Saisonvorschau 1998/99:
aus "Ankick Burgenland 1997"
15. SV Kukmirn:*
Auf die Gefahr hin sich noch einmal so zu blamieren wie im Vorjahr:
Das zweite Jahr wird für dei Kukmirner zum echten Härtetest. Als Neuling
wirbelten Krautsack und Co. die verblüffte Konkurrenz im Vorjahr
durcheinander. Heuer wird diese kompakte, gut eingespielte Mannschaft
keiner mehr unterschätzen. "Überlebenskünstler" Erwin Kovacs
hat in Güssing angeheuert. Sein Trainer-Nachfolger Helmut Kovacsits aht
keine leichte Aufgabe übernommen.
Der Schuh
drückt in der Devensive. Die Abgänge von Daum, Deutsch, Oswald und Becha
müssen kompensiert werden. Vielleicht muß auch Reichard, der als dritter
Ausländer "Gewähr bei Fuß" steht, einspringen (Anm. Das
musste er schließlich wirklich). In der Offensive sollten Turi und Lovacz
mehr als nur Ersatz für Gazdig sein. Ein großes Plus könnten auch heuer
wieder die vielen treuen Fans sein, die das Team zu jedem Auswärtsspiel
begleiten.
Saison: 1998/99
SV Kukmirn - SV
Güssing 0:3 (0:0)
Tore:
Toth (52.), Resner (69.), Toth (74. Foulelfer). - Kukmirn, 500, Falb - U
23: abgesagt
Das mit Spannung erwartete
Bezirksderby entwickelte sich zu einer recht klaren Angelegenheit.
Güssing, vollgepackt mit Selbstvertrauen nach dem guten Saisonstart,
übernahm auch in dieser Auswärtsbegegnung vom Anpfiff weg die
Initiative. Vor dem Tor fehlte vorerst aber noch die nötige
Entschlossenheit. Die Heimelf hatte im ersten Spielabschnitt lediglich
eine gute Szene, als Michael Fiedler vom Elfer knapp vergab (41.).
Nach dem Wechsel übernahm
Güssing sofort wieder das Kommando und brach auch bald den Bann. In der
52. Minute startete Csaba Toth ein unwiderstehliches Solo und schloß zum
0:1 ab. Auch bei den anderen Toren war der Ungar dann maßgeblich
beteiligt. Beim 0:2 flankte Toth präzise zur Mitte, der eingewechselte
Martin Resner war mit dem Kopf goldrichtig zur Stelle. In der 74. Minute
konnte Resner im Strafraum nur regelwidrig gestoppt werden, den fälligen
Elfmeter verwandelte Toth zum verdienten 0:3 Endstand.
* Anmerkung am Rande: Unser
bislang schlechtestes Spiel gegen Güssing - trotzdem feierten wir immer
wieder wichtige Siege gegen unseren "großen" Nachbarn.
1999/2000: Oberwart trauert:
Kukmirner Goalie Jakab als "Hexer" *
SV Oberwart - SV Kukmirn
0:1 (0:0)
Tor:
Norbert Krautsack (73.). - Rote Karte: Ringhofer (80. Torraub), Halper
(81. Foul). - Oberwart, 300, Zlatarits. U 23: 9:0.
Eine Viertelstunde lang
konnten die Kukmirner die Partie offen halten und kamen in der 8. Minute
zu einer tollen Chance. Nach einem Fehler von Horvath lief Ernst allein
auf Kirnbauer zu, scheiterte jedoch am Goalie. Danach übernahmen die
Hausherren die Initiative, kamen aber zu keiner zwingenden Chance, da
Kukmirn mit bis zu 9 Mann den Raum "zumauerte". Lediglich bei
einem Freistoß von Halper (33.) musste Gästegoalie Jakab sein ganzes
Können aufbieten, um den Ball in den Corner abzuwehren.
Nach der Pause wurde die
Überlegenheit der Oberwarter schon nahezu erdrückend. Ein Mann wächst
in dieser Phase über sich hinaus - Gästegoalie Jakab. An ihm
verzweifelten die Oberwarter regelrecht. Mit Superreflexen und gutem
Stellungsspiel macht er alles was da auf ihn so zukommt
"zunichte". Plötzlich ein Konter: Ernst schießt, Kirnbauer
wehrt kurz ab und Norbert Krautsack staubt ab - 0:1. Dazu noch zweimal
"Rot" im Finish! (*für Oberwart)
* Anmerkung am Rande: Diese
Leistung brachte unseren Goalie nicht nur ins Team der Runde, sondern
schließlich auch ins Team der Saison!
BF -
Saisonrückblick: 1999/2000
SV
Kukmirn: Die Ohnewein-Truppe bilanzierte im Frühjahr haargenauso wie
im Herbst, jeweils mit 20. Punkten. Dies reichte, um von allen
Abstiegssorgen befreit zu bleiben. Mit Rang 9 erreichte man eine
unerwartet gute Platzierung. Die Südburgenländer waren immer wieder für
Überraschungen gut, wie beim 1:0 in Oberwart oder dem 3:0 in Illmitz.