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Aktualisiert am: 13.03.2019

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Hier finden sie Matchinfos (Kurzberichte & Statistiken) sowie frühere Meldungen zur jeweils ausgewählten Saison. Weitere Matchberichte zu früheren Saisonen (vor 09/10) finden sie unter: Alte Matchberichte >>

SAISON 2016/17

SVK - Neuhaus a. Klausenbach 2:4

Spielszene Kampfmannschaft

Deckel drauf und abhaken

Ausgangslage: Unser Ziel vor dem letzten Spiel war, zumindest unter den Top-5 zu bleiben. Dies gelang, wenn auch mit Hilfe von Goberling, die in Unterschützen siegreich blieben (an dieser Stelle, Gratulation zum Aufstieg). Mit einem Punkt wären wir sogar noch einen Platz nach vorne gerückt und Vierter geworden. Doch die Leistung heute war einfach nicht gut genug dafür. Somit kam der 14. der Rückrundentabelle zu einem geschenkten Sieg. 

1.HZ: Viel tat sich die gesamte Spielzeit über nicht wirklich. Chancen waren Mangelware und somit wird dieser Bericht recht kurz ausfallen. Anscheinend waren die meisten Spieler mit ihren Gedanken schon im Urlaub. Lediglich die Gäste zeigten mehr Einsatz. Dementsprechend schleppend mühte sich der SVK die ersten 45' Minuten übers Spielfeld. Mit dem ersten Schuss auf unser Tor sollte es nach 7' Minuten bereits 0:1 stehen. Aus abseitsverdächtiger Position stand Schnecker alleine vor MALOGORSKI und schob die Kugel in die Maschen. Leider verletzte sich unser Keeper im Anschluss und musste ausgewechselt werden. Wir wünschen Goran alles Gute und eine rasche Genesung! Der SVK hatte nach 18' Minuten seinen ersten Abschluss Richtung Gästegehäuse. Ein Kopfball von GERGÖ wurde jedoch noch ins Torout abgelenkt. Die beste Ausgleichschance fand SCHOLZ Mathias nach 29' Minuten vor, als er nach toller Vorarbeit von KLEMAN alleine im Strafraum zum Schuss kam; nur ging selbiger am Kasten vorbei. Somit blieb es beim 0:1 für die Gäste in einer durchwachsenen Partie.

2. HZ: In Hälfte zwei kamen wir besser in die Gänge. Kurz nach Wiederanpfiff markierte GERGÖ den Ausgleich indem er einen Abstauber trocken zum 1:1 verwerten konnte. Die Gäste aus Neuhaus wurden in der 52' gefährlich, als ein Schuss äußerst knapp am Torpfosten vorbeihuschte. Wenig später gelang den Hausherren der Führungstreffer aus einer kuriosen Situation heraus. Goalie Fartek beschloss, einen Ausflug zu machen und unseren Stürmer KLEMAN in der Nähe der Seitenlinie zu attackieren. Mit einem fatalen Ende für den Keeper, der diesen "Zweikampf" verlor. Mate rappelte sich auf, sah das leer stehende Tor und schubste den Ball in diese Richtung. In Zeitlupentempo kullerte das Spielgerät schließlich hinter die Torlinie, aus gut 25m Entfernung. Die heraneilenden Abwehrspieler kamen zu spät, womit es plötzlich 2:1 stand. Leider hatte diese Führung nicht lange bestand. Nach einer Trinkpause kamen die Gäste abermals durch Schnecker zum 2:2 Ausgleich, nur 7' Minuten nach dem 2:1. Bis zum Ende hin hatte der SVK noch zwei große Möglichkeiten. Eine davon vergab UNGER der aus kurzer Distanz den Ball zig Meter hoch übers Tor donnerte. Diese schlechte Chancenverwertung sollte sich rächen. In der 83' Minute gelang Krasniqi, der uns schon im Hinspiel ein Tor einschenkte, ein Wuchtschuss ins Kreuzeck zum 2:3. Als wir schließlich in der Nachspielzeit alles nach vorne warfen, verwertete Unger in der 93' Minuten einen Konter zum 2:4. Danach war zum Glück Schluss.

Fazit: Vor allem in Hälfte eins war bei uns die Luft komplett herausen. Viele Fehlpässe und verlorene Zweikämpfe prägten das Bild. Man hatte trotzdem die Chance auf den Ausgleich, denn nicht umsonst ist Neuhaus eines der schlechtesten Rückrundenteams und mit der Leistung vom Herbst überhaupt nicht mehr vergleichbar. Durch zwei grobe Patzer des Gästekeepers konnten wir das Spiel drehen, doch unsere Abwehr war heute zu instabil um diesen Sieg nach Hause zu spielen. Da man auch vorne tolle Chancen wieder einmal leichtsinnig vernebelte, fuhr man gegen den Aufsteiger die nächste Niederlage ein. Glücklicherweiße kann man das Spiel nun schnell abhaken - den Deckel auf die Saison draufhauen und mit der nächsten Saison mit neuem Elan auch neue Ziele in Angriff nehmen.

Saisonresümee: Angesichts der Tatsache, dass es vor fast genau einem Jahr unseren SVK beinahe nicht mehr gegeben hätte, ist ein fünfter Platz in der 1. Klasse sicherlich alles andere als eine Blamage. Trotzdem war der Abstieg extrem bitter und man hätte in dieser Saison mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in der 2. Liga bestehen können, wenn man dort gespielt hätte (natürlich auch mit einem anderen Kader). Die Chancen auf einen Aufstiegsplatz waren heuer so oft erreichbar wie selten zuvor. Beinahe alle Vereine hatten ihre Schwächephase, wo man mit mehr Konstanz relativ einfach sich nach vorne hätte spielen können. Leider patzte der SVK immer wieder und vergab so große Möglichkeiten auf eine weitaus bessere Platzierung. Im Herbst wurden die letzten zwei Spiele derart verhaut, dass man sich eine ausgezeichnete Ausgangslage schnell zunichte machte. Im Frühjahr wiederum konnte man gar "nur" 22 Punkte erreichen - um 3 weniger als noch im Herbst. Das dies dann für den 5. Platz reichen sollte war nicht unser Verdienst. Immerin waren wir praktisch in keiner Phase der Saison im beinharten Abstiegskampf involviert. Da ging es unseren Mitabsteiger aus Güttenbach wesentlich schlechter, die nun den Gang in die letzte Klasse antreten müssen. Trainer Hoanzl hatte es oft nicht leicht, doch man machte immer das Beste aus der Situation. Im Herbst spielte man oft besser, als dies uns eigentlich zugetraut wurde. So hat man am Ende der Saison einen Cupplatz ergattert, der uns immerhin ein Pflichtspiel mehr ermöglicht. 

Vorschau auf die kommende Saison: Es besteht kein Zweifel, dass die 1. Klasse Süd mit den Vereinen in der nächsten Saison 2017/18 für uns eine sehr "unattraktive" Klasse darstellt. Nichts gegen die Vereine selber (!) - es liegt einzig an den Distanzen, die man Woche für Woche zurücklegen muss. Hat man im Oberwarter Bezirk nun ein Derby nach dem Anderen (u.a. mit Grafenschachen, Loipersdorf, Buchschachen, Ober- und Unterschützen, Wiesfleck, ...), sind unsere nächsten Nachbarn mit St. Michael und Tobaj (Spielort: Dt. Tschantschendorf) nicht gerade zahlreich. Unser Ziel, wenn auch längerfristig veranlagt, kann entweder nur der Aufstieg sein oder der Rückzug in die 2. Klasse, wobei Letzteres  hoffentlich von niemanden ernsthaft in Erwägung gezogen wird. Ein dauerhaftes Verbleiben in dieser 1. Klasse Süd ist für uns in keinster Weise auch nur irgendwie erstrebenswert. Zudem gibt es ab der kommenden Saison nur mehr 14 Vereine, also 26. Spieltage. Das bedeutet weniger Spiele und daher auch weniger Einnahmen. Einen Aufstieg kann man nie wirklich planen, es muss hierfür alles passen, aber man sollte zumindest versuchen das dafür Notwendige zu schaffen. Ohne (starke) Verstärkungen können wir dies nicht in Angriff nehmen, soviel sollte klar sein.

Wie es auch kommen mag, ich wünsche uns alles Gute für die neue Saison Smiley

SVK - Goberling 2:2

Spielszene Kampfmannschaft

Ein großer Punkt für die Moral

Ausgangslage: Mit Goberling empfing der SVK in diesem Spiel einen potentiellen Aufstiegskandidaten, der mit einem Sieg einen weiteren großen Schritt Richtung 2. Liga machen hätte können. Lange Zeit schien es auch gut aus, dieses Vorhaben zu realisieren, doch der SVK schlug spät zu und bewies so große Moral. Große Änderungen zum Spiel gegen Güttenbach gab es auf Seiten der Heimischen nicht zu berichten. SCHOLZ Patrick war für dieses Match leider gelb-gesperrt.

 

1.HZ: Die Gäste waren von Beginn an sehr präsent und probierten es in der 3' Minute mit einem Torschuss, der jedoch relativ weit weg vom Tor landete. Es folgte ein Freistoß, mit dem unser Goalie MALOGORSKI keinerlei Probleme hatte. Unser Team kam nur schwer in die Gänge. Ein möglicherweiße gefährlicher Schuss von KLEMAN wurde rechtzeitig geblockt. Goberling war über die gesamte Spielzeit technisch beschlagener. Nach 13' Minuten ging ein guter Kopfball nach einer Ecke nur knapp über unser Tor. In der 19' Minute starteten die Gäste einen schnellen Konter den Gorse zur 0:1 Führung verwerten konnte. Nach zwei Freistoßversuchen, je eine auf jeder Seite, die beide keinen Nutzen brachten, verlief das Spiel bis zur Pause ohne weitere Chancen. Eine sehr gute Ausgleichsmöglichkeit fand ERNST Peter kurz vor der Pause vor, als er alleine auf  das Gästegehäuse zulief. Sein Lauf wurde aber von Torwart Friedl gestoppt, der den Schuss parieren konnte. Der Nachschuss von KLEMAN ging leider über das Tor. In Summe war die Führung der Gäste zur Pause aber jedenfalls nicht unverdient.

2. HZ: Nach kurzem Abtasten probierte es KLEMAN zum ersten Mal mit einem Schuss aus der Distanz, der Friedl beinahe noch Probleme bereitet hätte, da dieser vor ihm noch tückisch aufsprang. Im Nachfassen konnte der Goalie den Ball jedoch bändigen. Der Tabellenzweite hatte unmittelbar danach nicht nur eine Gelegenheit das zweite Tor zu erzielen. Nachdem Torschütze Gorse auf unser Tor zulief passte er quer zu einem Mitspieler der auch gleich schoss. MALOGORSKI konnte diesen wuchtigen Kracher entschärfen und auf der Linie klären, doch es kam zu einen weiteren Schuss, den unser Keeper ebenfalls von der Linie kratzte. Noch immer nicht war die Situation geklärt und erst mit der dritten Parade innerhalb weniger Augenblicke, war die Kugel endlich aus der Gefahrenzone befördert worden. Die Auswärtigen sollten denoch zu ihrem Treffer kommen. Nach einer von insgesamt 11 Corner stand Özkan völlig ungedeckt zum Einköpfeln bereit und verwertete entsprechend zum 0:2 nach 62' Minuten. Die Führung ging auf alle Fälle zu diesem Zeitpunkt in Ordnung. Erst als das Spiel schon in die letzte Viertelstunde einbog kam der SVK nochmals auf. Goberling verlegte sich zusehends auf die Abwehr, was sich als falsche Taktik herausstellen sollte. In der 73' Minute geht ein Schuss von SCHOLZ M. noch über das Tor. Nur eine Minute später probiert es STEINER mit "links" aus der Distanz und trifft prompt zum 1:2 Anschlusstreffer. Sein überraschender Schuss passte flach genau in die Ecke. Der Goberlinger Herincs hätte in der 80' Minute mit einem Schuss, alleinstehend vor unseren Keeper, die Partie entscheiden können, doch er fand in MALOGORSKI seinen Meister. Die Zeit verstrich zusehends und viel sprach nun nicht mehr für den SVK. In der letzten regulären Spielminute gelang uns nach einer Ecke, Unruhe in die sonst sicher wirkende Gästeabwehr zu bringen. Aus entwickelte sich ein kurzes Gestocher in dem ERNST den Überblick bewahr und das Spielgerät über die Linie zum 2:2 drückte. In der Nachspielzeit war plötzlich das Momentum auf unserer Seite und so strich ein Kopfball nach einer weiten Freistoßflanke nur knapp über die Torlatte. Trotzdem war das 2:2 aus unserer Sicht glücklich, aber man hat dafür auch gekämpft und sich nicht aufgegeben.

Fazit: Erneut gelang uns ein später Treffer. An Kraft und Ausdauer scheint es bei unserer Truppe nicht zu mangeln. Goberling steht nicht umsonst soweit vorne in der Tabelle und hat weitherin die beste Ausgangsposition im Kampf um den Aufstieg. Trotz des späten Verlusttreffer erwiesen sich die Gäste als fairer Gegner. Dieser Punkt könnte für den SVK im Kampf um einen Cupplatz noch entscheidend sein. Wir haben es nun selbst in der Hand, diese Saison noch würdig zu beenden.

Vorschau auf die letzte Runde (Spiel gegen Neuhaus): Ein Heimsieg im letzten Spiel gegen die im Frühjahr nicht wiederzuerkennenden Neuhauser, und wir haben einen Cupplatz sicher. Dies sollte hoffentlich genug Motivation sein, um noch einmal die letzten Reserven noch einmal zu mobilisieren. Zudem sollte die bittere Niederlage im Herbst endlich getilgt werden. 

Traditionsgemäß wird es im letzten Heimspiel der Saison wieder eine kleine Abschlussfeier am Sportplatz geben. Für Speisen und Getränke ist gesorgt! Smiley

Güttenbach - SVK 1:2

Spielszene Kampfmannschaft

Wie Tag & Nacht

Ausgangslage: Während den Gastgebern ein erneuter Abstieg, jetzt in die letzte Klasse, droht, hatte der SVK lange Zeit eine Chance auf den Wiederaufstieg. Mittlerweile muss das Saisonziel ein Cupplatz sein (der fünfte Rang sollte reichen). Mit dem hart erkämpften Auswärtssieg gegen Güttenbach ist man hierfür auf dem richtigen Weg. Dabei fehlt uns bis Saisonende leider HAAS der sich bereits vor dem Spiel in Unterschützen schwerer verletzte. Wir wünschen Lukas eine schnelle Genesung! Im Gegensatz zum letzten Spiel konnten UNGER und PFURTSCHELLER wieder in der Startelf auflaufen.

1.HZ: Bezeichnend für die erste Hälfte kam der erste Torabschluss von den Heimischen: in der 4' Minute probierte es man mit einem Flachschuss den unser Keeper MALOGORSKI sicher aufhalten konnte. In dieser Tonart sollte es weitergehen. Güttenbach war uns in den ersten 45' Minuten in allen Belangen überlegen. In der 13' Minute hätte es bereits 1:0 stehen können/müssen. Der lange Zeit Verletzte Ex-Kukmirner Mayer N., der in diesem Spiel sein Comeback gab, durchbrach unsere Abehrreihen und lief alleine auf MALOGORSKI zu. Da Goran etwas beim Hinauslaufen zögerte, kam er nicht mehr an die Kugel. Selbige fand aber, zum großen Glück für uns, nicht den Weg ins Tor sondern stolperte an die Stange und von dort ins Torout. Der SVK blieb im Angriff währenddessen erschreckend harmlos. Ein Schuss in Richtung Tor war praktisch nicht zu verzeichnen; Heimgoalie Taschler hatte eine sehr ruhige Zeit. Wesentlich mehr zu tun hatte sein Gegenüber. In der 15' Minute ging ein Schuss von Mikulic nur knapp am Tor vorbei. Unsere Hilflosigkeit in der Defensive machte sich auch in der 26' Minute bemerkbar, als nach einer Ecke völliges Chaos ausbrach. Innerhalb weniger Sekunden kamen die Güttenbacher zu drei brandgefährlichen Schüssen. Wieder war es unserem Torwart zu verdanken, der alle Bälle mit größtem Einsatz noch entschärfen konnte. Bei diesem Auftritt war es nur eine Frage der Zeit, bis man das Tor kassieren sollte. Schlussendlich war es in der 37' Minute soweit: Nachdem die Heimischen mit einem schnellen Vorstoß ungehindert aus kurzer Distanz zum Abschluss kamen, konnte MALOGORSKI mit einem super Reflex die Kugel zwar noch im Spiel halten, doch war er gegen den Nachschuss von Mikulic am Ende machtlos. Mit dem 1:0 ging es schließlich in die Pause. Der SVK hatte Glück, denn ein größerer Rückstand wäre leicht möglich gewesen. So hatte man noch 45' Minuten Zeit, den angerichteten Schaden zu reparieren.

2. HZ: Völlig konträr zur ersten Hälfte, sollten die Hoanzl-Mannen in Hälfte zwei plötzlich eine Chance um die Nächste herausspielen. In der 49' Minute war es KÖBANYAI vorbehalten, den ersten (!) Torschuss der Gäste überhaupt auf Keeper Taschler abzufeuern. Anstatt ängstlich hinten herumzuspielen wurde nun endlich sein Heil in der Offensive gesucht. Güttenbach, wahrlich kein Meister im Verteidigen, kam nun auch immer wieder in Bedrängnis. Früchte für dieses Bemühen gab es bereits früh zu ernten. In der 55' Minute setzte sich KÖBANYAI auf der Seite durch und passte uneigennützig auf SCHOLZ M., der sich nicht zweimal bitten ließ und das Leder ins freistehende Tor zum 1:1 Ausgleich einschieben konnte. Wurde in der ersten Hälfte vom SVK keine einzige Torchance herausgespielt, so waren es im zweiten Abschnitt die Gastgeber, die mit einer fetten Null in Punkto Chancen nicht gerade glänzten. Gelegenheiten zur Führung gab es für die Gäste nun zu Hauf. Nach 60' Minuten probierte es UNGER mit einem Volleyschuss nach einer Ecke, der übers Tor flog. Vier Minuten später ließ KLEMAN eine Granate los, doch ging dieser wuchtige Knaller genau auf Taschler. In der 70' Minute passte SCHOLZ M. auf seinen Bruder, der zuvor eingewechselt wurde, doch Patrick köpfelte am Tor vorbei. Erneut vier Minuten später probierte es SCHOLZ P. mit einem schnell abgeschlossenen Schuss, doch wieder wurde das Ziel verfehlt. Eine nächste vielversprechende Möglichkeit vergab KLEMAN in der 75' Minute, als er alleinstehend am leeren Tor vorbeiköpfelte. Hier wäre viel drinnen gewesen. Leider griff auch der ansonsten souveräne Spielleiter einmal ins Spielgeschehen ein - zum Nachteil für uns. In der 72' Minute wurde ein klares Handspiel im Strafraum, auch wenn es einige Güttenbach-Anhänger nicht wahrhaben wollten, vom Schiri nicht geahndet. So verstrich die Zeit gegen uns. Kurz vor Spielende gab es einen Freistoß für die Heimischen aus guter Position. Kapitän Jenisch trat an und drosch die Wuchtel sogar über das hinten aufgespannte Fangnetz. Das bessere Ende hatte unser Team, denn in der 89' Minute riss unsere Offensive die heimische Abwehr mit einer schnellen Kombination auf. KLEMAN hätte bereits den Abschluss machen können, doch er passte überlegt auf SCHOLZ M. der mit einem Schuss durch die Beine von Taschler das kaum mehr erhoffte 1:2 erzielte. Wie geprügelte Hunde schlichen, nach einer vier-minütigen Nachspielzeit, die Heimischen vom Feld, während der SVK optimistisch in die letzten Runden blicken darf.

Fazit: Wenn man sich nur die erste Hälfte ansah, kann man fast gar nicht glauben, dass wir das Spiel tatsächlich noch drehen konnten. Zu eklatant war die Schwäche in Hälfte eins. Nur der Umschwung kam gewaltig, weil auch die Gastgeber immer weniger Druck ausüben konnten. Mit einer Punkteteilung hätte man eigentlich auch zufrieden sein können, aber wir hatten heute einfach endlich wieder einmal Glück, für das man in Hälfte zwei auch einiges investierte. Wenn man die ersten 45' Minuten bei Seite schiebt, war das eine richtig starke Vorstellung des SVK.

Vorschau: Im vorletzten Heimspiel der Saison empfangen wir den aktuell Tabellenzweiten und Aufstiegsaspiranten aus Goberling. Im Herbst musste die Heimstarke Schermann-Truppe eine 1:3 Niederlage wegstecken. Dabei trug aus Sicht der Goberlinger der Spielleiter eine große Mitschuld - möge dieser im nächsten Spiel ihnen besser gesinnt sein. Man muss auf jeden Fall mit einer überaus motivierten Mannschaft rechnen, was die Aufgabe noch schwerer als ohnehin schon machen wird. Fehlen wird dem SVK  neben dem verletzten HAAS auch SCHOLZ P. wegen einer Gelbsperre. 

SVK - St. Michael 4:1

Spielszene Kampfmannschaft

Souveräne Vorstellung

Ausgangslage: Gegen ersatzgeschwächte Gegner, die bereits Mühe hatten überhaupt eine Reserve zu stellen, hatte der SVK heute ein leichtes Spiel. Der Matchverlauf spielte uns hierbei auch in die Karten. Unser Team, von Verletzungssorgen und Sperren glücklicherweise verschont, startete im Vergleich zum letzten Spiel mit einer Umstellung. So rückte ERNST Peter für SCHOLZ M. in die Startelf.

1.HZ: Ein schwungvoller Beginn bei idealen äußeren Bedingungen, brachte die SVK-Fans früh zum Jubeln. Bereits in der 4' Minute konnte der aufgerückte HAHN eine weite Freistoßflanke zum 1:0 verwerten (siehe Foto auf Startseite). Unser Team blieb die gefährlichere Elf. Von den Gästen wurden nur Distanzschüsse notiert, die durch die Bank keine große Gefahr darstellten. In der 14' Minute hatte ERNST Peter eine Riesenchance, als er alleine auf Ersatztorwart Ifsits, der sich nach Kräften wacker wehrte, zulief. Leider kullerte Peters Schuss knapp am Torpfosten vorbei. Das Ziel besser anvisierte KLEMAN nur drei Minuten später. Mate feuerte eine Granate aus gut 25m aufs Tor ab, die genau zum 2:0 passen sollte (siehe Foto auf Startseite). So schafften es die Heimischen aus drei Chancen zwei Tore zu erzielen - wären wir bloß immer so effizient. Dies gelang aber auch deswegen, da von den St. Michael Spielern keinerlei Gefahr ausging. Vor der Halbzeit gab es noch zwei Möglichkeiten für die Hoanzl-Jungs: Einmal aus einer schnell gespielten Kombinationsstafette heraus, doch zum Ende hin versprang sich der Ball vor SCHOLZ P., zum Zweiten kam ERNST kurz vor der Pause per Kopf ans Spielgerät doch sein Versuch war zu schwach und landete genau auf Goalie Ifsits. Mit einem beruhigenden 2:0 Vorsprung ging es somit zum Pausentee.

2. HZ: An der Charakteristik des Spieles änderte sich in der zweiten Hälfte recht wenig. Immerhin konnten die Gäste nun öfters auf unser Tor zielen, wirklich zwingend waren die Abschlüsse aber kaum. Spätestens nach einem Doppelschlag zwischen der 55' - 60' Minute war der Kuchen gegessen. So dribbelte sich JANDRISEVITS von der Toroutlinie aus elegant von seinen Gegenspieler weg, passte auf HAAS der mit einem strammen Schuss den Gästekeeper zu einer Parade zwang. Der abspringende Ball landete vor den Füßen von KLEMAN der nur mehr trocken zum 3:0 abstauben musste. Vier Minuten später (nach 59' Minuten) setzte KÖBANYAI zum Solo an, vernaschte Gegenspieler um Gegenspieler und beendete die gelungene Aktion mit einem Kracher zum 4:0. Die restlichen Minuten plätscherten danach im Stile eines Sommerkicks dahin. Selbst als nach einigen Nachlässigkeiten in der Defensive die St. Michaeler in der 68' Minute den 4:1 Ehrentreffer erzielten, hielt sich die Spannung in überschaubaren Grenzen. Der aktuell Tabellenelfte kam in der 81' Minute nach einem sehr schnell vorgetragenen Konter noch zu einem Abschluss, der, wie auch alle anderen zuvor, am Tor vorbeiging. Nach nur wenigen Minuten Nachspielzeit ging dann auch das Spiel vorbei, welches bis auf die Tore nur wenige "Highlights" bot.

