zählte das mehr. Mit diesem Schwung sollte man auch das letzte Saisondrittel im Herbst hoffentlich gut über die Runden bringen. Es warten jedenfalls noch interessante Partien auf uns.

Vorschau: Am Sonntag geht es zum Tabellenführer nach Grafenschachen. Dank der letzten Siege können wir einigermaßen befreit aufspielen, denn die Favoritenrolle ist klar verteilt. Wie auch immer wird es die nächste Herkulesaufgabe für uns werden.

 

SVK - Schlaining 2:1

Spielszene Kampfmannschaft

Verdienter Heimsieg

Ausgangslage: Erfreuliches gab es auf Seiten der Personalsituation zu vermelden. So konnte man heuer (endlich) wieder aus dem gesamten Kader wählen, da auch HEINDL Felix von seiner Sperre wieder zurückkam. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Lage nicht gleich wieder verschlechtert. Zur Pause musste unser Kapitän UNGER verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Wir wünschen, dass es nichts ärgeres ist.

1. HZ: Ein wichtiges Spiel für beide Mannschaften stand heute am Programm und das zeigte sich vor allem in Hälfte eins. Beide Seiten waren somit bemüht, Fehler zu minimieren, doch oft konnte man die Anspannung nicht ausblenden. Entsprechend tat sich in der Gefahrenzone nicht sonderlich viel. In der 6' Minute kam ein Schlaininger im Strafraum an die Kugel, zog direkt ab, doch KNAR fing den zu zentral getretenen Ball sicher. Danach hatte die Gästeoffensive lange Sendepause. Unser Team kam in der 18' und 19' Minute zu Gelegenheiten, einmal durch eine abgeblockte scharfe Flanke von SMODIS, die zur Ecke ging, ein weiteres Mal durch eine weitere Flanke von unserer Nr. 8, bei den PREINER knapp nicht ans Spielgerät kam. Das weitere Geschehen spielte sich meist zwischen den Strafräumen ab. Unsere Abwehr hatte mit den Schlainingern keine großen Mühen. Damit ging es folglich mit einem torlosen Remis in die Halbzeitpause.

2. HZ: In der zweiten Halbzeit kam mehr Schwung in die Partie. Allen voran war es der SVK der nun seine Angriffslust entfaltete. In der 49' Minute gab es dann auch gleich Grund zum Jubel. Eine flüssige Kombination über mehrere Stationen, TEPES spielte auf Julian, dessen Schuss von der Gästedefensive nicht geklärt werden konnte. Dadurch landete das Leder bei BLEYER der trocken zum 1:0 abstauben konnte. Julian hätte kurz darauf selbst einnetzen können, aber der Pass in die Mitte wurde wieder geblockt. Von den Schlainingern kam weiterhin nicht viel, doch ein Schnitzer in der Abwehr sollte reichen um den Ausgleich zu erzielen. Im Laufduell mit den ansonsten höchstens durch Meckereien auffallenden Muleci konnte sich dieser durchsetzen und im direkten Duell mit KNAR zum 1:1 einschieben. Unbeeindruckt von diesem Fauxpas zogen wir unser Spiel fort. In der 59' Minute bekamen wir einen Freistoß aus guter Distanz zugesprochen. BLEYER nahm sich dessen an, zirkelte geschickt in die Mitte wo HEINDL Felix sich hoschrauben konnte und platziert das 2:1 fixieren konnte. Danach übernahmen die Heimischen die Überhand. Es folgten einige Chancen. Einen weiten hohen Ball stoppte sich unsere Nr. 10 perfekt herunter zog ab, doch Robins Schuss wurde durch eine starke Fußparade des Schlainiger Schlussmanns vereitelt. Robin hatte zum Schluss hin noch drei weitere sehr gute Gelegenheiten, das Spiel vorzeitig zu entscheiden, doch der Ball wollte nicht rein. In der 72' Minute wurde sein Solo im Strafraum gestoppt doch der Spielleiter deutete nur süffisant auf weiterspielen - die Spielauslegung war hier mehr als nur fragwürdig. Kurz zuvor gab es ein flottes Kombinationsspiel bei dem der Ball durch die gegnerische Abwehr lief, wie ein heißes Messer durch die Butter. PREINER kam zum Abschluss, doch auch dieser kam nicht ins Ziel. HEINDL Julian hatte zwei weitere Möglichkeiten, mit einem Schuss aus dem Rückraum sowie mit einem Lochpass, bei dem aber wieder der gegnerische Torwart zur Stelle war. Somit war das Spiel weiterhin ungewollt spannend. Schlaining hatte aber keine Mittel mehr gefährlich zu werden, womit es beim 2:1 Endstand blieb.

Fazit: In Summe war das ein sicherlich verdienter Heimsieg, bei dem eine druckvolle zweite Hälfte den Ausschlag gab. Schlaining wirkte nervös, konnte dies auch nicht ablegen und hing nach dem zweiten Treffer bereits ordentlich in den Seilen. Ein dritter Treffer hätte die Nerven aller wohl deutlich mehr beruhigt, aber unser Team spielte dennoch befreiter auf. Eine überzeugende Leistung, an die es nun auch im nächsten Schlüsselspiel anzuschließen gilt.

Vorschau: ..folgt..

 

Heiligenkreuz - SVK 1:2

Spielszene Kampfmannschaft

Zurückgekämpft

Ausgangslage: Die letzte Niederlage brachte uns nicht nur einen gewaltigen Dämpfer sondern mit HEINDL Felix auch einen gesperrten Stammspieler für dieses Derby. Glücklicherweise lichtete sich unser Lazarett, womit unsere Nr. 10, BLEYER wieder im Kader stand und dann auch erfolgreich zum Einsatz kam. 

