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Die Zukunft ...

Saison 2002/03: der bittere Weg in die 2. Liga Süd!

Für diese Saison hatten wir uns vorgenommen gleich von Anfang an weg von der Abstiegszone zu bleiben. Dass dies kein leichtes Unterfangen werden wird, war allen klar. Auch der bekannte Fehlstart mit der Niederlage gegen Pinkafeld ( lesen sie dazu den Spielbericht --> ) war für uns noch kein Zeichen, aufzugeben. Jedoch konnte man wieder mit einer schweren Saison rechnen, da Pinkafeld seinen Prognosen (Abstiegskandidat) schließlich noch gerecht wurde.

Der äußerst schlechte Start mit nur 2 Punkten aus 6 Partien war aber schon sehr bedenklich, da wir uns bisher immer noch rechtzeitig erfangen konnten. Erst in der 7. Runde gelang uns der erste Saisonsieg gegen Leithaprodersdorf ( lesen sie dazu den Spielbericht --> ).

Zum Unvermögen kam dann auch noch das nötige Pech im Abschluss dazu, so dass wir mit mageren 12 Punkten auch auf Platz 15 und damit auf einen Abstiegsplatz überwintern mussten.

Der Sieg  in der letzten Herbstrunde gegen den Unmittelbaren Konkurrenten St. Margarethen konnte wenigstens den Rückstand zum unteren Mittelfeld in Grenzen halten ( lesen sie dazu den Spielbericht --> ). So war also noch nichts verloren.

Dazu schrieb auch  "BF-Fußball" (Ausgabe 48/2002) folgendes:

"SV Kukmirn: Lange Zeitwirkte der südlichste Liga-Verein wie ein sicherer Absteiger. Erst mit dem Sieg gegen St. Margarethen in der letzten Runde schaffte man den Anschluss. Die Hoffnung lebt wieder."

Leider wurde es im Nachhinein verabsäumt im Winter noch rechtzeitig zu reagieren. So auch Trainer Kovacs in der "neuen BVZ" (Ausgabe Nr.1) in einem Rückblick meinte:

"Im Winter hätten wir noch die Möglichkeit gehabt, etwas zu unternehmen."

Sei's drum. Mit der Hoffnung, dass wir auch im Vorjahr mit einer starken Rückrunde das Ruder noch herumreißen konnten, wollten wir auch gegen "Angstgegner" Pinkafeld 3 wichtige Punkte einfahren. Leider wurde es wieder nichts daraus. Trotz eines 2 Tore Vorsprung reichte es nur zu einem 2:2 ( lesen sie dazu den Spielbericht --> ).

So blieb es weiterhin - ungewollt - spannend. Unsere Aufholjagd wurde leider nicht belohnt, obwohl wir die Sache selbst in der Hand hatten. Zwar konnten wir immerhin  6 Punkte mehr als im Herbst für uns verbuchen, doch einige wichtige Punkte wurden dennoch nicht gemacht.

Im Endeffekt hilft alles Spekulieren und "Was wäre wenn"-Theorien nichts mehr. Es wird Zeit für einen Neuanfang. Wenn wir so spielen wie im Frühjahr einige Male gezeigt wurde, kann man mit uns in der 2. Liga ganz vorne rechnen - aber dass es Veränderungen geben wird, muss allen klar sein.

Nach dem Abstieg ...

Wie es jetzt also weitergehen wird ist abzuwarten. Eigentlich kann das Ziel nur Wiederaufstieg heißen. Ob's sich's das auch spielt, ist eine andere Frage. Einige Vereine werden da sicherlich was dagegen haben.

Wie ich schon im Vorjahr an dieser Stelle geschrieben habe sind Prognosen für die kommende Saison sehr schwer vorauszusagen (vor allem für diese!). Das man auch schnell ganz weit unten sein kann, darf man trotz allem nicht unbeachtet lassen. Jedoch sollte man schon genug Erfahrung und "Potenzial" haben, die Liga zu halten um sich, nach langer Zeit wieder einmal, weiter nach vorne orientieren zu können.

In diesem Sinne, freuen wir uns auf reichlich viele, spannende Derbys!

 

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