Fazit: Weniger Mühe als gedacht bereitete uns St. Michael in unserem letzten Derby der Saison. Wenn man vergleicht wie hart man noch im Herbst für die drei Punkte kämpfen musste, war man im heutigen Spiel schnell auf die Siegerstraße eingebogen und kam auch nie ins Schleudern. Bei den Gästen fehlten einige Spieler, was sicherlich einen nicht unwesentlichen Teil zum klaren Sieg beitrug. Trotzdem lieferten wir endlich wieder eine souveräne Vorstellung ab, die uns zuversichtlich ins Saisonfinish blicken lässt.

Vorschau: Die Bilanz in Unterschützen ist alles andere als berauschend. Immer wieder mussten wir, trotz vermeintlicher Favoritenausgangsposition, Punkte liegen lassen. Es gibt einige solcher "ungeliebten" Plätze für den SVK und die seit geraumer Zeit in "Dampfkesselarena" benannte schmucke Sportanlage in Unterschützen zählt sicherlich auch dazu. Bei den Gastgebern sind mit Kotrba M. und Sturmtank De Paula zwei Spieler gesperrt. Trotzdem wird man alles abrufen müssen, um endlich einmal mehr mitnehmen zu können.

Jabing - SVK 2:1

Spielszene Kampfmannschaft

Jabing wankte kurz, fiel aber nicht

Ausgangslage: Nach etlichen Jahren war der SVK wieder einmal zu Gast in Jabing. Das letzte Aufeinandertreffen fand im späten Herbst 2003 statt (man gewann 1:3), damals noch in der 2. Liga Süd. Ob man in diese wieder zurückkehrt ist, angesichts der Niederlage, um einiges schwerer geworden. Wahrscheinlicher scheint es, dass man in der nächsten Saison Revanche für das heutige Spiel nehmen kann. Bei den Gastgebern fehlte Durec gesperrt, wobei man mit den restlichen fünf Legionären ohnehin schon genug zu kämpfen hatte. Bei unserem Team kam SCHOLZ Mathias nach seiner Sperre wieder zurück in die Startelf.

1.HZ: Wie fast nicht anders zu erwarten drückten die Heimischen von Beginn an auf unser Tor. Nach einer eher harmlosen Schussflanke nach 5' Minuten konnte sich nur zwei Minuten später MALOGORSKI zum ersten Mal auszeichnen, nachdem er einen Schnitzer unserer Verteidigung wieder ausbügelte und den Schuss vom quirligen Majetic parieren konnte. Nach 11' Minuten kam Seper nach einer (von vielen) Ecken zum Schuss, der jedoch über das Tor flog. Der SVK kam nur sporadisch vor das Gästegehäuse, so gesehen in der 13' Minute als HAHN nach einem Freistoß per Kopf an den Ball kam, diesen aber zu platziert auf Torwart Garger zielte. In weiterer Folge wurden wir immer mehr in unsere Hälfte gedrückt. Es gab leider kaum nennenswerte Entlastungsaktionen. Bezeichnenderweise viel der Führungstreffer nicht unerwartet aus einer der insgesamt 10 (!) Corner, wobei es vor dem 1:0 gleich drei in Serie gab. Vukonic brachte, zwar hart bedrängt, das Spielgerät Richtung Tor. Der Assistent sah die Kugel über die Linie flutschen. Aus dem Blickwinkel des Autors war dies unmöglich zu erkennen, aber es ist eine Tatsachenentscheidung die man so hinnehmen muss. Die Führung ging jedenfalls in Ordnung, da Jabing viel mehr ins Spiel investierte. Die zwingenden Torchancen erspielten sich die Heimischen jedoch erst in Hälfte zwei. Immerhin hatte der SVK in der 41' Minute noch einen Ansatz einer Tormöglichkeit, als nach einer weiten Flanke HAHN den Ball leider nicht voll traf, womit es beim 1:0 zur Pause blieb.

2. HZ: Wie von der Tarantel gestochen, wollten die Jabinger in der zweiten Hälfte früh für klarere Verhältnisse sorgen. Vor allem die starke Nr. 9, Majetic, kam gleich dreimal gefährlich nahe an unser Tor. Zuerst nach einem Schuss, nachdem unsere Abseitsfalle ins Leere lief, dann in der 48' Minute wieder durch einen satten Schuss, der jedoch ins Außennetz ging. Die beste Gelegenheit ergab sich unmittelbar danach: Potrosko, selbst redend natürlich wieder einer aus der Jabinger-Fremdarbeiterkolonie, zog plötzlich allein gelassen auf unseren Goalie zu. Goran brachte den Mittelfeldspieler mit seiner abwartenden Taktik anscheinend so aus dem Konzept, dass dieser nicht selbst den Abschluss suchte. Stattdesssen passte er auf einen seiner mitgelaufenen Kollegen, der aus dem Rückraum auch gleich aufs Tor zielte. Glücklicherweise war zu dem Zeitpunkt schon unsere Verteidigung zurückgelaufen, und ebenso erfreulich landete das Spielgerät vor den Beinen von HAHN, der wenige Meter vor der Linie die Situation klären konnte. Nach diesem Blitzstart dachte man nicht, hier noch vielleicht Punkte mitnehmen zu können. Die Hoanzl Truppe kam aber zurück ins Spiel. In der Halbzeit wurde SCHOLZ Patrick statt STEINER eingewechselt. Den ersten Angriffsversuch für die Gäste gab es in der 50' Minute nach einer Flanke von KLEMAN, bei dem ein gegnerischer Verteidiger besser postiert war. Der Ausgleich fiel dennoch nur kurz danach. JANDRISEVITS wagte sich in den Angriff, gestoppt wurde er nicht. So konnte Tom' eine wunderbare, butterweiche Flanke von links in den Strafraum zwirbeln, wo HAAS seinen Kopf hinhielt und nach 52' Minuten zum 1:1 einnetzte. Eine gelungene Aktion von beiden Akteuren, die uns Auftrieb geben sollte. Das Spiel wurde merklich lebendiger, alleine deswegen, da nun auch der SVK sich in der Offensive bemerkbar machte. In der 57' Minute ging eine gute Flanke von KÖBANYAI auf HAHN leider am Tor vorbei. Eine Minute später probierte es KLEMAN mit einem Schuss, der genau beim Keeper endete. In der 64' Minute schließlich wurde eine gute Aktion nach einer Flanke von SCHOLZ P. leider nicht erfolgreich abgeschlossen. Auf der Gegenseite probierten es die Gastgeber mit Schüssen aus (fast) allen Lagen, die das Ziel jedoch allesamt verfehlten. In dieser Phase, zwischen dem 1:1 und der erneuten Führung der Heimischen, hatte unser Team das Momentum für sich erarbeitet. Sehr bedauerlich wurde unsere "Aufholjagd" durch einen besonders unglücklichen Gegentreffer abrupt gestoppt. Eine weite Flanke über 3/4 des gesamten Feldes landete bei Majetic, der von SCHOLZ M., als einzigen Verteidiger, nicht zurückgehalten werden konnte. Zu diesem Fauxpas gesellte sich noch eine Verletzung von Mathias, der danach auch ausgewechselt werden musste. Wir hoffen, dass es nichts Schlimmeres ist! Selbst MALOGORSKI konnte nicht mehr eingreifen, womit das 2:1 nach 68' Minuten besiegelt wurde. Die Jabinger Abwehr wirkte weiterhin nicht immer sattelfest. Nach einem weiten Einwurf in der 76' Minute hatten die Heimischen das Glück auf ihrer Seite, dass niemand von unseren Spielern die Kugel über die Linie schieben konnte. Ein Schuss von KLEMAN in der 78' Minute ging am Tor vorbei, da er die Wuchtel nicht gescheit traf. Der aktuell Tabellenzwölfte hatte dazwischen eine gefährliche Angriffsaktion gestartet. Im Laufduell zwischen UNGER und Majetic, kam Lukas leider zu kurz und ging dem Stürmer quasi "an die Wäsche". Hier hatte der SVK vom Schiri Tosun ein Geschenk erhalten, da Tosun die Aktion ungeahndet beließ. Wäre Majetic im Strafraum gefallen, ein Ausschluss sowie ein Elfmeter wären nur logisch gewesen. So versuchte der Stürmer einen Torschuss abzuliefern, der aber ungefährlich blieb. Die Zeit lief uns davon. Gegen Ende hin warf man noch alles nach vorne. Das brachte Räume für die Jabinger, die in den letzten 3-4 Minuten die besten Chancen ungenutzt verhauten. Eigentlich hätte hier das dritte Tor fallen MÜSSEN, aber die Schlampigkeit der Hausherren wurde von uns nicht bestraft. In der 89' Minute probierte es HAAS mit einem guten Weitschuss, doch Garger drehte den Ball über die Latte. Der Kopfball von HAHN nach der anschließenden Ecke war ebenfalls eine Beute des Jabinger Schlussmannes.

Fazit: Zumindest ein Remis wäre heute sicherlich im Bereich des Möglichen gewesen, auch wenn man dazu mehr Glück benötigt hätte. Jabing hatte vor allem in der ersten Hälfte mehr vom Spiel und in Hälfte zwei die weitaus gefährlicheren Torchancen, womit unsere Niederlage auch vertret- und erklärbar ist. Die Jabinger Spieler mit der Nr. 5, 9 und 14 waren genug, um uns in die Schranken zu weisen. Trotz guter Minuten in der zweiten Hälfte, hätte mehr kommen müssen, um erfolgreich zu sein. So blieben wir (dank der Niederlagen der hinter uns platzierten Mannschaften) zwar am 5. Tabellenplatz kleben, der Aufstiegszug rast aber ungebremst weiter, wo man sich keinerlei Umfaller mehr leisten darf.

Vorschau: Zu Hause sollten wir wieder auf einen Sieg aus sein, wobei St. Michael hier keinesfalls zu unterschätzen ist. Schon das Auswärtsspiel im Herbst kostete all unsere Anstrengungen, um die Punkte einzusammeln. Wenn schon der Aufstiegskampf (fast!) schon gelaufen scheint, sollten wir uns zumindest unter den Top-6 halten, um sich noch einen Cupplatz abzusichern. Bei einer 1. Klasse Süd mit nur 14 Mannschaften ist jedes zusätzliche Bewerbsspiel nicht unwichtig! 

SVK - Bad Tatzmannsdorf 5:3

Spielszene Kampfmannschaft

Wie man sich selbst das Leben schwer macht

Ausgangslage: Eine Lektion in der Beantwortung der Frage wie man sich selbst das Leben schwer machen kann, vorführte heute unser Team. Dabei waren beim Gegner aus der Kurstadt mit Wenzel und Stubits zwei Stammkräfte gesperrt. Auf Seiten des SVK war es SCHOLZ M. der seine fünfte gelbe Karte absitzen musste. An seine Stelle rückte SCHOLZ Patrick wieder in die Startelf. Übrigens wird der ungarische Legionär MOLNAR David nicht mehr für uns auflaufen.

1.HZ: Was für ein Blitzstart der Gastgeber, die heute nicht lange fackelten. Bereits nach 4' Minuten kamen wir zu einem Freistoß zwischen der Starfraumgrenze und der Cornerfahne. KLEMAN versuchte es mit einem direkt auf das Tor gezirkelten Freistoß und tatsächlich wurde hier der Gästetormann Stögerer sichtlich überrascht. So senkte sich das Spielgerät genau hinter ihm in die Maschen zum 1:0 ein, was sich auf dem Foto der Startseite schon erkennbar "anbahnt". Kaum mit der Notiz des Tores fertig, schlug es bereits ein zweites Mal im Gästegehäuse ein. Unglücklich aus Sicht des Gegners, da HAAS den Ball auf Verteidiger Marth schoss, welcher die Kugel unhaltbar ins eigene Tor ablenkte. Somit stand es nach nur 5' Spielminuten bereits 2:0 für uns, und es schien fast so, als ob wir heute einen Kantersieg landen können. Chancen wären auch da gewesen, das Score weiter in die Höhe zu schrauben. In der 8' Minute ging ein Torschuss von KLEMAN genau in die Hände von Stögerer. Eine Minute später probierte es HAAS, doch wieder war der jetzt wesentlich besser ins Spiel gekommene Gästetorwart im Weg. Als auch noch KÖBANYAI nur drei Minuten später die nächste gute Chance auslies (er probierte es volley nach einem guten Pass von Mate), schien wieder unser altes Leiden der Chancenverwertung akkut zu werden. Glücklicherweise hatten uns die Gäste mit zwei frühen Geschenken uns aber zuvor schon einiges abgenommen. A propos Gäste: von den Bad Tatzmannsdorfern war bis zur 27' Minute praktisch nichts zu sehen. Zu sehr musste man sich auf die Abwehr konzentrieren, doch unser Druck ließ mit der Zeit leider deutlich nach. Mit dem aller ersten wirklichen Schuss auf unser Tor, schafften die Gäste just den (unverdienten) Anschlusstreffer durch den starken Legionär Kovacevic der heute eine nahezu 100%ige Chancenauswertung zu Stande brachte. Man ließ den Klassestürmer beim Anschlusstreffer zum 2:1 auch alle Zeit der Welt, um den Ball ins Kreuzeck zu zwirbeln. Wie schon beim Heimspiel gegen Kemeten war danach unser Spielfluss etwas gestört. Das Spielgeschehen war plötzlich ausgeglichen. Dennoch hätte ERNST Peter in der 32' den zwei Tore Vorsprung wiederherstellen müssen, als er alleine vor dem Gästekeeper den Ball an selbigen aber nicht vorbeibrachte. In der 39' Minute dribbelte sich KLEMAN durch die gegnerische Abwehr, nur um danach mit einem schlechten Abschluss die gute Aktion zu vernebeln. Zu allem Überdruss passierte in der 41' Minute der nächste Schock für den SVK. Mit dem gezählten zweiten (!) Torschuss der Gäste, kamen diese zum schmeichelhaften 2:2 Ausgleich. Herrklotz zog ab, und wieder passte die Kugel perfekt. So hatte man zwar zur Pause vier Tore gesehen, nur anstatt einem 4:0 waren diese "gerecht" aufgeteilt. Der erste Akt, wie man sich unnötig das Leben schwer macht, war beendet.

2. HZ: Ein Spiegelbild der ersten Minuten erlebten die Gästespieler in der zweiten Hälfte. Der SVK wusste die richtige Antwort auf die zwei Gegentore und legte selber mit zwei weiteren Treffern nach. Ein perfekter Freistoß lieferte die Vorlage für HAHN Gergö, der per Kopf die Wuchtel genau ins Eck zimmerte (wie genau, sieht man am Foto auf der Startseite). Mit der zweiten gelungenen Standardsituation ging man also erneut mit 3:2 in Führung. Treffer Nummer vier zeichnete sich kurz darauf ab. In der 49' Minute, nur zwei Minuten später, hatte es KLEMAN am Fuß, seine gute Vorstellung zu verbessern. Nach idealem Pass von SCHOLZ P. ging sein Schuss aber leider knapp am Tor vorbei. Ebenso Pech hatte HAAS in der 55' Minute als er gleich zweimal am Torhüter scheiterte, doch konnte Stögerer den Ball nur wegschlagen. ERNST stand goldrichtig und musste den Ball nur mehr ins leere Tor schieben, womit das 4:2 amtlich war. Die Hoanzl-Truppe hatte im Anschluss das Spiel weitestgehend unter Kontrolle. Eine Premiere gab es in der 54' Minute als ein Torschuss der Gäste "ausnahmsweise" einmal nicht ins sondern am Tor vorbei ging. Ebenso wie ein Kopfball nach einer Ecke weit über das Tor flog. Zwischendurch kamen auch wir noch zu einer Chance: in der 69' Minute kullerte ein Schuss von KÖBANYAI am Kasten vorbei, nachdem der Gästegoalie weit aus seinem Gehäuse herauseilte. Keine Ahnung was die Gäste heute zu sich nahmen, aber soviel Zielgenauigkeit konnte man auf unserer Sportanlage nur selten bewundern. Kovacevic packte wieder einen Schuss knapp innerhalb des Strafraumes aus, der erneut unhaltbar im Kreuzeck zum 4:3 Anschluss landete. So begann das nächste Zittern, denn in der 74' Minute rettete uns MALOGORSKI, der bis dahin praktisch überhaupt nicht geprüft wurde, mit einer Parade auf der Linie, nachdem uns ein Kopfball gefährlich nahe kam. Glücklicherweise fiel den Gästen danach nicht mehr viel ein, zudem schwanden die Kräfte beim Nachzügler zusehends. Erst mit dem letzten Treffer dieser torreichen Partie konnten wir den Deckel drauf machen. ERNST konnte sich seiner Gegenspieler entledigen und schob per Flachschuss den Ball zum 5:3 in der 89' Minute ins Eck. Der Spielleiter pfiff im Anschluss recht pünktlich ab, Tore hatte man ja bereits genug gesehen.

Fazit: Ein, auch in dieser Höhe, absolut verdienter Sieg gegen einen Gegner, der lediglich durch seine eiskalte Chancenverwertung auffiel. Alleine aufgrund der Chancenverteilung wäre aber heute viel mehr möglich gewesen. So hätten wir relativ leicht endlich wieder in ein positives Torverhältnis rutschen können. Wieder verabsäumten wir es, hier nachzulegen indem man die sich bietenden Chancen nicht konsequent nutzte. Da die Bad Tatzmannsdorfer (bis auf den Keeper) aber eine teilweise inferiore Abwehrleistung lieferten und uns zwei Gastgeschenke gaben, blieben wir auf der Siegerstraße. Es gab somit zwar viele Lichtblicke aber auch der Schatten war nicht zu übersehen.

Vorschau: Eine ungleich schwierigere Aufgabe erwartet uns im nächsten Auswärtsspiel am Samstag in Jabing (Achtung: Anpfiff ist um 17:00 Uhr!). Die mit Abstand beste Mannschaft der Rückrunde, Jabing, hat bisher bis auf zwei Remis alle Spiele gewonnen. Es dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben, dass die Legionäre das Um- und Auf des Ex-Tabellenschlusslichts sind. Immerhin ist einer dieser Neuzugänge gegen uns gesperrt (Durec). Leichter wird es dadurch wohl kaum werden. Wie auch immer wird dies ein extrem schweres Spiel für uns werden. Nur wenn ALLES passt, kann etwas gelingen, aber so wie im Lotto ist auch ALLES möglich. 

SVK - Mühlgraben 0:0

Spielszene Kampfmannschaft

Tag der Torleute

Ausgangslage: Im Top-Spiel der Runde empfing der SVK den Herbstmeister und Tabellenführer aus Mühlgraben, der bis dato kein einziges Auswärtsmatch verloren hatte. Diese Serie wurde verlängert, aber auch die Hoanzl-Truppe konnte sich zumindest weiterhin im Spitzenfeld behaupten. Bei den Gästen fehlte Verteidiger Vurcer wegen einer Gelb-Sperre. Auf Seiten der Heimischen konnte PFURTSCHELLER, ebenfalls wegen der 5. gelben Karte, nicht in der Startelf beginnen. Im Gegensatz zum letzten Spiel gab es einige Umstellungen. So rückte STEINER Max' ebenso wie KLEMAN und JANDRISEVITS wieder in die Startelf. Dafür blieben MOLNAR und SCHOLZ P. zunächst auf der Auswechselbank. 

1.HZ: Guter Start für den Gastgeber, der durch einem Schuss aus großer Distanz durch STEINER, eine erste Annäherung ans gegnerische Tor versuchte. Wesentlich besser sollte sich eine Chance nach nur 7' Minuten ergeben. ERNST Peter zog auf der rechten Seite in den Strafraum, wo der Schiri-Assistent ein Foulvergehen erkannte. Der regelwiedrige Stoppversuch war erkennbar, dass sich dieser im Strafraum befand, war vermutlich knapp, aber der Assistent hatte hier die bessere Sicht. Trotz (nachvollziehbarer) Protestversuche der Mühlgrabner Spieler, gab es den Penalty für uns. HAAS schnappte sich die Kugel und trat an. Leider war sein Schuss zu unplatziert, wodurch der starke Goalie Gönc M. mit der richtigen Ecke spekulierte und den Ball ins Torout wuchten konnte. Diese Riesenmöglichkeit sollten wir noch das ganze Spiel nachtrauern (eine bessere sollte nämlich nicht mehr folgen). Der im Frühjahr noch ungeschlagene Tabellenführer setzte mit einem gefährlichen Schuss in der 9' Minute eine erste Duftmarke im Angriff. Das Spiel war fortan ausgeglichen, wobei auf die spielerische Note großteils verzichtet wurde. Es dominierte der Kampf um das Spielgerät. Trotz allem gab es auf beiden Seiten einige gute Chancen. Nach 14' Minuten tauchte UNGER im gegnerischen Sechzehner auf, doch ließ sich Lukas zu sehr abdrängen womit sein Schuss eine nächste Beute von Gönc wurde. Eine Minute später probierte es der beste Gästespieler am Feld, die Nr. 10 Zerdin, mit einem Schuss, der jedoch genau in die Arme von unseren gut positionierten Keeper MALOGORSKI kam. Nach 19' Minuten war es KÖBANYAI dessen Schuss der gegnerische Torwart mit den Fingerspitzen ins Torout lenkte. Mühlgraben kam nur durch Schüsse aus dem Rückraum zu Abschlüssen. So gab es bis zur Pause noch weitere fünf Torschüsse der Gäste, bei denen allesamt entweder MALOGORSKI parieren konnte, oder - einmal mehr, einmal weniger - weit am Tor vorbeigingen. Zum Ende der ersten Hälfte hatten wir ebenfalls noch zwei Torchancen: Einmal flog SCHOLZ M. nach einer Ecke hoch, traf den Ball volley, nur landete die Kugel leider am Tor vorbei (siehe Foto auf Startseite). Eine gute Aktion folgte eine Minute später als sich HAAS auf Höhe der Mittellinie rechts aussen von seinen Gegenspieler befreien konnte und auf das Tor zuzog. Sein scharfer Pass in die Mitte landete bei ERNST der den Ball schnell auf den mitgelaufenen Neo-Stürmer KLEMAN weiterleitete. Mate, der ansonsten einen strammen Schuss vorweisen kann, schloss sofort ab. Sein Schuss verfehlte das Tor am Ende aber deutlich. Hier hätte mehr rausschauen können. 

2. HZ: In Hälfte zwei spielten sich die Gäste zwar ein Chancenplus heraus, wirklich gelungen waren jedoch nur wenige. Lediglich Zerdin blieb seinem Motto treu und versuchte es mit Schüssen aus allen Distanzen. Zum Glück für uns, war in der 48' Minute einmal mehr unser Keeper zur Stelle und entschärfte den Schuss von Zerdin, der in der 53' Minute einen Freistoß aus einer super Distanz, weit über das Tor beförderte. In der 64' und in der 76' Minute probierte es der Stürmer erneut, doch wieder gab es an unseren Goalie kein vorbeikommen. Bedingt durch diese Abschlussschwäche des Herbstmeisters blieb das Spiel spannend. In den letzten 20' Minuten kam dann auch unser Team wieder vor das Gästetor. Ein guter Schuss in der 70' Minute wurde vom Mühlgrabener Schlussmann stark abgewehrt. Acht Minuten vor Schluss hämmerte KÖBANYAI aus vollen Lauf das Spielgerät leider nur hinter das Tor. Die letzte Chance im Spiel gab es von Mühlgraben, doch wieder war es MALOGORSKI der einen gefährlichen Flachschuss gerade noch zur Ecke abwehren konnte. Da beide Offensivreihen heute zuwenig Durchschlagskraft an den Tag legten und beide Torhüter fehlerfrei blieben, kam es zum einzig logischen Ergebnis, mit dem am Ende wohl beide Teams leben können.