1. HZ: Das Spiel begann leider denkbar schlecht für uns. Der erste Torschuss der Gastgeber landete bereits im SVK-Kasten. Hier schnappte die Abseitsfalle nicht zu; jedenfalls war es eine knappe Entscheidung, die zu nicht zu unseren Gunsten ausging. Somit stand es bereits früh, nach 5' Minuten, 1:0. Im Gegenzug zum letzten Match versteckten wir uns jetzt nicht sondern hatten direkt danach auch gute Chancen. Einmal scherzelte PREINER den Ball, nach einem Dribbling von SMODIS, weiter Richtung Tor, doch abgefälscht landete das Spielgerät nur im Torout. In der 9' Minute gab es einen guten Kopfball nach einer weiteren Ecke. Heiligenkreuz blieb ebenso gefährlich: So gab es in der 21' Minute eine Topchance, als Willgruber alleine vor dem Tor auftauchte, doch sein Schuss das Ziel verfehlte. Die Heimischen hatten zwei weitere Gelegenheiten, den Vorsprung auszubauen, scheiterten aber aufgrund mangelnder Genauigkeit. Zwischenzeitlich musste SCHREINER Jan leider verletzungsbedingt ausgetauscht werden (gute Besserung an dieser Stelle) - für ihn kam BLEYER zum Comeback. Kurz vor dem Pausenpfiff wurde SMODIS in die Gasse gespielt, tauchte im 1:1 Duell mit dem Heiligenkreuzer Goalie auf und wurde von selbigen unsanft gestoppt. Da dies im Strafraum erfolgte zögerte der umsichtige Spielleiter nicht und deutete sofort auf den Elfmeterpunkt. Natürlich ließ es sich unser Strafstoßspezialist nicht entgehen, schnappte sich das Leder und zimmerte dieses zum 1:1 in die Maschen. Damit war vor der Pause der Ausgleich geschafft.

2. HZ: Das Match in Hälfte zwei war wesentlich ausgeglichener. Im ersten Abschnitt hatten die Gastgeber die besseren Chancen und etwas mehr vom Spiel. Den Schwung vom Ausgleich nahmen wir gleich mit. Einen schnell gespielten Konterangriff landete auf Robin, doch sein Kopfball ging am Pfosten vorbei, da der Winkel schon zu spitz war. Das Momentun lag nun bei den Gästen. In der 55' Minute konnten wir eine Drangphase erfolgreich abschließen. Aus dem Rückraum auf Höhe des 16er kam HEINDL Julian an die Kugel. Sein hammerharter Schuss schlängelte sich durch sämtliche Reihen hindurch hinter die Torlinie zum 1:2. Mit der nächsten Aktion hätten wir beinahe noch einen drauflegen können. Ein starkes Nachsetzen brachte den Gegner in Verlegenheit, nur leider konnten wir daraus kein Kapital schlagen. Die Reaktion der Heimischen kam prompt. Nun machten diese ordentlich Druck. Es waren immerhin noch gut 30' Minuten zu absolvieren. Unsere Defensive war nun gefordert. Bis zum Ende hin gab es einige Schüsse und Kopfbälle der Heiligenkreuzer, doch scheiterten sie alle entweder an ihrem eigenen Unvermögen oder an einem sehr gut aufgelegten KNAR Martin, der vieles entschärfen konnte. Die letzte Möglichkeit im Match war aber uns vorbehalten, als BLEYER ein Solo starten konnte, das aber zu keinen weiteren Treffer führte. 

Fazit: Wir hatten heute sicherlich auch einige Male Glück, da Heiligenkreuz mit seinen Chancen äußerst fahrlässig umging. Trotzdem kämpfte man sich ins Spiel zurück, trat engagiert auf und war aufgrund einer besseren Effizienz auch ein sicherlich ebenbürtiger Gegner. Aufbauend auf diesem Erfolg sollten wir nun wieder mehr Konstanz in unser Spiel bringen, denn es folgen zwei wichtige Heimspiele. 

Vorschau: Es folgen nun zwei Heimspiele. Das Erste findet gegen Schlaining statt, die momentan sicherlich weit unter ihren Erwartungen agieren. Das soll aber nicht sonderlich viel bedeuten, denn man wird sicherlich wieder alles abrufen müssen um auch wieder einmal zu Hause mit Punkten belohnt zu werden. 

 

SVK - Edelserpentin 0:5

Spielszene Kampfmannschaft

Alles verpufft

Ausgangslage: Nach dem Sieg in Olbendorf erhoffte man sich naturgemäß etwas mehr, doch wir fielen wieder zurück und müssen somit praktisch wieder fast bei Null beginnen. UNGER spielte von Beginn an.

1. + 2. HZ: Aufgrund von zeitlichen Einschränkungen erfolgt nur ein sehr kompakter Bericht, wobei es heute auch nicht viel zu schreiben gibt. Die Gäste waren einfach das bessere Team. Zudem konnte man, statistisch betrachtet, jede zweite Chance auch gleich in Tore verwerten. Das 0:1 fiel durch einen Konter, das 0:2 aus einer unglücklichen Abwehraktion; der Treffer zum 0:3 war ein gelungenes Kombinationsspiel vorangegangen und die zwei weiteren Treffer waren einfach nur noch Draufgabe. Das Spiel war da schon längst entschieden. Da wir bis zur 68' Minute brauchten, um endlich auch den Gästetorwart ernsthaft zu beschäftigen, gibt es dahingehend auch nichts weiteres aufzulisten. 

Fazit: Wir waren heute auf verlorenen Posten, egal auf welcher Position, Edelserpentin agierte wesentlich griffiger und ging diskussionslos als verdienter Sieger vom Platz.

 

Olbendorf - SVK 1:3

Spielszene Kampfmannschaft

Ein Befreiungsschlag!

Ausgangslage: Nach dem doch enttäuschenden Auftritt gegen Mitaufsteiger Gr.Petersdorf wollte man in Olbendorf ein anderes Gesicht zeigen. Es gab eine Rotation in der Startaufstellung. Personalmäßig erfreulich, saß UNGER Lukas zumindest wieder auf der Auswechselbank und kam am Ende auch zu seinen ersten Meisterschaftsminuten. 

1.HZ: Die Verunsicherung der letzten Ergebnisse war vor allem zu Beginn noch deutlich zu spüren. Olbendorf startete vehement, energisch und hatte so nach nicht einmal 10' Minuten drei Hochkaräter zu verzeichnen. Einmal musste dabei KNAR im Kasten als letzte Bastion einen Schuss aus kürzester Distanz abwehren. Ein weiterer Schuss strich nur haarscharf am Pfosten vorbei. Man hatte hier sicherlich einiges an Glück. Für die Gastgeber blieb es dabei nicht nur bei der mangelhaften Chancenverwertung. Verletzungsbedingt musste Routinier Glatz bereits mitte der ersten Hälfte ausgewechselt werden. Der SVK nahm dann allmählich auch aktiv am Spielgeschehen teil. Weitere Großchancen der Olbendorfer blieben aus. Dafür machten wir uns in der Offensive noch zweimal bemerkbar. In der 29' Minute wird SMODIS von MAYER auf die Reise geschickt. Marko enteilt seinen Kontrahenten und bringt die Kugel in die Mitte, doch GOTZIs Schussversuch verfängt sich in der Olbendorfer Abwehrkette. Kurz vor der Pause zischt TANCZOS in den Strafraum, nur leider war der Winkel schon zu spitz: es schaute lediglich eine Ecke heraus. Somit blieb es beim torlosen Remis zur Pause.

