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1991 - 1993

1991/92

SV Kukmirn - UFC Sulz 2:1  (1:1)   Tore: Bekefi (Elfer), M. Ernst; R. Tanczos. - Kukmirn, 250, Fischl. - Reserve: abgesagt

Als klares Tabellenschlußlicht mußte der SV Kukmirn überwintern, aber man steckte nicht auf. Rudi Hoanzl kehret auf die Trainerbank zurück, Manfred Ernst, wurde aus Eltendorf zurückgeholt, und Christian Marx, kam von Neustift, als neues Angriffsduo verpflichtet. Dementsprechend motiviert war die Truppe zum Rückrundenstand, die Devise hieß: "Zwei Punkte müssen her." Und die Mannschaft begann das Spiel gegen Sulz auch recht stark, ging völlig verdient in der 20. Minute in Führung. Sandor Bekefi war aus einem Strafstoß erfolgreich. Fünfzehn Minuten später gelang den Gästen durch Tanzcos überraschend der Ausgleich. In der 40. Minute sah Gästekeeper Jandrisevits die rote Karte, dadurch hatte die Heimelf nach der Pause noch "bessere Karten". Und die Kukmirner wußten diese auch prompt zu nützen. In der 65. Minute schaffte Heimkehrer "Foxl" Ernst den siegbringenden Treffer, in Kukmirn sieht man nun wieder Überlebenschancen. "Wir wollen es den Rudersdorfern nachmachen, die in der letzten Saison als Schlußlicht noch den Landesligaverbleib schafften. 


1991/92

SV Heiligenbrunn - SV Kukmirn 3:1  (0:0)   Tore: A. Pandorfalvi (2, 1 Elfer), R. Kedl; R. Krautsack. - Heiligenbrunn, 200, Draganits. - Reserven: 8:2.

Für Kukmirn stand in dieser Begegnung noch sehr viel auf dem Spiel, denn bei einem Burgauberger-Erfolg drohte der letzte Platz und somit der Abstieg. Heiligenbrunn begann stark, die Tore blieben aber aus. Nach dem Wechsel keimte bei den Gästen kurz Hoffnung auf, als Ronald Krautsack der Ausgleich glückte (60.), aber im Endeffekt setzten sich die Gastgeber verdient durch.

Da das Spiel Dobersdorf - Burgauberg mit einem 2:0 Sieg der Dobersdorfer endete, konnten wir gerade noch oben bleiben!

Endplatz: 13. mit 18 Punkten - Meister wurde Kirchfidisch mit 41 Punkten. - Burgauberg stieg mit 17 Punkten ab.


1992/93

SV Kukmirn - UFC Strem  1:1  (1:0)   Tore: K. Krautsack (Elfer); R. Antoni. - Kukmirn 300, Banovits (NÖ). - Reserve: 4:0.

Kukmirn wollte seine letzte Chance auf den Gewinn der Meisterschaft nützen. Der Start lief auch optimal, bereits nach 15 Minuten lagen die Hausherren in Front. Nun mußte auch Strem kommen, aber erst drei Minuten nach dem Wechsel glückte Robert Antoni der Ausgleich. In der Folge ein offener Schlagabtausch. Mario Mayer (Kukmirn) traf die Stange, Paszner und Toth (Strem) vergaben gute Möglichkeiten. Im Finish "übersah" der Referee ein Elferfoul von Sommer an Toth.

Endplatz: 3. mit 34 Punkten - Meister wurde Strem mit 39 Punkten.


HERBSTMEISTER 1993 - 1. Klasse B Süd

Kukmirn hängte die Favorits ab

Einen Überraschungs-Herbstmeister gab es mit dem SV Kukmirn in der 1. Klasse B Süd. Man hatte eher die "Großeinkäufer" Stegersbach oder St. Michael auf der Rechnung gehabt, doch die beiden Titelaspiranten wurden regelrecht "entzaubert" und sind mit fünf bzw. sechs Punkten Abstand schier hoffnungslos abgeschlagen. Die härtesten Konkurrenten Kukmirns im Kampf um die "Meisterkrone" dürften wohl Kemeten und Oberdorf sein. 

Kukmirn hatte sich nach dem Abgang von Spielmacher Kurt Krautsack (wurde übrigens mit Strem auch Herbstmeister) und der Verletzung von Mario Mayer selbst eigentlich keinen absoluten Spitzenplatz ausgerechnet. Die Mannschaft strafte jedoch alle Prognosen Lügen und setzte sich ohne Niederlage die Winterkrone auf. "Entscheidend sicherlich das gute Kollektiv", nennt Obmann Reinhold Scholz den Hauptgrund für den Erfolg. "Zudem haben wir mit der Verpflichtung von Spielertrainer Siegbert Brunner einen guten Griff getan."

Herausragend bei der Meisterelf auf jeden Fall die Abwehr. Torhüter Janos Fata hat bereits mehr als 40 "Lenze" auf den Buckel, Libero Diter Mattes und die Manndecker Hannes Traurig bzw. Armin Mager ließen in 13 Spielen nur 10 Gegentore zu. Diese Marke bedeutet das Maß aller Dinge in dieser Spielklasse. Im Mittelfeld kurbelte Wolfgang Sommer unermüdlich, lebte das Spiel von den Ideen eines Norbert Krautsack oder Andreas Sandor. Im Angriff waren Manfred Ernst (führt mit 8 Toren die Vereinsschützenliste an) und Horst Peischl immer für entscheidende Treffer gut.

Besonders augenfällig schnitten die Kukmirner in den Duellen mit den Spitzenklubs ab: Oberdorf, Kemeten, Stegersbach und St. Michael wurden geschlagen, lediglich in St. Martin ließ man einen Zähler liegen. Die drei restlichen Punkte "verschenkte" man gegen die Nachzügler Heiligenkreuz, Heiligenbrunn und Sulz.

Für die Rückrunde ist man in Kukmirn jedenfalls optimistisch, obwohl man einen "Dreikampf" zwischen Oberdorf, Kemeten und der eigenen Mannschaft erwartet. Eine Verstärkung wird noch für das Mittelfeld gesucht, dabei wurde ein Auge auf den Sulzer Legionär Boa geworfen.

*Anmerkung am Rande: Der Legionär wurde nicht geholt, und am Ende wurde man 4. - Den Meistertitel holte sich schließlich Stegersbach vor St. Martin und Oberdorf.


1993/94

SV Kukmirn - ASKÖ Oberdorf 2:5  (2:3)   Tore: M. Ernst, W. Sommer; T. Baranay (5). - Kukmirn, 400, Fischl. - Reserven: 0:5.

Das Schlagerspiel der Runde erfüllte alle Erwartungen. Ein Superspiel vor einer tollen Kulisse, zudem fielen gleich sieben Tore. Nun ist also Oberdorf der große Herausforderer für Favorit Stegersbach im Titelrennen. Ein Mann  "zerlegte" die Kukmirner im Alleingang. Tibor Baranay, nach seiner Verletzung endlich wieder fullfit, erzielte alle fünf Tore seiner Mannschaft.

Leider hatte diese Niederlage größere Wirkung - Mager Armin (und kurz später auch Traurig Hannes) beendeten ihre Karierre.

Endplatz: 4. mit 33 Punkten - Meister wurde Stegersbach mit 38 Punkten. 

 

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