Fazit: Trotz der Vielzahl an Chancen, hatte das Spiel kein "Top-Spiel" Prädikat, da es vor allem in der zweiten Hälfte einiges an "Leerlauf" gab. Gute Spielaktionen gab es ebenso wenig. Hier hätte man vor allem von den Gästen doch einiges mehr erwarten können. Auf der anderen Seite stand unsere Defensive recht sicher. Man ließ keine einzige (!) nennenswerte Chance des Gegners zu, die herausgespielt war. Bei einigen Aktionen war zwar ein wenig Zittern angebracht, da der Ball nur mit Mühe aus der Gefahrenzone gebracht werden konnte, doch in Summe blieb man kompakt. Im Gegenzug kam unser Angriff heute nicht wirklich ins Spiel, obwohl es Chancen gab.
Paradoxerweiße hilft dieser eine Punkt nach Abschluss der 21. Runde sogar beiden Teams! In dieser außergewöhnlichen Klasse, wo wirklich JEDER JEDEN schlagen kann, hat der SVK den Rückstand auf einen Aufstiegsplatz auf nur einen Punkt reduzieren können. Mühlgraben baute seinen Vorsprung auf nun schon 5 Punkte aus. Der Schlüssel war der Patzer von Rotenturm in Grafenschachen. So kann der SVK bei einem Sieg im nächsten Spiel sogar auf Platz zwei vorrücken, wenn alles passt! Für Rechenspiele ist es aber noch viel zu früh, da in dieser Klasse die Aufstiegsfrage wohl bis zum Schluss spannend bleiben wird. Der Druck auf allen Mannschaften ist dabei verdammt hoch. Hier heißt es kühlen Kopf zu bewahren.

Vorschau: Das nächste Spiel folgt auswärts beim starken Team aus Loipersdorf/Kitzladen. Wir sollten im Angriff wieder mehr Druck ausüben, wenn man erfolgreich bleiben möchte. Ein Punkt wäre, angesichts der Tabellenkonstellationen, eigentlich schon zuwenig, wenn man die Aufstiegschance wahren möchte. Auf der anderen Seite wäre es auch alles andere als eine Blamage, wenn man "nur" einen Punkt mitnimmt. Es kann aber auch in die andere Richtung gehen. Vieles ist möglich, doch wir haben sicherlich das Potential für einen weiteren vollen Erfolg, zumal bei den Gastgebern mit Grgic ein wichtiger Stürmer weiterhin gesperrt ist und bei uns der volle Kader zur Verfügung stehen sollte.

Riedlingsdorf - SVK 1:4

Spielszene Kampfmannschaft

Auf Kurs

Ausgangslage: An einem sonnigen Aprilsonntag ging es zur weiten Reise nach Riedlingsdorf. Laut eigenen Angaben in den Medien spielte der aktuell Tabellenletzte immer gut, konnte daraus aber nie wirklich Kapital schlagen. Heute lief es nicht viel anders, mit dem Unterschied, dass man mit Sicherheit nicht das bessere Team war und auch zurecht verlor. Bei den Heimischen fehlte ein Spieler gelb-gesperrt. Der SVK musste heute auf KLEMAN verzichten, der aus familiären Gründen (Taufe) verständlicherweise fehlte.

1.HZ: Waren die ersten Minuten noch eher verhalten, wurde es nach 7' Minuten schon brenzlig vor dem Tor des Gastgebers. ERNST Peter zog auf der rechten Seite alleine Richtung Goalie Lang zu. Er probierte es mit einem scharfen Schuss, den der mitgelaufene HAAS zwar abfing, jedoch nicht mehr kontrolliert aufs Tor zielen konnte (siehe auch Foto auf der Startseite). Die heute in kanarien-gelben Outfits auflaufenden Heimischen strahlten offensiv zunächst keine große Gefahr aus. Es gab lediglich Ansätze wie in der 25' Minute, als unser Keeper MALOGORSKI schneller am Ball war als Pausackerl. Ein weiteres Mal war unser Keeper gefährlich weit vors Tor gelaufen. Mit viel Glück konnte er ausserhalb des Strafraumes den Ball irgendwie regelkonform in sichere Regionen befördern. Trotzdem waren wir sowohl optisch als auch spielerisch dem Gegner überlegen.  Der SVK erspielte sich auch eine Reihe von Chancen. In der 23' Minute gelang HAHN nach einem guten Freistoß von SCHOLZ M. per Kopf ans Spielgerät, doch der Torwart war am Posten. In der 30' Minute wurde eine schnell vorgetragene Kombination über mehrere Stationen von HAAS leider nicht erfolgreich abgeschlossen. Goalie Lang schmiss sich hier Lukas in den Weg und verhinderte den fälligen Treffer. Der sollte jedoch nicht lange auf sich warten lassen. HAAS war jetzt der Einfädler, indem er sich von seinen Gegenspielern befreien konnte, Mitspieler KÖBANYAI sah, ihm ideal dem Ball servierte und Levante sich mit einem Tor "bedankte". Sein tückischer Schuss aus dem Rückraum erinnerte an den Führungstreffer gegen Wiesfleck. Nach dem verdienten 0:1 hätte man vier Minuten später nachlegen müssen. Erneut war ERNST auf der rechten Seite allen entwischt. Wieder stand er alleine vor dem gegnerischen Torwart, doch anstatt es selbst aus spitzen Winkel zu probieren versuchte er auf den besser postierten Mitspieler zu passen. Leider wurde dieser Versuch vom gut aufgelegten Lang abgefangen. Als auch noch der heute im Mittelfeld agierende Neuzugang MOLNAR aus sehr verheißungsvoller Position nur den Torwart traf, kam das alte Leiden der Chancenverwertung wieder ins kollektive Gedächnis. Praktisch aus dem Nichts, mit dem ersten "Schuss" auf unser Tor, gelang den Riedlingsdorfern kurz vor der Pause tatsächlich noch der Ausgleich. Angefangen von einer misslungenen Aktion im Mittelfeld, MOLNAR verzettelte sich, gelang eine weite Flanke in den Strafraum. Dort verschätzten sich sowohl der ihm zugeteilte Verteidiger beim Klären mittels Kopfball als auch MALOGORSKI der wieder relativ weit herauskam, womit Pausackerl es einfach mal mit einem Lupfer probierte. Der Ball senkte sich haarscharf ins Kreuzeck zum schmeichelhaften 1:1 ins Tornetz. Ein zugegebenermaßen sehenswertes Tor, das wohl auch nur wir so kriegen können. Damit machten wir uns wieder einmal selber unnötig das Leben schwer.

2. HZ: Die zweite Hälfte begann mit einer sehr guten Aktion des SVK. Nach einem idealen Pass von SCHOLZ P. war es ERNST, der jedoch zum wiederholten Male seinen Meister im gegnerischen Torwart fand. Schade, denn mit einem frühen zweiten Tor, hätte man sich die restlichen gut 30' Minuten wohl wesentlich angenehmer gestalten können. Mit Fortdauer des Spieles kam immer mehr Hektik ins Spielgeschehen. Zum offensichtlichen "Staatsfeind Nr. 1" auf Seiten der Riedlingsdorfer Gefolgschaft wurde dabei unser Neo-Abwehrrecken HAHN erkoren. Das Gergö mit seiner robusten Spielweise oft in harte und manchmal auch grenzwertige Aktionen beteiligt ist, kann man nicht bestreiten, ihm jedoch als jemanden der Tätlichkeiten provoziert hinzustellen, scheint masochischten "Wunschvorstellungen" gegnerischer Spieler samt Anhängerschaft zu entspringen. Glücklicherweise erkannte Spielleiter Özdemir diese Scharmützel richtig und behielt die Übersicht. A propos Schiri, dieser wurde natürlich zu einem weiteren "Hassobjekt" der Riedlingsdorfer ausgewählt. Eine alte Fußballregel besagt schließlich, dass man als Tabellenschlusslicht immer automatisch auch von der schwarzen Zunft komplett runtergepfiffen wird. Gut Özdemir erwischte vermutlich nicht seinen allerbesten Tag: so deutete er zwei glasklare Abseitsentscheidungen (eine davon schon nach gestoppten 41' Sekunden) völlig falsch, und legte zudem zwei lupenreine Handspiele als nicht gelb-würdig aus - doch HALT! Bei allen vier Aktionen profitierte die Heimmannschaft. Verrückt sowas! Das ich mich in meinen Bericht mit diesem Rundherum beschäftigte liegt wohl an der Tatsache, dass das Gezeigte am Feld nur mehr das Prädikat "Gruselig" verdiente. Die Gastgeber kamen besser ins Spiel, versuchten sich sogar an einer spielerischen Linie. Freilich blieb es hier oft beim Versuch, nur alleine das wir dies überhaupt zuließen, war erschreckend zu erkennen. Zunächst hatte der Tabellenletzte daraus keine zwingende Chance herausspielen können. Unsere Jungs hatten ordentlich zu kämpfen, um wieder Fahrt aufnehmen zu können. Ein Freistoß in der 61' Minute war da schon alles, was dabei herauskam. Den negativen Höhepunkt aus unserer Sicht gab es in der 65' Minute, wo wir den Ball so stümperhaft im Strafraum hin- und herwurschtelten, dass sich daraus die beste Chance der Riedlingsdorfer ergab. Bezeichnend für ihre Situation konnte der alleingelassene Spieler seine Chance nicht nützen. Zu dem Zeitpunkt deutete nicht viel auf einen Auswärtssieg hin. In den letzten 15' Minuten kippte das Spiel. Nach einer Ecke schnappte sich ausgerechnet der "Liebling" der heimischen Fans, HAHN die Kugel und versenkte selbige zum 1:2 ins Tor. Nur zwei Minuten später, machten wir den Deckel drauf. UNGER Lukas wurde schön freigespielt und konnte unbedrängt auf Lang zulaufen, der dieses mal den Kürzeren zog. Überlegt umkurvte Lukas den Goalie und schob trocken zum endgütlig entscheidenden 1:3 ein. Plötzlich blieb es stumm auf Seiten der Heimfans. Viel mehr Grund zum Jubeln hatten hingegen die SVK-Anhänger. Das "Werkl" lief wieder und in der 86' Minute belohnte sich schließlich auch ERNST mit seinem Tor, einem Flachschuss ins lange Eck zum 1:4 Endstand. In der Nachspielzeit hatte Peter sein zweites Tor am Fuß, doch aus 1m flog der Ball gefühlte 100m über das Tor, doch solange man gewinnt: "Schwamm drüber".

Fazit: Nach einer guten ersten Hälfte, indem man den Gegner unter Kontrolle hatte, wurde dieser mit einem vermeidbaren Ausgleich wieder ins Leben zurückgeholt. 30 Minuten der zweiten Hälfte waren geprägt von einem hektischen Spielaufbau, der den Heimischen in die Karten spielte. Diese hatten ihre Chance (eine einzige) dem Spiel eine Wende zu geben. Im Stile eines Absteigers konnte diese jedoch nicht verwertet werden. Erst mit dem zweiten Treffer, lief es beim SVK wieder besser. Der dritte unmittelbar danach losch dem Kellerkind endgültig die Lichter aus. Trotz allem war der Sieg absolut verdient, denn man hatte einfach die besseren Chancen, die eben erst zum Schluss auch passen sollten.

Vorschau: Wenn der Herbstmeister und aktuelle Tabellenführer auf den drittplatzierten trifft, kann man wohl von einem Top-Spiel der Runde sprechen. Dieses steigt am Samstag auf heimischer Anlage. Man kann davon ausgehen, dass Mühlgraben mit vielen Fans für eine kräftige Stimmung sorgen wird. Umso mehr sind auch alle SVK-Fans gefragt unser Team zu unterstützen. Es wird eine harte Bewährungsprobe, die für beide Teams richtungsweisend sein kann. Ein "Blackout" wie heute darf man sich dabei auf keinen Fall erlauben! Nur mit 90 Minuten Vollgas (und darüber hinaus) kann auch etwas gelingen. Man darf gespannt sein.

SVK - Wiesfleck 2:0

Spielszene Kampfmannschaft

Weiße Weste gegen Wiesfleck

Ausgangslage: Bei den Gästen fehlten heute nicht weniger als gleich 3 Stammspieler. Neben den Gelbsperren der beiden Wiesflecker Routiniers Kirnbauer Th. und Filipsek W. fehlte auch Winterneuzugang Palic. Diese Kräfte konnte unser Gegner anscheinend nicht kompensieren. Auf Seiten unseres Teams fehlte JANDRISEVITS wegen seiner Gelb/Roten Karte vom Rotenturm Spiel. An seine Stelle rückte PFURTSCHELLER in die Startelf.

1.HZ: Wie schon im Spiel gegen Kemeten verlief der Start für den SVK äußerst verheißungsvoll. In der aller ersten Minute probierte es HAAS bereits mit einem Schuss Richtung Gästegehäuse, welcher jedoch sein Ziel verfehlte. Vier Minuten später erwies sich HAAS als Flankengeber zu MOLNAR, doch David traff das Spielgerät im Flug zu ungenau. Wenn alles gepasst hätte, wäre das ein super Tor geworden. Trotzdem musste man auf selbiges nicht mehr lange warten. Nach einer Ecke gab es ein Gestocher im Strafraum der Wiesflecker, die die Situation nicht klären konnten. So kam der Ball auf dem im Rückraum lauernden Neuzugang KÖBANYAI der einfach mal drauf hielt. Sein strammer Flachschuss bannte sich den Weg durch die Menschenmenge vor ihm, womit es nach 9' Minuten bereits 1:0 stand. Von den Gästen kam zunächst nicht viel. Ein Freistoß aus größerer Distanz nach 12' Spielminuten ging flach am Tor vorbei. Kurze Unsicherheiten zeigte der ansonsten gut aufgelegte Heimgoalie MALOGORSKI nach einem Freistoß, als er die Kugel nicht sofort unter Kontrolle bringen konnte. Besser waren seine zwei Reaktionen in der 30' Minute nach einem weiteren guten Freistoß von Wenzl und seine wichtige Abwehr in der 43' Minute: Bei einem schnell vorgetragenen Konter liefen plötzlich zwei Spieler auf Goran zu, doch er blieb ruhig und konnte die Situation entschärfen. Beinahe hätten wir einen heute wirklich enttäuschend agierenden Gegner durch eine einzige dumme Unachtsamkeit wieder zurück ins Spiel gebracht. Dem war aber zum Glück nicht so, also ging es mit dieser knappen Führung in die Halbzeit.

2. HZ: Auch in der zweiten Hälfte änderte sich wenig am Spielgeschehen. Die Hoanzl-Truppe hatte den Gegner über weite Teile unter Kontrolle. Zwingende Chancen suchte man beim Gegner bis auf eine in der 83' Minute vergeblich. Hier verzog die Nr. 10 der Wiesflecker Kirnbauer S. aus guter Position weit über das Tor. Zuvor zeichnete sich unser Torwart MALOGORSKI bei einem sehr guten Freistoß von Hütter aus. Unser Team hatte in Summe mehr Chancen. In der 52' Minute wird ein erneuter Schussversuch von KÖBANYAI gerade noch zur Ecke abgeblockt. Danach hatte MOLNAR zwei dicke Möglichkeiten, unser Nervenkostüm mit einem zweiten Treffer zu beruhigen. Zuerst konnte er alleine auf Torhüterurgestein Pongracz zulaufen, zögerte aber im Abschluss. In der 66' Minute hatte David, nach Pass von KLEMAN Mate schön freigespielt, wieder nur den Keeper vor sich, doch konnte er ihn nicht überspielen. Schließlich erlöste uns KLEMAN in der 70' Minute selbst, als er einen Kracher vom 16er abließ, der per Innenpfosten ins Tor zum 2:0 zischte. Damit entfiel auch die Anspannung beim Team. Trotz der oben genannten Chancen der Gäste blieb der Sieg ungefährdet. Nach 82' Minuten probierte es Mate noch einmal, nur ging der Ball am Tor vorbei und in der 85' Minute hätte HAAS nach einem Pass von Mate eigentlich nur mehr das leere Tor vor sich. Leider konnte der scharf gespielte Ball nicht gebändigt werden.

Fazit: Wiesfleck enttäuschte, vermutlich nicht zuletzt aufgrund ihrer Ausfälle. Der SVK startete wieder stark und konnte durch das frühe Tor Selbstvertrauen tanken. Zum Glück blieben die Gäste vor allem in der Offensive einiges Schuldig. Unsere neue Abwehr hatte bis auf wenige Ausnahmen keine große Mühen. Wenn auch noch Luft nach oben besteht, aber im Großen und Ganzen kann man mit der Leistung zufrieden sein. Lediglich die Chancenauswertung bleibt ein Manko, dass man vor allem gegen Spitzenteams ausmerzen sollte, denn allzu viel Chancen wird man gegen diese wohl nicht bekommen. 

Vorschau: Am Sonntag geht es zum Tabellenschlusslicht nach Riedlingsdorf. Trotz dieser Tabellensitation ist höchste Konzentration gefordert, denn die Gastgeber werden sicherlich alles "reinhauen" was möglich ist. Wenn wir den Kampf annehmen, sollte auch etwas rausschauen. Wollen wir oben dran bleiben, dann zählt ohnehin nur ein Auswärtssieg, auch wenn dieser sicherlich nicht so einfach zum Mitnehmen ist.

Rotenturm - SVK 3:1

Spielszene Kampfmannschaft

Ein Trauerspiel in 3 Akten

Ausgangslage: Nach dem ersten vollen Erfolg im Frühjahr musste der SVK den schweren Gang nach Rotenturm antreten. Der Vize-Herbstmeister startete mit gleich zwei Niederlagen in die Rückrunde. Verunsichert waren die Gastgeber dadurch aber keineswegs - vielmehr wurde der SVK wieder seinem zweifelhaften Ruf gerecht, scheinbar angeschlagene Gegner wieder auf die Beine zu Helfen. Die Startaufstellung blieb die Gleiche, wie schon in den Spielen zuvor.

1.HZ: Aufgrund des sehr schwer zu bespielenden Untergrund, konnte man von keinem "hochstehenden" Spiel ausgehen. Wenigstens dahingehend wurde man nicht enttäuscht. Den ersten Torschuss markierte HAAS in der 10' Minute, doch ging selbiger am Tor vorbei. Es dauerte recht lange, bis auch die Heimischen offensiv gefährlich wurden, dafür fackelten diese aber nicht lange. In der 18' Minute startete auf der rechten Seite ein Rotenturmer Spieler aus abseitsverdächtiger Position einen Flankenlauf, der von unserer Verteidigung nicht gestoppt werden konnte. Unverständlicherweise wurde der Ex-Landesligaspieler von keinem aufgehalten, wodurch er plötzlich freie Bahn Richtung Tor hatte. Diese Gelegenheit nutzte der Top-Stürmer natürlich sofort zum 1:0. Der erste Angriff der Gastgeber saß perfekt. Dem nicht genug sollte es nur zwei Minuten später erneut "rascheln". JANDRISEVITS foulte seinen Gegenspieler im Strafraum mehr als eindeutig. Dieses individuelle Blackout nutzte Jerina mit einem wuchtigen Strafstoß genau ins Kreuzeck zum 2:0. Das Ende des ersten Aktes unseres Trauerspiels, dem noch zwei weitere folgen sollten. Bis zur Pause gab es relativ wenig Chancen mehr. Wenn alles daneben läuft, geht einem auch das Glück ab, denn in der 22' Minute stolperte ein Heimischer Spieler den Ball knapp am Pfosten vorbei zur Ecke. Dieser hätte auf den rumpligen Boden ebenso gut auch ins Tor springen können. Zum zweiten Teil der Spieltrilogie gesellte sich in der 31' Minute auch der junge Spielleiter. Für den Autor schwer erkennbar, gab es nach einer Flanke ein Handspiel eines Rotenturmers im Strafraum, der liegend das Spielgerät angeblich berührte: so waren die Proteste unserer Spieler zu deuten, die das sicher besser sahen. Im Anschluss an diese Situation hatte die starke Nr. 9 der Heimischen einen dritten Treffer am Fuß. MALOGORSKI konnte sich aber behaupten und ihm erfolgreich in den Weg stellen. Bis zur Pause blieb es bei einer mehr als dürftigen Vorstellung von unserem Team. Rotenturm war aggressiver und konnte mit ihrer Spielweise (schnelle, hohe Bälle in die Spitze) das Match unter Kontrolle halten.

2. HZ: Die zweite Hälfte begann ähnlich schlecht, wie schon die erste Hälfte endete. SCHOLZ Patrick blieb in der Kabine und wurde durch ERNST Peter ausgewechselt. Wieder war es der erste Angriff der Gastgeber, der erneut zu einem Treffer führte. Anstatt Spielmacher Jelar zu stoppen, tanzte der sich vergnügt durch unsere Abwehr hindurch, nahm Maß und traf aus gut 20 Meter genau ins Kreuzeck. Obwohl sicherlich glücklich, aber der Schuss zum 3:0 hätte eigentlich nie so leicht zustande kommen dürfen. Mit diesem wiederholten Rückschlag waren auch unsere Bemühungen seitens Ergebniskorrektur schnell zu Nichte gemacht. Das Spiel blieb folglich farblos, auf beiden Seiten wohlgemerkt. In der 71' Minute begann schlussendlich der Schlussakt eines verpatzten Tages. UNGER Lukas verletzte sich leider (im Moment) schwerer und konnte nicht mehr weiterspielen. Glück im Unglück stellte sich später heraus, dass die Verletzung nicht so schlimm war, wie zunächst befürchtet. Natürlich wünschen wir Lukas an dieser Stelle alles Gute und eine rasche Genesung! PFURTSCHELLER kam neu ins Spiel. Auf einmal schien sich unser Team mit dem Mute der Verzweiflung noch einmal aufzurappeln. Endlich nahm man auch den Kampf an, den bisher lediglich die Hausherren ausübten. In der 74' Minute wurde HAAS gut freigespielt. Aus dem Lauf heraus zirkelte Lukas den Ball zum 3:1 Anschlusstreffer in die Maschen. Die Rotenturmer schalteten nun einige Gänge zurück. Man war sichtlich bedacht, den Vorsprung über die Runden zu bringen. Die Angriffe wurden weniger und wenn, dann nicht mehr mit letzter Konsequenz zu Ende gespielt. Leider blieb auch unser Bemühen nur beim Versuch. Ein Freistoß von KLEMAN ging ebenso vorbei wie sein Schuss, nach einer guten Aktion. Die Zeit verstrich gnadenlos, was die Rotenturm-Spieler mit ausgiebigen Verletzungspausen ausnutzten und regelrecht "zelebrierten". Als ob das nicht genug gewesen wäre, schubste JANDRISEVITS in der 6' Minute der Nachspielzeit einen Rotenturmer in die Werbebande. Nicht sonderlich schlimm, doch genug für eine Verwarnung wegen Unsportlichkeit. Nach seinem Elferfoul wurde Tom mit Gelb/Rot vom Platz gestellt - eine Sperre folgt selbstredend prompt. Damit schloss sich der Vorhang und es bleibt die nüchterne Erkenntnis, das Rotenturm für den SVK ein schier "übermächtiger" Gegner bleibt.

Fazit: Mit einem Doppelschlag bog man heute recht früh in die Verliererstraße ab. Bis dahin hatte auch Rotenturm keinerlei Durchschlagskraft gezeigt. Mit einem zwei Tore Vorsprung war es gegen die routinierten Hausherren schwer, nochmals ranzukommen - auch deswegen, da wir nix dagegenhielten. Unsere Spielweise passte einfach nicht. Auf diesem Boden war mehr Zweikampfstärke gefragt. Mit einfachen Mitteln hätte man wesentlich mehr erreichen können. Zudem war unsere rechte Abwehrseite eine Vorgabe, was die Hausherren schnell erkannten. Der Spielverlauf tat sein Übriges bei. Mit einem schnellen 3:0 war alles entschieden. Zumindest etwas "versöhnlich" stimmen die letzten 20' Minuten, aber auch nur deswegen, da die Gastgeber die Zügel etwas schleifen ließen. Den Einsatz der letzten Minuten hätte man sich von der ersten Minute an gewünscht. Mit UNGER und JANDRISEVITS fehlen zudem leider noch zumindest zwei Stammspieler im nächsten Spiel, das hoffentlich nur besser werden kann.

Vorschau: ::FOLGT::

SVK - Kemeten 3:2

Spielszene Kampfmannschaft

Nach 20' Minuten Tempofußball folgte viel Leerlauf - aber am Ende zählt der Sieg

Ausgangslage: Mit Kemeten erwartete uns im ersten Heimspiel der Rückrunde wieder ein Gegner, der im Abstiegskampf dringend Punkte benötigt. Im Herbst verloren wir auswärts, wobei das dort Gezeigte einem noch immer Schauer über den Rücken laufen lässt. So schlimm wurde es heute zwar nicht, ein "Leckerbissen" war das Spiel aber dennoch nicht, abgesehen von den ersten gut 20' Minuten. Der SVK spielte so, wie man auch schon in Ollersdorf begann.