2.HZ: Direkt nach Wiederanpfiff war es abermals Matthias, der alleine auf das gegnerische Tor zog. Diesesmal brachte er den Ball nicht unter Kontrolle, sein Schuss ging folglich über's Tor. Nach der vergebenen Möglichkeit reichte eine kurze Unachtsamkeit unserer Defensive um den Heimischen die Führung zu ermöglichen. Über Umwege, nachdem ein Abwehrspieler nicht an den Ball kam und den Querpass aufhalten konnte, gelang er zu Ángyán, der plötzlich im 1:1 Duell mit Martin stand. Unser Keeper kam heraus konnte das 1:0 aber nicht mehr verhindern. Das Spiel schien wieder in eine "verkehrte" Richtung abzugleiten. Doch es sollte anders kommen, wie von einigen vermutlich erwartet. Der SVK besann sich quasi seiner alten Stärken. Mit giftigen Lochpässen in die Tiefe wurde nun ein- ums anderemal die Defensivreihe des Gegners ausgehebelt. Wieder stürmte so TANCZOS von der rechten Seite auf das Olbendorfer Tor, eine Flanke landete darauf am ebenfalls aus dem Rückraum heraneilenden HEINDL Julian und unser Herbstsaisontorschützenkönig 2021 zeigte, dass er das Toreschießen keineswegs verlernt hat - das 1:1 war einmal gelungen; es sollte in dieser Tonart weitergehen. In der 57' Minute konnte der durchbrechende SMODIS nicht mehr regelkonform aufgehalten werden. Kurz vor der Strafraumgrenze wurde er unsanft von Faszl gestoppt. Damit wurde eine klare Torchance verhindert, wodurch der umsichtige Schiedsrichter Thiel nicht lange zögerte und den Olbendorfer korrekterweise vom Platz verwies. Das Spiel kippte nun auf unsere Seite. Spätestens mit Treffer Nummer zwei, der im Anschluss Realität wurde. PREINER durchbrach die mittlerweile überforderte Olbendorfer Abwehr. Damit war der Weg für Julian frei, der erfolgreich nachdrückte und das Leder zum 1:2 einschob. Olbendorf konnte in Unterzahl auf tiefem Boden nicht mehr nachsetzen. Ein Traumpass von TEPES aus dem Mittelfeld zu SMODIS, der genau abgestimmt war, brachte schließlich das 1:3 nach 67' Minuten. Kukmirn war nun wesentlich näher dran, einen weiteren Treffer zu erzielen, als die Gastgeber den Anschluss. Es sollte aber schließlich dabei bleiben. Eine brenzlige Situation gab es noch zu überstehen, dann war der Sieg endgültig Tatsache. Sichtlich frustriert und genervt vom Spielverlauf kassierte zuvor die Olbendorfer Betreuerbank drei Verwarnungen, es passte zum Gesamtbild.

Fazit: Ein verletzter sowie ein ausgeschlossener Spieler, eine schlechte Chancenauswertung zusammen mit einer schlußendlichen Abwehr, löchriger wie jeder Schweizer Käse - das alles zusammen kann man als wahrlich "gebrauchten Tag" für Olbendorf bezeichnen. Beachtlich hingegen unser Team, das auch ein unnötiger Rückstand nicht aus dem Konzept brachte. Wenn das Momentum für uns ausschlägt sieht man zudem, dass das 'Werkl zu laufen beginnt. Die Offensivaktionen liefen wieder so, wie in der letzten Saison. Der Sieg war am Ende jedenfalls verdient, spielte man die letzten 35' Minuten den Gegner fast schon an die Wand. Bleibt nur, in aller Bescheidenheit, zu sagen: "Bravo & bitte mehr davon!" :)

Vorschau: Es war damals Stuben unser letzter Gegner vor dem Abstieg in die 1. Klasse. Mittlerweile gibt es den ASKÖ Stuben nicht mehr, ging dieser bekanntlich eine Symbiose mit der Muttergemeinde Bernstein ein. Die Spg. Edelserpentin ist nominell sicherlich als ein Top-Team der Liga einzustufen und von daher  Favorit im nächsten Spiel. Man kann aber auch diesem Gegner zu Hause "weh tun" - das sollte weiterhin unser Anspruch sein. Es heißt die Konzentration dahingehend hoch zu halten, um sich den tabellarischen Mittelfeld anzudocken. 

SVK - Großpetersdorf 0:3

Spielszene Kampfmannschaft

Quo vadis, SVK?

Ausgangslage: Nach drei Niederlagen am Stück wäre es wieder an der Zeit gewesen, zumindest anzuschreiben. Was aber folgen sollte, war das genaue Gegenteil. Mit TANCZOS kehrte ein Spieler in die Startelf zurück.

1.HZ: Das Spiel ist eigentlich schnell zusammengefasst: Großpetersdorf war von der ersten Sekunde an, dank einer enormen Einsatzbereitschaft, drückend überlegen und diktierte somit das Spielgeschehen vollends. Alleine einige "Super-Saves" von KNAR ist es zu verdanken, dass man nicht schon zur Pause mit 0:3 hinten lag. Die Gäste erwiesen sisch als Meister des Chancenvergebens. Ich erspare allen die genaue Auflistung aller 9  (teilweise Top-) Möglichkeiten. Von Seiten des SVK gab es nur zwei zarte Andeutungen in der Offensivabteilung, die aber alle weit entfernt von "zwingend" waren. 

2.HZ: Das Geschehen in der zweiten Hälfte war ähnlich, auch wenn die Gäste nun zwar deutlich weniger Chancen, dafür aber umso mehr Tore herausspielen konnten. Bis zum ersten Treffer hatten wir durch TANCZOS zwei Schüsse auf's gegnerische Gehäuse. Viel kam dabei leider nicht heraus. Mit einem Granatenschuss in der 68' Minute knallte die Kugel vom Pfosten ins Tor zum 0:1. Es war absehbar! Es folgten nur wenige Minuten später Treffer Nummer zwei (0:2) und zum Ende hin noch ein Freistoßtor zum 0:3. Das Trauerspiel wurde kurz darauf pünktlich abgepfiffen.

