Bei
diesem Spiel kam einer der zwei heißen Titelfavoriten zum 1. Heimspiel
des SVK nach Kukmirn.
Die
Erwartungen nach den ersten beiden Auswärtsniederlagen waren daher nicht
sehr hoch.
Es
entwickelte sich eine schnelle, technisch hochstehende Partie in der die
Parndorfer in der ersten Viertelstunde klar spielbestimmend waren. Schon
in der 10. Minute hat „Motzl“ Bleyer seine erste Chance aber Csaba hält.
In der 15. Minute wird der ballführende NAGY nicht attackiert und schließt
seinen Vorstoß mit einen Schuss aus ca. 18 Metern ins Kreuzeck zum 0:1 für
Parndorf ab. Trotz beherztem und kämpferisch
gutem Spiel der Kukmirner bietet sich in der 25. Minute die nächste
Chance für Grois, aber sein Schuß geht knapp über das Tor von Goalie
Jakab.
Trotzdem halten unsere
Burschen gut dagegen und sorgen ebenfalls für spielerische Highlights.
In der 28. Minute nimmt sich
Frey nach einer Flanke von rechts den Ball mit der Brust herunter doch der
Tormann kann einen Schuss noch verhindern. Und in der 33. Minute verzieht
Frey im Strafraum vor Tormann Fasching den Ball beim Schuss aufs kurze
Eck.
Fast im
Gegenstoß hält JAKAB mit einer tollen Parade einen Schuss von Hoffmann.
Doch die
vorentscheidende Szene dieses Meisterschaftsspieles passiert in der 41.
Spielminute.
Nach
einer Flanke von rechts steigt ERNST zum Kopfball hoch. Der Ball landet an
der Innenstange und wird dann von Tormann Fasching wieder aus der
Gefahrenzone befördert. Das Spielglück ist dem SVK zur Zeit abhanden
gekommen.
2.Halbzeit:
In der 54. Minute zeigt „Motzl“
Bleyer warum er so viele Tore in der Bundesliga erzielt hat. In ärgster
Bedrängnis erzielt er, verkehrt zum Tor stehend mit einem Drehschuss ins
kurze Eck, den unhaltbaren Treffer zum 0:2.
Damit
war die Partie gelaufen. Das 0:3, nach einem haarsträubenden Fehler beim
Herausspielen aus der Abwehr durch Hofmann, war nur noch Draufgabe.
So komisch es klingt, die 3.
und höchste Niederlage dieser kurzen Saison zeigte spielerisch, kämpferisch
und taktisch unsere beste Saisonleistung. Aber in Schönheit gestorben ist
auch tot.
Wir
sind trotzdem optimistisch für das nächste Spiel in Illmitz und hoffen,
dass auch das Spielglück wieder zu Kukmirn zurück findet, denn dann
werden wir mit solchen Leistungen wieder punkten.