1.HZ: Die Heimischen starteten fulminat, mit hohem Tempo und einer Vielzahl an Top-chancen. Der einzige Schönheitsfehler in diesem Angriffsfurioso war der eklatante Mangel an Effektivität. Bereits in der ersten Minute hatte Neuzugang David MOLNAR eine ausichtsreiche Möglichkeit, nachdem er mit einem guten Pass in die Tiefe geschickt wurde. Sein Schuss, nur mehr der Gästetorwart war vor ihm, ging aber am Kasten vorbei. Ebenso wie in der 10' Minute als David plötzlich abermals alleine vor dem Gästegehäuse stand. Dem nicht genug folgte in der 11' Minute die nächste Riesenchance. KLEMAN Mate traf das leere Tor leider nicht, nachdem er von HAAS ideal freigespielt wurde. Wir konnten den Druck aufrecht erhalten. Dadurch war das erste Tor nur eine Frage der Zeit - und es sollte schließlich in der 12' Minute soweit sein. SCHOLZ Patrick servierte den Ball mit einer schönen Flanke auf KLEMAN, der nicht lange fackelte und volley die Kugel unter die Latte donnerte. Beinahe wäre auch dieser Schuss am Tor vorbei gegangen, doch dieses mal passte es zum 1:0. Die Gäste aus Kemeten konnten sich aus der Umklammerung nicht befreien. Nach 15' Minuten geht ein Zwischending zwischen Schuss und Pass von unserem Neo-Legionär KÖBANYAI nur knapp am Tor vorbei. Besser machte es Heimkehrer HAAS in der 19' Minute. Nachdem Mate seinen Gegner schwindelig spielte, nahm HAAS seine scharfe Hereingabe dankbar an und feuerte mit einem satten Schuss das Spielgerät unhaltbar ins Kreuzeck zum verdienten 2:0. Nur wenige Minuten später passierte das, womit zu diesem Zeitpunkt die Wenigsten rechneten. Aus einem Freistoß aus größerer Distanz, kommt der Ball hoch in unseren Strafraum geflogen. Aus dem Nichts erwischt der Kemeter Neuzugang Kajtazi Imran das Leder und köpfelt an allen vorbei zum 2:1 Anschlusstreffer nach 22' Minuten. Damit war der Schwung aus unserer tollen Anfangsphase vorbei. In der 25' Minute hätte man jedoch noch eine gute Chance vorfinden können, aber der Pass von HAAS ins Strafraumzentrum fiel etwas zu stark aus. Nun kamen auch die Gäste besser ins Spiel. In der 29' Minute musste unser neue Abwehrhüne HAHN Gergö im letzen Moment einen Kemeter Spieler stoppen. Viel fehlte nicht, und es wäre schon in der ersten Hälfte ein Elfer fällig gewesen, doch die sollten erst später folgen. Die restliche erste Hälfte verlief bis auf die Schlussminute ohne nennenswerte Aktionen. Kurz vor der Pause kam KÖBANYAI einmal zu kurz (hier war der Gästegoalie schneller am Ball) und ein weiteres Male zielte Levente genau auf diesen. Das 2:1 zur Pause war aufgrund der Vielzahl an Chancen für Kemeten noch sehr schmeichelhaft. 

2. HZ: Hälfte zwei sollte zunächst weitaus "ruhiger" verlaufen, wie noch die ersten Minuten des Matches. Aufmerksamkeit erlange ein Lattenschuss der Kemeter in der 56' Minute. Dem nichts nachstehend folgte nur 3' Minuten später ein Freistoß von KLEMAN bei dem ebenfalls nur die Querlatte einen Treffer verhinderte. Es folgten gute 20' Minuten "Leerlauf" bei dem vor allem bei unserem Team nicht viel zusammenlief. Kemeten machte das Spiel, ohne jedoch zwingend agierend zu wirken. In der 75' Minute machte der Spielleiter diesem lustlosen Gegurke ein Ende, indem er auf Strafstoß gegen uns entschied. Schwer zu erkennen (aus Sicht des Schreibers) soll am Boden liegend einer unserer Spieler den Ball im Strafraum mit der Hand berührt haben. Mit diesem Elfer hätte Kemeten dem Spiel eine Wende geben können. Es blieb beim Konjunktiv denn MALOGORSKI hielt den unplatzierten Elfmeter wie auch am Titelbild (auf der Startseite) erkennbar. Trotzdem war nun Zittern angesagt, denn die Gäste witterten ihre Chance, machten aber dementsprechend auch Räume auf. Dies konnte der zuvor eingewechselte ERNST Peter durch einen schnellen Konter nutzen. Sein Schuss wurde leider vom Gästetorwart zur Ecke abgewehrt. In der 83' Minute wurde uns ein Freistoß zugesprochen. Schnell abgespielt konnten wir die Hintermannschaft des Gegners überraschen. Die Wuchtel kam auf den aufgerückten HAHN und Gergö verwandelte eiskalt zum vorentscheidenden 3:1. Endgültig den "Deckel draufmachen" hätte man die Partie im unmittelbaren Anschluss können. In der 86' Minute scheiterte abermals KLEMAN nach einen klugen Pass von SCHOLZ P. zu Mate, der das Kunststück zusammenbrachte den Ball am leeren Tor über selbiges zu befördern. Kurz vor Schluss gab es einen erneuten Elfer gegen unser Team, obwohl dieser von Spielleiter Luef, laut eigenen Aussagen, nicht erkennbar war. Sein Assistent auf der Linie sah ein Vergehen von MALOGORSKI im Strafraum (jedoch bekam er dafür keine Karte!). Ein Strafstoß, der die SVK Anhänger wohl zu Recht in Rage brachte, verwandelte Paul H.P jetzt sicher zum 3:2 Anschlusstreffer. In den restlichen Minuten machte der SVK das einzig Richtige - Ball halten. Damit überstanden wir auch die 3-minütige Nachspielzeit unbeschadet womit wir uns den ersten Sieg im Frühjahr ans Revers heften können.

Fazit: Die ersten 20' Minuten waren wohl die Besten, die man vom SVK schon lange nicht mehr gesehen hat. Kemeten wusste nicht wie es um sie geschehen war. Der Faden riss mit einem zurzeit "typischen" Verlusttreffer. Bisher fielen sämtliche drei Gegentreffer aus Standardsituationen heraus (Ecke, Freistoß und Elfmeter). Nachdem auch die Gäste zurück ins Spiel fanden, gab es kaum Unterschiede zwischen beiden Teams. Vor allem in Hälfte zwei bekamen wir den Gegner nicht in den Griff. Trotzdem hielt die Verteidigung stand, wankte aber zeitweise stark. Das machte dem Gegner Hoffnung. Das Glück war am Ende auf unserer Seite. So wurde es schlussendlich zwar kein glanzvoller aber trotzdem umso wichtiger Sieg. Das wir es drauf haben, bewies die erste Hälfte. Das macht Mut für die kommenden, schwierigen Aufgaben.

Vorschau: Mit Rotenturm erwartet uns in der nächsten Runde auswärts ein erster echter Bewährungsbrocken. Die Gastgeber starteten mit zwei Niederlagen ins Frühjahr, was für uns die Sache sicherlich nicht leichter machen wird. Gegen Rotenturm spielten wir früher in der 2.Liga schon oftmals und boten Meistens eine recht ansprechende Leistung. Es kann in beide Richtungen gehen, nur hoffentlich nicht so wie im Herbst! 

Ollersdorf - SVK 1:1 (1. Frühjahrsrunde)

Spielszene Kampfmannschaft

Vergebene Chancen - Vergebene Punkte

Ausgangslage: Mit Spannung wurde das erste Rückrundenspiel unserer neu aufgestellten Truppe erwartet. Alle Neuzugänge waren dabei von Beginn an mit an Bord: KÖBANYAI Levente (Mittelfeldspieler), HAHN Gergö (Verteidiger), KLEMAN Mate (Stürmer), MOLNAR David (Angriff), Rückkehrer HAAS Lukas, Torwart MALOGORSKI Goran sowie SVETITS Michael der nach seinem Auslandsaufenthalt wieder ins Team stieß. ERNST Peter kam von Nachbar Gerersdorf zurück, und wurde in der zweiten Hälfte eingewechselt.

1.HZ: Das Spiel begann praktisch mit zwei Eckbällen. Einmal auf der Seite der Gastgeber und unmittelbar danach waren wir an der Reihe, nachdem ein Abwehrversuch regelrecht "nach hinten" losging. Beide Male blieb es beim Versuch. Es waren erst 11' Minuten gespielt, da sollte es schon das erste Ausrufezeichen unseres Neuzugangs mit der Nr. 10 KLEMAN Mate geben. Nur wenige Meter von der Strafraumgrenze entfernt wurde uns ein Freistoß zugesprochen. Der Ollersdorfer Keeper vertraute dabei auf eine 2-Mann Mauer. Womit er nicht rechnen konnte war, das Mate einen Freistoß aus den Hut zauberte, den man schöner in der Bundesliga nicht treffen hätte können. Mit hoher Präzision und viel Gefühl senkte sich der Ball haargenau am Pfosten vorbei ins Tor zur frühen 0:1 Führung für den SVK. Die weiteren gut 20' Minuten gehörten ebenfalls den Gästen. So kam man noch zu zwei weiteren guten Torschüssen, wieder durch KLEMAN. Eine gelungene, schnell gespielte Kombination von Mate mit KÖBANYAI Levente wurde leider vor dem Abschluss noch gestoppt. In der 31' Minute hatten wir großes Glück! Praktisch aus dem Nichts - Ollersdorf hatte bis dahin keinen Torschuss abgegeben - wurde es auf einmal brenzlig in unserem Strafraum. Aus einer unglücklichen Kopfballverlängerung von UNGER landete die Kugel bei einem Ollersdorfer Spieler der plötzlich vor unseren neuen Goalie MALOGORSKI Goran auftauchte. Goran konnte den ersten Schuss zwar bändigen, jedoch kam das Spielgerät erneut zum Gegenspieler, der den Nachschuss aber glücklicherweiße nur an den Pfosten setzte. Damit war der Schwung auf einmal Weg. Unser Team stand nun zusehends tiefer und überließ den Heimischen das Spielgeschehen. Die wiederum konnten daraus wenig anfangen, womit das Spiel zerfahrener wurde. Der SVK hätte in dieser Phase genügend Chancen zum schnellen Konter vorgefunden, alleine das kontrollierte Herausspielen aus der Abwehr war nicht vorhanden. Immerhin überraschte kurz vor der Pause Neuzugang MOLNAR David mit einen "Bananenweitschuss" auf Höhe der Mitellinie, bei der Ollersdorf-Torwart Jahic sogar eingreifen musste. Ansonsten gab es von David leider nicht viel Positives zu berichten. Der knappe Vorsprung war durchaus verdient, doch der Vorsprung stand auf wackeligen Beinen.

2. HZ: Nach einem ersten Schuss über das Ollersdorfer-Tor in der 47' Minute startete die zweite Hälfte mit einem Schockmoment für die Hoanzl-Jungs. Ollersdorf Topstürmer Tamas konnte sich einmal von seinen Gegenspielern befreien und lief nach einem genauen Pass in die Tiefe alleine auf MALOGORSKI zu. Goran blieb lange stehen, konnte den Schuss von Tamas jedoch nicht abwehren. Trotzdem gelang der Ausgleich nicht, da der wuchtige Schuss am Tor vorbeisauste. Das zweite Mal, das wir das Glück auf unserer Seite hatten. Ollersdorf hatte insgesamt nicht mehr als 7 Torschüsse zu verzeichnen, wovon lediglich zwei Topchancen dabei waren. Auf der Gegenseite wurden 14 Abschlüsse notiert. Das unterstreicht jedoch auch den Mangel an Effektivität, der uns heute einfach fehlte. Chancen waren da, so wie in der 56' Minute, als KLEMAN wieder einen gut angetragenen Schuss abfeuerte. Die größte Chance auf das wohl vorentscheidende zweite Tor ließ MOLNAR nur zwei Minuten später aus. Nach einer Ballstaffete im Strafraum der Ollersdorfer, passte SCHOLZ Patrick auf unsere neue Nr. 15. Doch anstatt den Ball mit einem leichten Stoß hinter die Linie zu schieben, drosch David das Leder soweit über das Tor, dass man denken konnte, er steht wieder auf der Mittellinie. Es sollte nicht sein, denn in der 78' Minute war es SCHOLZ P. der leider um den Schritt zu kurz kam, nachdem ein weiterer Rückkehrer ERNST Peter einen scharfen Flachpass parallel zur Torlinie fabrizierte. Da uns kein weiteres Tor gelingen sollte, verstrich die Zeit bis zum Abpfiff immer langsamer. Eine Unachtsamkeit reichte dann am Ende wieder einmal für einen Gegentreffer aus. Nachdem man wegen einer dummen Spielerei auf der Toroutlinie statt einen Abstoß einen weiteren Corner kassierte, war man noch nicht in Alarmbereitschaft. Die fünf vorhergegangenen Ecken waren alle recht harmlos. Unser neue Defensivhühne HAHN Gergö war bei den Kopfbällen stets zur Stelle und erinnerte in seiner Art und Statur an unseren Ex-Spieler Gerencser. Dieses mal war er jedoch nicht dabei, als der Ball auf die kurze Ecke gespielt wurde. Eine Kopfballverlängerung von Gyöffi landete zum 1:1 nach 88' Minuten im Tor. Hier machte die Hintermannschaft keine gute Figur. Am Ende sollte es das auch gewesen sein. Trotz des offensichtlichen Zeitschindens der Ollersdorfer in der Nachspielzeit (das vom guten Schiri auch berücksichtigt wurde), war es noch ein Schuss von KLEMAN in der 93' Minute, der aber seinen Weg nur am Tor vorbei fand.

Fazit: Objektiv betrachtet hatte Ollersdorf mehr Top-Chancen, auch wenn ansonsten von den Heimischen offensiv nicht viel zu sehen war. Wir hatten eine Riesenchance, die dafür ordentlich verhaut wurde. Es wäre wie schon so oft viel mehr drinnen gewesen. Von einem dominanten Auftritt war man weit entfernt. In Hälfte eins ließ man sich nach guten Beginn zu weit zurückfallen. Die sich bietenden Konterchancen wurden alle nicht genützt, da wir auf ein kontrolliertes Herausspielen aus der Abwehr großteils verzichteten. Wenn man knapp führt und so die letzten 10' Minuten spielt, wird das jeder noch einsehen, jedoch fing das bei uns bereits nach gut einer halben Stunde an. Unser Team konnte ebenso wenig Drangphasen ausüben. Ollersdorf präsentierte sich so, wie man es von einem Team, das gegen den Abstieg kämpft erwarten kann: Keinesfalls übermächtig, aber immer bemüht und mit den zur Verfügung stehenden Mittel kämpfend. Wir hatten auch ansprechende Ansätze, vor allem durch KLEMAN der oft in Erscheinung trat und sich in Szene setzen konnte. HAHN in der Abwehr ist ebenfalls eine Bereicherung. Das Zusammenspiel im Allgemeinen ist noch ausbaufähig, wird aber sicherlich noch besser werden. Dann wird sich hoffentlich auch die Durchschlagskraft erhöhen und der erste Sieg folgen. Nach dem doch recht großen Umbruch durfte man sich keine Wunderdinge erwarten. Bitter ist die heutige Punkteteilung hingegen allemal.

Vorschau: Gegen Kemeten setzte es im Herbst bereits in der zweiten Hälfte eine schmerzliche Niederlage. Da die Rückrunde noch recht frisch ist, kann man noch nicht viel vorhersagen. Kemeten verlor das Auftaktsspiel recht deutlich und wird sicherlich ebenso auf Wiedergutmachung aus sein, wie wir es sein sollten. 

ACHTUNG: alle unsere Heimspiele im Frühjahr werden nun SAMSTAGS ausgetragen!

Neuhaus - SVK 6:3

Spielszene Kampfmannschaft

Unrühmliches Saisonfinish - 12 Gegentore in zwei Spielen!

Ausgangslage: Mit einem Sieg zum Abschluss hätte sich der SVK eine sehr gute Ausgangsposition für das Frühjahr erobern können. Davon waren wir heute aber meilenweit entfernt. Wenn man gegen vier der fünf vor einem liegenden Klubs verliert, darf man sich nicht wundern, wenn dabei nicht mehr herausschaut. Wobei man trotz allem nur 5 Punkte hinter einem Aufstiegsplatz überwintert. Es steht ausser Diskussion, dass mit dem aktuellen Kader das absolute Limit erreicht wurde. Möchte man noch ein Wörtchen im Aufstiegskampf mitreden, sind Veränderungen/Verstärkungen in der Mannschaft dringend notwendig. Im heutigen Match lief DICK Markus das erste mal von Beginn an auf. VIOLA saß dafür vorerst auf der Bank.

1.HZ: Wenn in einer Hälfte nicht weniger als 8 (!!) Tore fallen, erübrigt es sich die weiteren Chancen näher aufzuzählen. So fiel der erste Treffer bereits nach 3' Minuten. PAVEL Darko setzte sich gegen seinen Verteidiger erfolgreich durch, passte eine Steilvorlage von der rechten Seite in den Strafraum, wo ZELKO goldrichtig stand und trocken zum 0:1 verwertete. Eine durchaus gelungene Angriffsaktion. Die Freude währte nur bis zur 15' Minute: Lamprecht konnte den Ball an unserem Goalie vorbei in die Maschen zum 1:1 schieben. Wie bei allen Gegentoren sah unsere Abwehr auch hier völlig überfordert und verunsichert aus. Nur drei Minuten später tanzte sich Krasniqi durch unsere Abwehrreihen die wie Schneestöcke festgefroren quasi Spalier standen. Das 2:1 war aber noch lange nicht genug. In der 24' Minute nutzte Unger Marcel eine Top-Chance, als er alleine vor BENCE zulief und anschließend eiskalt zum 3:1 Jubel abdrehen konnte. Vom SVK war nach dem 0:1 nicht viel zu sehen, man hatte zwar noch zwei Chancen, doch es fehlte an der Präzision. Umso überraschender kam der SVK in der 35' Minute wieder ran. Ein blitzsauber vorgetragener schneller Konter über ZELKO der jetzt auf PAVEL auflegte, konnte Darko zum 3:2 einnetzen. Dem nicht genug wurde uns in der 42' Minute ein Freistoß aus einer guten Distanz zugesprochen. Bosti' trat an und versenkte die Kugel am kurzen Eck zum unerwarteten 3:3 Ausgleich. Mit dieser unverhofften Aufholjagd hätte man mit einem Remis in die Pause gehen müssen, doch in unserem derzeitigen Abwehrdilemma brachten wir uns noch einmal auf die Verliererstraße. Es waren noch drei Minuten zu spielen. Trotzdem gelangen den Heimischen noch glatt zwei weitere Treffer. Einmal durch eine schnell vorgetragene Aktion die Unger M. zum 4:3 vollenden konnte, das zweite Mal durch einen haarsträubenden Abspielfehler im Spielaufbau. Krasniqi nahm das Geschenk natürlich an. Mit einem unglaublichen 5:3 ging es dann zum Pausentee, wobei hier stärkere Getränke besser angebracht gewesen wären.

2. HZ: Das es in Hälfte zwei nicht so weitergehen konnte, war jedem klar. Hatten wir aber in Hälfte eins immerhin noch gute Offensivaktionen, blieben diese zwischen der 45' und 90' Minute zur Gänze aus. Es wurden von mir zwar 4 Aktionen notiert, wirklich "gefährlich" wurde es höchstens einmal nach 79' Minuten, als eine Flanke von SCHOLZ Patrick von Darko knapp verfehlt wurde. Hier fehlte der Neuhauser Defensive ein wenig der Durchblick. In Anbetracht des Spielstandes, war dies jedoch vernachlässigbar. Denn bereits in der 67' Minute war das Spiel endgültig entschieden. BENCE rannte bei einem Ausflug aus seinem Tor einen Neuhauser Spieler in den Lauf, der dadurch mehr als unsanft zu Boden geschleudert wurde. Folgerichtig, da diese Aktion innerhalb des Strafraumes stattfand, gab es einen Strafstoß den Weber zum 6:3 verwerten konnte. Das zu diesem Zeitpunkt unser Goalie noch am Platz stand, ist einzig der Nachsicht von Schiri Paukowitsch zu verdanken gewesen. Doch der Platzverweis sollte ohnehin noch kommen. Die restliche Spielzeit war in allen Belangen zum Vergessen. Neben Undiszipliniertheiten verloren wir in der 85' Minute unseren Keeper nach seinem zweiten groben Foul, auch wenn er versuchte per Kopf den Ball zu spielen. Gütigerweise sah der Spielleiter ein, dass nach exakt 90' Minuten Schluss sein sollte. Trotz dieser ereignisreichen Partie,  war es für die treuen Fans des SVK nicht weiter zumutbar noch weitere Minuten unseres "Gekickes" zu ertragen.

Fazit: Der Knackpunkt für diese, wieder recht hohe Niederlage, waren die zwei Verlusttreffer kurz vor der Pause. Wenn man es geschafft hätte, mit einem 3:3 in die Pause zu gehen, wer weiß was dann noch möglich gewesen wäre? Diese zwei Treffer saßen so tief, dass man keinen Umschwung mehr schaffen konnte. Uns fehlte die Kraft, die Genauigkeit im Spielaufbau und am Ende auch der Glaube, noch etwas bewirken zu können. Unsere Defensive wirkte inferior, aber heute fehlte es auch an anderen Stellen massiv. Was bleibt ist ein bitterer Abschluss, nachdem man sich solange so gut halten konnte. Immerhin, die 25 Punkte nimmt uns keiner mehr weg. Im Frühjahr ist sicherlich noch mehr möglich, wenn die Mittel vorhanden sind.

Vorschau: Es folgt - zum Glück - die Winterpause. Wie bereits am Anfang erwähnt, es gibt einiges zu tun!

SVK - Grafenschachen 0:6

Spielszene Kampfmannschaft

Eine gruselig, schlechte Vorstellung

Ausgangslage: Die Vorzeichen waren nicht unbedingt die Besten beim SVK. Neben dem verletzten JANDRISEVITS fehlte auch SCHOLZ Patrick gelb-gesperrt. SCHABHÜTTL Georg gab daher sein Debut in der Startelf. Nicht nur er hätte sich einen besseren Einstand gewünscht, als dieses Spiel. Die Gäste hatten nach ihren Trainerwechsel einen Schub nach vorne vollzogen, den auch wir deutlich zu spüren bekamen. Passend zu Halloween, war das Gezeigte gruselig und unheimlich schlecht zu gleich.

1.HZ: Der Untergrund war nicht leicht zu bespielen. Dies machte sich durch einige Ausrutscher bemerkbar, bei dem der Stand sichtlich fehlte. Doch nicht nur diese Standprobleme machten unserem Team heute zu schaffen. Bereits mit der aller ersten "Aktion" der Gäste, es war ein weiter Einwurf knapp neben der Cornerfahne, griff unser Torwart kräftig daneben. BENCE hatte heute einen rabenschwarzen Tag erwischt. So ließ er das Spielgerät aus seinen Händen fallen, wodurch der Ball unkontrolliert pararell zur Torlinie hoppelte und auf den lauerten Grafenschachener Pratl kam, der nur mehr zum 0:1 abstauben musste. Geschockt von diesem Rückschlag fand der SVK nie mehr richtig in die Begegnung. Chancen waren nur auf Seiten der Gäste zu vermelden, die nach 9' Minuten einen Nachschuss am Tor vorbeisetzten und sechs Minuten später die Riesenchance auf das 0:2 hatten. Nachdem sich Halwachs gegen unsere Verteidigung durchsetzten konnte brachte dieser einen genauen Pass auf seinen Mitspieler Balogh. Dieser brachte das Kunststück zusammen, völlig alleine vor unserem Goalie die Wuchtel neben das Tor zu setzen. Dabei hatte er eine gefühlte Ewigkeit Zeit, sich die Ecke auszusuchen. Den ersten und einzigen (!!) Torschuss im gesamten Spiel brachte unser Team in der 31' Minute zu Stande.  Ein Freistoß von ZELKO konnte der Grafenschachener Ersatzkeeper mit Mühe in den Corner abwehren. Ansonsten hatte der Reservegoalie keinen einzigen Ball zu halten - ein Armutszeugnis für unsere Offensive! In der ersten Hälfte hatte Grafenschachen noch zwei Möglichkeiten, doch es blieb zunächst beim schmeichelhaften 0:1 gegen uns.