Fazit: Rückblick zum 30.04.2011 - damals gab es ebenfalls ein Heimspiel gegen die 'Petersdorfer mit dem Titel "Am Tiefpunkt" (es gab gleich ein 0:6): "[...] Eine nähere Analyse ist geschenkt - jeder am Platz konnte sich seine Meinung zum Gezeigten bilden und jene die nicht am Platz waren sollten eigentlich froh sein, sich darüber keine Gedanken machen zu müssen."
Damit sei alles gesagt. Es steht außer Diskussion, dass sich nun schleunigst etwas ändern muss. Das wär heute kein Pech mehr, sondern schlicht Unvermögen, so klar muss man es auch einmal ansprechen.

Vorschau: Am SONNTAG (28.08; 17:00 Uhr) geht es zur schmucken Anlage zu unseren Freunden nach Olbendorf. Wir sind hier klarer Außenseiter und können nur überraschen, aber nur dann, wenn wir wieder das zeigen, was wir normal drauf haben (und auch können)!!

Rechnitz - SVK 2:1

Spielszene Kampfmannschaft

Der nächste Nackenschlag - es soll nicht sein

Ausgangslage: Nach nur einem Tag Verschnaufspause ging es bereits mit der Doppelrunde weiter. Es ging nach Rechnitz, wo die letzten Duelle (schon einige Zeit her allerdings) alle mit einem Unentschieden endeten; auch diesesmal war man an einem "X" verdammt knapp dran. Dabei wurde unser Lazarett nochmals um einen Spieler vergrößert (TANCZOS). Entsprechend gab es eine neue Startelf: HEINDL Julian rückte wieder in die Anfangsformation.

 

1.HZ: Wie schon im vorigen Match gab es gleich zu Beginn eine Großchance zu überstehen. Ein Rechnitzer Spieler tänzelt sich durch unsere Abwehrreihen und wird nur durch KNAR im letzten Moment am sicher scheinenden Torjubel aufgehalten. Erst allmählich kam auch der SVK ins Spiel. In der 17' Minute stichelt PREINER im Strafraum der Heimischen nach, doch der Heimtorwart Geicsnek konnte zu einer von am Ende 12 (!) Ecken klären. Nun hatten unsere Jungs eine starke Phase, wo man den Gegner in der Abwehr beschäftigen konnten. Dabei wirkte die Rechnitzer Defensive nicht sonderlich stabil, konnte aber schlimmeres verhindern. In der 21' Minute kommt eine gute Flanke von Julian auf SMODIS, doch Geicsnek war wieder dran. In der daraus resultierenden Ecke hätte fast ein eigener Spieler den Ball ins Tor geköpfelt und auch danach hatten die Heimischen zwei gefährliche Aktionen zu überstehen. Einmal als Marco nach Pass von GOTZI die Kugel auf's Tor bringt, aber auf der Linie noch geklärt werden kann, ein anders Mal als HEINDL Felix einen Sololauf startet, der jedoch wieder nur mit einem Eckball endete. Just in diese Drangperiode erwischten uns die Heimischen quasi am falschen Fuß. Ein ideal gespielter Pass in die Tiefe nahm Routinier Pfahnl auf, und so kam es wie es kommen musste: 1:0 für Rechnitz. Diese hatten bis zur Pause noch eine 1000%-ige Gelegenheit, wo KNAR mit einem Megareflex den zweiten Treffer irgendwie noch abwehren konnte. In der 35' Minute konnten wir endlich auch anschreiben. Nach einem Foulspiel knapp ausserhalb der Strafraumgrenze, auf der rechten Seite, richtete sich SMODIS das Spielgerät zurecht. Mit einem gefühlvollen Schlenzer überlistete er den Rechnitzer Keeper und netzte sehenswert zum 1:1 ein. Kurz vor der Pause hatten  wir noch weitere Torabschlüsse durch ein erneutes Solo von Felix (natürlich kam es einmal mehr nur zu einer Ecke) und durch einen Volleyschuss von Patrik, der zwar schön zum Ansehen war aber deutlich vorbei ging. 

2.HZ: Im zweiten Spielabschnitt übernahmen die Gastgeber immer mehr die Kontrolle. Nun drehte sich das Geschehen in Richtung Rechnitz, die sich mit Distanzschüssen kontinuierlich an unser Tor annäherten. Wir hatten nur mehr eine nennenswerte Angriffsaktion zu verzeichnen. Eine gut herausgespielte Aktion landete bei PREINER, nur Patrik fuhr leider unter dem Ball, womit dieser hoch über sämtliche Absperrungen flog. In der 77', 80' und 81' Minute versuchten sich die Heimischen mit weiteren Schüssen, die allesamt nicht ungefährlich waren. Am engsten wurde es in der 88' Minute als ein Schuss von Pfahnl an die obere Latte knallte. Spätestens hier hätten alle Alarmglocken bei uns rot aufleuchten müssen. Man kann aber niemanden vorwerfen, nicht alles gegeben zu haben. Trotzdem konnte man den Druck schlussendlich nicht mehr standhalten. Extrem unglücklich musste man nicht einmal eine Minute vor dem Schlusspfiff, in der 4' oder 5' Minute der Nachspielzeit das 2:1 einstecken. Eine Flanke auf Höhe des Elferpunktes erwischte der zuvor eingewechselte Usakov per Kopf vor KNAR. Danach war es praktisch unmöglich, noch einmal zurückzuschlagen. Sämtliche Batterien sowie die Stimmung waren endgültig auf Null. Am Rande vermerkt sei noch die angenehm unauffällige Spielleitung, die im Kontrast zum letzten Spiel stand. Alle Abseitsentscheidungen waren korrekt (JA, wenn man gut 5m hinter dem letzten Spieler steht ist es nun einmal so, keine Ahnung was so mancher heimische Fan hier gesehen hat), Diskussionen mit Spielern (hauptsächlich Rechnitzern) waren deren selbst geschuldet, hatten aber auch keine Spielrelevanz.

