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Die Anfangsjahre (1962-1970)

Texte von Ludwig Karner + (Chronik Marktgemeinde Kukmirn 1982)

Die Gründung

Am 7. Juli 1962 lud ein Proponentenkomitee Sportler und Sportfreunde zur Gründung des Sportvereins Kukmirn ein. Der Verein bestand damals aus 30 aktiven Spielern und 60 unterstützenden Mitgliedern. Als vorläufiger Sportplatz wurde eine Wiese des Johann Panner, am südl. Ortsausgang gepachtet. Geplant war, die Schulwiese der evangelischen Pfarrgemeinde Kukmirn zu pachten und diese nach den Vorschriften des BFV zu gestalten.

Das  "goldene Jahr"

Der Verein gehörte dem BFV, Gruppe Süd, 2. Klasse, an und ist am 10. März  1963 dem ASVÖ, Landesverband Burgenland, beigetreten. Mit beispielgebendem Einsatz, Ehrgeiz, Disziplin und Kameradschaft kämpften die Spieler in den ersten drei Meisterschaftsjahren, so dass ihnen im Herbst 1965 der Aufstieg in die 2. Liga Süd gelang. Es war ihnen aber nur ein Jahr gegönnt, "Höhenluft" zu schnuppern. Darüber wurde auch in einer Zeitung berichtet:" Ein verhältnismäßig junger Verein konnte diesmal den ersten Platz der 1. Klasse besetzen, denn in Kukmirn wird erst seit kurzem offiziell Fußball gespielt. Einige sportbegeisterte Burschen waren wohl bereist vor der Gründung eines eigenen Vereins aktiv als Fußballer tätig, doch immer nur unter der Vorraussetzung, dass bei dem einen oder anderen Verein der näheren Umgebung Platz oder Bedarf gegeben war.

Es ist erfreulich, dass Kukmirn nunmehr auch in sportlicher Hinsicht in den Blickpunkt der Öffentlichkeit tritt. Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn dieser Verein wenigstens für einige Zeit sein Betätigungsfeld in der 1. Klasse gesucht hätte. Möge diesem neuen Unterligaverein auch in Hinkunft sportlicher Erfolg beschieden sein."  So kann man das Jahr 1965 als das goldene Jahr des SVK bezeichnen.

Der Zeitungsschreiber behielt recht, denn der SVK war doch zu jung und konnte mit seinen spielerischen Leistungen den erfahrenen "alten" Vereinen wie SC Oberwart, Stegersbach, Oberpullendorf, Jennersdorf usw. nicht beikommen. So spielte er ab der Herbstmeisterschaft 1966/67 wieder in der 1. Klasse B Süd.

 

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