2. HZ: Hatten die Auswärtigen ihr Visier in Hälfte eins noch nicht richtig justiert, trafen sie in den zweiten 45' Minuten umso besser. Mit dem 0:2 nach 55' Minuten durch einen wuchtigen Kopfball von Zankl, bei dem BENCE auch leider wieder nicht besonders glücklich agierte, war der Kuchen gegessen. An eine Aufholjagd war heute einfach nicht mehr zu denken. Die Gäste standen hinten bombensicher, waren im Mittelfeld wesentlich agiler und waren in ihrem Stellungsspiel unseren Spielern klar überlegen. Dieser Einsatz sollte sich am Ende auch bezahlt machen. Ruck-Zuck ging es  ab der 69' Minute ab, wo innerhalb von nur fünf Minuten gleich drei weitere Treffer folgen sollten. In der 69' Minute umkurvte Halwachs unseren Goalie, ausgehend von einem haarstreubender Abspielfehler in der Defensive, und schob zum 0:3 ein. Es folgte in der 72' Minute Balogh, der mit einem Kunstschuss aus weiter Distanz das 0:4 besorgte und zum Drüberstreuen machten wir in der 74' Minute den Gästen ein weiteres Geschenk. Nachdem ein Freistoß gegen uns gegeben wurden, spielten die Gäste den Ball schnell weiter. Wir hatten wieder einmal verabsäumt, den Ball zu sperren. So war es wieder Halwachs der das 0:5 besiegelte. Das Schirigespann war heute zwar auch äußerst schwach, doch das Tor war trotzdem zu geben. Hilflos taumelten wir dem Ende entgegen. Das 0:6 in der 85' Minute war nur mehr etwas für die Statistik. Die Gäste aus Grafenschachen waren klar überlegen und siegten dementsprechend. In dieser Form sind sie jedenfalls nie und nimmer ein Abstiegskandidat.

Fazit: Eine blutleere Vorstellung von allen! Die englische Woche mit den intensiven Spielen in Goberling und Wiesfleck sowie die angespannte Kadersituation taten das Seinige bei. Da heute auch noch unser Torwart patzte und wir vorne de facto nicht vorhanden waren, schlitterten wir in diese herbe Klatsche. Gut, dass die Winterpause bald kommt. Trotzdem hat sich die Tabellensituation nicht wesentlich verändert, da auch die anderen Konkurrenten auf den vorderen Plätzen patzten. Somit kann mit einem Sieg bei Aufsteiger Neuhaus weiterhin eine tolle Ausgangsposition für das Frühjahr erspielt werden - nur muss dafür eine fast schon 200%-ige Leistungssteigerung notwendig sein. Wir können es schaffen, also zeigt es uns noch einmal!

Vorschau: ...folgt...

Goberling - SVK 1:3

Spielszene Kampfmannschaft

Mit Kampfeskraft zum nächsten Auswärtssieg

Ausgangslage: Bei den heimstarken Goberlingern fehlten neben den gesperrten Torwart Friedl und Verteidiger Muth auch Mlinaric, gleich drei Schlüsselspieler. Der SVK konnte diese auch im Spiel bemerkbare Schwächung des Gegners ausnutzen. Auf Seiten unseres Teams gab es zu Beginn eine doch überraschende Umstellung, da SCHOLZ Patrick zu Beginn auf der Bank Platz nahm. Patrick wurde dann recht früh, durch unglückliche Umstände, eingewechselt: JANDRISEVITS Thomas musste verletzungsbedingt ausgewechselt werden und kann die restliche Herbstsaison leider nicht mehr spielen - wir wünschen Tom an dieser Stelle alles Gute & rasche Genesung, Kopf hoch!

1.HZ: Keine leichten Bedingungen fanden wir in Goberling vor. Einerseits mussten sich die Mannschaften gegen einen böigen Wind zur Wehr setzen (trotzdem wurden viele hohe Bälle gespielt), andererseits war der Untergrund schon arg strapaziert worden. Neben den Spiel der Reserve gab es zuvor noch ein Spiel der Damen-Kampfmannschaft des hiesigen Vereines. Technische Raffinessen waren also nicht zu erwarten und wurden einem auch nicht geboten. Es dominierten die Zweikämpfe bei denen sich die Hoanzl-Truppe besser durchsetzen konnte. Den ersten Aufreger gab es nach 3' Minuten für die Gastgeber als ein Schuss aus der Distanz über unseren Torwart hinweg plötzlich an die Querlatte donnerte. Das wäre ein denkbar schlechter Start für uns gewesen, aber man sah bereits, dass wir heute auf Fortunas Hilfe zählen konnte. In der 5' Minute gab es den ersten Offensivabschluss für den SVK, wenn dieser auch zu schwach ausfiel. In der ersten Hälfte hatten wir unsere Schusskraft noch nicht gefunden. Der eigentliche Reservetorwart Böhm hatte mit unseren "Schüsschen" keinerlei Probleme. Dies sollte sich erst in der zweiten Hälfte ändern. Die Hausherren ihrerseits waren im Angriff nicht zielstrebig genug. In der 7' Minute ging ein Schuss am Tor vorbei, ebenso wie in der 18' Minute ein Freistoß aus guter Distanz nicht ins sonder über dem Tor landete. Die Top-chance der ersten Halbzeit hatte Goberling in der 26' Minute, als Herincs alleine auf BENCE zulief. Unser Goalie blieb ruhig und lange stehen, womit er den Angreifer sichtlich so irritierte, dass dieser den Ball nicht an ihn vorbeibringen konnte. Der SVK kam noch zu drei Gelegenheiten, die allesamt recht dürftig ausfielen. In Summe hätte man in der Offensive mehr machen müssen. Goberling blieb bis auf den Querlattentreffer und die Aktion mit Herincs recht harmlos. Der SVK hatte das Spielgeschehen unter Kontrolle, doch noch konnte man daraus zu wenig Kapital schlagen. Mit einem torlosen Zwischenstand ging es somit in die Pause. 

2. HZ: Halbzeit zwei sollte sich wesentlich interessanter gestalten. Beinahe hätten die zweiten 45' Minuten mit einem Verlusttreffer für uns begonnen. In der 48' Minute konnte sich Spielmacher Özkan zum ersten (und auch letzen) Male von seiner Bewachung lösen. Plötzlich tauchte die Nr. 7 der Heimischen vor BENCE auf, doch wieder behielt unser Tormann die Nerven. Der ansonsten starke Goalgetter fand in unserem Keeper seinen Meister, indem er ihn humorlos die Kugel von den Beinen wegschnappte. Die zweite 100%-ige wurde somit leichtfertig vergeben, was sich rächen sollte. Der SVK hatte nun aber endlich erkannt, dass man den Zweiergoalie auch einmal fordern sollte. In der 51' Minute gab es einen der wenigen Freistöße für den SVK aus einer guten Position. Bosti zog ab und Torhüter Böhm faustete den Ball weg, wie auch sonst kein einziger scharfer Ball festgehalten wurde. Die Gäste blieben dran und setzten Goberling unter Druck. Aus dieser Situation heraus folgte ein Querlattenklatscher, resultierend durch einen wuchtigen Weitschuss von SCHOLZ Mathias, den Böhm wieder nur wegfausten konnte. Hier setzte ein Spieler von uns abspringenden Ball leider nur an die Latte. Eine brenzlige Situation entwickelte sich auf der Gegenseite in der 55' Minute, da sich der ansonsten äußerst zweikampfstarke SIFKOVITS bei einen hohen Ball etwas verschätzte. Zum Glück konnten die Heimischen daraus erneut keinen Nutzen ziehen. Kurz darauf probierte es ZELKO mit einem scharfen Schuss, der jedoch auch am Tor vorbeiging. Aufregung und böse Beschimpfungen seitens des umsichtigen, souverän agierenden Spielleiters gab es Mitte der zweiten Hälfte nach einem unglücklichen Foul von STEINER. Max hatte bereits in der 29' Minute zurecht die gelbe Karte erhalten. Nachdem ein Goberlinger Spieler unsanft zu Boden gebracht wurde, ahnten viele SVK-Fans schlimmes. Aus meiner Sicht nicht zu erkennen, rutschte Max angelblich unglücklich aus und nahm dabei seinen Gegenspieler gleich mit. Wie auch immer beließ es Schiri Cvrljak bei einem Freistoß. Erfreulicheres sollte in der 66' Minute folgen: Nach einer weiten Flanke verschätzte sich Torwart Böhm, der Ball gelang nach einem überlegten Querpass bei SCHOLZ Mathias, der den Ball schließlich zum 0:1 über die Linie drücken konnte. Die Goberlinger Spieler waren mit diesem Verlusttreffer nicht einverstanden, sahen sie Mathias doch im Abseits, was jedoch nicht nachvollziehbar war. Die wütende Reaktion darauf kam in der 70' Minute durch Gorse, der aus spitzen Winkel zum 1:1 Ausgleich einnetzen konnte. Es schien, als ob sich die Gastgeber festigen konnten, doch just in diese Phase hinein stach unser Team beinhart zurück. ZELKO entwischte der Goberlinger Verteidigung und schob zur Krönung den Ball durch die Beine des Torwarts hindurch zur erneuten 1:2 Führung in der 79' Minute. Unsere Jungs hatten in der Defensive gegen Müde wirkende Heimische keine großen Probleme mehr, erst recht nicht als BERNJAK mit einem wunderschönen volley-Seitenfallzieher perfekt unter die Querlatte das 1:3 reindonnerte. Die restlichen Minuten konnten souverän abgespult werden. Als schlechte Verlierer erwiesen sich einige, wenige heimische Spieler, allen voran der sehr schwach spielende (und  zurecht nur Kaderspieler) Nr. 10 Kalchbrenner, der es nach Spielende für Wert befand beinahe noch auf den Schiri loszugehen (hier gingen die Ordner wenigstens dazwischen) - eine GANZ SCHWACHE VORSTELLUNG! Smiley

Fazit: Goberling konnte seine Ausfälle nicht kompensieren, wirkten oft verunsichert und zeigten für eine so heimstarke Mannschaft eine enttäuschende Vorstellung. Zudem vergab man die besten Chancen (auch wenn es nur zwei waren) und so kam es wie es so oft schon gekommen ist. Unser Team hatte heute aus relativ wenig Chancen, alles richtig gemacht. BENCE hielt uns mit seinen zwei super Paraden im Spiel. Unser Zweikampfverhalten war heute richtig stark, womit sich auch die Goberlinger nie wirklich in unserer Hälfte festsetzen konnten. Mit einer Punkteteilung hätte man eigentlich auch schon leben können, aber der Sieg schmeckt uns natürlich viel mehr. Es war die erwartet schwere Partie, die uns viel Kraft kostete aber genau diese Kampfeskraft machte heute den entscheidenden Unteschied aus. Somit geht der Sieg auch absolut in Ordnung.

Vorschau: Die nächste Weite Reise steht uns im Nachtragsspiel am Nationalfeiertag bevor. Hier gilt es um 14:00 Uhr in Wiesfleck seinen Mann zu stehen.  Diese Anlage liegt uns in vielerlei Hinsicht nicht unbedingt. Mit dem Ausfall von JANDRISEVITS wurde unsere ohnehin schon dünne Kaderdecke noch weiter strapaziert. Hoffen wir auf ein Spiel ohne große Vorkommnisse (im Sinne von Verletzten oder Verwarnungen) und darauf, dass bis Mittwoch wieder die Batterien voll aufgeladen sind. Weiterhin ungeschlagen zu bleiben sollte das Ziel sein!

SVK - Güttenbach 3:3

Spielszene Kampfmannschaft

Beinharter 'Fight' bis zur letzten Sekunde rettet einen Punkt

Ausgangslage: Mit Güttenbach erwartete uns im heutigen Spiel unser Mitabsteiger, der nach wie vor einen durchwegs gut besetzten Kader aufzuweisen hat. Wenn Güttenbach einen guten Tag erwischt, sind sie verdammt schwer zu bespielen. Leider erwischten wir die Gäste grad an einen solchen Tag, wobei aber auch wir nicht an unsere zuletzt gezeigten Leistungen anschließen konnten. PFURTSCHELLER rückte statt VIOLA wieder in die Startelf.

1.HZ: Der SVK begann gut, den ersten Schuss lieferten aber die Gäste nach nur 2' Minuten ab. Der Winkel war aber zu spitz um an unseren Goalie vorbeizukommen. Kurz danach folgten die ersten Tormöglichkeiten für die Gastgeber: einmal durch einen abgefälschten Schuss von STEINER Max und ein weiteres Mal durch einen guten Schuss vom aufgerückten Abwehrspieler JANDRISEVITS Thomas, beide Male konnte Torwart Taschler parieren. In der 13' Minute folgte bereits der frühe Führungstreffer für unsere Jungs. Nach einem Freistoß von SCHOLZ Patrick in den Strafraum wurde der Ball per Kopf von einem Güttenbacher auf die Stirn von PAVEL gelenkt. Darko traf die Kugel wuchtig und versenkte selbige zum 1:0, am Torwart vorbei, in die Maschen (siehe Foto auf Startseite). In der Folge hatte der SVK durch einen weiteren Freistoß von SCHOLZ P. (der zur Ecke geklärt wurde) und durch einen Kopfball von ZELKO zwei weitere gute Chancen. Vor allem Bosti' hätte aus seinem Kopfball mehr machen müssen. Nach einer schönen Flanke von Darko kam unser Stürmer komplett allein gelassen zentral zum Kopfball. Dieser war leider zu unpräzise und auch zu wenig druckvoll um Taschler vor Probleme zu stellen. Mit der Zeit tauchten schließlich auch die Auswärtigen vor unserem Gehäuse auf. In der 21' Minute wurde eine schnell vorgetragene Kombination erst von unseren Torhüter BENCE gestoppt. Eine Minute später fehlte bei einem Kopfball, aus der resultierenden Ecke heraus, nicht viel, um den Ausgleich zu markieren. Güttenbach blieb lästig, brachte in Hälfte eins aber nur mehr einen frechen Distanzschuss auf unser Tor, den BENCE locker "herunterpflückte". Bis zur Pause hin verabsäumten wir es leider, mit einem zweiten Treffer für ruhigere Verhältnisse zu sorgen. Chancen waren da! In der 34' Minute probierte es PAVEL mit einem direkt aufs Tor gezielten Freistoß, der seinen Weg nicht ins Ziel fand. Ebenso wenig ging ein Schuss von SCHOLZ P. und auch ZELKO ins Tor, sondern nur vorbei. Bei unseren Torschüssen hatten wir das Visier nicht richtig eingestellt, denn auch ein weiterer Schussversuch von Darko landete lediglich genau in den Armen des Gästekeepers. Selbst unsere Nr. 8 brachte noch einen Schuss an, der sich aber leider komplett verzog. Die Führung zur Halbzeit ging in Ordnung, da der SVK die aktivere Mannschaft war. Trotzdem musste man jederzeit hellwach bleiben.

2. HZ: Die erste Aktion in den zweiten 45' Minuten gehörte wieder den Heimischen. Nach einem schnell gespielten Konter spielte ZELKO unseren Führungstorschützen ideal frei, doch erneut landete der Schuss von PAVEL genau in die Hände von Taschler. Die kalte Dusche sollte in der 52' Minute folgen. Aus einer Ecke heraus schraubte sich der bullige Ex-Kukmirn Spieler Mayer am höchsten und scherzelte die Kugel so ab, dass diese sich millimetergenau unter die Querlatte quetschte - genau zwischen die Fingerkuppen von BENCE und der Latte hindurch. Eine unglückliche Situation, aber das 1:1 musste schnell weggesteckt werden. Beinahe hätte Mayer, nur drei Minuten später, den nächsten Treffer vorbereitet. Fast mühelos tankte er sich in unseren Strafraum. Mit etwas unsanften Mitteln wurde 'Niki' schließlich von den Beinen geholt, fiel folglich zu Boden, doch die Pfeife vom jungen Schiri blieb stumm. Sofort deutete Jerson auf weiterspielen. Eine sicherlich strittige Situation, die noch einmal glimpflich ausging, dafür aber den Güttenbacher Trainer in Rage brachte. Dieser musste fortan seinen Zorn hinter der Werbebande freien Lauf lassen. Die Partie wurde entsprechend intensiver, die Zweikämpfe härter. Güttenbach kam immer besser auf. Wohl auch angestachelt durch diese Situation drückten die Gäste auf die Führung, welche auch gelingen sollte, wenn auch mit einiger Mithilfe von BENCE. Zuvor konnte ein durchbrechender Güttenbacher Spieler erst kurz vor der Strafraumgrenze gestoppt werden. Den verhängten Freistoß versenkte Doppeltorschütze Mayer flach ins Tormanneck zur 1:2 Führung nach 64' Minuten. Die Hoanzl-Truppe tat sich in dieser Phase schwer, aus der Umklammerung der Gäste zu kommen, die richtig stark agierten. In der 72' Minuten gab es dann doch ein kurzes Lebenszeichen in der SVK-Offensive: Nach einem gelungenen Dribbling von SIFKOVITS brachte 'Flo einen idealen Pass auf BERNJAK, der zwar sofort abzog, das Tor aber leider verfehlte. In der 75' Minute wurde unser Goalie am Abstoß so gestört, dass der Ball unkontrolliert nicht mal über die Mittellinie, genau auf einen Güttenbacher zuflog. Hier reagierten die Gäste blitzschnell und konnten somit unsere Defensive überrumpeln. Plötzlich stand Neubauer alleine vor BENCE, der das 1:3 nicht mehr verhindern konnte. Zu diesem Zeitpunkt schien das Spiel für uns verloren. Die Zeit tickte gnadenlos gegen uns. Die routinierten Güttenbacher Spieler wussten dies natürlich noch zu fördern, doch es sollte nicht helfen. In der 81' Minute probierte es ZELKO wieder mit einem Distanzschuss, der anscheinend so tückisch aufsprang, dass ihn Taschler durch seine Arme zum 2:3 durchflutschen ließ. Der ansonsten sichere Gästetorwart machte einen Patzer, der unsere Chance noch am Leben hielt. In der 83' Minute rückte Mayer wieder in den Blickpunkt. Doch anstatt zu jubeln, brachte er sich mit zwei unbedachten Aktionen selbst ins Out. Nach einer Verwarnung wegen Kritik, welche der Schiri heute alle konsequent ahndete, quittierte Mayer die Entscheidung mit einem süffisanten Applaus. Es folgte prompt der zweite Karton was ergo den Ausschluss bedeutete. Noch immer war nicht Schluss. Der SVK machte nun endlich Druck, Güttenbach verbarrikadierte sich verständlicherweise zunehmend. Mit der allerletzten Aktion sollte schlussendlich der Ausgleich gelingen. Eine weite Flanke in die gefährliche Zone hinein brachte Verwirrung im überfüllten Güttenbacher Strafraum. Irgendwie kam UNGER Lukas ans Spielgerät und drückte diesen zum 3:3 hinter die Maschen - in der 93' Minute! Die Dämme brachen, der Schlusspfiff verhallte im Jubel der heimischen Fans. Fast untergegangen ist dabei ein weiterer Ausschluss des Güttenbachers Jandrisevits, der wie sein Vorgänger die Leistung des Schiri kritisierte - zumindest steht dies so am offiziellen BFV-Spielbericht. Der Frust bei den Gästen war, wenig überraschend, sichtlich extrem hoch.

Fazit: In der ersten Hälfte bot der SVK eine ansprechende Leistung, obwohl man den Gästen zwei gute Chancen zuließ. Hier hätte man mehr aus seinen Torschüssen machen müssen. Wirklich brenzlig wurde es für den Gästetorwart nämlich nicht. So konnte der Mitabsteiger in der zweiten Hälfte, bedingt durch den frühen Ausgleich, den Moment rasch an sich reißen. Güttenbach bot  eine starke, solide Leistung, die aber nicht belohnt wurde. Wie schon gegen die damals noch unbesiegten Loipersdorfer musste man den Ausgleichstreffer in der Nachspielzeit kassieren. Immerhin zeigte unser Team heute Moral. Selbst ein zwei Tore Rückstand konnte uns nicht knicken. Es war echt knapp, aber wir sind heute mit einem blauen Auge davon gekommen. Den einen Punkt nehmen wir gerne mit, oder besser gesagt, es bleibt uns eh nichts anderes übrig.

Vorschau: Eine Premiere gibt es am nächsten Samstag (Beginn: 14:00 Uhr!) zu vermelden. Zumindest ist mir bis jetzt nicht bekannt, dass wir jemals ein Bewerbsspiel im entfernten Goberling bestritten haben. Von daher kann man auch keine Statistik hervorkramen und "unbeschwert" die weite Reise antreten. Das Unentschieden heute war zwar ein kleiner Dämpfer, aber zumindest hat man nicht verloren. So hat man auch in Goberling praktisch nichts zu verlieren. Bei den Gastgebern werden zwei Spieler eine Sperre absitzen müssen - kein Nachteil für uns, doch wie immer heißt das noch lange nichts. Vollste Konzentration ist jedenfalls weiterhin dringend gefordert!

SVK - Unterschützen 2:0

Spielszene Kampfmannschaft

Die Serie geht weiter ...

Ausgangslage: ...und zwar nicht nur die von unserem heutigen Gegner Unterschützen, die auch im fünften Auswärtsspiel keine Punkte machen konnten, sondern viel mehr die des SVK! In den letzten vier Runden konnten ebenso viele Siege eingefahren werden. Damit ist man drauf und dran, an der vorderen Tabellenhälfte ranzukommen. Personell gab es zum vorigen Match keine Änderungen.

1.HZ: Die Heimischen starteten, wie schon des Öfteren in dieser Saison, wesentlich besser als deren Gegenüber. Nach 3' Minuten ging ein Freistoß von SCHOLZ Patrick zwar an der Mauer vor ihm vorbei, landete aber schließlich sicher beim Torhüter und Kapitän Graf. Den ersten Angriff der Gäste folgte wenige Minuten später nach einem schnell gespielten Pass auf die Nummer 9, Doppler Andre. Dieser zog gleich ab, doch blieb der Spieler heute bei all seinen Aktionen unglücklich und somit auch ungefährlich. Unser Team hatte hier eindeutig die besseren Chancen. Nach 10' Minuten hätte es bereits 1:0 stehen müssen. Nach einem scharfen Pass von ZELKO, der sich links durchsetzen konnte, stand in der Mitte der heute offensiver aufgestellte VIOLA parat. Leider kam 'Richi' um den einen oft zitierten "Millimeter" zu kurz. Das verwaiste Tor vor sich konnte der Ball nicht über die Linie geschupst werden. Die Hoanzl-Truppe blieb die aktivere Mannschaft und kam nach 18' Minuten zur nächsten Chance, als eine direkt zum Tor gedrehte Ecke von Graf noch über die Latte gedreht werden konnte. Von Unterschützen war im Angriff nicht viel zu sehen. Einzig Doppler versuchte es in der 23' Minute mit einem Schuss, den BENCE aber zur Ecke abwehren konnte. In der 37' Minute gab es noch einen Kopfball für die Auswärtigen, der aber am Tor vorbeiging. Viel mehr hofften die einheimischen Fans auf's erste Tor des SVK, und diese Hoffnungen waren auch berechtigt. Zuerst vergab man aber noch zwei gute Gelegenheiten, mit einem Schuss von BERNJAK aus dem Rückraum, der aber zu schwach ausfiel und mit einem Sololauf von PAVEL, der aber vom letzten Unterschützener Verteidiger gut bedrängt werden konnte. Sein Schuss flog folglich über das Tor hinweg ins Out. Wie schon im Spiel gegen St. Michael blieben unsere Jungs bis zum Ende hin voll konzentriert. Praktisch mit dem Pausenpfiff gelang der verdiente Führungstreffer durch eine gelungene Aktion von JANDRISEVITS der SCHOLZ P. in die Gasse schickte. Patrick fackelte nicht lange und konnte die Kugel aus spitzen Winkel ins lange Eck schieben. Keine leichte Aufgabe, da der Torhüter gut den Winkel verkürzte, aber im Zeitlupentempo fand das Spielgerät seinen Weg knapp neben der Torstange in die Maschen. Mit diesem 1:0 ging man in die Pause.