Fazit: Das Spiel war eine Melange aus Fehlpässen im Spielaufbau (von beiden Teams), Unsicherheiten in der Abwehr (beide Teams), Glanzparaden (von unserem Keeper KNAR!) und dem Vernebeln von guten Gelegenheiten (HZ 1: hauptsächlich SVK + HZ 2: nur Rechnitz). Immerhin blieb es so abwechslungsreich und man wurde von einem lauen Sommerkick verschont. Rechnitz hatte das bessere Ende für sich, was man so akzeptieren kann (sprich es war jetzt sicherlich nicht völlig unverdient). In Summe war es aber ein Spiel, welches auch gut und gerne mit einer Punkteteilung hätte enden können - aber vom "hätte-wäre..." kann man sich nix kaufen. Diese Niederlage schmerzt fast mehr, als die gegen Eberau, nur darf man jetzt nicht in Selbstzweifel verfallen. Es heißt weiterkämpfen, und dann wird das Pendel auch wieder in die andere Richtung ausschlagen. JETZT ERST RECHT!

Lobens- und daher auch nennenswert (da dies leider nur mehr sehr selten wo zu finden ist) ist die Tatsache, dass auch der SV-Rechnitz einen ausführlichen Spielbericht verfasst hat. Zu finden im Facebook-Auftritt des "SV Speedarena Rechnitz".

Vorschau: --folgt--

SVK - Eberau 2:3

Spielszene Kampfmannschaft

Hitzige Niederlage mit bitterem Beigeschmack

Ausgangslage: Die Kadersituation blieb auch vor dem zweiten Heimspiel angespannt, da nun auch BLEYER passen musste. Mit KNAR rückte aber eine Konstante im Tor wieder in die Stammformation. 

1.HZ: Das Spiel begann mit einem Schockmoment. Nach nicht einmal 5' Minuten zappelte der Ball in unserem Netz. Einen schnellen Vorstoß, wo gleich drei Eberauer plötzlich vor unserem Tor auftauchten, schloß einer von diesen mit dem 0:1 ab. Dabei war der Treffer keineswegs lupenrein. Laut mehreren Zuschauern, die bessere Sicht auf das Geschehen hatten, hätte man Abseits geben müssen. Die undurchsichtige Spielleitung des Hrn. Maxharri sollte noch weiter für Aufsehen (im negativen Sinn wohlgemerkt!) sorgen. Unser Team erfing sich erfreulicherweise recht schnell. Den ersten Angriff konnte man gleich erfolgreich abschließen. Nach einem satten Schuss von TANCZOS, konnte diesen der Eberauer Schlussmann nur abprallen lassen. PREINER war zur Stelle und nutzte diese Situation beinhart zum 1:1 Ausgleich aus. Die Gästen blieben in der Offensive weiterhin gefährlich. In der 24' Minute musste KNAR nach einem scharfen Schuss aus dem Lauf heraus eine Parade auspacken. Vier Minuten später schnellte unsere Angriffsquote auf 100%, denn auch unsere zweite Möglichkeit sollte erfolgreich abgeschlossen werden. MAYER sprintete von der linken Seite allen davon, passte scharf ins Zentrum, wo TANCZOS reingerauscht kam und zum 2:1 vollendete. Bis zur Halbzeit gab es nur mehr eine Aktion der Pinkataler, als eine Flanke in den Strafraum an Freund und Feind vorbeiflutschte. Mit der knappen Führung konnten wir äußerst zufrieden in die Halbzeit gehen. 

2.HZ: Die erste Aktion in Hälfte zwei gehörte den Heimischen: HEINDL Felix gab einen Torschuss ab, der jedoch über den Kasten landete. Es folgte eine Phase, die einen weiteren Drift ins Spiel bringen sollte. In der 57' Minute hob der Assistent an der Linie, berechtigt, seine Fahne zum Abseits: die Reaktion des Hauptschiedsrichters: NICHTS. Er ließ weiterspielen, was durchaus gefährlich hätte werden können. Nach 61' Minuten wurde den Eberauern ein Elfmeter zugesprochen. Zugegebnermaßen war der Schreiberling am anderen Ende des Spielfeldes, doch ob der Strafstoß wirklich so zwingend war, war vermutlich selbst dem Schiri nicht ganz "koscher". Immerhin gab es nach dem Foul von SCHREINER keinerlei weitere Verwarnungen in farblichem Karton. Konsequenterweise hätte man dies durchaus erwarten dürfen. Wie auch immer, wurde diese Top-Chance zum 2:2 abgeschlossen. Damit wurden die Gäste weiter gepusht. Im Gegensatz zum Spielbeginn konnten wir nicht mehr nachsetzen. So gelang den Auswärtigen nur acht Minuten später die erneute Führung. Eine Unsicherheit in der Abwehr nutzte ein Eberauer zum 2:3. Die endgültige Vorentscheidung hatten die Gäste in der 72' Minute mehrfach am Fuß. Szvetits passte einen Konterangriff ins Zentrum, doch man verwurschtelte sich so sehr, dass der Ball nicht über die Linie gedrückt werden konnte. Daraufhin zogen sich die Eberauer zurück und hofften, das Ergebnis über die Zeit zu bringen. Damit kam der SVK noch zu Angriffsmöglichkeiten, bei denen die Gäste nochmals gefordert wurden. In der 80' Minute kam es zu einem Zweikampf im Strafraum bei dem TANCZOS unglücklich verletzt wurde, ausgetauscht werden musste und zudem nun auch (vermutlich) einige Spiele lang ausfällt (wir wünschen an dieser Stelle einen raschen Genesungsverlauf) - doch auch hier ließ der Mann mit der Pfeiffe diese stumm. Weder wurde bei seinem Assistenten nachgefragt, noch gab es irgendeine weitere Reaktion. Erst als beide Spieler vor Schmerzen im Strafraum lagen wurde das Spiel wenigstens unterbrochen um anschließend mit einem Schiedsrichterball fortzufahren. Ein Schuss von HEINDL Julian ging leider drüber, womit die Niederlage nicht mehr abgewendet werden konnte. Zum Ende hin entglitt dem Spielleiter vollends die Kontrolle, zeigte dieser noch willkürlich gleich 3x Gelb inklusive Gelb/Rot für Eberau. Das es im Nachgang zu heftigen Reaktionen kam, war, auch objektiv betrachtet, nicht weiter verwunderlich. Jedoch muss man dabei "die Kirche im Dorf" lassen, wie man so schön sagt. Es wurde weder irgendwer verletzt noch musste sich jemand ernsthaft bedroht fühlen. Die Reaktionen des Schiedsrichters blieben jedoch auch nach dem Spiel einseitig und nicht nachvollziehbar - mit den Konsequenzen muss man sich nun herumschlagen. Danke dafür!