2. HZ: In den zweiten 45' Minuten dauerte es einige Zeit, bis zum ersten "Aufreger". Dieser hatte nichts mit einer Offensivaktion zu tun, sondern ging an Gästegoalie Graf, der von UNGER etwas bedrängt wurde. Wie von der Tarantel gestochen fiel Graf plötzlich um und sorgte so für einen völlig unnötigen kurzen Wirbel, der mit einer Verwarnung für den lustlos agierenden Gästelegionär De Paula endete. Zurecht entschied das umsichtige, sehr gute Schirigespann (das sich nur ein unfreiwillig kurzes "Hoppala" leistete) hier weiterzuspielen. Auch Graf hatte nach seinen Einlagen keinerlei Probleme weiterzuspielen. Sportlich gesehen gab es in der 57' Minute das nächste Highlight des Gastgebers. Nach einer weiten Flanke in den Fünfer wurde Torhüter Graf von seinen eigenen Mitspielern und ZELKO so bedrängt, dass er den Ball nicht festhalten konnte. SCHOLZ P. lauerte im Hinterhalt auf einen Abstauber, den er auch bekam und eiskalt in die Maschen fetzte. Das bereits 8. Saisontor für unseren Doppelpack-Torschützen fixierte das 2:0. Damit konnten wir die restliche Spielzeit deutlich beruhigter bestreiten, zumal von Unterschützen weiterhin nicht viel kam. Nach 60' Minuten probierte es Doppler nochmals, sein Versuch fruchtete aber lediglich in einer Ecke. Durch die sich ergebenden Räume, kam der SVK zu weiteren Chancen. BERNJAK versuchte es von der Mittellinie aus mit einem Lupfer, der gar nicht so schlecht war, wie man zuerst gemeint hatte. In der 65' Minute lies STEINER Max einen strammen Schuss aus dem Hinterhalt los, doch hier war Graf am Posten. Den einzig wirklich guten Angriff der Gäste gab es in der 73' Minute. Hier musste sich BENCE auch das erste und einzige Male auszeichnen. Ein blitzschnell vorgetragener Konter wurde eine Beute von BENCE, der wie ein Panther den Ball reflexartig ins Torout abprallen lies. Damit war es um die Herrlichkeit der Unterschützener Angriffsaktionen schon geschehen. Ein harmloser Kopfball von De Paula in der 85' Minute sei nur protokollmäßig erwähnt. Die Heimischen hatten in der 75' Minute wieder durch SCHOLZ P. einen weiteren Torschuss zu vermelden. Sein guter Schuss blieb beim Keeper hängen. Die letzte Aktion gehörte ebenfalls den Schwarz-Weißen, die heute im schmucken dunkelblau antraten: PAVEL konnte sich mit einem Sturmlauf bis zum Torhüter vorkämpfen, uneigennützig wollte Darko auf ZELKO ablegen, doch Bosti' kam nicht an die Kugel. Graf überriss die Situation und kam gerade noch ans Spielgerät. Am Sieg des SVK war zu diesem Zeitpunkt aber eh nichts mehr zu rütteln. 

Fazit: Das Spiel war ein Spiegelbild der momentanen Situation beider Teams: Der SVK hatte mit den letzten Siegen einiges an Selbstvertrauen und Sicherheit dazugewonnen, Unterschützen hingegen bleibt auswärts ein Schatten seiner selbst. Der Sieg war nie wirklich in Gefahr, zu sicher stand man heute in der Abwehr. Ein schönes Gefühl, das ruhig anhalten kann. Somit stand hinten endlich wieder die "Null". Im Angriff blieb man geduldig und mit Scholzi hat man nun auch einen perfekten Vollstrecker gefunden. Diesen Elan heißt es nun mitzunehmen für die letzten Herbstrunden, dann kann im Frühjahr vielleicht sogar mehr gelingen, als zuletzt erhofft.

Vorschau: Unsere langjährigen Ligakonkurrenten und Freunde aus Güttenbach warten im nächsten Heimspiel auf uns. Spiele gegen den Mitabsteiger verliefen immer recht abwechslungsreich. Zuletzt hatten wir mit einem 4:0 Heimsieg das bessere Ende, doch es lief auch schon anders. Güttenbach hat einige routinierte Spieler, also wird uns wieder alles abverlangt werden. Der SVK würde sich jedenfalls wieder auf zahlreiche Unterstützung freuen! Smiley

St. Michael - SVK 2:3

Spielszene Kampfmannschaft

Hart erkämpfte drei Punkte

Ausgangslage: Unser heutiger Gegner hatte sich in den letzten Runden von ihrem verhaltenen Start wieder erholt und lagen somit in der Tabelle unmittelbar hinter dem SVK. Nach zwei erfolgreichen Auftritten passte das Selbstvertrauen unserer Truppe aber gleich vom Start weg. BERNJAK konnte erfreulicherweise wieder von Beginn an spielen. 

1.HZ: Traumstart für unsere Burschen! Selten hat der SVK einen solchen Blitzstart hingelegt, das man gleich nach wenigen Sekunden (!) bereits jubeln konnte. Unser Team konnte sich im Mittelfeld den Ball schnappen, SCHOLZ P. passte eine Steilvorlage zu PAVEL der der Abwehr davonlief und mit einem präzisen Schuss den überraschten Torwart keine Chance ließ. Somit stand es in der 1' Minute bereits 0:1. Der SVK konnte den Moment für sich verbuchen. Die Heimischen hatten in der Defensive so ihre Probleme, als in der 7' Minute ein schnell vorgetragener Konter über PAVEL sich auf der rechten Seite durchsetzen konnte. Leider fand sein Pass in den Strafraum aber keinen Abnehmer. In der 12' Minute probierte es ZELKO mit einer Flanken/Schussversuch der jedoch noch so abgefälscht wurde, dass dieser nur im Torout landete. Bis zu diesem Zeitpunkt war von den Gastgebern wenig zu sehen. Umso unnötiger brachte der SVK die Heimischen wieder zurück ins Spiel. Ein missglückter Freistoß knapp außerhalb des Strafraumes landete zu allem Unglück genau bei einem St. Michael Spieler. Da mit diesem katastrophalen Schnitzer niemand rechnen konnte, nutzte dieser die Verwirrung in der Defensive, übergab die Kugel an Postonjski, der alleine auf BENCE zulief. Unser Goalie warf sich zwar ihm entgegen, konnte das schmeichelhafte 1:1 nach 21' Minuten aber nicht mehr verhindern. Mit diesem Tor kamen die Mannen von Trainer Kienzl auch zu weiteren Torchancen. In der 28' Minute wurde ein Angriff der Heimischen von der Seite gespielt, der Pass in den Rückraum konnte aber glücklicherweise noch abgeblockt werden. Pech hatte unsere Mannschaft in der 33' Minute nach einem Freistoß: der Ball landete über Umwege bei einem unserer Stürmer, der es per Fuß volley versuchte, doch der Ball klatschte nur an die Querlatte. Nach 45' Minuten feuerte Darko einen Schuss ab, der über dem Tor landete. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte schlug der SVK aber erneut zu. Nachdem PAVEL nur mit einem Foul gestoppt werden konnte, gab es folgerichtig einen weiteren Freistoß für unser Team, aus einer ausgezeichneten Position, wenige Meter zentral vor der Strafraumgrenze. ZELKO trat an, nahm Maß und zwirbelte das Spielgerät butterweich über die Mauer hinweg in die Maschen zum 1:2. Somit schaffte der SVK das Kunststück, einmal ganz am Anfang und einmal ganz am Ende einer Halbzeit zu treffen ... und es sollte so weitergehen!

2. HZ: Kaum hatte die zweite Hälfte begonnen, schlug der SVK wieder beinhart zu. Eine unterirdisch schlecht verteidigte Abwehrleistung ermöglichte es Bosti' seinen Torhunger zu stillen. Der St. Michael Verteidiger drosch am Ball vorbei, Bosti' stand goldrichtig und fackelte nicht lange. Alleine dem Torwart vor sich, drückte er die Kugel zum 1:3 nach 46' Minuten in die Maschen. Zu diesem Zeitpunkt sprach nicht viel für die Gastgeber, doch wieder verteilte der SVK großzügige Gastgeschenke und machte das Spiel so spannender als gewollt. Aus einem Verzweiflungsschuss von Weber sollte das Anschlusstor zum 2:3 fallen. Hier verschätzte sich BENCE leider fatal, da er wohl dachte, dass der Schuss am Tor vorbei landen wird, was er nicht tat. Per Innenstange bannte sich das Leder milimetergenau seinen Weg ins Tor. Ein Treffer mit Seltenheitswert, doch wieder fast "typisch" SVK - total billig! Wie auch immer schnupperten die Heimischen mit Fortdauer des Spieles somit ihre Chance, zumindest einen Punkt mitzunehmen. Der SVK hatte bis zur 75' Minute aber auch noch Torchancen. Danach musste man sich quasi ausschließlich aufs Abwehren konzentrieren. In der 53' Minute probierte es nochmals ZELKO mit einem Freistoß, der dieses Mal aber über das Tor ging. In der 75' Minute fiel ein Schussversuch von PAVEL eindeutig zu schwach aus, um an den St. Michael Torwart vorbeizukommen. In den letzten 15' Minuten drängten die Heimischen vehement auf den Ausgleich. Hier war der SVK voll gefordert. Die sich bietenden Konterchancen kamen nicht zustande, obwohl der Heimgoalie am Ende schon als letzter Mann am Anstoßpunkt wartete. So wurde der Druck höher und es herrschte in der 80' Minute plötzliche Konfusion im Strafraum der Gäste, welche aber Gott sei Dank nicht ausgenutzt werden konnte. Eine Minute später streifte ein Schuss nach einer Ecke knapp am Tor vorbei. Nach 88' Minuten machte unser Torwart seinen Patzer wieder weg, indem er einen Freistoß noch von der Linie kratzen konnte. Nachdem uns in der zweiten Hälfte der Spielleiter nicht wirklich gut gesinnt war, pfiff dieser das Spiel aber immerhin freundlicherweise nach ~92' Minuten ab. 

Fazit: Besser hätten die Tore heute für den SVK nicht fallen können. Ich glaube kaum, dass es ein solch ähnliches Spiel für unser Team jemals gegeben hat, zumindest fällt mir keines ein. Das Testspiel unter der Woche machte sich vor allem am Ende hin bemerkbar. Es ging uns irgendwie die Puste aus, womit Entlastungsangriffe ausblieben. Wäre der schnelle Anschlusstreffer nicht gefallen, hätte man es sicherlich ruhiger angehen können. So war es für die SVK Fans (die in der Überzahl waren) bis zum Schluss eine Zitterpartie. Dabei war der Gegner heute alles andere als Übermächtig. Dank der besseren Chancenauswertung konnte der SVK somit - nicht unverdient - den dritten Sieg en Suite feiern. Das macht natürlich Lust auf mehr! :)

Vorschau: Unterschützen ist, was in dieser Klasse eher die Ausnahme ist, ein Gegner, den man bereits von früher gut kennt. Auf der Anlage von Unterschützen ist der SVK bisher fast immer als Verlierer vom Platz gegangen. Umgekehrt sieht die Sache besser aus. Da der SKU, neben Riedlingsdorf, bislang die einzige Mannschaft ohne einen Auswärtspunkt ist (man hat sogar gegen den aktuell letzten Jabing verloren), ist der SVK zumindest auf dem Papier als (leichter) Favorit zu sehen, doch leicht wird es trotzdem sicher nicht werden. 

SVK - Jabing 3:0

Spielszene Kampfmannschaft

Ein abgeklärter Heimsieg

Ausgangslage: Bei unserem heutigen Gegner Jabing läuft es zurzeit alles andere als rund, was sich auch durch die Tatsache äußerte, dass man im Laufe der Woche einen Trainertausch vollzog. Mit B. Müller konnte man heute den Ex-Kemeten Trainer begrüßen, gegen den man noch wenige Runden zuvor mit 3:1 verlor. Dieses mal behielt jedoch der SVK klar die Oberhand. Leider schlug aber vor dem Match der Verletzungsteufel wieder zu. BERNJAK musste leider vorgegeben werden. Wir wünschen Nino an dieser Stelle alles Gute und eine rasche Genesung!

1.HZ: Man merkte in diesem Spiel recht schnell, wohin es sich entwickeln sollte. Mit dem letzten Sieg im Rücken startete unsere Mannschaft engagierter und hatte in der 3' Minuten eine erste nennenswerte Aktion zu verbuchen. Der herauslaufende Jabinger-Schlussmann Garger war jedoch schneller am Ball als der ihm zulaufende ZELKO. Nach 6' Minuten folgte die nächste aussichtsreiche  Aktion für den SVK, die aber leider wieder ausgelassen wurde. PAVEL probierte es nach einer hohen Flanke zur Mitte mit einem Volleyschuss, den er aber nicht richtig erwischte. Aus einer vielversprechenden Position flog der Ball am Tor vorbei. Die Gäste aus Jabing blieben in der Offensive vieles schuldig. Nur Kapitän Valika versuchte es immer wieder, doch als alleiniger Antreiber wurde er von seinen Mitspielern oft im Stich gelassen. Der SVK hatte mehr vom Spiel und in der 23' Minute die nächste Offensivaktion. Der Querpass von ZELKO in die Mitte auf PAVEL fiel etwas zu scharf aus, womit Darko nicht mehr an den Ball kommen konnte. Nur eine Minute später hätten die Gäste aus einem Konterangriff wesentlich mehr machen müssen. Mit drei Mann stürmte man von der Mittellinie aus auf unsere Gefahrenzone. Demgegenüber stand nur einer unserer Abwehrspieler. Genau bei diesen blieb das Spielgerät dann auch hängen. Kaum war dieser kurze Schockmoment vorbei, machte sich der SVK wieder bemerkbar. Eine Flanke von SCHOLZ P. in den Strafraum wurde von Garger nicht festgehalten. Aus der kurzen Unachtsamkeit konnte jedoch kein Kapital geschlagen werden. Im anschließenden Gegenangriff probierte es wieder die Nr. 8 der Gäste, Valika, doch unser Ex-Stürmer Haas konnte seinen Pass nicht verwerten. Die Partie blieb chancenreich, denn nur kurze Zeit später hatte ZELKO eine tolle Schussgelegenheit: aus kurzer Distanz schoss er aber den Jabinger Goalie an, der den Führungstreffer somit verhindern konnte. Besser sollte es in der 32' Minute gelingen. Nach einer idealen weiten Flanke von unserem stark spielenden Neuzugang SIFKOVITS schraubte sich ZELKO hoch und überlistete damit nicht nur die Abwehr sondern auch den Keeper. Bosti' , der "Kopfballschreck" der Liga, markierte das verdiente 1:0, bei dem es nicht bleiben sollte. Die nächsten beiden Angriffe konnten ebenfalls erfolgreich verwertet werden. Nachdem in der 41' Minute Bosti' einen prallen Wuchtschuss aufs Tor zimmerte, konnte Goalie Garger diesen nur nach vorne hin abprallen lassen. SCHOLZ P. stand zur Stelle und konnte diese unfreiwillige Vorlage perfekt verwerten. Mit Köpfchen zirkelte Patrick die Kugel zum 2:0 in die Maschen. Praktisch mit dem Pausenpfiff gab man den Gästen den sogenannten endgültigen "Todesstoß". Nach einer schnell vorgetragenen Kombination konnte PAVEL mit hohem Tempo auf das gegnerische Gehäuse zulaufen. Im Stile eines Goalgetters ließ sich Darko nicht 2x bitten und schloss trocken zum 3:0 ab. Die Gäste reklamierten vergeblich auf Abseits. Zurecht wurde dies vom souveränen Spielleiter abgeblockt, denn die Abseitsfalle ging hier einfach gehörig in die Hose. Mit diesem beruhigenden Vorsprung ging man danach in die Halbzeitpause.

2. HZ: In den zweiten 45' Minuten verflachte das Spiel und plätscherte die meiste Zeit so dahin. Unser Team schaltete einen Gang zurück wodurch auch die Gäste zu ihren Chancen kamen. Mit BENCE hatten sie aber ihren Meister gefunden. Kurz nach der Pause wurde SCHOLZ P. von STEINER 'Max' mit einem Traumpass freigespielt. Patrick dribbelte sich nach vorne, probierte einen Pass in den Rückraum, der leider etwas zu schnell für die Mitspieler war. Trotzdem war das eine gelungene Aktion. Gleich danach zog ZELKO aufs gegnerische Tor. Aus extrem spitzen Winkel versuchte es Bosti' direkt, es bleib beim Versuch. Die restliche Spielzeit hatten dann die Gäste noch einige Möglichkeiten. So wurde ein Schuss von Valika von BENCE stark pariert. In der 68' Minute hatte Marjanovic bei einem Kopfball nach einem Corner freie Bahn, doch wieder war unser Schlussmann zur Stelle. Als dann in der 83' Minute nach einem guten Freistoß BENCE den Ball noch über die Querlatte drehen konnte, hatte man bei den Jabingern wohl schon alle Hoffnungen aufgegeben. In Hälfte zwei fiel der junge Mann an der Linie leider zweimal ungut auf, indem er recht deutlich erkennbare Angriffe des SVK mit Abseitsentscheidungen zurückpfiff, die beide Male keine waren. Somit wurden uns zwei tolle Angriffe vorenthalten. Zum Glück war dies am Ende nicht mehr spielentscheidend und man brachte den Sieg auch so in trockene Tücher.

Fazit: Eine starke Vorstellung in Hälfte eins und eine konzentrierte Leistung im zweiten Spielabschnitt brachten einen verdienten Heimsieg. Jabing wird es weiterhin nicht leicht haben. Vorne fehlte die Durchschlagskraft und hinten war man oft überfordert. Der SVK konnte sich mit diesem Sieg wieder etwas mehr Luft nach hinten verschaffen und steht nun im sicheren Mittelfeld. Jetzt heißt es nicht nachzulassen, dann ist im Herbst vielleicht noch einiges möglich.

Vorschau: St. Michael ist ein relativ bekannter Gegner, obwohl man sehr lange nicht in einer Liga spielte. Einige Vorbereitungsspiele hat man bereits in "Michö" bestritten, und meistens auch gewonnen. Dennoch ist wohl vielen noch die letzte Begegnung mit Schrecken in Erinnerung. Das Cup-Spiel letzten Sommer war quasi der Anfang vom Schrecken, was in der anschließenden Herbstsaison folgen sollte. Durch einen sehr dämlichen organisatorischen Fehler konnte man am Ende zwar glücklich weiterkommen, das Spiel selber war aber zum Fremdschämen. Dieses mal werden wir den Gegner sicher nicht unterschätzen, zumal dieser zuletzt immer besser in Schwung kam. Am ersten Tag im schönen Oktober wissen wir, wohin die Reise geht.

Bad Tatzmannsdorf - SVK 2:3

Spielszene Kampfmannschaft

Im "Chancenrausch" den Sieg erzwungen

Ausgangslage: Nachdem man zuletzt zwei Niederlagen einstecken musste, war der SVK auf Punktezuwächse bereits dringend wieder angewiesen. Unsere Auswärtsbilanz war bis zu diesem Spiel katastrophal, wobei die Leistungen mehr schmertzten als die Resultate selber. Bei den Gastgebern fehlte ein Spieler wegen einer roten Karte, bekommen eine Runde vorher, sowie auch ihr Stammtorwart. Beim SVK gab es keine Veränderungen.

 

1.HZ: Trotz idealem Fußballwetter verirrten sich nur wenige Zuschauer auf die schmucke Kurstädter-Anlage. Anscheinend frönt das 'Tatzmannsdorfer Publikum sonntags anderen Dingen. Dabei versäumten die nicht Anwesenden eine Partie mit zahlreichen Chancen. Bei der offensiven Spielweise der Gastgeber ist ein torloses Remis fast unmöglich. Das Torverhältnis von 24:21 Toren nach 7 Runden spricht für sich. Heute hätte es der SVK am Fuß gehabt, die Anzahl der Verlusttreffer der Heimischen deutlich in die Höhe zu schrauben - doch es sollte anders laufen. Unser Team startete so, wie man gegen Loipersdorf aufgehört hatte. Schnell hatte man das Spiel an sich gerissen und die ersten Chancen folgten somit prompt. Nach 4' Minuten eine Doppelchance für den SVK: Zuerst konnte UNGER Lukas per Kopf nach einem Eckball den Ball scharf Richtung Tor befördern, nur leider wurde dieser auf der Linie noch gerettet. Direkt im Anschluss versuchte es ZELKO mit einem Schuss, der über das Gehäuse ging. Die 'Tatzmannsdorfer beschränkten sich auf schnelle Kontervorstöße. Einen konnte JANDRISEVITS gerade noch stoppen, indem er in der 9' Minute den Ball vor dem einschussbereiten Gegenspieler noch wegspitzeln konnte. Man hatte früh den Anschein, als ob es nur eine Frage der Zeit ist, bis wir ein Tor schießen. Gemacht haben es dann schließlich die Heimischen. Nachdem man es nicht schaffte, die Bad Tatzmannsdorfer Angreifer den Ball wegzunehmen, zog man ein Foul, knapp an der Strafraumgrenze. Rehling nahm Maß und zog einen Flachschuss genau ins Tormanneck ab, den BENCE bei einer Top-Reaktion vielleicht noch halten hätte können. Da dies nicht der Fall war, stand es plötzlich 1:0 für die Hausherren nach 14' gespielten Minuten, die auf der Anzeigentafel nicht angezeigt wurde, da diese defekt war. Die Hoanzl-Truppe war Rückstände bereits gewohnt, von daher fielen wir nicht gleich in Schockstarre. Mit einer Kopfballverlängerung von BERNJAK, welche am Tor vorbei ging und einer tollen Chance von ZELKO, der einen haarsträubenden Abwehrfehler ausnutzen konnte, kam man schnell zu sehr guten Ausgleichsmöglichkeiten. Immer wieder war aber ein Spieler des Gegners dran. Wie man es besser macht, zeigten uns die Kurstädter in der 22' Minute. Anstatt dem Ball nachzugehen, überließ man das Spielgerät einen Bad Tatzmannsdorfer, der auf Höhe der Toroutlinie zwischen Elfer und Cornerlinie sich entscheidend durchsetzen konnte. Den Rückpass verwertete Hajdu staubtrocken zum überraschenden 2:0 nach gerade einmal 22' Minuten. Es schien, als ob man sich durch ein solches Abwehrverhalten wieder einmal um alle Bemühungen rauben sollte. Als nur eine Minute später ein wuchtiger Schuss von ZELKO aus kurzer Distanz vom heimischen Keeper mit einer starken Parade abgewehrt werden konnte und ein Kopfball von PAVEL im Anschluss auch sein Ziel verfehlte, wähnte man sich schon in Verzweiflungsgesten. Der Anschlusstreffer in der 32' Minute kam da goldrichtig. Nach einem weiten Pass, wurde PAVEL ideal in die Tiefe geschickt. Mit schnellem Schritte ließ er seine Gegenspieler hinter sich und tauchte vor dem eigentlichen Ersatzgoalie Cegledi auf. An diesem vorbei versenkte Darko die Kugel zum 2:1 Anschlusstreffer. Es folgte ein kurzes Aufbäumen der Heimischen, das schnell wieder verpuffte. In der 38' Minute kam UNGER wie schon zu Beginn des Spieles per Kopf ans Leder. Sein druckvoller Kopfball verpasste das Tor leider um nicht mal einen Meter. Nach 41' Minuten wurden die Bemühungen unserer Mannschaft endlich belohnt. SCHOLZ Patrick's gefühlvolle Flanke über die gesamte Abwehr hinweg, fand den Weg zu ZELKO, der diese mit einem scharfen Kopfball ins Tor zum 2:2 perfekt verwerten konnte. Von den Gastgebern war nach dem 2:0 im Angriff nicht mehr viel zu sehen, umso unverständlicher kamen die 'Tatzmannsdorfer in der 44' Minute zu ihrer besten Chance. Ein schneller Konterangriff konnte von unserer Abwehr nicht aufgehalten werden. Nach einem präzisen Querpass in die Mitte stand die Nr. 4, Herrklotz, unbedrängt und alleine wenige Zentimeter vor der Torlinie. Hier war es schon eine große "Kunst" den Ball nicht im, sondern am Tor vorbeizuwurschtln. Es blieb somit zum Glück beim Remis zur Pause.