Fazit: Man zeigte Moral, haute sich rein, doch am Ende war man machtlos. Einerseits gegenüber der Kaltschnäuzigkeit der Gäste, die in Hälfte zwei eine Druckperiode eiskalt ausnutzen konnten, andererseits gegenüber besagten Hrn. M. und Co. Wir konnten in Hälfte zwei leider auch nicht entscheidend zusetzen. Es bleibt dabei, wir sind knapp dran, können das aber nicht ins Ziel bringen.

Vorschau: Es geht Schlag auf Schlag, nach nur einem Tag Regneration ging es nach Rechnitz, wo das nächste harte Match auf uns wartete.

Rotenturm - SVK 3:0

Spielszene Kampfmannschaft

Kein Zugriff

Ausgangslage: Die Kadersituation scheint sich aktuell zu stabilisieren, doch man kann noch immer nicht in voller Stärke auftreten. So fehlte unser Kapitän leider noch und KNAR versuchte sich vorsichtshalber erst in der Reserve (wo er alleine die Niederlage noch in Grenzen halten konnte). Der ungewöhnliche Sonntagstermin und der breite Platz in Rotenturm waren für unser Spiel nicht wirklich förderlich. 

1.HZ: Die Gastgeber starteten erwartungsgemäß recht forsch, wollte man die Klatsche (4:0 Niederlage in Heiligenkreuz) sichtlich wiedergutmachen. Eine kurze "Cornerserie" strahlte jedoch nur bedingt Gefahr aus. In der 8' Minute kam aus einem solchen Eckball ein Rotenturmer Spieler aus kurzer Distanz zum Torschuss, der aber genau in den Armen von unserem Keeper ZSOMBOR Bencze landete. Erst allmählich konnten auch unsere Jungs ins Spiel aktiver eingreifen. Ein Vorstoß von SMODIS, der von der rechten Flanke Richtung Tor lief, resultierte nur in einer Ecke - der Winkel war bereits zu spitz. Mehr Offensivabschlüsse hatten die Rotenturmer, die aber noch allesamt von Bencze abgewehrt werden konnten. Ohne eine solche starke Parade in der 35' Minute hätte es wohl schon "geklingelt". Kurz vor dem Pausenpfiff gab es auch beim SVK eine Aktion zu vermelden: Abermals war es unsere Nummer 8; Marko schnappte sich die Kugel vor dem Heimtorwart und versuchte erneut einen Heber anzusetzen. Der Ball flog aber pararell zum Tor relativ schnell wieder aus der Gefahrenzone. Mit dem Remis konnte man aus Sicht der Gäste einigermaßen zufrieden sein - viel mehr war aufgrund der dargebrachten Leistung nicht drinnen.

2.HZ: Zur Halbzeit musste der bis dahin souveräne und stark aufspielende HEINDL Felix aufgrund von Kreislaufproblemen ausgetauscht werden (alles Gute an dieser Stelle!). Damit verloren wir zunehmend den Zugriff auf das Spiel, wobei der Start noch vielversprechend erschien. Ein erster Schuss von BLEYER nach 47' Minuten konnte der Torwart wegfausten und nur zwei Minuten später landete ein Schuss vom eingewechselten Neostürmer GOTZI genau in den Händen des heimischen Schlussmannes. Danach folgte lange Zeit offensiv nichts mehr, zumindest bei den Gästen. Rotenturm kam bereits in der 50' Minute verdammt nah an unser Tor. LEVACIC musste die Kugel, die zielstrebig immer näher der ominösen Linie zischte, eben von dieser kratzen. Wir wurden dadurch aber keineswegs "wachgerüttelt", viel mehr erkannten die Rotenturmer die nun immer häufiger auftretenten Unkonzentriertheiten in der SVK-Defensive. In der 56' Minute schließlich konnte selbst ein bemühter Rettungsversuch von Bencze schlimmeres nicht verhindern. Der Rotenturmer Stürmer Balogh blieb aggressiver und konnte so zur 1:0 Führung einnetzen. Der Treffer zeigte Wirkung. Wir verloren zunehmends den Zugriff auf das Spiel. Rotenturm musste so nur auf weitere Fehler warten. Der kam in Minute 66'. Bei einem schnellen Pass in die Tiefe zog erneut Balogh allen davon und markierte so das 2:0. Als nach einem mißglückten Rückpass abermals Balogh diesen abfangen konnte, war mit dem 3:0 die Niederlage endgültig besiegelt. In der 81' Minuten kam dann auch noch Pech dazu als ein strammer Schuss von Robin nur an den Pfosten knallte. Die Niederlage war jedenfalls verdient, fiel aber unnötig hoch aus.

Fazit: Während wir in Halbzeit eins die gegnerischen Angriffe noch gut abwehren konnten, verloren wir in Hälfte zwei zunehmend die Kontrolle. Im Mittelfeld konnte Rotenturm nicht mehr entscheidend gestört werden. Zudem schlichen sich Unkonzentriertheiten ein, die dann auch bestraft wurden. Niederlagen passieren, man sollte aber daraus lernen. Es war kein Spiel für Feinschmecker aber das darf man sich auch nicht immer erwarten. Rotenturm wirkte bissiger und wollte den Sieg einfach mehr. 

Vorschau: Mit Eberau steht die nächste schwere Aufgabe ante portas. Wenn man wieder zur Leistung vom ersten Heimspiel zurückgelangt, kann man auch gegen die Pinkataler reüssieren. Das heutige Spiel zeigt aber auch, dass man sehr schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden kann. Wir müssen "einfach" wieder die PS auf den Platz bringen, wie man so schön sagt.

SVK - Jabing 5:4

Spielszene Kampfmannschaft

Was für ein Auftakt

Ausgangslage: Im Vergleich zum Cupspiel vorige Woche, änderten sich die Vorzeichen glücklicherweise etwas. So kamen auf unserer Seite wieder einige Spieler retour. Doch leider sind (noch) nicht alle Spieler wieder fit: mit KNAR, SCHABHÜTTL und UNGER mussten jedenfalls drei Stammkräfte vorgegeben werden. Während die Ersteren hoffentlich bald wieder zurückkehren wird unser Kapitän vermutlich leider etwas länger ausfallen - Alles Gute 'Luki! Bei den Gästen gab es eine Änderungen in der Aufstellung.

1.HZ: Das Match startete, vor allem aus Sicht der Gastgeber, fulminant und es sollte nicht minder spektakulär über das gesamte Spiel so weitergehen. Bereits mit dem ersten Angriff nach nur 4' gespielten Minuten gab es bereits Elferalarm im Strafraum der Jabinger. BLEYER wurde, wie so oft, nicht regelkonform gestoppt, was Robin gleich ausnutzen konnte: Seine Elferquote geht somit auch eine Stufe höher munter weiter. Mit dem 1:0 im Rücken erwischte man die Gäste auf den sprichwörtlichen "falschen Fuß". Denn nur wenige Augenblicke später klingelte es erneut im Kasten von Jabing-Torwart Garger. Der eilte bis zur Strafraumgrenze heraus um SMODIS die Kugel wegzuschnappen, doch Marko hielt seinen Schlappen hin wodurch sich die Wuchtel in hohen Bogen ins Tornetz zum 2:0 hineinzwirbeln konnte. Unser Team blieb am Drücker, von den Gästen war zunächst wenig zu sehen. In der 13' Minute sorgt eine gute Flanke in den Strafraum für kurze Verwirrung und in der 21' Minute hätte ein Patzer von Garger beinahe für den dritten Treffer gesorgt. Sein Herausspielversuch fing unser stets umsichtige PREINER ab, doch Patrik's Schuss strich knapp am Tor vorbei. Jabing hatte zuvor eine erste gute Aktion, wo aber unser heute zum ersten Mal in einem Bewerbsspiel stehende Neo-keeper ZSOMBOR Bencze erfolgreich in den Ball hineinrutschen konnte und gefährlicheres verhindern konnte. Die Auswärtigen erhöhten den Druck. Wir konnten uns nicht mehr befreien. In der 28' Minute wird ein direkt auf das Tor gezirkelter Eckball von Bencze abgeblockt und in der 34' Minute die erste echte Top-Chance für Jabing: Bencze verkürzte den Winkel, doch trotzdem musste ein SVK-Spieler auf der Linie abwehren. Kurz darauf wurde es noch enger, da ein wuchtiger Schuss eines Jabingers nur an die Querlatte donnerte. Ein Tor lag in der Luft, und es fiel dann auch. Ein Schuss ins Eck von Bogad brachte den 2:1 Anschlusstreffer. Obwohl bereits die 36' Spielminute war, verstrich die Zeit bis zur Halbzeit für SVK-Fans im Zeitlupentempo. In der 42' Minute konnte man einen Freistoß aus idealer Position nicht verhindern. Der schon im Cupspiel erfolgreiche Löffler trat an und scorte erneut. Der 2:2 Ausgleich war aufgrund der letzten 20' Minuten nicht unverdient. Somit ging ein abwechslungs- und temporeiches Spiel in die Pause. Es sollte aber noch besser kommen.

2.HZ: Während wir in Hälfte eins die Gäste kalt erwischten, gab es 47' Minuten später die Retourkutsche für unsere Jungs. Die ansonsten recht stabile Abwehr machte leider den einen Fehler zuviel. Nutznießer war wieder Löffler, der das Spiel mit seinem 2:3 vermeintlich kippte. Das ließ sich der Aufsteiger jedoch nicht so einfach gefallen. Da auch die Jabinger Abwehr heute wahrlich nicht ihren besten Tag erwischte, gab es noch keinen Grund in Panik zu verfallen. Immerhin hätte es kurz nach dem Wiederanpfiff auch bereits anders herum stehen können. Ein schneller Angriff über BLEYER auf PREINER wurde aber wegen Abseits zurückgepfiffen. In der 55' Minute gab es dann keine Zweifel mehr: Patrik konnte eine weiter Flanke mustergültig verwerten. Aus kurzer Distanz war hier der Gästegoalie machtlos und das 3:3 perfekt. Trainer KLEM reagierte daraufhin und brachte mit MAYER und TEPES zwei frische Kräfte. Danach übernahm der SVK wieder allmählich das Kommando. Wir wurden wieder zwingender in unseren Aktionen. In der 61' Minute wurde dieses feselnde Spiel erneut gedreht. Nach einer erneuten hohen Flanke kam PREINER, fast schon akrobatisch, mit allerletzen Einsatz noch ans Leder und köpfelte zum 4:3, gegen die Laufrichtung von Garger, in die Maschen. Natürlich wollten die Gäste wieder rankommen, aber es blieb bei zwei Schussversuchen von Hupfer und Farkas, die eher wenig Aussicht auf Erfolg hatten. Auf Seiten der Heimischen war noch ein starker Sololauf von HEINDL Felix zu notieren, der aber ebenso wie ein Schuss von GOTZI aus gut 16m leider nicht den Weg ins Tor fand. Kurz vor Ende packte SMODIS jedoch einen drauf. Er sprintete vom Mittelkreis weg, super freigespielt, auf Torwart Garger zu und Marko blieb eiskalt. Das 5:3 brachte den entsprechenden Jubel der zahlreichen SVK-Anhänger hervor. Doch der Schlusspunkt war noch immer nicht gesetzt. Jabing kam nochmals zu einer Ecke (der siebenten) und das wäre für uns fast die "verflixte 7" geworden, heraus kam aber nichts. Trotzdem konnten die Gäste durch Hupfer, der ansonsten nicht sonderlich auffiel, nochmals auf 5:4 verkürzen. Der SVK überstand die anschließenden (eine gefühlte Ewigkeit dauernden) restlichen 2-3 Minuten Nachspielzeit ohne Schaden. Damit war eines der aufreibensten und abwechslungsreichsten Spiele der letzten Zeit vorbei.

Fazit: Ein Auftaktspiel das man sich aus Sicht eines neutralen Zusehers wohl nur wünschen kann: Spannung, Tempo, Wendungen, schön herausgespielte Tore und Aktionen sowie bissige Zweikämpfe: eben Fußball, so wie er sein sollte! Das man dabei auch noch als Sieger den Platz verlassen darf, macht die Angelegenheit gleich umso schöner. Beide Mannschaften steckten nicht zurück, zeigten Moral und hätten sich den Sieg verdient. Wir konnten mit dieser Leistung ein erstes Ausrufezeichen setzen! Natürlich ist die Saison noch sehr lange, und man wird auch weiterhin voll kämpfen müssen. Wir haben aber gesehen, dass man zu Hause auch gegen starke Gegner diese mehr als nur fordern kann. An dem gilt es jetzt festzuhalten, aber dennoch am Boden zu bleiben und fokussiert die nächsten Schritte zu setzen. 