2. HZ: Auch in Hälfte zwei sollte sich am Spielgeschehen nichts ändern. Unser Team machte das Spiel und hatte ein deutliches Chancenplus, wobei die Gastgeber dennoch ebenfalls zu ein paar wenigen gefährlichen Abschlüssen kommen sollten. So ging ein Schuss aus spitzen Winkel nur ans Lattenkreuz. Dies hätte schlimmer ausgehen können! Der SVK zog nach dieser Möglichkeit die Offensivschraube fester an. In der 52' Minute probierte es BERNJAK mit einem Schuss aus dem Hinterhalt, der leider etwas zu schwach ausfiel. Nach 58' Minuten hatte ZELKO den Torwart schon ausgespielt. Seinen Rückpass auf PAVEL, der im Hinterraum lauerte, fiel leider zu fest aus. Darko versprang die Wuchtel. Anstatt aufs leere Tor zu schießen schnappte sich ein heimischer Spieler den Ball und vorbei war die nächste tolle Chance. In der 64' Minute kam Bosti' nach einer guten Aktion, alleine zum Schuss. Hier hätte er vielleicht noch ein wenig weiter laufen können. Cegledi, der alles andere als wie ein Ersatztorwart agierte, hielt am Ende den Ball sicher. Keine Chance hatte der Keeper nur eine Minute später. ZELKO steckte ideal auf PAVEL durch, der mit dieser feinen Kombination, alleine auf den Schlussmann zulief. Gekonnt umkurvte Darko den geschlagenen Cegledi, und schub die Kugel zentimetergenau ins Tornetz zum umjubelnden 2:3. Der SVK hatte das Spiel gedreht. Bis zum Schlusspfiff ergaben sich nun weitere, teilweise zwingende, Chancen. In der 69' Minute fiel ein Schuss von VIOLA, nach einer gelungenen Passstafete, aber zu schwach aus. Wenige Minuten später hätte SCHOLZ P. in Zusammenspiel mit ZELKO den Deckel zumachen können, doch Patrick zögerte etwas zu lange im Abschluss. Erst gegen Ende hin kamen dann auch noch die Gastgeber vor unser Tor. In der 85' Minute lenkte BENCE einen Schuss über die Latte und in der 88' Minute kam ein Spieler nach einer Ecke per Fuß an den Ball, doch zählbares sprang dabei nicht heraus. Den endgültigen Matchball vergab in der gleichen Minute ZELKO nach einer "100%igen" Torchance. Es sollte beim knappen Sieg bleiben, der auf jeden Fall verdient war. Alleine das Übergewicht an Torchancen von 7:16 spricht für den SVK.

Fazit: Es gab bisher nicht viele Spiele, bei dem der SVK sich soviele Chancen herausspielen konnte. Die Auswertung könnte aber auf jeden Fall besser sein. Unsere Defensive konnte einige Patzer leider nicht verhindern, wodurch die Bad Tatzmannsdorfer recht einfach zu zwei Treffern kamen. Wenn man einen zwei Tore Rückstand noch aufholen kann, muss man das Positive hervorheben. Daran gilt es nun weiter anzuknüpfen. Bis auf Rotenturm und mit etwas Abstrichen Mühlgraben und Loipersdorf, gab es in der Klasse noch keine Mannschaft, die als "Übermächtig" eingestuft werden kann. Von daher ist in der Saison noch vieles möglich... hoffentlich in die richtige Richtung.

Vorschau: Gegen Jabing, bei denen es momentan nicht gut läuft, hat man zuletzt in der Meistersaison 1997 gespielt und sich damals lange einen Zweikampf um den Titel geliefert. Diese Zeiten sind lange vorbei. Nun muss man schauen, sich von den hinteren Tabellenplätzen weiter zu entfernen. Dabei gilt es nicht nur unseren Ex-Stürmer Haas unter Kontrolle zu bringen. Wenn das gelingen sollte, müsste auch ein erfolgreiches Abschneiden möglich sein.

SVK - Loipersdorf/Kitzladen 1:3

Spielszene Kampfmannschaft

45' Minuten OK, 45' Oje

Ausgangslage: Passend zum Frühschoppen empfing der SVK heute den Tabellenfüherer und Aufsteiger aus Loipersdorf in einer brandneuen Dressengarnitur. An dieser Stelle sei ein großes Dankeschön an alle Sponsoren und an der Organisation Beteiligten gerichtet. Auf sportlicher Seite gab es leider einige Unstimmigkeiten im Team, was zur Folge hatte, dass VOGLAR anstelle von SIFKOVITS in der Startelf stand - zumindest bis zur 28' Minute.

1.HZ: Das ungewöhnlich heiße Wetter verhinderte nicht, dass beide Teams ein recht flottes Spiel aufzogen. In der 1' Minute probierte es ZELKO aus der Drehung, doch sein Schussversuch fiel viel zu schwach aus. Nach 5' Minuten trat erstmals der bärenstarke Loipersdorfer-Spieler Hudurovic zum Vorschein, aber noch traf er die Kugel nicht stark genug. Nachdem es der SVK mit einem Stangler in den Strafraum probierte, in dem sich zu viele Spieler aufhielten um gefährliches zu bewirken, schlitterte man in der 10' Minute in einen klassischen Gegenkonter. Milan Pogacsics wurde zwar von einem unserer Abwehrspieler bedrängt, jedoch war das mehr eine Art "Begleitschutz". Hätte man hier rechtzeitig wirklich attakiert, man wäre zwar nicht um eine Verwarnung herumgekommen, hätte aber so den frühen Führungstreffer der Gäste verhindern können. So aber marschierte die Loipersdorfer Nr. 10 Richtung Tor und versenkte die Kugel mit einem platzierten Flachschuss genau ins Eck zum 0:1. Der SVK tat sich nun schwer, durch die dicht gestaffelte Abwehr zu gelangen. Zwar hatte man eindeutig mehr Ballbesitz, wirklich Nutzen konnte man daraus hingegen nicht ziehen. Geschickt warteten die Gäste auf sich bietende Kontergelegenheiten. In der 20' Minute war es dann tatsächlich erneut soweit: Hudurovic wurde schön freigespielt, aber anstatt den Gegenspieler aufzuhalten wurde dieser am Durchmarsch in den Strafraum nicht gehindert. Wieder verabsäumte man es, die anbahnende Gefahr durch energischeres Zweikampfverhalten vorzeitig abzuwenden. Durch einen wuchtigen Schuss über BENCE hinweg knallte der Ex-Stinatzer das Spielgerät unhaltbar zum 0:2 in die Maschen. Bis zum Pausenpfiff blieb unser Team einiges Schuldig, angefangen von der Ideenlosigkeit im Angriff bis hin zu Unsicherheiten im Abwehrverhalten. In der 21' Minute gab es einen sehenswerten Fallrückzieher im Strafraum der Heimischen, doch BENCE war zur Stelle. In der 35' Minute verhinderte ebenfalls unser Schlussmann schlimmeres, als die Nr. 7 einen Schuss abfeuerte, doch dieser pariert werden konnte. Die beste Gelegenheit hatte der SVK in der 40' Minute durch einen druckvollen Kopfball von BERNJAK aus einen Freistoß heraus. Der bis dahin wenig gepfrüfte Gästetorwart flog in die richtige Ecke und wehrte den nahezu perfekten Kopfball mit einer Glanzparade noch ins Torout. Beinahe hätte man vor der Halbzeitpause noch den dritten Gegentreffer kassiert. Aus einem Freistoß auf Höhe des Ankicks, wurde dieser weit, aber gefühlvoll, über unser komplette Verteidigungskette gehoben, womit plötzlich gleich mehrere Spieler der Gäste alleine vor unseren Tormann auftauchten. Zum Glück konnten die Auswärtigen diese Top-Chance nicht nützen, da sich BENCE ihnen erfolgreich in den Weg stellen konnte. Trotz allem war das Gezeigte des SVK einfach zu wenig - 45' Minuten lang quasi ein "OJE"!

2. HZ: In Hälfte zwei zogen sich die Gäste nun weiter zurück. Unser Team hatte einen Ballbesitz von gefühlten 70%. Man kam nun auch zu mehr Torabschlüssen. In der 51' Minute geht ein strammer Schuss von STEINER Max' nur knapp am Gästegehäuse vorbei. Die Gäste hatten in der 52' und 55' Minuten zwei Chancen: Zunächst wurde ein Spieler am Elfmeterpunkt alleine gelassen, sein Schuss war glücklicherweise zu schlecht um gefährlich zu werden und ein zweites Mal verfehlte ein Spieler per Kopf nach einem Freistoß die Kugel nur knapp. Der SVK spielte engagierter, ein Tor wollte jedoch nicht gelingen. In der 55' Minute musste der Gästetorwart bei einer Chance von BERNJAK eingreifen. Die Riesenchance auf die Vorentscheidung hatte Loipersdorf in der 67' Minute, dank eines Sololaufes von Bazina, den nur BENCE mehr bremsen konnte. Unmittelbar danach hatte die Hoanzl-Truppe den Anschlusstreffer am Fuß, besser gesagt hatte BERNJAK die einmalige Gelegenheit, unbedrängt aus vielleicht grad mal 5m aufs Tor zu schießen, nachdem sich die Loipersdorfer Abwehr einmal arg verschätzte. Leider warf sich der gegnerische Goalie Nino so in den Weg, dass er seinen Versuch erfolgreich abblocken konnte. Ein Anschlusstreffer hätte das Spiel sicher noch spannend gemacht, doch es kam anders. Nach 75' Minuten netzte Hudurovic aus einem schnellen Konter heraus erneut, womit das entscheidende 0:3 Fakt war. Bitter für unsere Jungs, da man in der Hälfte zwei den Gegner gut Paroli bieten konnte. Immerhin probierte man es weiter, trotz des eindeutigen Zwischenstandes. Das sich dadurch Räume für Angriffe des Gegners boten, war nicht zu verhindern. Die Gäste hatten ihr Pulver schon verschossen. Selbst ein Konter mit 4 (!) Spielern wurde nur mehr halbherzig ausgespielt. In der 87' Minute wurden unsere Bemühungen endlich doch noch belohnt, wenn auch etwas glücklich. SCHOLZ Mathias donnerte mit einem wuchtigen Schuss in die Menschenmauer vor ihm. Dieser Kanonenball landete im Straufraum bei einem Loipersdorfer Spieler, der ihn mit der Hand berührte. Die Proteste der Gästefans blieben nicht aus, obwohl man bei einem 3 Tore Vorsprung 3' Minuten vor Schluss nicht gleich in Wutanfälle ausbrechen hätte müssen. Es blieb bei der Entscheidung, Strafstoß zu geben. Diesen verwandelte SCHOLZ P. in gekonnt, souveräner Manier zum 1:3. Plötzlich tat sich für die Heimischen nur eine Minute später tatsächlich noch ein kleiner Spalt auf, denn mit zwei guten Schüssen durch ZELKO und SCHOLZ P. waren Gelegenheiten auf das 2:3 da gewesen. Bei fünf Minuten Nachspielzeit, wer weiß was da noch möglich gewesen wäre? In Summe war der Sieg der Gäste dennoch verdient. Man hatte drei Schlüsselspieler (Hudurovic, Pogacsics und Bazina) in ihren Reihen, die den Unterschied ausmachten. 

Fazit: Nach einer schwachen Vorstellung in Hälfte eins, kam der SVK in der zweiten Hälfte besser in Fahrt. Durch ein saublödes Gegentor waren aber sämtliche Hoffnungen, zumindest einen Punkt zu ergattern, rasch wieder dahin. Wenigstens konnte man die zweiten 45' Minuten mit einem Remis dagegenhalten. Leider fielen die Tore der Gäste genau zu den richtigen Zeitpunkten. Der Sieg geht somit definitv in Ordnung, da man die abgebrühtere Mannschaft war, die wesentlich besser zusammenspielte, als das bei uns der Fall war. Doch man braucht sich darüber auch nicht wundern. Man probiert viel, nur leider hätte für uns die Meisterschaft wohl 1 Monat später anfangen müssen. Dazu kommt, das einige Spieler nicht in Top-Form sind. Zudem ist bei den Neuzugängen, bei allen Bemühen, noch viel Arbeit notwendig, um diese auf das Niveau der 1. Klasse zu heben. Da die Saison gnadenlos weitergeht, muss man sich jetzt wohl über den Herbst "retten". Es gibt sicherlich noch Mannschaften, die in unserer Reichweite sind. Mit ein wenig Glück sind dann auch wieder Punktezuwächse möglich. Ein Platz im (unteren) Mittelfeld ist schaffbar, und das sollte zumidnest als Minimalziel angestrebt werden.

Vorschau: Es geht nun auswärts zu den "Kurstädtern" nach Bad Tatzmannsdorf. Eine Mannschaft, gegen die der SVK bisher kaum einmal gespielt hat. Lange Zeit waren die Unterschiede innerhalb der Burgenländischen Klassenstruktur zu groß. Der schmucke Platz in Bad Tatzmannsdorf ist auf jeden Fall sehenswert, ob es das Spiel auch werden wird, man wird sehen. Um dort zu bestehen, muss man sich steigern und 90' Minuten alles abrufen. 

Mühlgraben - SVK 3:0

Spielszene Kampfmannschaft

Schwach, schwächer, SVK

Ausgangslage: Im zweiten Auswärtsmatch der Saison knüpfte der SVK mit seiner Darbietung nahezu nahtlos an die schlechte Leistung in Kemeten an. Wie auch bei den Kemetern genügte den Heimischen dieses Mal ein bissigeres, engagiertes Zweikampfverhalten um mit relativ einfachen Mitteln unsere indisponierte Abwehr zu überrumpeln. Aufstellungsmäßig gab es bei unserem Team zur letzten Partie keine Änderungen. 

1.HZ: Zumindest der Beginn war noch einigermaßen verheißungsvoll aus Sicht der Gäste. Die Heimischen überließen uns das Spiel, wodurch wir auch den ersten Torabschluss erzielen. PAVEL zögerte jedoch bei seinem Schuss aus recht guter Position, womit der Mühlgrabner Goalie Gönc nicht gefordert wurde. Die Gastgeber wurden in der Offensive ebenfalls nicht wirklich gefährlich. Ein Schuss in der 15' Minute der abgefälscht ins Torout abbog folgte ein scharfer Schuss am Tor vorbei, nach einem weiten Pass über unsere Abwehr hinweg. In der 27' Minute konnte ein schrecklicher Abwehrfehler des SVK von einem Mühlgrabner Spieler nicht ausgenutzt werden. Zuvor hatte die Hoanzl-Truppe zwei weitere Torchancen: Einmal durch einen Freistoß von PAVEL, den Gönc gut parieren konnte, und einmal durch einen Schuss nach der unmittelbar darauf folgenden Ecke, der jedoch fiel zu schwach ausfiel. Gar nicht gut schaute unser Team, in dem Fall vor allem Torwart BENCE, beim 1:0 Führungstreffer aus. Nachdem eine Flanke über das halbe Feld (gut am Mühlgrabner Platz ist das distanzmäßig nicht die Welt) auf Spieler Bauer zuflog, eilte BENCE aus dem Strafraum heraus. Der Mühlgrabner Spieler erwischte das Spielgerät jedoch vor unserem Schlussmann und köpfelte selbiges über ihn vorbei ins verwaiste Tor. Mit diesem Gastgeschenk spielte es sich für die Hausherren natürlich in Folge leichter, hatte man mit den SVK-Angriffsversuchen aber auch wenige Probleme. Immerhin kamen wir kurz vor Ende der Pause noch zu zwei Kopfbällen durch BERNJAK doch beide fielen zu harmlos aus, um wirklich gefährlich zu werden. Mühlgraben startete in der 40' Minute einen schnellen Spielzug bei dem alle unsere Defensivspieler nicht gerade glänzten. Zum Glück wurde diese Aktion schlecht abgeschlossen.

2. HZ: In der zweiten Hälfte bot sich auf Seiten unseres Teams eine sportliche Bankrotterklärung. Mühlgraben, in Hälfte eins alles andere als überragend spielend, wurde immer stärker, wir im Gegenzug immer schwächer. Dadurch bot sich den weit mitgereisten Fans ein Bild der Ratlosigkeit. Am Platz überwog die Resignation, spätestens als durch einen Auswechselspieler, der mit einem satten, schönen Schuss ins kurze Eck den Ball in die Maschen donnerte, das 2:0 fiel. Kurz nach Wiederanpfiff hatten wir schon bei einem Lattenschuss nach einem Freistoß einiges an Glück. Mühlgraben machte das, was wir eigentlich von unseren Jungs erwartet hatten. Mit viel Leidenschaft kaufte man uns die Schneid ab. Die wenigen Chancen des SVK in Hälfte zwei sind eigentlich nicht der Rede wert. Lediglich zwei Torschüsse, einen eher ungewollt, da ZELKO angeschossen wurde, kann man erwähnen. Doch alles in allem war das Gezeigte viel zu wenig. Folgerichtig kamen wir mit dem dritten Treffer nach 85' Minuten noch recht deutlich unter die Räder. BENCE's Faustabwehrversuch nach einem Freistoß scheiterte kläglich, wodurch Zerdin mühelos die Kugel zum 3:0 versenken konnte. Diese Abwehr passte ins Gesamtbild der heutigen Leistung - es war zum Fremdschämen. Trotzdem, wenn unser Torwart vorher nicht einige Situationen geklärt hätte, man wäre um eine Schlappe wie gegen Rotenturm nicht herumgekommen. Mehr sollte man über dieses Spiel nicht schreiben, es war's nicht wert.

Fazit: Von einer konstanten, guten Form ist der SVK momentan meilenweit entfernt. Gegen Riedlingsdorf konnte man das Spiel noch drehen, obwohl auch dort vieles in die falsche Richtung ging. Heute blieb man vor allem in Hälfte zwei erschreckend farblos. Blutleer stolperte man nahezu kampflos in eine sehr bittere Pleite. Man muss nun Schritt für Schritt auf die nächsten Ziele hinarbeiten. Schon ein Spiel ohne Gegentor wäre als ein Erfolg zu werten.

Vorschau: ...FOLGT ...

SVK - Riedlingsdorf 3:1

Spielszene Kampfmannschaft

SVK nicht im Abseits!

Ausgangslage: Der SVK Vorstand reagierte auf die zuletzt gezeigten Leistungen und entließ Trainer Kustec. HOANZL Rudi übernahm daher bereits seit voriger Woche die Traineragenden. Auch an der Spielerfront gibt es Neuigkeiten. JANDRISEVITS kam ebenso in die Startelf zurück wie STEINER Max. Nach der Spielabsage gegen Wiesfleck empfing der SVK die punktegleichen Riedlingsdorfer, die ebenfalls recht früh in der Saison einen Trainerwechsel vollzogen. Es sollte sich ein Spiel mit viel fragwürdigen Entscheidungen, tollen Paraden und vielen Torchancen entwickeln. 

1.HZ: Bei prächtigen Sommerwetter, passend zum Kirtag, startete das Team um Neo-Trainer HOANZL engagiert ins Match. So war es in der 3' Minute UNGER der nach einem Freistoß in den Strafraum die Kugel nur knapp verfehlte. Eine Minute zuvor übersah der Spielleiter ein Foulvergehen im Strafraum an SCHOLZ Patrick. Die erste Unachtsamkeit in unserer Defensive wurde eiskalt bestraft. Der Riedlingsdorfer Spieler Böhm kam im Strafraum frei zum Schuss und traf genau, flach ins Eck zum frühen 0:1 nach nur 5' Minuten. Leider brachte uns dieser unerwartete Gegentreffer ausser Tritt. Plötzlich merkte man wie bei einigen Spielern wieder die Verunsicherung der letzten Partien größer wurde. Vor allem in der Abwehr kam der Gegner immer öfters gefährlich vor unser Tor. Nach 10' Minuten probierten es die Gäste mit der "Island-Taktik" (wenn's sowas gibt) - weite Einwürfe von der Seitenlinie in den Strafraum. Zwar kam ein Spieler per Kopf ans Spielgerät, doch wirklich brenzlig wurde diese Situation nicht. Nach 12' Minuten folgte ein Weitschuss der Auswärtigen, der knapp am Tor vorbeistrich und in der 19' Minute wurde ein aussichtsreicher Konterangriff schlecht abgeschlossen. Der SVK brauchte einige Zeit, um auch in der Offensive wieder nennenswertes herauszuspielen. In der 29' Minute kam PAVEL um den Schritt zu kurz, als ein scharfer Flachschuss aus spitzen Winkel, noch beinahe bei ihm landete. Drei Minuten später probierte es Darko, nach Pass von SCHOLZ P., mit einem Schuss aufs Tor, der jedoch eine leichte Beute für den gegnerischen Schlussmann wurde. Das Spiel hatte, für die tropisch anmutenden Temperaturen, eine recht große Anzahl an Torgelegenheiten.  Innerhalb von zwei Minuten kamen die Gäste auf zwei gute Schussversuche, doch beidemale waren diese nicht von Erfolg gekrönt. Ebenso wie ein strammer Schuss von unseren gut aufgelegten Legionär BERNJAK in der 38' Minute, der leider auch sein Ziel nur knapp verfehlte. Kurz vor der Pause gab es für die Heimischen dann noch zwei Schrecksekunden zu überstehen. In der 40' Minute kam ein Riedlingsdorfer Spieler, völlig unbedrängt, aus kurzer Distanz zum Kopfball, der nicht schlecht angetragen war. Mit einer Glanzparade kratzte der heute überragende SVK-Goalie BENCE den Ball mit seinem linken Bein von der Linie. Die nächste super Abwehraktion folgte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte. Erneut musste BENCE sich gegen einen Gegenspieler  in den Weg stellen, der alleine auf ihm zurannte. Dank unseres Schlussmannes blieb es also bei der knappen 0:1 Führung der Gäste, die aber nicht nur mit ihrer Chancenauswertung haderten. Der Schiri-Assistent an der Linie sorgte mit einigen mehr als fragwürdigen Abseitsentscheidungen für Unmut bei beiden Teams. In Hälfte eins wurde ein Angriffsversuch der Auswärtigen wegen Abseits zurückgepfiffen, was sicher keines war und man vermutlich selbst am Kirchturm sitzend so erkannt hätte - nicht so Assistent Bekto.

2. HZ: In Hälfte zwei galt es vor allem, die Körpersprache unserer Jungs wieder zu pushen. Zwar war unser Gegner heute alles andere als Übermächtig, doch für uns sollte es zunächst - noch - reichen. Das Spiel in Hälfte zwei glich großteils dem in der ersten Hälfte. Der SVK war bemüht, doch im Angriff fehlte der letzte Biss. Hinten versuchte man, schlimmeres zu verhindern, was leider nicht immer gelang. Zunächst schaffte aber der Gastgeber die erste Aktion in Hälfte zwei: PAVEL ließ einen Flachpass von ZELKO von der Seite aus, doch neben ihn waren keine Mitspieler mitgelaufen. In der 55' Minute probierten es die Gäste wieder mit einem langen Einwurf, nur stolperte hier der Adressat über den Ball. Kritisch wurde es ein paar Minuten später, als auf einmal ein Gästespieler ganz alleine auf BENCE zulief, doch dieser blieb ruhig und parierte auch diese 100%ige Torchance der Auswärtigen. Zu diesem Zeitpunkt sprach nicht viel für unsere Mannschaft. ZELKO probierte es in der 69' Minute mit einem Schuss aus der Distanz, der aber über die Torlatte vorbeiflog. Die Gäste blieben im Angriff aktiv und beschäfigten ein ums andere Male unsere Abwehr. So setzte Korenika einen Sololauf an, den er zum Glück sehr schlecht abschloss. Der Riedlingsdorfer Hornung versuchte  es im Anschluss mit einem Schuss, nur blieb es beim Versuch, da das Leder am Tor vorbeiging. Der knappe Spielstand hielt uns noch im Spiel. In der 76' Minute war es dann aus Sicht der Heimischen endlich soweit. Aus einer, zugegebnermaßen abseitsverdächtigen, Position heraus sprintete ZELKO alleine auf Torwart Lang zu und ließ ihn keine Chance. Der wichtige erste Treffer zum 1:1 war gelungen. Proteste der Gäste wegen des Abseits blieben verständlicherweiße nicht aus. Zuvor zog der "Wachler" auf der Linie aber die Wut der heimischen Fans an sich, als er ein klares Nicht-Abseits als solches erkannte. Mit solchen Entscheidungen griff der Assistent mehrmals (!) in das Spielgeschehen ein, was hoffentlich auch vom heute anwesenden Schiribeobachter negativ beurteilt wird. Wie auch immer kam mit dem Tor mehr Schwung in die Partie und vor allem der SVK bekam nun die sprichwörtlche zweite Luft. Die Reaktionen der Gäste blieben nicht aus. Nur eine Minute später hätten diese wieder in Führung gehen können doch Kapitän Pfeffer nutzte aus einer guten Position seine Chance nicht. Das Spiel wurde intensiver und emotionaler. In der 84' Minute brachte eine erneute Abseitsstellung von gleich zwei SVK-Spielern, die aber nicht gegeben wurde, bei den mitgereißten Fans das Fass zum Überlaufen. Bosti' und Darko liefen frei aufs Tor, doch waren sie anscheinend selbst so überrascht, dass sie diese tolle Gelegenheit nicht ausnutzen konnten. In der 85' Minute krönte BENCE seine Topleistung mit einer Wahnsinnsreaktion auf der Linie. Die bereits vierte Glanztat, die einen sicheren Gegentreffer zunichte machte. Es mag abgedroschen klingen, aber wenn man seine Chancen nicht nützt... eh schon wissen. In der 89' Minute nutzte SCHOLZ P. eine Verwirrtheit in der Gästeabwehr aus und schoss zum viel umjubelnden 2:1 Führungstreffer ein. Balsam für die bis dahin arg strapazierte SVK-Fanseele. Frust und Anspannung waren wie weggeblasen und somit überstand man auch die restliche Spielzeit ohne Probleme. Da Riedlingsdorf nun Räume frei machte, kam man in der Nachspielzeit sogar noch zu einem weiteren Treffer. Wieder war es SCHOLZ P. der nach einer Kombination mit ZELKO einen Doppelpack schnüren konnte. Mit dem 3:1 pfiff der Spielleiter Akar, der selber alles im Griff hatte, die Partie ab. Mit diesem Sieg ließ sich der SVK heute also nicht ins Abseits der Tabelle drängen. 