Vorschau: Unser nächster Gegner (ACHTUNG: am Sonntagnachmittag um 17:00 Uhr) ist Rotenturm, die im ersten Spiel gleich eine ordentliche Packung erhielten (4:0 in Heiligenkreuz) und dementsprechend natürlch auf Rehabilitation gesinnt sind. Als Aufsteiger muss man vor allen Gegnern gewarnt sein. Zudem kann man nach einer Runde noch keine "Rolleneinteilung" vornehmen, doch gehen wir sicherlich als Neuling auch als Außenseiter ins Match. Immerhin ist uns der Rotenturmer Platz bereits von 1.Klasse Matches noch bekannt. Ähnlich wie auf anderen, eher "kompakteren" Plätze (die Maße sind ca. 92x65m) heißt es auch hier, die passende Mittel zu finden, um bestehen zu können. Einfach war es dort für uns noch nie, doch freuen wir uns auf das erste Auswärtsmatch :)

Cup 1. Runde: SVK - Jabing 2:3

Spielszene Kampfmannschaft

Tapfer gewehrt

Ausgangslage: Die Vorzeichen waren schon einmal bessere. Nicht nur die knapp bemessene Vorbereitungszeit, die in Konflikt mit Urlauben steht, brachte uns heute in Personalnot. So ist man auch mit Krankheitsfällen oder (hoffentlich nur kleineren) Verletzungen konfrontiert. Der SVK musste u.a. BLEYER, LEVACIC, KNAR, KOSARIC, MAYER, PFURTSCHELLER, SCHABHÜTTL und TEPES vorgeben. Auch Kapitän UNGER Lukas war noch nicht ganz fit, beisste sich aber eine Hälfte durch. Damit konnten sich unsere arrivierten Kräfte, zusammen mit jungen Spielern aus der Zweitauswahl beweisen. Neu im Kader lief GOTZI Nico-Pascal für unsere Farben auf - nochmals ein herzliches Willkommen Nico! Da unser Zweitgoalie noch keine Freigabe erhielt stellte sich SCHOLZ Matthias zwischen die Pfosten und machte sein bestmögliches. Danke 'Motz! Die Gäste aus Jabing mussten, laut eigenen Angaben, zwei Stammspieler vorgeben.

1.HZ: Bei Temperaturen, die nicht für das Fußballspielen geeignet sind, zeigten die Gäste recht schnell, dass sie das Spielgeschehen an sich nehmen wollten. Obwohl Jabing daher auch mehr Spielanteile für sich verbuchen konnte, machten sie daraus recht wenig. Wirklich knapp wurde es nach 4' Minuten, als nach einem Corner der Kopfballversuch an die Querlatte klatschte. Doch aus den weiteren sechs Eckbällen der Auswärtigen, folgte nur wenig gefährliches. Die Heimischen verlegten sich auf Konterangriffe. In der 10' Minute war der Gästegoalie vor HEINDL Julian schneller am Ball. In der 34' Minute war es abermals Julian, der vor dem gegnerischen Gehäuse auftauchte, doch leider ging sein Abschluss am Tor vorbei. Jabing konnte in der 23' Minute einen schnellen Angriff mit einem Kopfball abschließen, der sein Ziel nur knapp verfehlte. Schließlich sollten die Bemühungen des Gegners in der 30' Minute Früchte tragen: Ein scharfer Flachschuss ins Eck brachte das 0:1. Viel mehr sollte es in Hälfte eins nicht mehr zu berichten geben. 

2.HZ: In Hälfte zwei kam Reservegoalgetter ZAMBO Kevin ins Spiel und brachte gleich frischen Schwung in unsere Offensivbemühungen. Noch bevor die immer behäbig wirkenderen Gäste wieder einen Angriffsversuch starten konnten, nutzte Kevin einen Patzer in der Gästedefensive und traf per Kopf zum 1:1 Ausgleich nach 53' Minuten. In dieser (kurzen) Phase hätte man das Match beinahe noch drehen können. Kurz nach dem Ausgleichstreffer wurde ein perfekt vorgetragener, schneller Konter, leider nicht "gekrönt". ZAMBO erwischte die Flanke von rechten Seite ebenso wenig wie Julian, der nicht mehr gescheit an die Kugel kam. Der Gegner kam zwar zu keinen Großchancen mehr, blieb aber effizient. Erneut war es ein flacher Schuss aus kurzer Distanz, der Treffer Nummer zwei, und somit das 1:2 brachte. In der 74' Minute wurde einer der wenigen Fehler in unserer Abwehr mit dem 1:3 bestraft, was praktisch eine (kleine) Vorentscheidung bedeutete. Doch unser Team kämpfte weiter, auch wenn man nach vorne keine nennenswerten Möglichkeiten vorfand - bis auf die letzte Minute! Dort wurde Kevin vom Gästetorwart im Strafraum unsanft gestoppt, was einen Strafstoß zur Folge hatte. Unser eingewechseltes SVK-Urgestein SCHOLZ Patrick legte sich die Kugel zurecht und verwandelte in alter Manier zum 2:3. Kurz darauf war dann auch schon Schluss.

Fazit: Jabing hatte mehr vom Spiel und auch mehr Torabschlüsse, der Sieg geht daher auch sicherlich in Ordnung, doch angesichts der Umstände war das Gezeigte nicht sonderlich "berauschend". Unser Team zeigte Moral und ließ sich, auch dank einer kompakten Defensivleistung, nicht abschießen. Da man nach vorne nur sporadisch kam, war auch da nicht sonderlich viel mehr drinnen. Dennoch gelangen zwei Treffer, die das Ergebnis immerhin korrigieren konnten. Man braucht sich also nicht zu verstecken - dennoch, der anstehende Ligabetrieb wird sicherlich ganz anders aussehen. 

Vorschau: Zum Auftakt in die Meisterschaft geht es erneut gegen Jabing. Man kann davon ausgehen, dass es von der Spielcharakteristik ein anderes Match werden wird, auch weil wir wieder mit mehr Kräften selbst das Spiel gestalten können. Da Jabing mit ziemlicher Sicherheit noch eine Schippe draufzulegen versuchen wird, kann man von einem spannenden, ausgeglichenen Match ausgehen - je nachdem, wer uns am Samstag aller zur Verfügung stehen wird. Drücken wir die Daumen & hoffen das Beste!