Fazit: Das Spiel war geprägt von vier entscheidenden Faktoren: 1. einem Schiedsrichter-Assistenten, der mit seinen Entscheidungen in Spielsituationen maßgeblich, meistens falsch, eingriff; 2. einem überragenden SVK-Schlussmann - DANKE BENCE!!; 3. dem Riedlingsdorfer Unvermögen und, last but not least, 4. der SVK-Moral. Unsere Truppe gab sich bis zum Schluss nicht auf, bot vor allem kämpferisch über das gesamte Spiel eine ordentliche Leistung und schüttelte somit die Frusterlebnisse erfolgreich ab. Dieses Erfolgserlebnis kam genau richtig, denn wir können sicherlich mehr, als das was gegen Kemeten und Rotenturm geboten wurde. Man darf aber nicht vergessen, dass wir heute auch einiges Glück benötigten. Mit unserem erfahrenen Coach geht der Weg in die richtige Richtung, auch wenn man dem Team noch Zeit geben muss. 

Vorschau: Man muss schon tief in die SVK-Statistik graben, um die Bilanz des SVK gegen Mühlgraben zu erforschen. Es gab da einmal einen relativ klaren Sieg in einem Cupmatch zuhause (ein 9:0 in der Saison 2007/08), wobei hier der Gegner angeblich über viele Ausfälle klagte. Das letzte Match in Mühlgraben selber war ebenfalls ein Spiel des BFV-Cups. Hier konnte man sich mit viel Mühe durchsetzten um am Ende am grünen Tisch doch zu verlieren. Einer unserer damaligen Legionäre hatte noch keine Freigabe, wurde aber trotzdem eingesetzt. Das zudem bei der Rückfahrt von Mühlgraben das Auto (mit dem Kennzeichen FKP1 Smiley) einging, ist eine andere Geschichte, passte aber zur holprigen Vorstellung damals. Nun kann man das nächste Spiel natürlich nicht mit dem vor x-Jahren vergleichen, doch jeder wird wohl erkennen, dass der weite Gang ins entfernte Mühlgraben kein einfacher werden wird, zudem die Heimischen gut in die Saison gestartet sind. Hoffen wir auf einen besseren Ausgang wie zuletzt, in JEDER Hinsicht (Spiel und Auto Smiley). 

 

PS: eines wurde in den Weiten unserer Chronik noch entdeckt - man beachte den Torschützen zum Siegtreffer!

1981/82

1. Runde: SV Mühlgraben - SV Kukmirn 1:2 (1:0)   Tore: R. Mirth, R. Hoanzl; J. Zieger. - 180, Garger.
Eine Hälfte spielte Mühlgraben überlegen, führte durch einen Treffer von Johann Zieger lange Zeit mit 1:0 und mußte sich erst im Finish knapp geschlagen geben. R. Mirth und R. Hoanzl (81.) sorgten am Ende doch noch für einen Sieg der Kukmirner.

SVK - Rotenturm 2:6

Spielszene Kampfmannschaft

Fließbandtore am Silbertablett serviert

Ausgangslage: Nach dem Freitagsspiel in Kemeten hat sich auf Seiten des SVK an der Personalsituation und leider auch am Spielwesen nicht viel geändert. STEINER stand wieder zur Verfügung (Auswechselbank), dafür wartet man weiterhin auf fehlende Freigaben. Obwohl Rotenturm Ex-Stuben Spieler Szalay W. gesperrt vorgeben musste, war man dem Titelanwärter heute klar unterlegen. Man machte es den Rotenturmern aber auch wirklich viel zu einfach.

1.HZ: Das wetterbedingte Unheil in unserer Umgebung machte Gott sei Dank einen Bogen um unsere Gemeinde, doch am Sportplatz war man nach dem Spiel trotzdem in einer Stimmung, als ob der Blitz gleich 6x eingeschlagen hat. Immerhin gab man nach 5' Minuten einen ersten Torschuss ab, doch der Schuss von SCHOLZ P. aus spitzen Winkel wurde ins Torout abgelenkt. Nur eine Minute später stellte sich BENCE einen Rotenturmer erfolgreich in den Weg, der ansonsten freie Bahn gehabt hätte. In der 8' Minute versuchte es ZELKO mit einem Drehschuss der sich noch gefährlich Richtung Tor senkte, aber über selbiges fiel. Unser Unheil fand nur eine Minute später ihren bitteren Anfang. Ein kurioser, doch zugegebnermaßen sehenswerter Treffer, gelang Bogad im Sitzen! Nachdem unsere Abwehr nicht in der Lage war, die Kugel aus dem Strafraum zu befördern, überließ man der starken Nr. 13 der Gäste das Spielgerät. Nicht einmal am Hosenboden sitzend hatte man Zugriff auf das runde Ding. Mit dem Rücken zum Tor und im Liegen spitzelte Bogdan den Ball zum 0:1 ins Tor. Rotenturm, spielerisch mindestens eine Nummer zu groß für uns, spulte sein Programm ohne Probleme herunter. Nach 22' Minuten traf Bogdan erneut, dieses mal wurde er nach einem Freistoß nicht am Schuss gehindert, der natürlich wieder passen sollte. Mit dem 0:2 musste man wie schon im letzten Spiel, einen unnötig hohen Rückstand bereits früh in der Partie hinterherlaufen. Der SVK kam nun einigermaßen besser ins Match, auch weil die Gäste immer passiver wurden. Nach 30' Minuten probierte es ZELKO per Freistoß aus großer Distanz, doch Torhüter Szakaly konnte gut wegfausten. Diese Passivität der Gäste sollte sich in der 43' Minute rächen. Kurz vor der Pause war BERNJAK per Kopf zur Stelle und verkürzte auf 1:2. Dass es dabei zur Pause blieb, konnte man BENCE verdanken, der in der Nachspielzeit der ersten Hälfte noch mit einer tollen Parade sich auszeichnen konnte.

2. HZ: Wenn man es nicht selbst mit eigenen Augen gesehen hätte, man könnte es gar nicht glauben, was in den zweiten 45' Minuten alles schief lief. Es ist nur schwer in Worte auszudrücken wie dilettantisch, miserabel man sich präsentierte. Wenn man innerhalb von nur 5' Minuten nicht weniger als gleich 4 (!) Tore bekommt, muss man sich mit solch harter Kritik konfrontiert sehen und auch einige Dinge zu hinterfragen beginnen. Außer den Toren hatte Rotenturm noch weitere Gelegenheiten - im Bericht werden diese heute ausnahmsweise nicht erwähnt. Das schnelle 1:3 fiel nach 47' Minuten durch den Ex-Pinkafelder Jelar der sich den Ball schön mitgenommen hatte, durch ein schnelles Dribbling die Hintermannschaft düpierte und schließlich scharf an unseren Goalie vorbei den Ball ins Tor schoss. Kaum war dieser Gegentreffer realisiert worden, klingelte es bereits ein weiteres Male in unserem Gehäuse. Gleich zwei Abwehrspieler waren sichtlich überfordert, den Rotenturmer Pirc aufzuhalten, der mit einem Pass auf den komplett allein gelassenen Erzen die Vorlage für das 1:4 gab. Von unserem Team war quasi nichts mehr zu sehen. Lediglich ein guter Schuss von Nino nach 72' Minuten konnte man verzeichnen, der jedoch zu zentral ausfiel. Szakaly wehrte gut ab. Besser machte es Saurer unmittelbar danach. Auf dem nassen Boden zog er aus gut 30m einfach einen Flachschuss ab, der genau ins Eck zum 1:5 passte. Ein sehr glücklicher Treffer, der aber zu unserem Auftreten passen sollte. Der nächste Treffer, den man Rotenturm sprichwörtlich am Silbertablett servierte, kam nicht einmal knapp zwei Minuten später zustande. Ganz alleine gelassen hatte Jerina wenig Mühe, das 1:6 zu erzielen. Auflösungserscheinungen waren eindeutig zu erkennen. Ein schwacher Trost sollte das 2:6 bilden. Nachdem es die Rotenturmer in der Abwehr nicht mehr so genau nahmen, wurde BERNJAK am Schussversuch im Strafraum eindeutig verhindert. Den folgerichtigen Elfmeter verwandelte SCHOLZ P. staubtrocken. Dabei blieb es dann auch, der Schaden war ohnehin nicht mehr zu reparieren.

Fazit: Die Gäste waren heute einfach die bessere, stärkere Mannschaft, das steht außer Diskussion, doch wie man sich als bereitwilliges Opfer regelrecht in alle Einzelteile zerlegen ließ, ist schon arg bedenklich. Man ließ jegliche Gegenwehr schleifen, agierte hinten im Stile einer schlechten Jausentruppe, was wohl bei vielen Fans schmerzhaftes Kopfweh- und -schütteln hervorrief. Wenn man nicht gleich zur Schießbude der Klasse abgestempelt werden möchte, muss man schleunigst die Hebel ansetzen, sei es im Training, in der Taktik oder an allen weiteren Baustellen - jeder ist gefordert, dann wird es auch wieder aufwärts gehen. 

Vorschau: Ein von jeher unangenehmer Gegner erwartet uns im fernen Wiesfleck. Zu schwer ist Wiesfleck einzuschätzen, aber wenn wir uns nicht um einiges steigern, wird es auch dort nicht gut ausgehen. Man muss trotzdem positiv ins Spiel gehen, denn man hat auch schon einmal auf der Wiesflecker-Anlage Punkte mitnehmen können. 

Kemeten - SVK 1:3

Spielszene Kampfmannschaft

Gegen ruppige Kemter war kein Kraut gewachsen

Ausgangslage: Nach einem Auftaktsieg musste der SVK sein erstes Auswärtsspiel in Kemeten bestreiten. Durch einen frühen Doppelschlag gelang man schnell ins Hintertreffen. An der Personalsituation gab es eine Veränderung: VIOLA Richard kam neu in die Startelf. Bei unseren beiden anderen Neuzugängen fehlte weiterhin die Freigabe. JANDRISEVITS Thomas musste verletzungsbedingt ebenfalls passen. Wir wünschen an dieser Stelle eine schnelle Genesung!

1.HZ: Der SVK erwischte den besseren Beginn und hatte bereits in der ersten Minute einen Freistoß zugesprochen bekommen. Mit diesem hatte aber der starke Kemeten-Schlussmann aber keine Probleme. Generell sei vorweg erwähnt, dass der SVK sich heute eine ungewohnt hohe Anzahl an Standardsituationen herausspielen konnte. Viele Freistöße und nicht weniger als 14 (!) Eckbälle stehen zu Buche. Umso trauriger fällt die Erfolgsbilanz aus, denn ein Torerfolg kam bei keinen der Versuche zustande. Hier erwiesen sich die Hausherren als kaltschnäuzigere Mannschaft. Mit weiten hohen Bällen in die Spitze brachten sie unsere Abwehr ein ums andere Mal in Verlegenheit. Mit dem ersten Angriff fiel sogleich der erste Treffer für Kemeten nach 9' Minuten. Dabei hätte dieser Treffer gar nicht zählen dürfen. Nicht der Torschuss ins Eck zum 1:0 war dabei regelwidrig, der passte einfach perfekt, sondern in der Entstehung war ein glasklares Handspiel mit dabei. Der Kemeter Torschütze Jurin legte sich den Ball mit der Hand auf Hüfthöhe mit und konnte so seinen Torschuss abfeuern. Leider hatte Spielleiter Haller hier anscheinend einen so ungünstigen Blickwinkel, dass er dies übersah (oder nicht sehen wollte). Bitter für uns aber noch wäre ja nichts Schlimmeres passiert gewesen. Ärgerlicher war der zweite Treffer nur drei Minuten später. Nach einem weiten Ausschuss des Kemeter-Torwarts ließ man den Ball aufspringen. So etwas darf nicht passieren, schon gar nicht gegen einen Gegner, der ja nur auf solche Situationen wartet. Nutznießer dieses kollektiven Black-Outs war Graf, der mit einen Schuss ins Eck an Torhüter BENCE vorbei zum 2:0 einnetzte. Die Gäste kamen in der 17' Minute durch einen der vielen Freistöße zur besten Chance im ganzen Spiel. Torhüter Bartolic konnte mit den Fingerspitzen das Spielgerät aber noch an die Querlatte und von dort ins Torout lenken (siehe Foto auf Startseite). Die Heimischen blieben aber auch gefährlich. In der 23' Minute kam BENCE zum Glück noch vor einen Kemeter Spieler an den Ball und auch anschließende der Nachschuss ging knapp am Tor vorbei. Unsere Elf war nach vorne hin bemüht, doch man konnte aus den wenigen Situationen kein Kapital schlagen. In der 28' Minute wurde ein scharfer Schuss stark pariert und in der 40' Minute kratzte der Goalie eine Kopfballverlängerung (ebenfalls aus einem Freistoß heraus) vor der Linie heraus. Zu allem Übel stand es da bereits 3:0. Erneut konnte Graf mit einem Schuss aus kurzer Distanz treffen. Kurz vor der Pause hätte unsere sehr anfällige Abwehrleistung beinahe ihren "Höhepunkt" erreicht. Ein katastrophaler Rückpass zu BENCE wäre beinahe in die Hosen gegangen, aber zum Glück konnte unser Keeper noch ärgeres verhindern. Dank unserer schwachen Defensive, dem indisponierten Mittelfeld, und dem unglücklichen Angriff (der zumindest einige Chancen vorfand) lag man zur Pause bereits hoffnungslos zurück. Gegen eine Truppe, die mit ihrem robusten Auftreten und simplen Spielweise nicht unverdient zum Erfolg kam, auch wenn dieser zu hoch ausfiel.

2. HZ: Kemeten schaltete in Hälfte zwei einen Gang zurück und beschränkte sich mehr darauf, das Spiel zu zerstören. Bis auf einen scharfen Flachschuss auf unser Tor in der 53' Minute war von den Gastgebern offensiv nichts mehr zu berichten. Unser Team kam dadurch besser ins Spiel. Man produzierte einige Torchancen, doch leider fehlte es am Ende immer wieder an der Präzision bzw. dem Abschluss. In der 46' Minute hatte ZELKO das Leder per Freistoß verlängert, sein Versuch strich über das Tor. Nach 67' Minuten gab es wieder einmal einen der insgesamt bereits erwähnten 14 Corner, nachdem es BERNJAK per Schuss versuchte. Uns lief die Zeit davon, auch wenn es um die 74' Minute herum eine kurze Drangperiode gab, welche aber nur den Eckball-score in die Höhe schraubte. Man merkte den Heimischen an, dass Konzentration und Zweikampfverhalten allmählich nachließen. Bei einen komfortablen drei Tore Vorsprung hatte man aber auch keinen Grund zur Sorge. Zumal unserem Team erst in der Nachspielzeit der längst fällige Treffer, in diesem Falle Ehrentreffer, gelingen sollte. BERNJAK nahm sich ein Herz, und drückte die Kugel aus kurzer Distanz über die Torlinie zur 3:1 Ergebniskorrektur. Mit einem Foulverhältnis von 19:8 ging Kemeten auch in dieser Wertung als Sieger vom Platz.

Fazit: Vor allem in Hälfte eins war man in der Abwehr viel zu löchrig und unachtsam. Obwohl das erste Tor nach einem Handspiel nicht hätte zählen dürfen, wurde man spätestens beim zweiten Treffer auf einfachste Art und Weise überrumpelt. Im Angriff vergab man zu viele Chancen um diese Schnitzer in der Abwehr zu kaschieren. Somit geht diese Niederlage auch in Ordnung, da man heute gegen die robuste Spielweise der Hausherren einfach kein Mittel fand. Zu oft wurden entscheidende Zweikämpfe im Mittelfeld verloren und Angriffe von der Kemeter Abwehr problemlos gestoppt. Nun heißt es aus den Fehlern zu lernen und diese rasch abzustellen. 

Vorschau: Das nächste Heimspiel kommt schnell und mit Rotenturm ist auch ein mehr als unangenehmer Gegner zu empfangen. Obwohl erst zwei Matches gespielt wurden, sind die Gäste der Favorit, aber trotzdem ist alles möglich, wenn man nur an sich glaubt.

SVK - Ollersdorf 2:0

Spielszene Kampfmannschaft

Holpriger Start, gelungenes Ende

Ausgangslage: Der SVK kehrte nach 20 Jahren also wieder in die 1. Klasse zurück (die bis dato letzte Saison war 1996/97). Gerne hätte man dieses "Jubiläum" vermieden, aber immerhin hat man nun die Chance, sich wie damals in dieser Leistungsstufe zu beweisen. Mit dem SV Ollersdorf empfing unser Team heute einen Gegner der, laut Presse, sich einen Mittelfeldplatz als Ziel gesetzt hat. Obwohl man nach einem Spiel noch nicht viel prognostizieren sollte, aber mehr wird für unseren heutigen Gegner wohl auch nicht drinnen sein. Die Heimischen konnten heute leider nicht aus den vollen Kader schöpfen da doch einige Spieler fehlten. So hatten die Neuzugänge VIOLA Richard, CSEKE Patrick und MATAJ Nemec keine Freigaben von ihren Verbänden erhalten. Mit JANDRISEVITS Thomas fehlte ein weiterer Stammspieler. Dafür konnte UNGER Lukas (nach dem Vorbereitungsspiel in Dt. Kaltenbrunn) wieder ein Meisterschaftsspiel von Beginn an bestreiten. 

1.HZ: Wie nicht anders zu erwarten war der Beginn von Nervosität geprägt. Wenn man mit einer völlig neu zusammengestellten Mannschaft in einer Liga  zu spielen beginnt, die man schwer einschätzen kann, kann man keine Wunderdinge erwarten. So starteten die Gäste besser ins Spiel und hatten bereits nach 3' Minuten ihre erste Chance, welche typisch für das Ollersdorfer Angriffsspiel werden sollte. Adam Tamas dribbelte sich auf Höhe der Strafraumgrenze frei, kam zum Schuss, der jedoch viel zu schwach ausfiel und für unseren gut postierten Goalie BENCE keine Probleme bereitete. Diese eklatante Abschlussschwäche sollte das größte Problem bei den Gästen bleiben. Nach 13' Minuten hatte der SVK zumindest einen Hauch einer Chance, als nach einer Flanke in den Strafraum BERNJAK per Kopf nicht an die Kugel kam. Nach 12' Minuten kam Tamas wieder alleine zum Schuss, doch abermals vergab dieser viel zu schwach. Gefährlicher wurde es in der 23' Minute aus einem Freistoß heraus: da man die Situation nicht sofort klären konnte, wurde es unnötig spannend. Die Ollersdorfer konnten daraus aber kein Kapital schlagen. Erst gegen Ende der ersten Hälfte hatte dann auch unsere Truppe einige Offensivaktionen zu vermelden. Nach 37' gab es den ersten Torschuss durch SCHOLZ P. dessen Freistoß aus weiterer Distanz in den Armen des Gästetorwarts Prsa landete. Eine Minute später war abermals der Ex-Heiligenbrunn-Goalie im Mittelpunkt des Geschehens: Zwischen Mittelkreis und Strafraumgrenze herausgeeilt stellte er sich unseren Neuzugang PAVEL Darko als letzter Mann in den Weg. Drei Minuten vor der Halbzeit versuchte es abermals PAVEL, der einen guten Einstand lieferte, mit einem direkt aufs Tor gezirkelten Eckball. Prsa war zur Stelle und konnte ins Torout klären. Danach ging es in die Pause. Das Spielniveau war alles andere als berauschend. Gute Spielzüge oder Drangphasen suchte man leider weitestgehend vergebens.

2. HZ: Der Pausentee tat sichtlich gut, denn nun hatte der SVK einen weitaus besseren Zugriff auf das Match. Zuerst galt es jedoch eine "Schrecksekunde" zu überstehen. Unmittelbar nach dem Ankick hatte Gyöffi freie Bahn Richtung Bence. Der Ollersdorfer Spieler probierte es mit einem stümperhaften Lupfer, unseren groß-gewachsenen Torwart auszutricksen. Unbeeindruckt von dieser Aktion pflückte sich BENCE den Ball locker herunter. Leider lief der Ollersdorfer in seinen Schwung unseren Schlussmann unabsichtlich in die Waden, doch BENCE hielt bis zum Schluss durch. Unsere beste Chance gab es in der 53' Minute, Prsa zeigte aber mit einem starken Reflex eine gute Parade auf der Torlinie. Der SVK setzte nach: eine Flanke von SCHOLZ P. landete perfekt auf den Hinterkopf von ZELKO, doch obwohl Bosti' das Spielgerät gut angetragen hatte, landete selbiges knapp nebem dem Tor. Der Gegner wurde weiterhin in der Defensive beschäftigt und hatte damit Probleme, sich daraus zu befreien. Nachdem man die Kugel nicht aus der Gefahrenzone bringen konnte, landete der Ball auf Höhe des Sechzehners bei SCHOLZ P. der die Gunst der Stunde nutzte und einfach scharf in die "Spielerversammlung" vor ihm knallte. Unhaltbar für den Torwart fand das Leder somit seinen Weg ins Tor zum umjubelnden Premierentreffer der neuen Saison (55' Minute)! Man hatte sich das 1:0 hart erkämpft. Nach 72' Minuten folgte ein Freistoß von ZELKO, der am Toreck knapp vorbeisegelte. Die Gäste hatten noch drei Chancen auf den Ausgleich: nach 68' Minuten blockt BENCE einen Schuss von Schmoller ab; in der 74' Minute verzweifelt Tamas abermals an unseren Keeper und in der 80' Minute fällt ein Schuss von Schmoller wieder einmal zu schwach aus. Effektiver zeigten sich heute die Mannen um Kapitän SCHOLZ "Motz" Mathias. In der 73' Minute probierte es PAVEL Darko mit einem Drehschuss aus gut 20m, der über das Tor flog. Die Vorentscheidung fiel 10' Minuten vor Schluss. Darko setzte sich knapp vor der Toroutlinie gegen seinen Bewacher durch, flankte in die Mitte wo ZELKO nun "endlich" seinen Kopfballversuch zum 2:0 verwerten konnte. Die restlichen Minuten konnte der SVK die Partie und damit den Sieg ohne große Probleme sprichwörtlich "heimspielen".

Fazit: Die Gründe für den heutigen Erfolg lagen einerseits bei der mießerablen Abschlussschwäche der Gäste und andererseits bei einer guten zweiten Hälfte des SVK - wobei hier trotzdem noch viel Potential vorhanden sein sollte. Die erste Hälfte war generell sehr dürftig. In Hälfte zwei fand man besser ins Spiel, was auch Zuversicht für die weiteren Spiele geben sollte. Eine Auftaktspartie ist immer schwer, vor allem in unserer Situation und vor allem für den SVK (viele erste Spiele konnte man in unserer langen Geschichte bisher noch nicht gewinnen). Man wird sich mit Fortdauer der Saison sicherlich noch steigern können. Dies wird auch definitiv notwendig sein, wenn man im vorderern Drittel der Tabelle mitspielen möchte.

Vorschau: Mit dem SC Kemeten wartet bereits am FR. 12.08. (ACHTUNG: Beginn ist um 19:30 Uhr!) ein alter Bekannter aus Liga-Zeiten. Auf den kleinen Platz in Kemeten hatten wir schon einige harte Spiele zu bestreiten. Es wird auch diesesmal nicht einfach werden. Mit voller Kampfkraft voraus, sollte aber ein Punktegewinn schaffbar sein.

Die Doppelrunde wird dann am Feiertag, am MO. 15.08. mit einem Heimspiel gegen den Titelaspiranten Rotenturm (17:00 Uhr) komplettiert.